THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Round-Pen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
AutorNachricht
Lawrence McKinley
Admin
avatar

BEITRÄGE : 986
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Di 2 Jun 2015 - 17:55


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
Nach oben Nach unten
http://heavenmeadowsstable.forumieren.com
Patrick Murray
2. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 353
ALTER : 25 und trotzdem noch ein Azubi.
HERKUNFT : Geboren in Irland, aufgewachsen im irgendwie irischen Teil von Bosten, USA, fühle ich mich der irischen Nation doch ziemlich zugetan, auch wenn auf meinem Pass "Amerikaner" steht.
AUSBILDUNG : Westernreitlehrer werde ich in rund einem Jahr sein. Falls mich O'Donneil nicht vorher doch erschlagen hat.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Sa 26 Sep 2015 - 17:50

Ziel erreicht. So ließen sich Patricks Gedanken, die auf das vergnügte Lachen Emmas folgten, in etwa beschreiben. Er selbst musste ein kleines Grinsen unterdrücken und als sie ihn schließlich sogar anrempelte – sehr zum Verdruss Willows – ließ er den Versuch, etwas ernster zu sein, komplett. Nein, er konnte es nicht haben, wenn es seinen Freunden schlecht ging, egal ob es tierische, weiblich menschliche oder männlich menschliche waren. Das war nicht seine Art und würde wohl auch nie dazu werden. So lange hatte er versucht, sich nicht anmerken zu lassen, dass ihm Menschen wieder wichtig geworden waren, hatte versucht zu einem einsamen Cowboy wie O'Donneil zu werden – nur mit dem Unterschied, dass er seinen Kleidergeschmack besser fand und es niemals zugeben würde, dass diese scheinbar harte Schale seines Ausbilders ihm zu so etwas wie einem Vorbild gereicht hatte. Er war gescheitert, hatte sich hier eingelebt, hatte zu gelassen, dass sich Menschen wieder einen Platz in seinem Herzen sicherten und sich dort sogar häuslich einrichteten. Seit langem hatte er nicht mehr versucht, in einer Bar jemanden aufzureißen und gerade jetzt, da die Stallgebäude wieder vor ihnen auftauchten Emma ihre Niederlage gegen seine atemberaubende Argumentationskette eingestand, konnte er sich auch schwer vorstellen, dass er es wieder so tun würde wie damals im ersten Jahr hier, bevor er mit Joana zusammengekommen war. Nicht, dass er ernstlich darüber nachdachte, wieder nach einer festen Freundin zu suchen – nein, dafür war es noch zu früh und Patrick war noch nicht gewillt, Zeit und Lebensenergie in derartiges zu investieren – doch er würde nicht mehr allein sein, sollte das Leben nicht plötzlich eine seiner gewohnten Kapriolen schlagen, nach denen alles anders zu werden pflegte.

Er vollführte eine leichte Verbeugung und seine Augenbrauen zuckten triumphierend in die Höhe. „Ich danke, Ihre Worte ehren mich, Miss Carter“, erwiderte er spielerisch und um den Tonfall eines englischen Butlers bemüht, obwohl es vergebens war – sein Akzent und seine Aussprachegewohnheiten passten einfach eher in die irischen Viertel von Boston.
Sie kamen an den Hofgebäuden vorbei, die überraschend ruhig dalagen, und kamen begleitet vom Klappern der willow'schen Hufe schließlich zum Round-Pen, der zum Glück leer war. Nach der Begegnung bei den Koppeln hatten sie wahrscheinlich alle nicht mehr wirklich Lust darauf, auf andere rücksichtslose Reiter und deren Pferde zu stoßen. Einmal Aufregung reichte total, gerade nach einem solchen Tag, der doch nicht gerade unanstrengend gewesen war. Partick sah es jetzt schon kommen, dass die heutige Übung Muskeln angesprochen hatte, von deren Existenz er seit den Abschlussprüfungen nichts mehr gehört hatte.
Doch jetzt stand erst einmal die Übung mit Willow an und er hatte nicht die geringste Ahnung, was genau sie machen sollten. Nervöses Pferd, unsichere Reiterin, ahnungsloser zukünftiger Reitlehrer. Super Kombination. Verdammt!
„Hast du mal Horseshipübungen mit ihm gemacht?“, fragte er daher und öffnete den beiden das Tor.


[cf. Koppeln. Rückweg von Koppeln | Gedanken | Ankunft am Round-Pen]
Nach oben Nach unten
Emma Carter
1. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 259
ALTER : Alt ist man mit 19 wohl noch lange nicht.
HERKUNFT : Sonst reist jeder nach Australien, aber eher selten nach Bunbury.
AUSBILDUNG : Viel mehr ist der Beruf der Tierärztin der Wunsch meiner Eltern, als mein eigener.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Sa 3 Okt 2015 - 18:44

