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 Rennbahn

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BeitragThema: Re: Rennbahn   Mi 7 Jan 2015 - 18:35

Sie waren beide ganz gut weg gekommen. Falina hatte einen rießigen Satz nach vorne gemacht, als sich die Boxen öffneten und bemühte sich gleich einen Platz im inneren Feld. Die Stute gab sofort volle Power und Sophie musste die Zügel enger nehmen. Es war plötzlich ganz still um sie herum geworden. Als wäre keiner mehr da gewesen um das Rennen zu sehen. Doch sie wusste, dass das hier real war. Dies war kein Traum, kein Gedanke an die früheren Zeiten auf der Rennbahn, keine Geschichte ihres Vaters, die sie gerne zum Einschlafen hörte. Sophie war ganze konzentriert, sah wie zwei Pferde an ihr vorbei zogen und sie überholten. Locker hätte sie sich an die Spitze kämpfen können, doch dann wäre das rennen nach der ersten Runde schon vorbei gewesen. Sie kannte die Grenzen ihrer Stute und es lagen noch ganze 2 ½ Runden vor ihr. Keine Chance jetzt Risiken einzugehen.
Der Sand spritzte an ihnen hoch und Sophie spürte ihre Anspannung in den Händen, sie zitterten förmlich und ihre Beine schlackerten für einen Moment. Doch sie fing sich schnell wieder und schon war die erste Runde auch wieder geschafft. Beim zweiten Viertel gewährte Sophie den anderen etwas Vortritt und fiel ins hintere Mittelfeld. Falina schnaufte und für einen Bruchteil der Sekunde schien es so als würde dies alles sein, was die junge Stute zu geben hatte. Sophie ärgerte sich nicht darüber, nein, im Rennsport konnte man nicht einfach aufgeben und die Bahn verlassen. Man hatte das Rennen begonnen, also würde man es auch beenden und dieser Hintergedanke trieb die Blondine an weiter zu kämpfen. Ein andere Reiter kam von hinten und rückte ihr ordentlich auf die Pelle. Falina legte die Ohren an. Sie musste etwas tun, sie wusste genau, wenn er sie beide abdrängte würden sie zurück fallen und es wäre fast unmöglich das aufzuholen. Sophie sah nach rechts und warf ihrem Gegner einen eindeutigen Blick zu. Doch er ignorierte sie. Er spielte ein hartes Spiel, aber Sophie konnte dagegen nichts unternehmen, als sich weiter nach vorne zu kämpfen. Er kam der Reiterin so nahe, dass sich ihre Steigbügel kurz berührten. Die Zweit war zu knapp um etwas zu tun und sie hatten die zweite Runde bereits beendet. Es gab nur eine Möglichkeit, auch wenn es Sophie das Rennen kosten würde, doch was hatte sie für eine Wahl. Sie musste jetzt entscheiden, bevor es zu spät wurde.
Sie zog Falina zurück und fiel um 2 Pferdelängen nach hinten. Hinter ihr schien nur noch ein Reiter zu sein. Sie musste es probieren, eine andere Möglichkeit gab es nicht und als Jockey musste sie selbst entscheiden. Es gab dieses Mal keinen Trainer, der ihr sagte was das Richtige wäre. Es lag ganz allein bei ihr. Sie zog Falina nach außen und gab ihr die Zügel frei.
„Und jetzt lauf Süße!“, flüsterte sie eher zu sich selbst und trieb die Stute an. Eine halbe Runde lag noch vor ihr und es würde vermutlich Falinas ganze Kraft kosten, aber wann wusste man schon wann der richtige Zeitpunkt war sein Pferd laufen zu lassen. Es gab nie den richtigen Zeitpunkt, man musste es spüren. Es war als würden sie fliegen, wie in einem der ersten Trainings. Falina überholte den ersten Reiter und auch einen zweiten. Falina legte weiter an Tempo zu und arbeitete sich auf den 6 Platz vor. Sie gelangten auf die Zielgerade und waren nun weiter nach innen gerutscht. Sophie setzte sich weiter nach vorne und Falina rannte. Der Boden vibrierte und bebte, als sie die letzten 200 Meter antraten.
Jetzt war alles egal, Sophie vergas die Pferde um sich herum, die Leute auf den Tribünen, die angespannt auf ein Ergebnis warteten. Es existierte nur noch sie und ihr Pferd in einem Rennen, was noch nicht verloren war.
Sie fand sich auf selber Höhe mit einem der Pferde wieder, wer es war konnte sie nicht erkennen, es spielte keine Rolle. Jetzt entschied sich, ob sie auf dem vierten, oder fünften Platz landen würde. Beides wären keine Enttäuschungen gewesen. Es war ein Kopf an Kopf Rennen, für eine Sekunde war sie vorne, doch dann wieder nicht und als sie dann durch die Ziellinie ritten, war alles vorbei. Sie hatte nicht sehen können, welchen Platz sie nun errungen hatte. Doch es war vorbei, die Anspannung, die Nervosität, alles fiel von ihr ab und sie lächelte. Falina parierte langsam durch und kam zum stehen. Das Ergebnis mussten die Richter erst mit den Videobändern überprüfen. Jedoch wusste die Blondine jetzt schon, dass sie ihr Ziel erreicht hatte. Sie war unter die ersten fünf gekommen und das obwohl sie so sehr daran gezweifelt hatte. Erleichtert lobte sie ihre Stute und hörte nur die jubelnde Menschenmenge. Wer gewonnen hatte spielte für sie keine Rolle, sie hatte das Rennen gemeistert und das war das Wichtigste gewesen.


(zieht Falina zurück/ wird abgedrängt/ kämpft sich weiter vor/ Ziel)
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Rebecca McKinley

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ALTER : Ich kann auf 45 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken und eben die weitergeben.
HERKUNFT : Die Stadt, die niemals schläft hat mich geprägt, aber nicht zu einer typischen New Yorkerin gemacht.
BERUF : Zusammen mit Lawrence leite ich den Hof als Stellvertretende Hofleiterin, davon abgesehen lehre ich Springreiten.

BeitragThema: Re: Rennbahn   Mi 7 Jan 2015 - 19:28

Becca wusste, dass es leicht egoistisch war, dass sie sich beinahe über Lawrences Sorge freute. Nein, Freunde war das falsche Wort, das falschr Gefühl, aber es tat gut, zu wissen, dass jemand da war, der sich um sie sorgte. War es vielleicht wirklich eine andere Art der Sorge als die, die ihre anderen Freunde ihr entgegenbringen würden? Sie glaubte, etwas derartiges in den Augen des Dunkelhaarigen sehen zu können, und allein dieses Gefühl ließ ihr Lächeln milde, aber vor allem abmildernd werden. Eine entsprechende Handbewegung folgte: „Keine Sorge. Ich hab nur die Anstrengungen gestern unterschätzt, jetzt weiß ich es aber besser und werde mir ein bisschen mehr Ruhe gönnen.“ Wieder wandte sie ihren Blick kurz an ihren besten Freund, doch das Startsignal lenkte ihre Aufmerksamkeit zielstrebig auf die Rennbahn.

Rebecca rutschte auf ihrem Platz ein Stück vor, knetete ihre Hände, um sie davon abzuhalten, sich an ihren Mund zu bewegen, wo sie unweigerlich begonnen hätte, an ihren Nägeln zu kauen. Das hatte sie sich auch niemals wirklich abgewöhnen können. Sie wusste, dass es für eine Frau, die ernstgenommen werden wollte, ungünstig und -schön war, wenn ihre Nägel quasi nonexistent waren.
Doch das Händeringen konnte sie nicht lassen, ebenso wenig wie das Hin und Herrutschen auf dem Plastiksitz. Ein feines Rennen in England wäre nichts für sie gewesen. Stillsitzen und schick Aussehen ließ sich mit Mitfiebern nicht vereinbaren. Und Becca fieberte mit und wie!
Es war mehr, als reite sie selbst mit, als trieb sie die Pferde der Azubis der HMS an, obwohl sie das Gefühl auf der Rennbahn nicht kannte. Erst Lewis‘ Worte rissen sie aus ihrer Position heraus, sodass sie leise über sich lachen musste. „Natürlich!“
Damit musste er sich zufrieden geben, denn die Pferfe drängten ins Ziel, was die Mittvierzigerin kurz aus ihrem Sitz aufstehen ließ, in dem irrigen Versuch, den Sieger erkennen zu können. Natürlich gelang ihr das nicht, doch der Versuch war es wert und nichts hätte sie jetzt auf der Sitzfläche gehalten.
„Es muss unglaublich gewesen sein, als hier regelmäßig Rennen stattgefunden hatten!“, sinnierte sie mit dem Blick auf Lewis, der im Gegensatz zu ihr, ruhiger geblieben war, obwohl man die Aufregung in seinen Augen lesen konnte.