Der Nachteil der Amerikaner war, dass sie merkwürdig unleidsam waren und das eine gewisse Abneigung in Emma hervorrief, die man diesem Volk eigentlich nicht zollen sollte. Grundlegend waren es schließlich freundliche Menschen, die sich auf dem Grund und Boden bewegten, wo jeder Hausbewohner seinen Nachbarn erschießen konnte, der unerlaubterweise sein Grundstück betraf. Aber eigenartige Regelungen gab es schließlich in jedem Land, was die Amerikaner dennoch nicht zwingend sympathischer erscheinen ließ. Deswegen hielt Emma sich auch gerne an die eher ausländische Gesellschaft auf dem Hof, obwohl man mit einigen Amis durchaus klar kommen konnte. Wenn man denn wollte.
Patrick war - da er kein Amerikaner war - eine privilegierte Gesellschaft, der sich Emma gerne anschloss. Insbesondere natürlich, wenn es um diverse Ablenkungen ging, oder eben um ihr Pflegepferd. Selbstverständlich mochte sie Willow auf irgendeine merkwürdige Art und Weise, konnte sich aber trotzdem nur schwer mit dem Gedanken anfreunden, nun tatsächlich ein ganzes Jahr mit ihm zu arbeiten. Deswegen musste einfach ein wenig Vertrauen her, das eigentlich niemand besser beschaffen konnte, als ein angehender Lehrer oder? Wer brauchte schon Gelehrte, niemand war perfekt und in der Zeit, die Emma nun schon mit dem Iren geteilt hatte, hatte sie feststellen dürfen, dass er wirklich Talent besaß. Ja, Patrick würde sicherlich mal ein guter Lehrer werden. Vielleicht streng, aber mit sehr viel Charme. "Das will ich doch wohl hoffen", erwiderte die Rothaarige unter einem Lachen, bevor sie den Paint Wallach durch das Tor des Round-Pens führte, das Patrick ihr offen hielt. Nachdem er es geschlossen hatte und zu ihr getreten war, ließ sie den Führstrick länger, woraufhin Willow sofort die Nase senkte und den Sand erkundete. "Nein, davon habe ich auch leider überhaupt keine Ahnung wie es praktiziert wird..." Gedankenverloren betrachtete sie Willow. Eigentlich gab sie kein Tier einfach so auf, das lag schlichtweg nicht in ihrer Natur. Aber bei dem Westernpferd war sie allmählich mit ihrem Latein am Ende.


{<-KOPPELN | Patrick&Willow}
Nach oben Nach unten
Patrick Murray
2. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 353
ALTER : 25 und trotzdem noch ein Azubi.
HERKUNFT : Geboren in Irland, aufgewachsen im irgendwie irischen Teil von Bosten, USA, fühle ich mich der irischen Nation doch ziemlich zugetan, auch wenn auf meinem Pass "Amerikaner" steht.
AUSBILDUNG : Westernreitlehrer werde ich in rund einem Jahr sein. Falls mich O'Donneil nicht vorher doch erschlagen hat.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Do 8 Okt 2015 - 18:53

Ein wenig gedankenverloren nickte Patrick als Reaktion auf Emmas Worte und betrachtete den Wallach, dem man nun nicht mehr zutrauen würde, dass er unwillig und schreckhaft sein könnte. Insgesamt wirkte er recht entspannt, wie er den Sand inspizierte. Die Idee mit den Horsemanshipübungen war ihm spontan gekommen, allerdings musste er gestehen, dass auch er kein wirklicher Experte darin war. Mit seinen Pferden war er immer irgendwie so klargekommen. Natürlich hatte er Bodenarbeit mit ihnen gemacht, hatte sie lange und ausführlich geputzt, um sie an sich zu gewöhnen und wenn all das nicht funktioniert hatte, dann war er zu Bestechung übergegangen. Für manch ein Tier hatte das auch recht gut funktioniert, es so zu belohnen. Ein Wallach in seiner ersten Reitschule war hingegen nicht besonders bestechlich gewesen, aber er hatte es genossen, gestreichelt zu werden. Für ihn waren das die Belohnungen gewesen, wenn er sich benommen hatte. Cowboys Zuneigung hatte er sich wahrscheinlich dadurch erkauft, dass er mit Amy gut klar kam und wusste, wie man seine Hände ruhig ließ. Doch Willow... Patrick seufzte leise. Willow war ein ganz anderes Kaliber als ein Pferd, das man von Anfang an gut behandelt hatte. Das gepaart mit der guten Emma... Sie war ein liebes Mädchen, mit Sicherheit auch entsprechend stur, wenn es drauf ankam und er wusste um ihr Unglück hier zu sein. Doch das war nebensächlich. Mitleid bracht keinen von beiden weiter – weder Pferd noch Reiterin.
„Ich warne dich, ich bin kein Experte. Aber ich habe drüber gelesen...“, meinte Patrick und betrachtete Willow wieder. „Es ist eine Art der Kommunikation und basiert letztlich auf Konditionierung. Pawlow und Skinner sagen der Frau Studentin ja bestimmt was.“ Er zwinkerte kurz und legte dann den Kopf schief. „Du erzeugst eine Art Druck, bis die gewünschte Reaktion eintritt und nimmst den wieder weg, wenn er macht, was du willst. Ich meine, man beginnt damit, dass du ihn berührst und dann sanft Druck aufbaust, dem er weichen soll. Und du musst auf deine Körpersprache achten. Wie gesagt. Kommunikation. Hol ihn mal her und schau, ob du ihn überall anfassen kannst. Dann schauen wir weiter...“ Der Ire hörte selbst, dass er nicht gänzlich überzeugt klang. Es wäre ihm lieber, wenn er Anweisungen geben könnte, die er ausprobiert hatte. Dass er über die Techniken gelesen hatte, war immerhin auch schon eine ganze Weile her und jemand wie O'Donneil würde sicher besser wissen und erklären können, was zu tun war. Doch der war nicht hier und so mussten Emma und er selbst das Beste aus der Situation machen.


[Gedanken | Erklärung | Zweifel]
Nach oben Nach unten
Emma Carter
1. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 259
ALTER : Alt ist man mit 19 wohl noch lange nicht.
HERKUNFT : Sonst reist jeder nach Australien, aber eher selten nach Bunbury.
AUSBILDUNG : Viel mehr ist der Beruf der Tierärztin der Wunsch meiner Eltern, als mein eigener.