[Antwort/ Rennen/ Gespräch]


Zuletzt von Rebecca Lacroix am Do 8 Jan 2015 - 20:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Camille Breaker
2. Lehrjahr
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ALTER : Ich zähle die Jahre, seit ich auf der Erde wandle, bis jetzt sind es 23 Jahre.
HERKUNFT : Geboren und Aufgewachsen im schönen Long Beach in LA, in den schönen USA.
AUSBILDUNG : Man glaubt es kaum und im Fußball muss man sich gegen ziemlich viele Vorurteile der männlichen Kameraden wehren.

BeitragThema: Re: Rennbahn   Do 8 Jan 2015 - 9:41

Es war ein recht trüber Tag und eigentlich wollte sie gar nicht auf stehen. Schlussendlich entschied sie sich dann doch dafür und nachdem sie Ausgiebig geduscht hatte und sich etwas Warmes an gezogen hatte, verließ sie ihr Cottage. Manchmal fand sie es schon komisch, dass sie in ihrem eigenen Cottage niemanden kannte. Jedoch verscheuchte sie den Gedanken ganz schnell wieder. Sie wollte sich den Tag nicht mit miesen Gedanken verderben. Erst einmal machte sie sich auf in die Cafeteria um etwas zu essen, danach machte sie einen kurzen Abstecher in die Boxen um ihrem Pflegepferdchen guten Morgen zu Sagen. Die Box war schon gemistet und auch sein Futtertrock war prall gefüllt. Ein leichtes lächeln umspielte ihre Lippen. Sie kannte die beiden Stallburschen war nicht persönlich, aber einiges hatte sie von diesen doch schon gehört. Nachdem sie Gold ein paar Leckerbissen zu gesteckt hatte, verabschiedete sie sich von dem Wallach und verließ die Stallungen.

Mille war ohne wirklich triftigen Grund zu den Tribünen gegangen, aber da ihre Füße sie schon einmal hier her getragen hatten, konnte sie auch bleiben und sich das Turnier anschauen. Auch wenn sie sich so überhaupt nicht für Pferderennen interessierte und auch nicht Wettete, da sie wusste wie leicht man bei sowas sein Geld verlieren konnte. Da ihr ihr Geld heilig war, ging sie einfach am Wettstand vorbei und suchte sich einen Platz auf den Tribünen aus. Sie sah ein paar bekannte Gesichter. Den Hofleiter und seine Stellvertretung, doch sie hatte nicht so richtig Lust sich mit irgendwem zu unterhalten und da sie eh niemanden so wirklich kannte, suchte sie sich einen freien Platz in der Menschenmenge, von wo aus sie das Rennen gut verfolgen konnte.


[steht auf und macht sich fertig | Cafeteria/Stall | Rennbahn | sucht sich einen freien Platz und setzt sich]
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Leonardo Fabbri
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ALTER : IN DER BLÜTE DES LEBENS IST MAN DOCH MIT 24
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BERUF : VON UNTEN NACH GANZ OBEN: ALS PROFIFUSSBALLER LÄSST ES SICH DURCHAUS LEBEN.

BeitragThema: Re: Rennbahn   Sa 10 Jan 2015 - 16:29

Schneller als gedacht war die Vorstellung der Rennteilnehmer vorüber gewesen und ehe er sich versah, befand er sich auch schon zum Aufwärmen auf der Sandbahn. Der Mann, der Firesky zuvor noch geführt hatte, ließ den Fuchs sichtlich erleichtert los und gab die Handhabung des Tieres in die Hände des Reiters. Sofort als der Hengst kein Gewicht mehr am Zügel spürte, wollte er geradewegs lospreschen und Leon hatte schon etwas Mühe ihn zurückzuhalten. Doch aufgrund seiner Erfahrung mit Rennpferden und einiger geschickter Handgriffe, bekam er den Fuchs trotz kurzer Bügel ruhig gestellt. Sie mussten sich konzentrieren und keineswegs druften alles Kräfte schon beim Aufwärmen verbraucht werden, das wäre nämlich der besiegelte letzte Platz gewesen. Somit begann er zunächst den feuerfarbenen Hengst etwas zu traben, versuchte weiterhin jedoch ihn etwas ruhiger zu bekommen, doch das war unter den gegebenen Umständen eigentlich kaum möglich. Einige Male schnaubte Firesky, aber das wohl auch mehr vor Aufregung als vor Entspannung.
Wie im Flug war die Zeit vergangen und schon kamen die Helfer auf die Sandbahn zurück, um die Pferde wieder einzusammeln und in Richtung der Startboxen zu führen. Sobald diese in Sichtweite kamen, als sie auf die Grasbahn geführt worden waren, begann Firesky zu tänzeln, nervös schlug er den Kopf Hin und Her, sodass es dem Mann am Boden noch schwerer viel, das Tier zu bändigen. Kurz vor der dritten Startbox, die sie anpeilten, rammte Spirit die Füße in den Boden und war nicht mehr zu bewegen; der Helfer führte ihn eine Volte und wollte ihn dann in die Box bringen, doch erneut scheute der Hengst und tänzelte mit aufgesetzten Hals rückwärts. Beim dritten Versuch erhoben sich sogar seine Vorderbeine kurzzeitig vom Boden und erst beim vierten Anlauf war das Werk vollbracht und der Vollblüter stand in der Startbox. Direkt neben ihnen war schon Sophie auf ihrer Falina in die Startbox gegangen und nun folgte auch in den hinteren Boxen Alex. Kurz trafen sich die Blicke der HMS-Reiter, dann zog Leon sich die Schutzbrille über die Bernsteinaugen, während Firesky in der Enge der Box rebellierte und versuchte auszubrechen. Erstaunlich gelassen blieb dabei sein Reiter, der nun auch nichts unternahm, um ihn zu bändigen; erst eine ganze Weile später, drangen ein paar italienisch gemurmelte Worte an die Ohren des Hengstes und er hielt einen Moment inne. Es war, als sähen sich die beiden in die Augen, obwohl das physisch so gar nicht möglich war. Der Entschluss auf Sieg zu reiten, stand beiden ins Gesicht geschrieben und so dauerte es nicht lange, bis die Aufregung und das Adrenalin zurückkehrte. Firesky stieg erneut.