BeitragThema: Re: Round-Pen   So 11 Okt 2015 - 21:05

Vollkommen unbeeindruckt von der Zustandsanalyse der beiden Azubis, scharrte Willow unbehelligt weiter im Sand. Manchmal ging er auch ein paar Schritte, scharrte woanders und schnoberte herum, ehe er offenbar eine geeignete Stelle gefunden hatte und sich - nachdem er sich vergewissert hatte, dass kein Raubtier in der Nähe war - niederließ. Er gab einen zufriedenen Grunzlaut von sich, ehe er sich mehrmals über den Rücken rollte und dann aufstand, nur um sich kurz darauf ausgiebig zu schütteln und den Sand von seinem Körper in alle Richtungen zu verteilen.
Dieses Verhalten zauberte Emma tatsächlich ein Lächeln auf die Lippen, denn so entspannt wie jetzt, war Willow wirklich selten anzutreffen. Dass er sich dann auch noch wälzte, war wohl ein Indiz für sein doch teilweise vorhandes Vertrauen. Vielleicht hatte es ihn aber auch nur am Rücken gejuckt und er hatte diesem Reiz durch Wälzen beikommen müssen. Wer wusste schon, was in so einem Pferdekopf alles vorging... Emma jedenfalls nicht. Aber vielleicht Patrick und der studierte den Schecken nun schon eine ganze Weile, ehe er wieder das Wort ergriff. Jeder andere wäre vielleicht enttäuscht gewesen, als der Ire gestand selbst kein Profi in Sachen Horseman-Ship zu sein, aber Emma kümmerte das wenig. Patrick war aktuell nahezu die einzige Chance beziehungsweise Hilfe die sie hatten, bevor sie sich an die übergeordneten "Erwachsenen" wenden mussten. Während er also ausführlich beschrieb, welche Methode er anzuwenden ersuchte, hörte Emma aufmerksam zu und nickte hin und wieder, um zu bestätigen, dass sie folgen konnte. Wer ein Veterinärmedizinstudium inklusive Stipendium bekam, der musste wohl auch was in der Birne haben und die Auffassungsgabe der Rotblonden war noch nie sehr langsam gewesen. "Ok. Alles klar." Damit beendete sie zustimmend Paddys Rede und atmete dann einmal hörbar tief durch.
"Willow - komm mal her. Na komm, mein Junge." Dazu schnalzte sie ein wenig mit der Zunge, jedoch nur sehr leicht und behutsam. Der Paint, der inzwischen am anderen Ende des Round-Pens stand und dort versucht hatte über die Einzäunung zu sehen, drehte zwar den Kopf und richtete die Ohren auf Emma, machte jedoch keinerlei Anstalten, sich in Bewegung zu versetzen. Also versuchte es die Australierin noch einmal, streckte jetzt jedoch noch die Hand aus, als würde sie darin einige Leckereien für den Wallach bereit halten. Interessiert reckte Willow den Hals und machte tatsächlich einen Schritt, mehr Reaktion war aber nicht drin.
Zu allem Überfluss zog nun auch noch ein Gewitter auf und verdunkelte den Himmel. Ein tiefer Donner erschütterte gleichsam Himmel und Erde und sofort war alles in Willow auf Alarmbereitschaft. Ein prustendes Schnauben groll durch seine Nüstern und beim zweiten Donner begann er schon zu tänzeln. Erstaunlicherweise genau in die Richtung von Emma und Patrick. Mit gereckten Kopf, steil aufgestellten Hals und erhobenem Schweif hüpfte er mehr oder weniger auf die beiden jungen Menschen zu, während langsam ein zarter Regen einsetzte, der sicherlich noch schlimmer werden würde. Ein wenig hilfesuchend sah Emma zu Patrick. Ein Gewitter hatte ihnen gerade noch gefehlt!


{Willow | hört Patrick zu | ruft Willow | Gewitterbeginn}
Nach oben Nach unten
Patrick Murray
2. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 353
ALTER : 25 und trotzdem noch ein Azubi.
HERKUNFT : Geboren in Irland, aufgewachsen im irgendwie irischen Teil von Bosten, USA, fühle ich mich der irischen Nation doch ziemlich zugetan, auch wenn auf meinem Pass "Amerikaner" steht.
AUSBILDUNG : Westernreitlehrer werde ich in rund einem Jahr sein. Falls mich O'Donneil nicht vorher doch erschlagen hat.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Mo 12 Okt 2015 - 13:57

Ein harter Brocken, dieser Paint. Patrick hielt sich bewusst im Hintergrund, während Emma versuchte, ihr Pflegepferd anzulocken. Immerhin zeigte sich eine winzige Reaktion: der Kopf mit den zwei unterschiedlich gefärbten Augen wandte sich zu ihnen. Das war allerdings schon alles und beinahe kam es dem Iren so vor, als wolle Willow sie fragen, was denn das Gesäusel solle, wenn er von seinem Sandbad zurückkam und einfach nur seine Ruhe haben wollte. Gut, verdenken konnte man es ihm nicht. Gerade Patrick verstand, dass man Arbeiten gern einmal liegen ließ, bis es nicht mehr anders ging. Aber das galt ja nicht für Pferde.
Emma streckte nun die Hand aus und die Reaktion war ein Schritt nach vorn. Immerhin! Es war ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und diese erste Bewegung war ein Anfang. Okay, gut, ja. Ein winziger, klitzekleiner Anfang. Aber trotzdem!
„Lob ihn“, forderte er Emma auf daher auf. „Ein Schritt ist besser als nichts. Und wenn ich mich recht erinnere, ist es sogar ganz wichtig schon Teilschritte zu belohnen.“ Gespannt beobachtete Patrick, wie Willow darauf reagieren würde. Käme er? Würde er sich abwenden? Sollte letzteres passieren, müssten sie es ihm unangenehm machen, sodass der beste Weg der zu Emma wäre, doch es widerstrebte ihm – trotz vermeintlich besseren Wissens – dieses Pferd irgendwie anzumeckern oder ähnliches. Das war so, als würde man nicht für eine ältere Frau mit Rollator und Gepäck im Bus aufstehen. Okay, nein. Willow irgendetwas zu tun war schlimmer.
Doch diese Überlegungen hätte sich Patrick gar nicht stellen müssen. Vom Round Pen aus war es zunächst nicht zusehen gewesen, wie sich der Himmel verdunkelt hatte. Nun grollte allerdings schon der erste Donner über ihnen, was den Schecken zum Schnauben und dann zum Tänzeln veranlasste. Auf sie zu! Eine wilde Mischung aus Stirnrunzeln und Grinsen huschte über Patricks Gesicht.
„So schlecht ist sein Vertrauen zu dir anscheinend nicht!“, meinte er aufmunternd zu der hilflos zu ihm aufblickenden Emma, bevor seine Miene wieder ernst wurde. „Wir sollten ihn trotzdem reinbringen.... durch die Halle! Das hintere Tor müsste ja offen sein, dann haben wir uns den Weg um den Stall gespart.“ Der Ire wartete, bis Emma ihren Wallach wieder ganz bei sich hatte, ehe er das Tor öffnete. Der Strick war lange genug, dass er das hintere Ende ebenfalls packte, falls er sich doch erschrecken sollte. Trotzdem wollte er, dass Willow hauptsächlich bei Emma lief. Ihn kannte er schließlich nur vom Sehen und diesem Nachmittag.
Draußen hatte ein leichter Nieselregen eingesetzt, der jedoch bereits stärker wurde. Generell herrschte auf dem Hof wieder einiges an Betriebsamkeit und Patrick sah Menschen zu den Koppeln eilen. Amy und Cowboy waren ebenfalls noch draußen... Andererseits waren die beiden nervenstark, solange sie zusammen waren. Hoffte er. „Sobald er im Stall ist, geh ich meine beiden holen“, überlegte er laut und schob schließlich auch das große Tor zur Reithalle auf, was schwerer als gedacht war.


[Anlocken von Willow | Gewitter | Rückkehr Richtung Stall/Reithalle]
Nach oben Nach unten
Emma Carter
1. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 259
ALTER : Alt ist man mit 19 wohl noch lange nicht.
HERKUNFT : Sonst reist jeder nach Australien, aber eher selten nach Bunbury.
AUSBILDUNG : Viel mehr ist der Beruf der Tierärztin der Wunsch meiner Eltern, als mein eigener.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Sa 17 Okt 2015 - 19:24

Lange hatte die innere Ruhe Willows nicht angehalten, denn inzwischen war der Wallach wieder auf 180. Er schnaubte, tänzelte, warf den Kopf umher und verdrehte die Augen, je öfter er den Donner hörte. Die blanke Panik ging von ihm aus und immer wieder wirbelten seine Hufe umehr, sodass Emma ein wenig unbehaglich war, während sie langsam auf ihr Pflegepferd zuging. Ein Huf, der ihren Körper traf, hatte ihr gerade noch gefehlt und deswegen war sie umso vorsichtiger, aber auch sehr viel unsicherer. Und das irritierte Willow noch mehr, sodass er begann vor der Rotblonden reißaus zu nehmen. Sehr zu ihrem Missfallen, denn nun musste sie sich zwangsläufig etwas Neues ausdenken, was gar nicht mal so einfach war, angesichts der Tatsache, dass Willow begann wie wild im Kreis herumzurennen. Glücklicherweise half ihr Patrick und gemeinsam gelang es ihnen dann irgendwie das aufegrbachte Tier kurzzeitig zum Stehen zu bringen, sodass Emma den Panikhaken am Halfter einhaken konnte. Der Ire hielt ihnen zuvorkommenderweise das Tor auf und Emma beeilte sich Willow hindurchzumaövrieren, ohne dass er dabei durchging. Dementsprechend trabten, beziehungsweise joggten, sie auch mehr zur Reithalle als alles andere. Auch dort gab Patrick wieder den Gentleman und schob das Tor auf, sodass Emma ihm im Vorbeigehen einen dankbaren Blick zusendete. In der Halle trommelte der Regen zwar auf das Dach, aber das Gefühl, dass die anderen pferde nicht mehr weit warn, beruhigte Willow offensichtlich ein wenig, sodass er immerhin aufhörte, wie wild herumzuzappeln und Emma damit Gelegenheit gab, Patrick zu antworten. "Sobald wir im Stall sind, kannst du deine Beiden holen gehen. Ich bringe Willow dann schnell in die Box und komm dir entgegen und nehm dir einen ab." Nachdem, was der Westernazubi für sie getan hatte, war es für die sonst eher egozentrische Emma dennoch selbstverständlich ihm nun ebenfalls zu helfen. Deswegen beeilte sie sich auch, Willow in den Stall zu bekommen, da sie wusste, dass Patrick schnell zu Cowboy und Amy wollte.
Im Stall dann hörte Willow zwar nicht auf zu tänzeln, aber die Boxen waren inzwischen so gut gefüllt, dass er zufriedener schien und sich von den Heu kauenden Geräuschen der Artgenossen weiter beruhigen ließ. Die Australierin brachte ihn in seine Box, nickte davor Patrick zu, dass sie den Rest alleine schaffte und warf einen Blick hinüber zu den Boxen von Amy und Cowboy, die leider beide noch leer waren. Also würde Paddy in den Regen müssen und sie ebenfalls. Dafür hatte sie defintiv nicht das richtige Outfit an, aber das durfte jetzt wohl keine Rolle spielen. Sie sprach noch ein wenig mit Willow, schloss die Paddocktür, nahm ihm das Halfter ab und schob ihm ein paar Leckerchen zu. Er war zwar bereits eine kleine Kugel, aber er hatte heute immerhin ein wenig Vertrauen gezeigt und war - so durfte man Paddy glauben - wohl ein Anfang.


{Einfangen von Willow | Rückweg zum ->STALL | Patrick | bringt Willow in die Box}
Nach oben Nach unten
Patrick Murray
2. Lehrjahr
avatar

BEITRÄGE : 353
ALTER : 25 und trotzdem noch ein Azubi.
HERKUNFT : Geboren in Irland, aufgewachsen im irgendwie irischen Teil von Bosten, USA, fühle ich mich der irischen Nation doch ziemlich zugetan, auch wenn auf meinem Pass "Amerikaner" steht.
AUSBILDUNG : Westernreitlehrer werde ich in rund einem Jahr sein. Falls mich O'Donneil nicht vorher doch erschlagen hat.