Der Startschuss fiel. Die Boxen öffneten sich. Wie gestochen stoben die Pferde heraus. Ein Dreiergespann setzte sich an die Spitze. Firesky wollte ihnen nachsetzen, doch Leon hielt ihn zurück. Auf der siebten Position galloppierten sie am Ende des hinteren Feldes, während sie die Spitze weiter absetzte. Immer wieder drängte Fuchs in die Offensive, doch der ehemalige Jockey hielt ihn weiterhin zurück, wusste er nur zu genau, wie schnell Firesky seine gesamte Energie - auch wenn er davon eine Menge besaß - verbraten konnte. Vor ihnen verschoben sich die Positionen immer wieder, doch es sah so aus, als hätte der Fuchshengst mit der breiten Blesse schon Mühe zum sechsten Platz aufzuschließen.
Noch immer als Siebter gingen sie in die zweite Runde und auch dort vergingen gefühlt weitere Stunden, bis Leon Spirit etwas antrieb, der Hengst machte einen Satz nach vorne und schloss zum hinteren Mittelfeld auf, seine Galloppsprünge wurden länger, schließlich lag er gleich auf mit Falina, deren Stute am Ende der zweiten Runde zu Laufen begann, als gebe es kein morgen mehr.
Der Römer wusste, dass es nun in einer halben Runde auf die Zielgerade ging und so lockerte er etwas die Zügel, presste sich noch flacher an den Pferdehals, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten und trieb Firesky noch etwas mehr vorwärts. Erneut schien der Hengst zu zünden und griff nun Salas' Position an, kurzzeitig galloppierten der 2-Jährige und der 6-Jährige gleich auf, dann gab Leonardo seinem Pferde die Zügel frei und schnalzte ihn an. Dies war das Zeichen, damit die Bombe endgültig explodierte. Als würde er um sein Leben rennen, setzte Firesky an und schloss die Lücke zur Spitze, die nun nur noch aus zwei Reitern bestand, wenn er an ihnen vorbeiziehen wollte, das wusste er, dann musste er auf die Außenbahn lenken und das war immer ein Risiko, doch es waren nur noch wenige Pferdelängen zur Zielgeraden. So nahm er noch einmal etwas Zügel in die Hand, lenkte den Fuchs nach außen und ließ ihn an dem vermeintlich zweitplatzierten Schimmel vorbeiziehen. Die Hufe trommelten über den Grasboden und die dünnen Beine der Vollblüter waren kaum noch zu erkennen, so schnell bewegten sie sich. Lang gestreckt und die Ohren flach den den Kopf gepresst, setzte Firesky zum Angriff auf die Spitze an.
Sie bogen auf die Zielgerade und hier ließ Leon seinen Hengst einfach nur noch laufen, sie waren gleich auf mit dem Führungspferd, dessen Kräfte scheinbar etwas dem Ende zugingen. Noch einmal versuchte der Blonde alles aus seinem Vollblüter herauszuholen, doch auch Firesky war langsam erschöpft vom Rennen. Die letzten Meter waren hart, doch sie fielen nicht mehr weiter zurück. Noch eine ganze Weile galloppierte der Fuchs dahin, nachdem er durchs Ziel geprescht war, fiel schließlich in einen schwebenden Trab und anschließend in einen unruhigen Schritt. Lobend klopfte Leon ihm den Hals und auf seinen Lippen zeichnete sich ein feines Lächeln ab. Niemals hätte er gedacht, dass dieser Tag sie so weit bringen würde. Es war vielleicht nicht der Sieg, aber für sie war es einer, denn soeben hatte Spirit of Firesky beinahe der internationalen Konkurrenz den Titel abgelaufen. Der Römer wusste, warum er mit diesem Pferd angetreten war: Firesky brauchte nicht viel Erfahrung, er brauchte Training und einen guten Reiter und dann konnte er die Sterne vom Himmel pflücken.

Die Pferdeleiber bebten vor Anstrengung und auch Leon war etwas wacklig auf den Beinen, als er vom Pferdrücken heruntersprang, aber das Glück überwog in diesem Moment. Er drückte Firesky einen Kuss auf die Nüstern, dann führte er ihn trocken und anschließend in den Stall, wo er ihn absattelte und eine Abschwitzdecke überschmiss, sowie eine gehörige Portion Hafer zusammen mit einem Apfel in den Futtertrog schüttete. Verschwitzt, aber zufrieden lächelnd stand er vor der Boxentür seines Pferdes: möglicherweise war es gar keine schlechte Idee gewesen, dass sein alter Herr damals diesen Hengst ausgewählt hatte.


{Aufwärmen | Rennen | Trockenreiten | Zufriedenheit | ->HENGSTSTALL}
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Alex Salas

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BEITRÄGE : 345
ALTER : Wer hat mit 29 denn noch Angst vorm schwarzen Mann?
HERKUNFT : In KENTUCKY | USA hat der Rennsport einen seiner größten Standorte.
BERUF : Warum bin ich nochmal JOCKEYTRAINER geworden? Mir ist es glatt entfallen.

BeitragThema: Re: Rennbahn   Sa 10 Jan 2015 - 16:46

Schnaubend flogen sie über die Rennstrecke, während sich das Feld vor ihnen zunehmend von ihnen distanzierte. Am liebsten hätte Alex ihnen nachgesetzt, doch er wusste, dass dies keineswegs eine gute Idee war, eher im Gegenteil. Gerade begannen sie die zweite Runde und Dancing with Sharks schnappte nach Luft, der Jockey wusste, dass er von dem jungen Tier nicht zu viel fordern durfte. Bis jetzt hatte sie noch kein weiterer Reiter überholt, doch mit einem vierten Platz wollte sich Alex eigentlich nicht zufrieden geben, war es im Rennsport nunmal ausschließlich der Sieg, der zählte. Genauso gut wusste er jedoch auch, was im Bereich des Möglichen war und was nicht und ein Sieg ihrerseits war einfach nicht sehr realistisch, dazu waren andere Paare viel zu gut in Form.
Relativ unauffällig durchliefen sie die erste Halbzeit des Rennens, dann, nach eineinhalb Runden, wurde ihre Position erneut von einem Reiter angegriffen. Diesmal wollte Alex sich dies nicht bieten lassen und trieb den Schimmel vorwärts, sodass er zu dem dritten Pferd aufschloss, dessen Kräfte offenbar etwas nachließen. Am Ende der zweiten Runde hatten sie sich wieder hinter die Zweierspitze gesetzt, doch nun hörte der Jockey erneut ein Pferd herangalloppieren und diese Galloppaden waren ihm nur allzu bekannt. Fabbri und Firesky waren ein vermeintlich zu schwaches Team gewesen, als das man sie hätte ernst nehmen können, doch die herausragende Form des Fuchshengstes war Alex schon ihm Training aufgefallen und so kam es dazu, dass sie nun von eben jenen Außenseitern überholt worden. Dancing with Sharks setzte ihnen nach, doch den raumgreifenden Sprüngen des Älteren hatte er einfach nicht viel entgegenzusetzen.
Es ging allmählich auf die Zielgeraden und Fabbri schien tatsächlich auf Sieg zu reiten, was für Alex nicht mehr drin war, trotzdem gab er dem jungen Hengst nun die Zügelführung und ließ ihn lospreschen. Sharks beschleunigte noch etwas, wenn auch nicht so viel, und schloss zu den drei Reitern vor ihm auf, wobei sich die Zweierspitze aus Firesky und Evening Standard immer weiter vom Feld ablöste und den Verfolgern bald drei Pferdelängen voraus war. Somit war nur noch Capitol als mögliche Angriffsfläche da, dessen Platzierung man streitig machen konnte und dies ließ sich der junge Vollblüter nicht zweimal sagen. Langsam kam er auf die Höhe des Dreijährigen, doch die Kraft reichte kaum noch, Alex trieb ihn weiter an, aber hinter ihnen schloss ein weiteres Pferd auf, von dem sie sich dann wieder etwas abzusetzen schafften. Ehe sich Alex letztlich versah, befanden sie sich schon im Auslaufen. Dennoch klopfte er dem Pferd den Hals, war es immerhin für Dancing with Sharks erst sein viertes Rennen und dafür hatte er seine Sache gegen derartige Konkurrenz ganz gut gemacht.

Nach einem ausgiebigen Trockenreiten ging der Dunkelhaarige zurück zum Hengststall, wo er Dancing with Sharks die Rennsachen abnahm, ihm eine Abschwitzdecke überwarf und ihn in seine Box zum wohlverdienten Futter entließ. Einige Boxen weiter sah er Fabbri bei seinem Hengst stehen und nickte ihm kurz anerkennend zu. Für die HMS war bei diesem Rennen kein Sieg gesprungen, aber trotzdem hatten sie alle auf eine gewisse Art und Weise gewonnen, schließlich hatte man den Vertretern des Stalls nicht wirklich Chancen zugestanden.


{Rennen | ->HENGSTSTALL}
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Lillian Adams
2. Lehrjahr
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ALTER : Die "Kleine" ist schon stolze, mutige 22 Jahre alt - wie die Zeit rast!
HERKUNFT : California girls are undeniable ...
AUSBILDUNG : Lillian hat es zwar schon geschafft, sich als Reiterin in der Branche einen Namen zu machen, doch jetzt will sie auch die Ausbildung zur Vielseitigkeitstrainerin hinter sich bringen.

BeitragThema: Re: Rennbahn   Sa 17 Jan 2015 - 9:08

Lillian war aufgeregt.
Es war schon lustig - gestern, wo sie selbst geritten war und sich sogar eine Platzierung mit ihrem durchgeknallten Tigerschecken erkämpft hatte, war sie die ganze Zeit vollkommen entspannt gewesen. Sie kannte das Turniergeschäft, hatte immerhin die letzten drei Jahre damit ihr Überleben gesichert. Aber jetzt, wo Leonardo dort unten auf dem Turf war, konnte sie nicht ruhig bleiben. Eine ihrer Hände war um das Fernglas geschlossen und fummelte unruhig daran herum, während sie die andere um Bella gelegt hatte, die Leon in ihrer Obhut gelassen hatte, und es war ein Wunder, dass ihr Bein nicht die ganze Zeit auf- und abwippte wie früher in der Schule immer - was aber auch wohl nur an ihrem Schoßhündchen lag. Sie bemerkte nur am Rande, dass Rebecca sie grüßte, und reagierte wie auf Autopilot, ohne, dass sie sich Gedanken um die Antworten machte.
Natürlich, sie wollte, dass er gewann, und sie wusste, dass er und Firesky ein verdammt gutes Team waren, aufeinander eingespielt und aneinander gewöhnt. Sie hatten die Chance, einen weiteren Sieg zu ergattern, das war ihr klar, und sie wusste auch, dass Leon ein verdammt guter Rennreiter war - sie hatte ihn schon manches Mal reiten sehen, sie wusste es einfach. Aber deswegen kam sie trotzdem nicht umher, sich Sorgen zu machen. Was, wenn irgendwas passierte? Vielleicht gingen die Pferde aufeinander los, oder Firesky erschreckte sich und ging durch oder sie wurden in die Bande gedrückt oder sie stolperten -

Die erneute Runde durch alle ihre Ängste wurde von einer ihr wohlbekannten Stimme gebrochen, die eine zugegeben leicht beruhigende Wirkung auf die Einundzwanzigjährige hatte. Lilly blickte zu ihrem Trainer auf und lächelte ihn gutgelaunt an. Es war schon lustig - sie hatte unglaublichen Respekt vor diesem fantastischen Pferdemenschen, aber wenn sie nicht gerade mit ihm im Training waren, hatten sie durchaus eine Freundschaft aufgebaut. Sie vertraute ihm, und sie schätzte ihn, er war ein echt guter Kerl. Und darüber, was er für Wunder im Training mit ihr und Gunshot oder Apokalypse vollbrachte, musste sie gar nicht erst anfangen.
"Klar darfst du!", sagte sie, als wäre es eine doofe Frage gewesen, aber er setzte sich eh schon, als wüsste er das, von dem Gesehen war es eh leicht überflüssig. Daniel begann ein unverfängliches Gespräch mit ihr, und natürlich stieg sie darauf ein. "Leon und Firesky haben den Vorteil, dass sie aufeinander eingespielt sind - ich weiß nicht, wie das bei den anderen aussieht. Ich glaub, sowohl Falina als auch Sharks sind da zu jung für ... wobei, ich bin kein Profi - das sollten wir tatsächlich den Älteren überlassen: mein Dad hat auch immer liebend gern Rennen geguckt."

Dann jedoch wurden die Pferde in die Startbox geführt, und das riss natürlich Lillys Aufmerksamkeit von ihrem Trainer weg - nicht nach einem "Oh, es geht los!", aber trotzdem. Sie hob das Fernglas an ihre Augen - sie saßen zwar nicht zu weit oben, aber sie wollte grundsätzlich schon mal alles im Blick haben. Nicht nur, weil sie sich Sorgen um Leon machte, sondern auch, weil sie es liebte, Rennen bis ins kleinste Detail zu verfolgen und die Kämpfe der Teilnehmer zu beobachten.
Man sollte meinen, dass ein Rennen von drei Runden Ewigkeiten brauchte, doch das empfand Lilly gar nicht so. Sie beobachtete nicht nur Leon, der es ihrer Meinung genau richtig machte, Firesky zurückzuhalten und dann von hinten aufzuschließen, wenn die Zeit gekommen war, sondern auch die anderen HMS-Reiter, die sich verdammt gut schlugen. Sie wusste, dass sie hier auf einem Elitehof war, aber das hieß nicht, dass sie sich nicht über das außergewöhnliche reiterliche Können ihrer Kollegen freuen durfte.
In dem Moment, wo Leon und Firesky ihre Aufholjagd begannen, verließ das Fernglas die Figur der Beiden nie wieder. Es war ein Schauspiel, das Lilly gern beobachtete - die starken Muskeln, die unter dem schweißglänzenden Fell des Fuchses spielten, Leon, der auf seinem Hengst kauerte, ihn laufen ließ und dennoch genug zurückhielt, dass er sich nicht sofort auspowerte. Auf der Zielgeraden schlossen sie zur Spitze auf, doch es wurde deutlich, dass es kein Sieg mehr werden würde - auch ein Firesky konnte irgendwann nicht mehr schneller werden, und der Sieger (irgendwas mit E und Standard?) wurde nicht genug langsamer, als dass Firesky hätte überholen können.
Das hinderte Lilly nicht daran, mit allen anderen jubelnd aufzuspringen - nachdem sie Bella auf den Sitz gesetzt hatte, natürlich. Sie wusste nur zu gut, dass dieser zweite Platz ein riesen Erfolg für ihre Beiden gewesen war. Sie wusste, dass Leon jetzt seinen Hengst trockenführen würde, also hatte sie noch ein paar Minuten, bevor sie zu ihm konnte ... das hinderte sie aber nicht daran, sich freudesstrahlend schon mal auf den Weg zu machen. "Ein unglaubliches Rennen, findest du nicht?", fragte sie Daniel, der ja immer noch neben ihr saß. "Ich muss unbedingt zu Leon, ihm gratulieren ... wenn du mich also entschuldigst" Es war vermutlich ein bisschen unfreundlich, ihn hier so stehen zu lassen, aber es war Leon und er war Zweiter geworden und das freute sie einfach so sehr! Sicherlich würde Daniel das verstehen - und außerdem, wer sagte, dass er ihr nicht folgen durfte, als sie sich mit Chihuahua unterm Arm durch die Menschen hindurchschlängelte und in Richtung Hengststall verschwand.


{ Aufregung | kurzes Gespräch mit DANIEL | Rennen | Freude | auf zum Hengststall }
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Rennbahn   So 1 März 2015 - 17:48


PLOT 5

Zeit für die große Pause

Endlich ist sie da, die ersehnte Auszeit! Semesterferien. Gibt es etwas Schöneres als das? Für die Auszubildenden der Heaven Meadows Stable wohl kaum nach den anstrengenden Trainingswochen und dem Turnier, das trotz der angenehmen Abwechslung doch für alle Beteiligten Anstrengend war. Obwohl die Azubis und Ausbilder viele Schleifen hatten einfahren können, waren diese Leistungen schnell wieder vergessen. Nachdem die letzten Zelte und Stände abgebaut waren, der Müll beseitigt und wieder allgemein Ruhe eingekehrt war, hatte der Alltag wieder begonnen. Und das hieß Training, Training, Training. Sich nebenbei noch um das eigene oder das Pflegepferd kümmern und das andere liebe Vieh, sofern vorhanden. Viel Zeit für Partys oder Freizeitaktivitäten blieb da nicht wirklich. Wenn man es mal schaffte sich am Wochenende mit Freunden zu treffen, grenzte es ja schon fast an ein Wunder.
Doch diese Zeit ist nun vorbei – zumindest für einen Monat. Nun können die Azubis sich ihre Trainingszeiten selbst einteilen, das offizielle Training mit den Ausbildern ist für diese Zeit ausgesetzt. Das bietet natürlich neue Freiheiten und Zeit, die für Ausritte oder anderweitige Ausflüge genutzt werden kann. Seit langer Zeit ist man am Abend nicht mehr vollkommen geschlaucht und kann auf Partys gehen. Und das sonnige kalifornische Wetter lädt geradezu dazu ein, schon einmal zu testen, wie warm der Pazifik eigentlich im April ist. So angenehm wie es sein könnte, sollten sich die Azubis ihre freie Zeit aber nicht machen, denn nach den Ferien warten die wichtigen Prüfungen für die es noch viel zu trainieren gibt. Vier Wochen auf der faulen Haut liegen wäre ja auch wirklich zu schön. Für außerplanmäßige Trainingseinheiten stehen natürlich die Ausbilder trotzdem bereit und geben gern Reitstunden oder auch nur Hilfestellungen in einem lockeren Rahmen. Was sonst etwas unorthodox ist, ist in den Ferien durchaus auch mal möglich – der Kreativität, was Trainingseinheiten angeht, sind keine Grenzen gesetzt.