BeitragThema: Re: Round-Pen   Mo 19 Okt 2015 - 21:13

Dieses Pferd! Patrick hätte eigentlich nicht geschockt sein sollen, immerhin hatte er seinen Ausbruch an diesem Nachmittag, bei strahlendem Sonnenschein miterlebt. Trotzdem musste er sich ziemlich beherrschen, um nicht laut zu fluchen, als der Wallach erneut durchging, tänzelte und seine Karriere als Moulin Rouge Tänzer beginnen wollte. Das war doch unmöglich! Ja, okay, ein Gewitter war bedrohlich, immerhin gab es ja auch genug Menschen, die damit nicht klar kamen, so war es ja wirklich nicht, aber dieses Pferd brachte selbst ihn ans Ende seines Lateins.
Das Problem war nur, dass es Emma genauso ging und das Willow erst recht nervös machte. Shit. Patrick raufte sich die dunklen Haare, blickte zu dem Paint hin, der sich nun immer weiter und immer nervöser von ihnen entfernte. Sie mussten jetzt ruhig bleiben, doch er spürte, wie schwer selbst ihm das fiel. Sein Herzschlag hatte sich beschleunigt, ebenso die Atmung. Was tun? Noch trug Willow das Halfter, aber es war ein kleines Risiko, ihn daran zu packen, während er so drauf war. Nein, keine gute Idee. Er sollte ruhiger werden. Sie alle sollten ruhiger werden und eigentlich auf einem Sofa liegen, mit einem heißen Kaffee in der Hand.
Langsam näherte er sich also Willow mit ruhigen Worten, gesenktem Kopf und möglichst entspannter Haltung. Viel änderte das nicht, aber immerhin bewegte sich Willow vom äußeren Rand des Round-Pens weg, hin zu Emma. Irgendwie – Patrick konnte wirklich nicht genau sagen, wie es ihnen letztlich gelungen war – schaffte die Tiermedizinstudentin es schließlich den Panikhaken zu schließen. Er schenkte ihr ein kleines aufmunterndes Grinsen, obwohl er sich nicht danach fühlte, aber wenigstens diese Maske funktioniert noch gut.
Erst, als sie die Halle erreicht hatten, beruhigte sich der Wallach ein wenig. Doch der prasselnde Regen auf dem Dach ließ Patricks Stimmung sinken. Er vertraute eigentlich auf seine beiden Pferde, aber auch sie könnten durchgehen oder sich fürchten. Verdammt, er machte sich tatsächlich Sorgen! Allerdings konnte er Emma auch nicht ganz allein lassen, fühlte sich seltsam verpflichtet. Das dankbare Grinsen, als er ihre die Hallentür geöffnet hatte, tat seine Übriges dazu.
„Sobald wir im Stall sind, kannst du deine Beiden holen gehen. Ich bringe Willow dann schnell in die Box und komm dir entgegen und nehm dir einen ab.", teilte ihm Emma mit, als sie das Tor zum Stall erreicht hatten. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen. „Den Entschluss wirst du noch bereuen!“, entgegnete er neckend, war ihr aber insgeheim dankbar. Sie hatte ein ganz besonderes Händchen für Cowboy, auch wenn sie das gewiss abstreiten würde.
Und gerade jetzt drängte es ihn noch mehr, zu seinen Pferden zu gehen. Oder hatte man sie schon in den Stall geholt?
Ein erster Blick in den Stall widerlegte Letzteres. Patrick seufzte und nickte Emma dann ebenfalls zu, als sie soweit war, Willow allein in seine Box zu bringen. Daher bog eilte der Ire mit langen Schritten durch die Stallgasse, die so belebt war wie zuletzt beim Februarturnier. Offenbar hatten fast alle Pferde Koppelgang gehabt und irgendwie war der Wetterumschwung unbemerkt geblieben. Aber wie? Das wollte Paddy nicht wirklich in den Kopf. Eigentlich war Brody total organisiert. Gerade zu schrecklich gut geeignet für seinen Job. Also wie konnte das hier jetzt in so ein Chaos ausarten?
Doch um diesem Problem auf den Grund zu gehen, blieb Patrick zu wenig Zeit. Bewaffnet mit den beiden Führstricken und einem eingezogenen Kopf – natürlich war er nicht auf die Idee gekommen, die alte rote Jacke aus Amys Schrank zu nehmen – joggte er durch den Regen Richtung Koppeln. Immer wieder kamen ihm andere Reiter mit Anhang entgegen. Die einen Pferde verkrafteten den peitschenden Regen eindeutig besser als andere. Doch wie sähe es mit seinen beiden aus?
Eine nagende Unruhe ergriff von ihm Besitz, bis er das Gatter erreichte, hinter dem seine beiden Pferde standen. Ein leises Lachen entwich ihm, als er sah, dass sie tatsächlich standen. Dicht beieinander zwar, die Köpfe zusammengesteckt, aber mit einer stoischen Ruhe, nur unterbrochen durch das Zucken der Ohren, die ihm mehr als genug Bewunderung abverlangte.
Sanft lockte er sie herbei, hakte die Stricke ein und erblickte auch schon Emma. Zumindest glaubte er, dass es sie war. Der Regen fiel inzwischen so dicht, dass er sich nicht ganz sicher war.


[Willow | Stall | zur Koppeln. Tbc. Koppeln]
Nach oben Nach unten
Lawrence McKinley
Admin
avatar

BEITRÄGE : 986
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Round-Pen   So 10 Jan 2016 - 21:33


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
Nach oben Nach unten
http://heavenmeadowsstable.forumieren.com
Eric Brody

avatar

BEITRÄGE : 108
ALTER : 34 Jahre alt
Geburtstag: 7.9.
HERKUNFT : USA; Chicago
BERUF : Stallmeister

BeitragThema: Re: Round-Pen   Do 18 Feb 2016 - 13:37

Aufmerksam stand Eric in der Mitte des Roundpen und beobachtete die Schritte des Pferdes, welches sich um ihn herum bewegte. Der Vierjährige trabte wunderschön gleichmäßig; und bei dem Gedanken daran, dass er gerade sein eigenes Pferd um sich herum laufen ließ, musste der Stallmeister unwillkürlich lächeln.
Das Wetterchaos hatte ihm einen Strich durch seinen ursprünglichen Plan gemacht – denn eigentlich hatte er vorgehabt, einen kleinen Ausritt zu machen. Doch bei Glatteis konnte so etwas schnell schief gehen. Deshalb eben „nur“ Roundpen.
Jewel, die bisher eher gelangweilt mit dem Kopf zwischen den Pfoten am Eingang gelegen hatte, spitzte nun die Ohren, als Eric Blue angaloppieren ließ. Jewel hatte schon früher häufig dann Interesse an Pferden gezeigt, wenn die angefangen hatten zu galoppieren. Wobei die Hündin nie versucht hatte, das betreffende Pferd zu jagen – sie lief einfach nur gerne nebenher. Da Eric sie heute allerdings am Rand abgelegt und sie zum Liegenbleiben aufgefordert hatte, blieb die silbergraue Hündin genau dort, wo sie war.
Eric ließ Blue noch ein paar Runden galoppieren, bevor er ihn wieder langsamer werden ließ, bis sich der Wallach wieder im Schritt um ihn herum bewegte. Zwar musste Eric hier Blues Richtung öfter korrigieren, da er in die Kreismitte zog; aber bei einem vierjährigen Pferd war das durchaus verkraftbar. Eric staunte ohnehin oft genug, was Blue in seinem jungen Leben schon alles auf dem Kasten hatte.
Als Eric einen Blick über die halbhohen Wände des Roundpen nach draußen warf, entdeckte er Dylan, den Hufschmied des Stalls. Ein Blick zu Jewel verriet, dass auch sie den näher kommenden Mann entdeckt hatte. Oder vielmehr seinen Vierbeiner; denn Ace begleitete Dylan wie immer auf Schritt und Tritt.
„Dann lauf schon hin und sag guten Tag!“, forderte Eric Jewel auf, die – als habe sie Raketen unter den Pfoten – aufstand und los sauste.
Kurze Zeit später tauchte Dylan in der offenen Tür des Roundpen auf, an der Eric einfach einen Führstrick befestigt hatte, damit Blue nicht herauslaufen konnte. So hatte Jewel aber freie Sicht gehabt, ohne mit in den Pen kommen zu müssen.
„Hey Dylan! Alles klar?“
Eric beendete die Übungseinheit mit Blue, in dem er ihn erst zum Stillstand brachte und nach einer kurzen Wartezeit – die er momentan immer wieder ein wenig ausdehnte – zu sich rief. Von ganz-ohne-Leckerlis war Eric nie ein Freund gewesen; weshalb es neben einer ausgedehnten Streicheleinheit auch was zu Futtern für Blue gab.
Warum die Dinger in Herzchen-Form verkauft werden mussten, war Eric zwar schleierhaft; aber die Sorte war bei den Pferden einfach beliebt.
Eric ließ Blue noch ein wenig im Roundpen frei laufen und gesellte sich zu Dylan. Kaum dass er an der Bande stand, griff er nach seinen Zigaretten und zündete sich genüsslich eine an.
„Ich spiele mit dem Gedanken, ihn barfuß zu lassen.“, erklärte Eric unvermittelt und warf einen Blick in Blues Richtung. „Dafür müsstest du dir allerdings mal seine Hufe genauer ansehen, sobald du Zeit hast.“
Eric hielt Dylan das Päckchen mit den Zigaretten hin.
„Rauchst du eigentlich?“


{Training mit Blue / entdeckt Dylan / beginnt Gespräch}
Nach oben Nach unten
Dylan McGath