> Samstag, 4. April
> Nachmittags, 14.00 Uhr
> Sonnenschein, 20°C
> das Wetter verspricht weiterhin so zu bleiben und kündigt einen milden Abend an

Es ist freigestellt, was ihr macht, doch beachtet, dass das Mittagessen bereits geschehen ist und nun am Nachmittag entweder etwas in der Stadt oder auch auf dem Hof mit den Pferden gemacht werden kann. Trainingseinheiten mit den jeweiligen Ausbildern sind möglich, ebenso wie Ausritte oder Shoppingausflüge in die Stadt.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Rennbahn   Di 2 Jun 2015 - 17:55


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
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Alex Salas

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BERUF : Warum bin ich nochmal JOCKEYTRAINER geworden? Mir ist es glatt entfallen.

BeitragThema: Re: Rennbahn   Di 2 Jun 2015 - 21:45

Neues Jahr, neues Glück. Das alte Jahr war zu Ende gegangen und hatte so seine Spuren hinterlassen. Am Ende waren sie alle ein wenig überarbeitet gewesen und brauchten eine Auszeit. Während die einen zu den Eltern fuhren und flogen, oder gar Urlaub in der Karibik machten, wagte sich Alex Salas in ein weitaus kühleres Gefilde. Seine Reise war nach Finnland gegangen, wo er seine geliebten Großeltern besucht und ihn ein paar Wochen auf dem Hof unter die Arme gegriffen hatte. Auch, wenn es harte Arbeit gewesen war, so hatte er dort perfekt abschalten können und war dann pünktlich und erfrischt zurück auf die HMS gekommen, wo sofort eine große Botschaft ihn und alle anderen gewartet hatte. Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix heirateten! Auch für den Jockey war es eine Überraschung gewesen, obwohl ihm sonst selten entging, wenn sich Menschen annäherten. Er war vielleicht nicht gut darin, selbst mit Menschen zu interagieren, aber er konnte sie relativ gut beobachten und ihr Verhalten deuten. Zweifelsfrei war es eine grandiose Hochzeit gewesen und es hatte sich sicherlich jeder für das Brautpaar gefreut. Sie passten einfach zusammen wie Pommes und Ketchup. Wie die Faust aufs Auge. Wie Cowboy und Amy. Wie - er und Ciara. Die Stallpflegerin hatte er in der Tat in Finnland vermisst und jeden Tag mindestens einmal mit ihr geskypet oder telefoniert. Sie hatte ihm gefehlt und deswegen war er tatsächlich froh, dass das neue Lehrjahr ihn zurück auf den Hof gerufen hatte, da er sie hier nun endlich wieder hatte. Schon längst war aus ihrer anfänglichen Freundschaft eine innige Beziehung geworden, die sie wohl noch lange verbinden würde. Ja, er liebte sie so wie Lewis Becca lieben musste udn er spürte, dass es umgekehrt genauso war.
Doch mit dem neuen Jahr kamen nicht nur alte Veränderungen. Viele Gesichter blieben; so auch das von Sophie. Gemeinsam würden sie dieses Lehrjahr nun bestreiten udn Alex war fest entschlossen, sein bestes zu geben, damit sie auch dieses Jahr mit Bravour meisterte. Dann war da noch ein neuer Schüler: Noah Shoemaker. Natürlich hatte Alex den Namen als rennsportbegeisterter Mann schon einmal gehört und bei Noahs Ankunft auch etwas recherchiert. Die Shoemakers waren erfolgreiche Rennpferdebesitzer/-reiter/-züchter. Allerdings nur in Australien. Hier kannte sie kaum jemand und so würde auch Noah ersteinmal Anlauf nehmen müssen, um die Hürden zu nehmen.

Die Pferde die in dieser Stunde liefen, waren niemand geringeres, als die beiden Neuankömmlinge. Mockingjay jr und Red Chili Hotspot. Alex hatte bereits das Vergnügen mit ihnen gehabt und war sie einige Tage Probe geritten, damit sie sich an die Bahn hier gewöhnten. Mockingjay war ein liebes Tier, das zwar leicht abzulenken war, grundlegend aber beste Ambitionen zeigte. Anders Chili. Die Fuchsstute war ein Teufel in jeglicher Hinsicht. Sie war zickig und wenn sie nicht losrasen durfte, wurde sie stinkig. Es würde also interesannt werden, wie sich Noah mit ihr schlug.
Natürlich war Alex pünktlich gewesen wie immer und hatte seine Azubis bereits erwartet, als diese mit den Pferden auf die Bahn kamen. Es war ein kurzes Kennenlernen untereinander, ehe die Grundlagen besprochen wurden und die beiden eine erste Runde auf der Bahn drehten. Allerdings im Trab.
Mit Fortschritt der Stunde hatten sie sich immer weiter auf den Geraden an den Gallopp herangewagt und nun galt es, die Kurven richtig zu nehmen. "Sophie, schau, dass du Mockingjay in der Kurve auf die Innenbahn lenkst, sonst wird er zu langsam. Noah für dich gilt genau das andere. Chili's Tempo musst du in der Kurve besonders drosseln, sonst fliegt sie aus der Bahn. Versuch ihre Aufmerksamkeit mit stärkeren Außenparaden zurückzuholen." Durch ein Handwinken bedeutete er ihnen, dass sie auf Startposition gehen und beginnen sollten. Er selbst positionierte sich genau in der Mitte, wo er einen guten Blick auf die beiden hatte. Möglicherweise mochten einige sagen, dass weißes, eng anliegendes Shirt mit V-Ausschnitt und schwarze Jeans zu weißen Sneakern nciht das richtige Lehroutfit waren, doch es war so warm, dass Alex nur ungern in den engen Reithosen steckte. Zudem traute er seinen Schülern so viel zu, dass er sich nicht notgedrungen auf eines Pferde zur Korrektur setzen musste. Bosher sahen sie ohnehin beide sehr souverän aus und schienen langsam auch die neuen Pferde einschätzen zu wissen.


{Gedanken | Reitstunde | Noah&Sophie | Aufgabe}
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Noah Shoemaker
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BeitragThema: Re: Rennbahn   Do 11 Jun 2015 - 17:27

Der Hof war ... ein Anfang. Es war nichts, das er wirklich so lieben konnte, wie sein Zuhause. Aber hey, Moment - er kannte sein wahres Zuhause ja gar nicht. Deswegen war das hier schonmal gar nicht so schlecht: hier konnte er zumindest von vorn anfangen, hier kannte ihn niemand, hier war er in Sicherheit vor der Familie, die ihn von vorn bis hinten verarscht hatte. Außerdem bekam er hier Geld dafür, dass er das machte, was er liebte, was er konnte, und zwar Tag für Tag. Es war nicht viel, nur ein mickriges Auszubildendengehalt, aber immerhin. Und Cat fühlte sich auch wohl hier. Die aufgeweckte Stute war hier heimischer als in dem Einstellstall, wo er sie das letzte halbe Jahr, vor dem Beginn seiner erneuten Ausbildung, untergebracht hatte. Das beruhigte ihn, ob man es nun glaubte oder nicht.
Und außerdem waren die Menschen hier wirklich gutaussehend.
Schon jetzt hatte er seine ersten zwei Eroberungen hinter sich - und sowohl Mai-Lin als auch Emma waren keineswegs schlechte Partien gewesen. Aber es waren letzten Endes nur Frauen - Mädchen, in Emmas Fall - und sie interessierten ihn nach ein paar Wochen kaum mehr mehr als Kerle. Gut, vielleicht fand er sogar den einen oder anderen Typen interessanter, als die Fraen, die er schon gehabt hatte. Das war einfach eine Tatsache: er konnte nicht lange mit einer Person zusammen sein. Falsch, er konnte nicht lange mit einer Person etwas haben. Beziehungen waren bekanntlich nichts für ihn, da machte er auch keinen Hehl draus. Und wer damit nicht klarkam, der hatte ja wohl selbst Scheiße gebaut, denn Noah hatte es ihnen von Anfang an gesagt.

Doch genug der Rumdenkerei. Was zählte, war das hier und jetzt. Er saß - oder vielmehr hockte - in Trainingsklamotten auf einer langen, blutroten Vollblutstute, die wohl für den Lauf des Jahres seine Gefährtin werden sollte. Red Chili Hotspot war genau das, was der Name schon sagte: aufgekratzt, dominant, heiß, teuflisch. Er genoss jede Sekunde auf ihrem Rücken. Er hatte immer schon einen Faible für die schwierigen Pferde gehabt - es gab einen Grund, warum er sich letzten Endes fürs Galopprennen entschieden hatte. Es gab nichts schöneres, als ein Vollblut, das gegen den Zügel drängte, das rennen wollte, bei dem man nie wusste, wie es reagieren würde. Noah liebte diesen Nervenkitzel, lebte dafür. Er konnte es kaum erwarten, endlich wieder ein richtiges Rennen zu gehen. Diese blöden Listenrennen, für die ihn mancher Trainer engagierte, waren langsam echt langweilig.
Mit Chili wurde das Ganze gerade etwas aufregender. Immerhin forderte die Stute ihn, fokussierte seine Aufmerksamkeit und ließ ihn mal wieder richtig arbeiten. Das mochte er am Training - er konnte arbeiten, konnte sein Bestes geben, konnte Fortschritt sehen. Zum Beispiel, dass die Fuchsstute sich nach einer Weile Trabarbeit etwas entspannte, oder nach einigen Bahnen ihre Galoppaden etwas kontrollierter wurden. Doch nur weil das Pferd etwas wundervolles war, hieß das noch lange nicht, dass Noah das Training genoss. Alex Salas war ein Name, der ihm nicht unbekannt war - natürlich nicht -, und schon allein deswegen konnte er ihn nicht sonderlich gut arbeiten. Und dann stand er da noch in seinen Alltagsklamotten und meinte, ihm irgendwelche Anweisungen zu geben. Noah ritt Vollblüter, seit er denken konnte, und saß seit zehn Jahren täglich im Rennsattel - wer dachte Salas, der er war, dass er ihm Befehle geben konnte?
Doch Noah konnte diese Chance hier nicht versemmeln, und so biss er seine scharfen Kommentare herunter oder grummelte sie lediglich in Chilis Ohr, bevor er mit der Stute weiter machte. Chili ließ sich davon wenig beeindrucken. Sie interessierte es eher, ob sie laufen durfte oder nicht - oder viel mehr, sie interessierte es, dass sie laufen wollte, und der Weg dahin war ihr egal, Hauptsache sie konnte. Und genau das war eine Gefahr, die er zugegeben ein bisschen unterschätzte, als sie ans Kurventraining gingen. Auf Alex' Startsignal trieb er die Stute an, ließ sie schließen, kauerte sich tief auf ihren Rücken, während sie mit Wahnsinnsgaloppsprüngen über die Bahn fetzte. Er hatte sie gut bei sich, so war es nicht, und es war auch kein unvernünftiges Tempo - sie konnte sicherlich noch weitaus schneller, und er war auch schon mit mehr Tempo durch die Innenkurve gefegt. So machte der Australier sich erstmal wenig Gedanken. Er nahm die Zügel etwas kürzer, nahm Chili zurück (, benutzte genau die Paraden, die Alex ihm vorgeschlagen hatte). Und dann bemerkte er, wie sie nach außen wegdriftete. Das war nicht gut, gar nicht gut. Hatte er ihr Tempo so überschätzt? Noah versuchte, sie weiter zurückzuhalten, doch Chili drängte dagegen, und bis er sie wieder ganz bei sich und endlich in einem Tempo hatte, mit dem sie auf ihre ursprüngliche Bahn zurück konnte, war die Kurve auch schon vorbei und er konnte ganz durchparieren.
So ein verdammter Scheißdreck. Ganz vielleicht fluchte er sogar leise vor sich hin. Aber das würde Noah nie zugeben, denn er machte keine Fehler. Er machte keine verdammten beschissenen dummen Anfängerfehler wie diesen, war das klar?


{ Gedanken | ALEX | Chili }
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BeitragThema: Re: Rennbahn   Di 23 Jun 2015 - 16:50

Die Ferien hatten Sophie gut getan. Auch wenn sie nirgendwo hingereist war, oder gar einen kleinen Trip gemacht hatte, ging es ihr gut. Sie hätte nicht einmal gewusst wen sie hätte besuchen sollen. Ihre Mutter kam nicht in Frage und war zu dem auch noch ein ganzes Stück weit entfernt von ihr. Vermutlich hätte sie so oder so keine Zeit für ihre Tochter gehabt, wegen der Termine und Konferenzen. Wer weiß, Sophie hatte keinen Kontakt und auch die monatlichen Telefonate waren in den letzten Monaten ausgeblieben. Sie hatte es satt sich von ihrer Karrieresüchtigen Mutter Druck machen zu lassen. Es reichte ihr schon das Training und auch wenn es ihr unheimlich viel Spaß machte, war dennoch dieser Druck vorhanden, die Beste, Schnellste und Fitteste zu sein.
Alos hatte sich die Blondine in den Ferien viel mehr mit Falina beschäftigt, hatte mit irh trainiert und war hin und wieder mit ein paar Leuten in die Stadt gegangen, oder feiern. Auch die Ausritte einfach so waren Entspannung genug gewesen. Sie hatte es sich ordentlich gut gehen lassen. Nicht nur was das Essen anging und das Shopping, nein sie fühlte sich kurze Zeit gesünder und voller Energie. Doch jetzt hatte das Training wieder begonnen und mit einem neuen Trainer und einem neuen Pferd hatte es dieses Jahr viel zu bewältigen. Kaum hatte sie das erste Mal auf diesem unglaublichen Pferd gesessen, was deutlich kleiner war als ihr letztes, hatte sie sich schon wieder zu schwer gefühlt. Das Glücksgefühl der letzten Wochen war verschwunden und auch ihr Stolz darüber ein paar Kilo zugenommen zu haben, trieben sie jetzt in den Wahnsinn. Nicht das sie dachte MockingJay könnte sie nicht tragen, nein sie fühlte sich unwohl.... Ach wenn sie geanz genau wusste, dass es nicht stimmte. Da war diese Stimme in ihrem Kopf, diese Unsicherheit.
Aber nun zu MockingJay, er war ein Prachtkerl. Ach wenn der junge Hengst sie oftmals an ihre Grenzen brachte war er dennoch die Herausforderung wert. Seine Fellfarbe und die außergewöhnlichen Zeichnung auf seinem Kopf ließ die Blondine von Anfang an erstaunen. Und so hatte sie ihr erstes Training mit dem Hengst vor sich und das Aufwärmen hatte bereits gut geklappt. Auch Noah, ein Neuankömmling hatte die Beiden beehrt und war nun ein Konkurrent auf der Rennbahn, die vorher imemr nur Sophie gehört hatte. Doch sie sah es noch locker, sie hatte viel von Noah gehört und wusste das sie sich nicht an ihm messen konnte. Zudem wollte sie sich nicht noch mehr Druck aufbauen, also sah sie es gelassen und wollte sich heute nur auf die Anweisungen von Alex und MockingJay konzentrieren.
Sophie hörte ihrem Trainer aufmerksam zu und merkte wie MockingJay gerade abwich und von einer Plastiktüte außerhalb der Rennbahn abgelenkt wurde. Sie versuchte seinen Blick weg zu lenken und drehte sich.
„Okay ich versuche es, was wenn er zu schnell wird? Kann er damit umgehen, oder soll ich ihn erst einmal zurücknehmen?“, fragte die Blondine bevor sie starten würden. Sie hatte keine Ahnung wie der junge Hengst reagieren würde. Sie hatte schon viel erlebt, auch wie Pferde aus der Kurve geflogen waren und sich schreckliche Unfälle ereignet hatten. Zwar war sie nun schon eine Weile in diesem Geschäft, doch ein neues Pferd bedeutete alles von Anfang an neu erlernen. Sie musste den Hengst erst einmal kennen lernen, bevor sie Risiken eingehen konnte. Doch Alex versicherte ihr das sie nach Gefühl handeln sollte. Er wusste wovon er sprach, immerhin hatte er den Hengst einige Male schon getestet und gäbe es etwas worauf sie achten musste, dann hätte er es sie wissen lassen. Also machte sie sich bereit für den Start. Der Hengst tänzelte herum und hatte nun wieder die vollste Konzentration, er wollte ihr alles geben was er hatte und als das Startsignal folgte machte er einen riesigen Sprung nach vorne und die Blondine kam dicht an seinen Hals heran. Sie liebte es, dieses Gefühl wenn das Pferd ihr alles geben wollte und Energie zeigte. Sie liebte diese Hitze unter dem Fell der Vollblüter, die sie beinahe spürte, wenn sie ein Rennen lief. Der Rasen der unter ihren Hufen aufriss und davonflog. Noah schoss an ihr vorbei und kurz dachte sie, er hatte die Stute laufen lassen, doch war dies nur das halbe Tempo. Sophie zügelte den Hengst, nachdem er versuchte der Stute hinterher zu rennen. Die erste Kurve stand kurz bevor und MockingJay ließ sich kaum ausbremsen. Kurz hatte die Blondine dieses Gefühl der Hilflosigkeit, als würde sie die Kontrolle verlieren. Doch dem war nicht so, sie lehnte sich ein wenig zurück und spielte mit den Zügeln solange bis der Hengst zurück bei ihr war. Doch hatte sie ein wenig das Ziel verloren und hatte die Kurve nicht von innen genommen, sondern galoppierte durch die Mitte der Kurve und kaum kamen sie aus der Kurve geschossen nahm er Tempo auf. Aber so schnell wie er Tempo aufnahm ließ er sich wieder durchparieren, weil er Noah fokussierte und sah wie dieser seine Stute durchparierte. Die Konzentration war vorbei. Das Kurventraining gescheitert und die erste Runde war wohl kaum eine ihrer besten Leistungen gewesen. Sie blickte auf, sah Noah und seinen verärgerten Gesichtsausdruck, bis sie erkannte das sie sich hatte ablenken lassen. Sie hätte sich auf MockingJay fokussieren sollen, stattdessen hatte sie Noahs Abflitzer und Fehler so viel Aufmerksamkeit geschenkt, dass sie dabei völlig vergessen hatte was zu tun war. Etwas enttäuscht über sich selbst ritt sie zurück zu Alex und erwartete ein Lippen kräuseln. So etwas hätte nicht passieren sollen...


(Gedanken über die Ferien, Alex/Noah, MockingJay)
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Alex Salas

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BeitragThema: Re: Rennbahn   Mo 29 Jun 2015 - 21:10

Selten hatte man es als Lehrer einfach und das lag nicht immer nur an den Vorschriften, die man hatte, sondern viel öfter an den Schülern. Doch einige Lehrer besaßen die Fähigkeit, sich nicht ständig darüber lautstark zu beschweren und so war es auch um Alex Salas bestellt, der in seinem eher ungewöhnlichen Trainingsoutfit an der Innebahn der Kurve stand und zu seinen Zöglingen sah, die sich startklar machten. Sophie kannte er nun schon etwas länger und sie hatte mit dem etwas guckigen Mockingjay in diesem Jahr wahrscheinlich alle Hände voll zu tun, sodass sie zusehen mussten, dass Falina nicht zu kurz kam. Cleopatra war im ersten Lehrjahr da etwas einfacher gewesen, als der braune Hengst, doch Alex war zuversichtlich, dass die blonde Jockette auch diese Aufgabe meistern würde. Sein kritischer Blick lag jedoch nicht nur auf ihr, sondern auch auf Noah Shoemaker, der in seiner ersten Stunde offenbar schon alles zeigen wollte, was er konnte. Schon bei den Einstiegssprints über die lange Seite, hatte er die Fuchsstute immer wieder zu schnell einfach nur rennen gelassen, sodass sie jetzt dementsprechend aufgeputscht war. Als Alex ihn darauf hingewiesen hatte, hatte der Australier natürlich nur patzig geantwortet, doch der erfahrenere Jockey konnte darüber nur lächeln. Solange Noah das Pferd nicht in Gefahr brachte, würde er ihn motzen lassen, früher oder später würde er einsehen, dass Chili kein Pferd war, dem man einfach mal so die Zügel in die Hand gab. Sie konnte jeder Zeit explodieren. Und wo er gerade bei explodieren war: genau das tat die feuerrote Stute nun, als Noah sie zu spät zu zügeln versuchte, ihre Geschwindigkeit nicht mehr kontrollieren konnte und viel zu weit auf die Außenbahn geriet. Aus zusammengekniffenen Augen beobachtete der Dunkelhaarige das Geschehen auf der Bahn, ließ seinen Blick keine Sekunde von den Azubis und ihren Pferden, die beide ihre Schwierigkeiten hatten. Es war zwar ihr erster Versuch, doch für ihre Rennerfahrung, die beide nunmal besaßen, war er wirklich mehr als kläglich auch für eine erste Reitstunde. Sophie verlor irgendwie das Ziel aus den Augen und Mockingjay geriet in die Mitte der Bahn, während Chili irgendwo auf der Außenspur herumgurkte und sich nicht zügeln ließ. Man konnte den beiden nicht unterstellen, dass sie ihre Vollblüter nicht im Griff hatten, aber wirklich durchsetzen konnte sich hier scheinbar auch niemand. Somit stieß sich Alex mit einem Seufzen vom Zaun ab und lief langsam zu den beiden, die durchpariert hatten. "Eigentlich hatte ich bei eurer Reit- und Rennsporterfahrung schon etwas mehr erwartet, als diesen erfolgreich missglückten Versuch ein unbekanntes Pferd mit Hilfestellung ordentlich durch eine Bahnkurve zu lenken." Kurzzeitig ruhte sein distanzierter Blick auf den beiden unter denen die Pferdeleiber bebten und tänzelten. Alex tätschelte Chili den schweißnassen Hals, die kaum stillstehen konnte, sodass ihre Aufmerksamkeit einige Sekunden auf dem Trainer lag und sie aufhörte ständig herumzuhüpfen. "Für heute war es das, reitet die beiden noch etwas trocken. Ich denke ihr habt einen ersten Eindruck von euren neuen Schützlingen bekommen und auch einige Ideen, worauf man bei ihnen achten muss. Wir sehen uns morgen zur selben Zeit, aber diesmal könnt ihr eure eigenen Pferde satteln." Alex drehte sich um zu Mockingjay, strich auch ihm über die Nüstern und ging dann mit einem verabschiedenden Kopfnicken in Richtung Gatter. Ein wenig enttäuscht war er schon, weil er wusste, welches Potenzial in den vieren steckte, aber er wusste auch, dass man dem Zeit geben musste. Es ging nicht alles von jetzt auf gleich und der Weg würde noch ein langer sein, bevor man Noah oder Sophie mit ihren Reitschulpferden zu einem Rennen schicken konnte.
Wieder auf dem Hof angelangt, war schon ein reges Treiben zu vernehmen, sodass sich schließen ließ, dass die meisten Reitstunden soeben geendet hatten. Offiziell war die Zeit ja auch abgelaufen und Alex war gespannt, was wohl Ciara über ihre neue Azubine sagen würde. Doch bevor er sich mit der Pflegerin traf, würde er sich in der Kantine ersteinmal eine Erfrischung holen und dann vielleicht mit Ilmarinen einen Ritt zum Strand wagen. Der große Rappe war eine richtige Wasserratte geworden, seitdem sie hier waren und auch einige Schwimmstunden im See hatten sie schon einlegen können. Vielleicht fand sich ja noch jemand, der ihnen etwas Gesellschaft leistete.


{Skepsis | Noah&Sophie | Enttäuschung | beendet die Stunde | ->KANTINE}
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Noah Shoemaker
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BeitragThema: Re: Rennbahn   Mi 8 Jul 2015 - 10:36

Das war scheiße.
Das war absolut beschissen.
Was sollte Alex von ihm denken?
Gut okay, vielleicht interessierte genau das Noah reichlich wenig - es hatte ihn noch nie gejuckt, was Menschen von ihm dachten. Und nur, weil es sein Trainer war, hieß es noch lange nicht, dass es ihn deswegen mehr interessierte. Aber verdammte Scheiße, er war Profi! In Australien hatte man sich um ihn gerissen, er hatte große Preise geholt und sogar aus irgendwelchen Luschenpferden noch Platzierungen rausgekitzelt. Er war vielleicht ein arroganter Trampel, wenn es um Menschen ging (nicht seine Worte. Emma hatte es aber zugegeben passend getroffen); aber er konnte mit Pferden umgehen, konnte sie lesen, mit ihnen umgehen. Er war doch nicht irgendein bescheuerter Amateur wie diese Blondine, die da mit ihm trainierte - Sophia? Sophie? Er war sich nicht sicher. Juckte ihn auch wenig. Und das musste er beweisen.
Er verstand sowieso nicht, warum das passiert war. Klar, Chili war schnell unterwegs gewesen - aber sie war ein verdammter Galopper! In einem Rennen hätte sie mit dem Tempo nicht viel reißen können, außer sie war in einem Rennen voller Sprinter gelandet und konnte allein mit Ausdauer trumpfen. Warum waren sie aus der Kurve geflogen? Das war doch scheiße. Warum hatte er das nicht besser machen können? Noah mühte sich damit ab, Chili in den Schritt und schließlich zum Stehen zu bekommen - als man ihm gesagt hatte, sie sei eine tickende Zeitbombe, hatte er nicht mit sowas gerechnet. Klar, von Cat kannte er hitziges Verhalten - seine Stute war eine giftige Ziege, die zu gern auf Durchzug schaltete, sobald man sie auf eine Rennbahn brachte. Aber dieser rote Teufel zwischen seinen Beinen würde ihm noch einiges abverlangen, so viel war klar.
Noah war frustriert. Und dann schalt dieses arrogante Arschloch, das sich sein Trainer nannte, ihn auch noch, behandelte ihn wie ein Stück Scheiße. Am Liebsten hätte Noah ihn angeraunzt und wäre abgedampft - sicherlich würde man die Stute mit anderen Trainingsmaßnahmen als diesem Scheiß hier besser unter Kontrolle halten. Man würde sie erstmal ordentlich fordern müssen, bevor man an der Technik arbeiten konnte - das sah doch ein Blinder mit Krückstock. Aber nein, Mister Salas hier musste natürlich mit seinem achsogroßen Wissen angeben und erstmal den großen Profimacker raushängen lassen. Das war doch scheiße, das war doch voll beschissen. Und das Beschissenste war, dass er nichtmal irgendwas sagen konnte. Er durfte diese Chance nicht versemmeln - am Ende musste er dann nach Australien zurück. Und so sehr er das Land auch vermisste, er wollte nicht zu seiner "Familie" zurück. Nicht jetzt, nicht irgendwann.

So wütend er war, Noah gab sich alle Mühe, das nicht an Chili rauszulassen. Die Vollblutstute konnte ja nichts dafür, dass Noah offensichtlich, bescheuert wie er war, ein Teil seines Talents - seines hart erarbeiteten Talents - in Australien gelassen hatte. Und so ritt er sie trocken; sie hatte doch etwas geschwitzt, obwohl sie noch immer flott unterwegs war, weiterrennen wollte. Und wie gern würde er sie lassen - er könnte die lange Seite nehmen, und Alex auf der anderen Seite der Bahn zeigen, dass er durchaus nicht unfähig war, die scheiß Kurve zu nehmen. Aber nein, der Typ gab ihnen ja nichtmal eine zweite Chance. Idiot. Und so musste er Chili schließlich von der Bahn lenken, in den Stall bringen - unausgelastet, miesgelaunt. Das würde sicher noch lustig werden, wenn die Trainingseinheiten so weitergehen würden. Dann könnte Noah mit beiden Pferden immer noch eins draufsetzen, denn er war sich ziemlich sicher, dass Chili in der Hinsicht Cat sehr ähnlich war: unausgelastet würden die Stuten zu Furien werden. Doch heute hatte er da nicht die Nerven für, und so machte er sich nur drauf und dran, die Stute fertig zu machen.


{ Training | zum STALL }
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BeitragThema: Re: Rennbahn   Do 9 Jul 2015 - 15:15

Sophie versuchte sich nichts anzumerken, doch sie war wütend. Wütend auf Noah, wütend auf sich selbst, auf alles. Aber was sie am meisten wütend machte war die Tatsache, dass Alex Recht hatte. Sie war im 2. Lehrjahr, da durfte so etwas schlicht weg einfach nicht mehr passieren. Auch wenn sie ein neues Pferd hatte, das war egal. Wie viele verschiedene Pferde würde sie in ihrer Karriere noch reiten und sie kannte keines davon. Das machte einen Jockey souverän, das er etwas von seinem Job verstand, egal welches Pferd er unterm Sattel hatte. Sie war enttäuscht und Noah zog ein Gesicht als hätte er den World Cup verloren. Klar, war es eine Enttäuschung, aber es war ein Training und sie fing an den ehrgeizigen, fast schon besessenen Jockey mit ihrer Mutter zu vergleichen. Jeder wollte der beste sein, jeder wollte seinem Trainer irgendetwas beweisen, aber so wie Noah es rüber brachte, gefiel der Blondinen gar nicht. Und so sehr sie versuchte die Schuld nicht auf ihn zu schieben, warum sie beim Training versagt hatte, tat sie es dennoch und hasste sich selbst sogar noch mehr dafür.

MockingJay schnaufte unter ihr und schwitzte, sie versuchte sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und ritt die Stute trocken. Sie wählte dabei die genau entgegengesetzte Richtung, wie Noah es tat um ihm bloß nicht unter die Augen zu treten. Auch wenn die Beiden im Training funktionieren mussten, so hieß das nicht das sie es auch privat tun mussten und bevor der Blondinen ein falsches Wort heraus rutschte, wählte sie die friedlichere Alternative und entfernte sich von Noah immer weiter weg. „Das ging wohl nach hinten los...“, beruhigte sie die Stute und lockerte ihre Zügel, nachdem sie aufgehört hatte zu tänzeln.

Noah hatte die Bahn schon längst verlassen und auch Alex hatte das Weite gesucht. Die Stunde war beendet. Die Blondine stieg ab, führte den Hengst zu den Stallungen und versorgte ihn. Morgen durfte sie mit Falina starten. In irgendeiner Weise erleichterte es sie, doch machte es sie auch traurig, dass Alex gleich beim ersten Training einen schlechten Eindruck von ihr bekommen hatte. Sie streichelte den Hengst ein letztes Mal, bevor sie merkte, dass ihr Magen anfing zu knurren. Sie hatte nichts gefrühstückt und das rächte sich jetzt. Bevor sie völlig die Nerven verlor und sich in ihre Wut hinein steigerte machte sie sich fest entschlossen auf den Weg in die Kantine.


(Reitet MJ trocken, Stallungen, ->Kantine)
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BeitragThema: Re: Rennbahn   So 10 Jan 2016 - 21:33


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
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BeitragThema: Re: Rennbahn   So 20 Nov 2016 - 16:30


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
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