avatar

BEITRÄGE : 66
ALTER : 32 Jahre alt
HERKUNFT : Australier
BERUF : Hufschmied

BeitragThema: Re: Round-Pen   Do 18 Feb 2016 - 18:03

Der Vorteil wenn man als Hufschmied arbeitet? Man konnte den ganzen Tag am Feuer stehen und hatte warme Hände und Füße.
Der Winter in Australien war auch kalt gewesen, Schnee hatten sie aber eher selten bis gar nie gehabt und umso begeisterter hatte Ace auf den ersten Schnee in seinem Leben reagiert und war wie bekloppt durch die weiße Pracht getobt, Bandit dagegen hatte vollkommen geschiockt reagiert und war nicht auf den Hof raus getreten und so hatte Dylan nur die Halle mit dem Hengst betreten können und dort trainiert.
Nach dem Training und dem versorgen des eigenen Pferdes hatte er noch die Eisen des einen oder anderen Pferdes kontrolliert, denn der eine oder andere Schüler hatte wirklich angst, dass dem Pferd wärend der Prüfung ein Hufeisen flöten ging oder dass das Pferd gar anfing zu lahmen, doch bisher hatte er nichts gefunden, immerhin hatte er die Hufe der Pferde immer genaustens im Blick, schließlich war das sein Beruf.
Das sein Mitbewohner und gleichzeitig der Stallchef sich ein eigenes Pferd gekauft hatte, hatte er natürlich mitbekommen, schließlich sprach der Stallmeister quasie von nichts anderem mehr. Gesehen hatte er das Pferd jedoch noch nie und so hatte er sich am Nachmittag zur Box auf gemacht, fand den Wallach jedoch nicht vor. Dana, die Frau des Docs sagte ihm wo er das neue Pferd finden konnte und so stiefelte er zum Round Pen.
Als Jewel angeschossen kam nutzte Ace, der eigentlich nicht wirklich gerne spielte, die gelegenheit erneut mit der Hündin durch den Schnee zu toben. Dass die beiden sich nicht vertrugen, darüber machte Dylan sich keine Gedanken, immerhin lebten die Hunde zusammen und kannten sich gut. Deshalb ließ er die Beiden einfach springen und trat in die Tür des Pens und lehnte sich an.
"Hi, ja, außer dass die Azubis dann doch langsam aber sicher durch drehen, aber sonst!"; grinste er und schob seinen Hut etwas in den Nacken.
"Und du? Happy mit deinem Blue?", fragte er und ließ seinen Blick über den Wallach, der durch den Round Pen stapfte, gleiten. Gekonnt fuhr er den Exterieur des Pferdes nach und nickte dann. Schickes Pferd. Man sah das er noch jung war und die Muskulatur noch nihct so ausgeprägt, wie bei einem voll ausgebildetem Pferd, aber da hatte der Stallmeister einen Rohdiamanten gekauft.
Auf seine Aussage hin nickte Dylan und betrat den Pen.
Ruhig trat er auf das junge Pferd zu und ließ ihn schnuppern, ehe er seine Hand über seine Schulter das Bein runter gleiten ließ und einen Vorderhuf hoch nach. Ruhig und routiniert tastete er den Huf ab und nickte dann.
"Muss man beobachten wie er sich die Hufe abnutzt. Aber wenn du in Richtung Turnier gehen willst oder allgemein mehr mit ihm arbeitest... naja, dann solltest du dir das nochmal überlegen. Sonst muss ich da öfters ran wie normal. Aber es ist deine Entscheidung.", sagte er und sah Eric an.
Er sprach nur Empfehlungen aus, es war jedem Besitzer selbst überlassen wie er sein Pferd laufen ließ.
"Ich schneid ihn morgen mal aus und dann beobachten wir das erstmal die nächsten Tage, dann kann ich dir in ein Paar Wochen mehr sagen, was sich da eher eignet. Aber er ist jung und hat gute starke Hufe!"; meinte Dylan und trat wieder aus dem Ring.
Auf die Frage ob er rauchte schüttelte er den Kopf.
"Ne danke!"; grinste er und sah zu den Hunden. Ace war kaum wieder zu erkennen, so tobte er durch den Schnee. Ein leichtes Grinsen erschien auf Dylans Lippen, als er seinen Hund so sah.


( Round Pen/ Eric/ Blue)
Nach oben Nach unten
Eric Brody

avatar

BEITRÄGE : 108
ALTER : 34 Jahre alt
Geburtstag: 7.9.
HERKUNFT : USA; Chicago
BERUF : Stallmeister

BeitragThema: Re: Round-Pen   Do 18 Feb 2016 - 23:06

Durchdrehende Azubis? Oh ja, da konnte auch Eric mehr als nur ein Liedchen von singen. Je näher diese verdammten Prüfungen zu rücken schienen, desto aufgekratzter wurden alle. Sehr zum Leidwesen diverser Vierbeiner.
„Da sagst du was. Die sind momentan schwieriger zu kontrollieren als ein Schwarm Bienen – und mindestens genauso unruhig. Wenn das so weiter geht, muss ich Platzverweise verteilen.“
Eric schüttelte schief grinsend den Kopf. Auf Dylans nächste Frage warf der Stallmeister einen liebevollen Blick in Richtung seines Wallachs.
„Ja. Er ist ein richtiges Schmuckstück. Er hat eine wirklich tadellose Grundausbildung – und richtig Spaß dabei, mitzuarbeiten.“
Dylan betrat nun den Roundpen und ließ Blue ihn erst kennenlernen, bevor er dessen Huf hochnahm und fachmännisch kontrollierte. Dabei strahlte der Australier diese Ruhe aus, die schon so manches nervöse Pferd beruhigt hatte.
Dylan kam zu Eric zurück und gab seine Empfehlung ab. Eric nickte schweigend und zog an seiner Zigarette, bevor er antwortete.
„Über Turniere hab ich mir noch wirklich null Gedanken gemacht. Vielleicht komm ich irgendwann auf die Idee, tatsächlich mit ihm auf Turnieren zu starten – aber momentan soll er eigentlich ein Freizeitpferd werden.“
Dylan versprach, Blues Hufe am nächsten Tag auszuschneiden und die nächsten Wochen würden dann zeigen, ob sich der junge Wallach als Barfußgänger eignete; oder eben nicht.
„Wenn er Eisen braucht, bekommt er sie natürlich. Da vertraue ich ganz deinem Urteil. Ich hatte mich mit dem Züchter unterhalten und der sagte mir, dass er einige Barfußgänger hat – daher mein Gedanke. Aber wie du schon sagst: Man muss in ein paar Wochen noch einmal schauen, ob er sich überhaupt dafür eignet.“
Eric betrachtete nebenbei die spielenden Hunde und wies mit einer Kopfbewegung in Richtung der beiden, die immer noch durch den tiefen Schnee tobten.
„Guck dir die beiden an. Ich wusste gar nicht, dass dein Ace so zum Spielen aufgelegt ist. Sonst ist er doch eher der ruhigere Zeitgenosse.“


{Gespräch mit Dylan}
Nach oben Nach unten
Dylan McGath

avatar

BEITRÄGE : 66
ALTER : 32 Jahre alt
HERKUNFT : Australier
BERUF : Hufschmied

BeitragThema: Re: Round-Pen   Mo 22 Feb 2016 - 10:49

Dylan lachte. "Platzverweis wäre vielleicht gar nicht so verkehrt. Aber ich glaube dann würde Damian durchdrehen. Der arme kommt ja schier nicht mehr vom Pferd runter.", sprach er die Momentane Situation des gemeinsamen Mitbewohners an.
Das Eric mega stolz auf sein junges Pferd war, konnte man kaum überhören. Verständnisvoll nickte der Australier und sah erneut zu Blue rüber.
Das Eric noch nicht über Turniere nachgedacht hatte und das ausgerechnet in diesem Ausbildungsstall wundertee Dylan dann doch etwas, doch scheinbar gab es auch noch solche Reiter. Er selbst liebte es mit Bandit auf Turniere zu gehen, das lag aber eher daran, dass er nur dann die Chance hatte sein geliebtes Cutting durchzuführen. Auch Bandit machte die arbeit mit den Rindern beesonders Spaß und eigentlich war es schade, dass die HMS keine eigene Herde hatte und somit das Cutting für die Auszubildenden eigentlich gar nicht zur Debatte stand. Klar gab es genügend andere Disziplinen, aber das Cutting war doch, laut Dylan, das eigentliche Westernreiten. Immerhin war dies die Ursprüngliche arbeit der Cowboys und ihrer Pferde.
Trainieren taten Dylan und Bandit das Cutting hier mit Hilfe von Ace. Der Hund hatte schnell raus, das er versuchen musste dem Pferd zu entkommen und Spaß schien er auch dabei zu haben.
Als erneut die Sprache auf die Hufe des Jungpferdes kam schob Dylan seinen Hut etwas in den Nacken und legte den Kopf leicht schräg, während sein BLick den Bewegungen Blues folgte.
"Für ein Pferd das viel auf der Koppel ist und überwiegend auf dem Platz geritten wird mag das sein, aber so wie ich die kenne willst du mit ihm auch ins Gelände... Naja, wir werden es sehen. Vielleicht nutzt er sich die Hufe ja auch schön gleichmäßig ab. Das wird die Zeit zeigen. Wenn ich ihn morgen begradige können wir das genau beobachten.", schloss der Australier das Thema ab und wand seinen Blick dann ebenfalls seinem Hund zu, der immernoch mit der Hündin des Stallmeisters durch die weiße Pracht tobte.
"Tja, Ace hat vorher noch keinen Schnee gesehen und im Gegensatz zu Bandit scheint er ihn zu lieben. Der Dicke wollte dagegen ums verrecken nicht raus ins Weiß. Sonst der Obermatcho, aber der Schnee könnte ihn ja fressen!"; grinste Dylan und schüttelte leicht den Kopf.


(Gespräch mit Eric)
Nach oben Nach unten
Eric Brody

avatar

BEITRÄGE : 108
ALTER : 34 Jahre alt
Geburtstag: 7.9.
HERKUNFT : USA; Chicago
BERUF : Stallmeister

BeitragThema: Re: Round-Pen   Di 7 Jun 2016 - 17:08

Eric überlegte einen Moment, als Dylan davon sprach, dass die Tendenz bei einem Pferd mit Geländegang eher in Richtung Hufeisen ging. Auf Emerald Gardens hatten ohnehin alle Pferde Spezialbeschlag an den Hufen gehabt; die Frage nach barfuß hatte sich dort nie gestellt.
"Ja, ins Gelände wollte ich auf jeden Fall mit ihm. Bisher wirkt er ziemlich entspannt, was unbekannte Geräusche angeht. Hoffentlich gibt sich das mit dem Glatteis bald.
Ich würde mal gerne testen, wie er sich wirklich im Gelände anstellt."

Als Dylan die momentane Situation um Damian ansprach, nickte Eric bedächtig und zog nachdenklich an seiner Zigarette.
"Da sagst du was. Ich überlege wirklich, da irgendwo einen Riegel vorzuschieben. Was eigentlich bescheuert ist - denn immerhin ist es sein Job, die Pferde zu reiten und zu korrigieren. Aber langsam nimmt das Ganze beinahe Überhand."
Erics Aufmerksamkeit wurde kurz von Ace und Jewel gefordert; denn die silberne Hündin stolperte und fiel bäuchlings in den Schnee. Offenbar war aber nichts passiert. Denn kurz darauf stand sie wieder auf, schüttelte sich kurz, und tobte mit Ace weiter, als sei nichts passiert. Dylan erklärte grade, dass Ace vorher nie Schnee zu Gesicht  bekommen hatte - was Eric ein Grinsen entlockte.
"Stimmt ja. Ich vergesse immer, dass du aus Australien bist - und deine Tiere dann natürlich auch."
So ungemütlich das Wetter auch sein mochte, überlegte Eric, so ganz ohne Schnee wäre absolut nicht seins. Was er Dylan auch so sagte.
"Oder Weihnachten im Sommer - dir muss das aber anders herum seltsam vorkommen; oder? An Weihnachten eben keinen Sommer zu haben...
Eric löste den am Eingang des Roundpens befestigten Strick und pfiff leise nach Blue, der auch sogleich zu ihm kam. Das klappte tadellos - aber am Irgendwo-Abstellen scheiterte es noch regelmäßig. Blue fand einfach viel zu interessant, dass Eric irgendwo hinging. Er schien jedes Mal regelrecht begierig darauf, dass Eric ihn von A nach B brachte.
"Kann ich dir mal eine Frage stellen? Und wehe, du lachst! Blue lässt sich mustergültig führen - auch mit dem Reiten kein Problem. Aber was bisher kein einziges Mal geklappt hat ... Abstellen. Er tapst mir jedes verdammte Mal wie ein junger Hund hinterher..."
Nach oben Nach unten
Lawrence McKinley
Admin
avatar

BEITRÄGE : 986
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Round-Pen   So 20 Nov 2016 - 16:30


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
Nach oben Nach unten
http://heavenmeadowsstable.forumieren.com
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Round-Pen   

Nach oben Nach unten
 
Round-Pen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 3 von 3Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
 Ähnliche Themen
-
» Was ist das für ein Set?

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
+Heaven Meadows Stable+ ::  :: » Trainingsgelände-
Gehe zu:  

SISTERS: