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 Strand

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Lawrence McKinley
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BEITRÄGE : 943
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Strand   Mo 6 Jan 2014 - 19:16

Der Strand liegt nicht weit entfernt vom Hof, zu Fuß sind es etwa 15-20 Minuten, sodass sich die Bewohner des Hofes dort gerne in ihren freien Stunden entspannen. Ein Bad im Meer hat schließlich auch noch niemandem geschadet.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Strand   Sa 8 März 2014 - 14:42


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.
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BeitragThema: Re: Strand   Fr 15 Aug 2014 - 23:45

PLOT 3
Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Schneller als gedacht, verging der Vormittag mit einem rasanten, packenden Springen, das sicherlich Höhen und Tiefen hatte. Es war ein spannender Wettkampf mit manchmal haarscharfen Entscheidungen und einer Menge Adrenalinkicks - nicht nur für die Reiter auf ihren Pferden.
Der erste Turniertag ist in vollem Gange und scheint schon jetzt ein voller Erfolg für die Heaven Meadows Stables zu sein. Die Starter des Gastgeberstalls konnten allesamt mehr als zufrieden stellende Ergebnisse in der ersten Disziplin des Turniers verzeichnen. Einzig und allein der Sturz von Juliena Grossworth sorgte für einige Schrecksekunden, doch sowohl Pferd, als auch Reiterin scheinen mit einem Schreck davongekommen zu sein. Aufgrund von jeweils einem Abwurf konnten leider weder Lillian Adams noch Callum Moreno die vorderen Plätze belegen, haben mit ihren jungen, unerfahrenen Pferden aber zweifelsfrei eine super Leistung gezeigt. In den zwei höchsten Klassen konnten dann sogar zwei Siege für die HMS eingefahren werden. Der erfahrene Vielseitigkeitslehrer Daniel McHale entschied mit seinem Heart-shaped Gun das Rennen ebenso für sich, wie der erfolgsverwöhnte Isaac Haber auf der alternden Cloud Atlas Sextet. Ebenso zeigten Shana McCormick und Rebecca Lacroix eine fehlerfreie Leistung und konnten sich damit im S-Springen die vorderen Plätze sichern.
Nach der Auswertung des Springens und einer kurzen Siegerehrung mit Ehrenrunde, gab es eine kurze Pause, in der alle einmal durchschnaufen und die Pferde zurück in die Box, oder sogar auf die Weide bringen konnten. Als nächstes steht nun die Dressur auf dem Plan, die ebenfalls nicht gerade wenige Gäste anlockt. Während sich die Springreiter also zurücklehnen und erstmal eine Stärkung brauchen, kommt nun langsam Aufregung bei den Dressurreitern auf und die ersten machen sich daran, die Pferde fertig zu machen, bevor es ins Viereck zum "tanzen" gehen kann.

> Mittwoch, 24. Februar
> Nachmittags, 15.15 Uhr
> sanfter Sonnenschein, ca. 18°

ALLE, DIE AN DER DRESSUR teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz(Springplatz); in einer 3/4 Stunde beginnt die Dressur für die ersten HMS-Starter! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.
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BeitragThema: Re: Strand   Fr 2 Jan 2015 - 18:54


PLOT 4

Von Überfliegern, Möchtegernen und Kindheitshelden

Der erste Turniertag hatte voll eingeschlagen. Die Heaven Meadows waren besser besucht gewesen, als alle vermutet hatten und so erhofft man sich vom zweiten Turniertag Ähnliches, zumal dieser mit seinem Programm den größten Unterhaltungswert bieten dürfte.
Nicht ganz so früh wie noch am ersten Tag geht es am 25. Februar los, doch schon um 10.00 wird der Startschuss zum Auftaktrennen fallen, das auf der Rennbahn ausgetragen wird.
Während die meisten Azubis erst am Nachmittag wieder an den Start gehen, heißt es für einige wenige, aufstehen und Pferde fertig machen. Das Adrenalin schießt schon jetzt so manchem Rennpaar durch die Adern und die edlen Vollblüter tänzeln nervös über den Hof. Obwohl am zuvorigen Tag noch mildes Wetter geherrscht hatte, zeigt sich an diesem Donnerstag bereits früh morgends die Sonne mit den ersten Strahlen und verspricht ein lauwarmer Tag zu werden.

Frühzeitig trudeln nun die Besucher ein und suchen sich die besten Plätze auf der Tribüne, versorgen sich mit einem zweiten Frühstück an den Imbissbuden oder sehen sich den Hof an. Viele waren schon am Vortag hier und sind nun gespannt, was das Turnier noch so zu bieten hat. Neben der Bahn wurde ein kleiner Stand aufgebaut, an dem man wie bei einem richtigen Rennen auf die einzelnen Starter wetten kann. Auch diese Möglichkeit wird zahlreich wahr genommen und auch der ein oder andere vom Hof hat bereits seinen Tipp abgegeben. Angeboten wird die Platzierungswette (Tippen der Reihenfolge ins Ziel), die Triplewette (Tippen Belegung von den ersten drei Plätzen) und die Siegeswette (wer wird Sieger), wobei Letztere mit dem höchsten Gewinn versehen ist. Insbesondere bei den jüngeren Besuchern kommt dieses Glücksspiel gut an, doch auch viele Erwachsene erfreuen sich am Tippen. Bis das Hoffen losgeht, dauert es nun nur noch wenige Minuten, sodass sich langsam aber sich fast alle auf den Tribünen eingefunden haben und nun zusehen wie die Jockeys mit ihrern Pferden das zweite Mal nach ihrer Vorstellung den Platz betreten und in die Startboxen geführt werden. Einige Pferde scheuen angesichts der Enge in den Boxen, manche geben sich wie die großen Profis und gehen selbstsicher hinein. Der Countdown läuft und nun kann es jeden Moment losgehen in dem sich die Türen öffnen, die Pferde herauspreschen und erneut alles auf Sieg gesetzt wird.

> Donnerstag, 25. Februar
> Vormittags, 10.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 15°
> es wird jedoch langsam wärmer und die Sonne kämpft sich ihren Weg durch die Wolkendecke frei

Wie schon am zuvorigen Tag, ist die Teilhabe am Turnier für niemanden Pflicht. Jedoch gilt weiterhin die Regel, dass keine großartigen Aktionen wie Ausritte oder intensive Springtrainings vollzogen werden. Wer sich mit den Pferden beschäftigen möchte, kann dies gerne bei der Fellpflege, einem Koppelbesuch o.ä. tun.
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BeitragThema: Re: Strand   So 1 März 2015 - 17:50


PLOT 5

Zeit für die große Pause

Endlich ist sie da, die ersehnte Auszeit! Semesterferien. Gibt es etwas Schöneres als das? Für die Auszubildenden der Heaven Meadows Stable wohl kaum nach den anstrengenden Trainingswochen und dem Turnier, das trotz der angenehmen Abwechslung doch für alle Beteiligten Anstrengend war. Obwohl die Azubis und Ausbilder viele Schleifen hatten einfahren können, waren diese Leistungen schnell wieder vergessen. Nachdem die letzten Zelte und Stände abgebaut waren, der Müll beseitigt und wieder allgemein Ruhe eingekehrt war, hatte der Alltag wieder begonnen. Und das hieß Training, Training, Training. Sich nebenbei noch um das eigene oder das Pflegepferd kümmern und das andere liebe Vieh, sofern vorhanden. Viel Zeit für Partys oder Freizeitaktivitäten blieb da nicht wirklich. Wenn man es mal schaffte sich am Wochenende mit Freunden zu treffen, grenzte es ja schon fast an ein Wunder.
Doch diese Zeit ist nun vorbei – zumindest für einen Monat. Nun können die Azubis sich ihre Trainingszeiten selbst einteilen, das offizielle Training mit den Ausbildern ist für diese Zeit ausgesetzt. Das bietet natürlich neue Freiheiten und Zeit, die für Ausritte oder anderweitige Ausflüge genutzt werden kann. Seit langer Zeit ist man am Abend nicht mehr vollkommen geschlaucht und kann auf Partys gehen. Und das sonnige kalifornische Wetter lädt geradezu dazu ein, schon einmal zu testen, wie warm der Pazifik eigentlich im April ist. So angenehm wie es sein könnte, sollten sich die Azubis ihre freie Zeit aber nicht machen, denn nach den Ferien warten die wichtigen Prüfungen für die es noch viel zu trainieren gibt. Vier Wochen auf der faulen Haut liegen wäre ja auch wirklich zu schön. Für außerplanmäßige Trainingseinheiten stehen natürlich die Ausbilder trotzdem bereit und geben gern Reitstunden oder auch nur Hilfestellungen in einem lockeren Rahmen. Was sonst etwas unorthodox ist, ist in den Ferien durchaus auch mal möglich – der Kreativität, was Trainingseinheiten angeht, sind keine Grenzen gesetzt.


> Samstag, 4. April
> Nachmittags, 14.00 Uhr
> Sonnenschein, 20°C
> das Wetter verspricht weiterhin so zu bleiben und kündigt einen milden Abend an

Es ist freigestellt, was ihr macht, doch beachtet, dass das Mittagessen bereits geschehen ist und nun am Nachmittag entweder etwas in der Stadt oder auch auf dem Hof mit den Pferden gemacht werden kann. Trainingseinheiten mit den jeweiligen Ausbildern sind möglich, ebenso wie Ausritte oder Shoppingausflüge in die Stadt.
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BeitragThema: Re: Strand   Di 2 Jun 2015 - 17:56


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
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BeitragThema: Re: Strand   Mo 22 Jun 2015 - 10:27

Was ist heute schon wieder für ein schräger Tag? Zuerst ist er aufgestanden, gegen die Zimmertür gerannt, weil er vergessen hatte, das dieses Ding ja abgeschlossen war, anschließend hat er seinen Weg ins Bad gefunden und sich dort erst mal wieder auf die Nase gepackt. Warum ist es in der Dusche auch so verdammt rutschig? Er wusste es nicht und herausfinden würde er es so schnell auch nicht, denn momentan hatte er mehr an der Sache zwischen ihm und Jem zu nagen hatte. Klar, gegenüber dem Älteren zeigte er sich immer noch wie früher, warum sollte er sich auch was anmerken lassen? Er wollte die Freundschaft nicht zerstören und dazu wollte er eigentlich auch noch mehr Zeit mit dem Typen verbringen. Wie oft er sich dafür am liebsten selbst geohrfeigt hätte, immerhin hatte er sich an dem Abend in der Bar gehen lassen und sich selbst nicht unter Kontrolle gehabt, es wäre besser gewesen, wenn er nichts getrunken hätte und einfach behauptet hätte, dass er erst 17 ist, was viele ja auch schätzen. Doch irgendwie musste er jetzt mal mit Jem über den ganzen Schrott reden. Auch deshalb hat er etwas länger gebraucht, nicht weil das Ding eng oder eben zu klein ist, nein, er war einfach immer wieder abgelenkt von seinem Hand oder Papierfetzen, auf denen er etwas gekritzelt hat. Entweder ist es Jems Name gewesen oder ein paar Herzen, doch er würde den Schrott weg werfen, es sollte keiner sehen, vor allem nicht Jem, denn das ist der einzige, der hin und wieder in seinem Zimmer auftaucht. Irgendwann ist er dann aber so weit gekommen, dass er seine Klamotten anhatte, zu der schwarzen Hose ein dunkelgraues Shirt und seine Lederjacke, die er mehr als nur liebt. In aller Ruhe war er danach zum Stall gestapft und hatte seine alte Stute geputzt und fertig gemacht, der Hengst, den er besaß, musste er noch müde sein von den Trainingseinheiten der letzten Tage, bei denen er ziemlich schwitzen musste, doch jetzt wurde langsam reitbar und auch umgänglich. Er hatte Jem geschrieben, dass sie sich am Strand zum ausreiten treffen würden und er dort warten würde. So war es auch. Er hatte sich einige Zeit vor ihm auf dem Weg dorthin gemacht und saß seit ungefähr 30 Minuten im Sand, den Strick, der am Knotenkalfter von Kamikaze befestigt ist, das sie statt einer Trense trug, hielt er in der Hand und hielt sie dadurch einfach nur fest. Die braune Stute ließ sich die Sonne auf das dunkle Fell scheinen und wartete, sie war schon einfach nur zufrieden, das Mike mal wieder etwas mit ihr macht und sie nicht so sehr vernachlässigt, wie er es Zeitweise getan hatte, wo sein Hengst ihm die Nerven vom Kopf gefressen hatte

[Aufstehen | Herum sitzen | Jem | Warten]
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ALTER : Mit 26 JAHREN gehört er zur jüngeren Fraktion der Lehrenden.
HERKUNFT : Ursprünglich ist Jem aus SÜDKALIFORNIEN, Amerika.
BERUF : Hier ist er angestellt als PFERDEPFLEGER - auch die braucht man.

BeitragThema: Re: Strand   Mo 22 Jun 2015 - 11:13

Am Wochenende der Hochzeit der Hofleitung hatte Jem eine überraschende, beängstigende und beunruhigende Feststellung gemacht: er hatte sich verliebt. Es war nicht nur so ein bisschen hin und her und gnaz komisch verknallt, sondern einfach so, ungebremst, Hals über Kopf verliebt. Angefangen hatte das ja zugegeben schon in dem Moment, in dem er das erste Mal was mit Mike gehabt hatte, auf dieser verhängnisvollen Party vor ein paar Monaten. Er hatte sich ja noch immer einreden können, dass es nur Zufall war, dass es auch danach immer Mike war, in dessen Arme er fiel, wann immer er ein bisschen was getrunken hatte. Doch nach dem letzten Mal hatte Jem eine Sache realisiert: der Alkoholpegel war jedes Mal, wenn sie Sex gehabt hatten, weiter gesunken; und nach der Hochzeit war Jem bis auf zwei Bier komplett nüchtern gewesen.
Es war ein bisschen gruselig, festzustellen, dass er auf dem Weg zum Endstand Gefühle aufgebaut hatte; doch es war auch wenig überraschend. Mike war - etwas Besonderes. Sie hatten sich erst vor einem Jahr kennen gelernt, und doch waren sie auch nach so kurzer Zeit schon Freunde; beste Freunde, wenn man es genau nahm. Sie waren sich in so vielerlei Hinsichten so ähnlich, und Jeremy bewunderte Mike für so viele Dinge und ja, gut, seine Mutter hätte ihm wahrscheinlich prophezeihen können, dass das, was sie gemacht hatten, definitiv in die Hose gehen würde. Doch Jem hatte ihr nicht zugehört, auch, als sie es im Sommer angedeutet hatte, und jetzt war es zu spät. Was, wenn Mike nicht das Gleiche fühlte? Er hatte sich so viele Sorgen gemacht, und dann ...

Wollen wir ausreiten? Wir müssen reden.
Jem kam noch nicht darauf klar, dass er das tatsächlich gesagt hatte. Es war ihm am Morgen beim Frühstück einfach so rausgerutscht, nachdem er die Nacht wieder mal nicht wirklich geschlafen hatte, weil sein Kopf einfach zu voll war mit diesem verschmitzten Grinsen und den leuchtenden Augen. Es war ein ganz klein bisschen erbärmlich, nur ein wenig. Er konnte damit klar kommen. Er war erbärmlich. Er wäre ja auch fast wieder auf Alex reingefallen, hätte sich das nicht als Farce seiner Erinnerungen entpuppt - ihrer beider Erinnerungen, wenn man genau war. Und deswegen, weil Jem sich immer von seinen Gefühlen leiten ließ und beeinflussen ließ, hatte er Mike genau diese Worte vor den Kopf gedonnert, sie hatten sich zum Ausritt verabredet, und dann war er in den Stall geflohen, zu seinen Pferden, wo er zumindest den Kopf für eine Weile leer bekommen konnte.
Er wusste nicht, was er Mike heute sagen würde. Vielleicht würde er ja Angst bekommen und es ihm gar nicht sagen, es einfach so verkaufen, dass er nur mal Zeit mit seinem allerbesten Freund auf der ganzen Welt verbringen wollte. Jem wusste nicht, wie es heute Abend aussehen würde. Als er das Phantom und Duskie steckte, als er den Tigerschecken striegelte und auftrenste - auf den schweren Westernsattel verzichtete er dankend -, guckte ihn der intelligente Wolfshundrüde nur vielsagend an und Duskie schüttelte seine dünne Mähne aus. Sie hielten ihn für genau so bescheuert, wie er wusste, dass er war. Und so blieb Jem nichts über, als sich auf Duskies Rücken zu schwingen, in Jeansreithosen und losem T-Shirt, und mit Phantom im Schlepptau runter zum Strand zu reiten. Er war nervös, zugegeben, doch sein Hengst ließ sich davon nicht beeindrucken. In seiner gebisslosen Trense lief er vollkommen entspannt den bekannten Weg, gab Jem damit genug Ruhe, um seine Gedanken zu sortieren.

Die Sortierung fiel sowieso sofort ach- und krachlos in sich zusammen, in dem Moment, als er Mike und Kamikaze am Strand erblickte. Mike trug die Lederjacke, in der er so gut aussah, und die recht engen Hosen, die - aus denen Jem ihn schonmal gepellt hatte. Jem war ganz froh, dass Mike ihn nicht sofort bemerkte, denn so konnte er den Anblick für einen Moment genießen; bevor Phantom die Sache etwas kaputt machte. Der große schwarze Rüde war ja für gewöhnlich eher kalt und distanziert, wölfisch eben, doch Mike hatte er von Anfang an ins Herz geschlossen gehabt - es hieß eben nicht umsonst wie der Herr, so's Geschehr. Und so lief der Wolfshund auf den am Boden sitzenden jungen Mann zu und begrüßte ihn hechelnd und schwanzwedelnd, haschte nach Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.
Natürlich bemerkte Mike Jem und Duskie dann auch, und bis dahin waren sie so nah, dass Jem keine andere Wahl hatte, als sein leichtes Lächeln zu einem breiten Grußgrinsen werden zu lassen. "Mikey! Du hast es geschafft! Wie geht's wie steht's? Seid ihr bereit für ein bisschen Bewegung, oder bist du da unten im Sand festgewachsen?"


{ Gedanken | Weg zum Strand | MIKE }
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BeitragThema: Re: Strand   Mo 22 Jun 2015 - 12:58

Der Sand hatte sich an seiner Hose festgesetzt und es stört ihn nicht. In seinen Gedanken sah er sich in Jems Armen und warum wollte er aus den Gedanken raus? Weil sie verdammt naiv sind. Zwischen ihnen würde nichts laufen, Mike würde sich nie trauen Jem seine Gefühle zu gestehen. Er hatte keine Ahnung, was er machen sollte und so zeichnet er einfach etwas in den Sand. Ein kleines Herz, danach wischt sie es wieder weg und es wurde ein größeres daraus. Das er immer an den Typen dachte, mit seinen Wuschelhaaren, den weichen Lippen und den warmen Augen… Er schüttelt den Kopf und rauft sich wieder durch die Haare, bevor er versucht den Kopf auf seine Knie zu legen, das ihm aber nicht wirklich gelang, weil er gleich wieder Sand im Auge hatte. Deshalb rieb er sich leicht über das Auge und rappelte sich auf, um mit Kamikaze zum Wasser zu gehen, denn dort hatte er zumindest die Ablenkung, dass er aufpassen musste, nicht auf die Schnauze zu fallen. Doch da Kamikaze nicht so die große Freundin von Wasser war, zappelt sie rum und Mike musste Geduld aufbringen, damit sie mit zu ihm ein kam, doch drinnen begann sie dann zu planschen und Mike war schnell von Kopf bis Fuß platschnass. Irgendwann stand er dann aber wieder am Strand und setzt sich wieder in den Sand, doch er konnte sich nicht mal richtig setzen da wurde er von einem schwarzen Hund begrüßt und er streicht sanft über den massigen Kopf des Rüden. >>Na mein kleiner?<< meint er lächelnd und sah danach zu Jem. Auf seinen hellen Lippen erschien ein Lächeln, nein viel mehr ein Grinsen und er musste sich zusammen reißen, dass er nicht zu verliebt wirkte. Auch wenn er das war. Hals über Kopf. Deshalb streicht er sich durch die Haare und schwang sich auf den Rücken von Kamikaze, den Strick band er locker um das Horn, den Halsring in der Hand, denn die Stute hörte ohnehin ohne wiederrede auf den jungen Mann. Die beiden sind ja auch zusammen aufgewachsen, haben Turniere bestritten und gewonnen. >>Mir geht’s bestens, ich hab mal halbwegs gut geschlafen und kann mich deshalb nicht beklagen.<< beim Anblick des Jungen wurde sein Lächeln dann doch wieder liebevoll, weshalb sein Blick auf der Mähne der Stute lag. >>Gegen Bewegung hatte ich noch nie etwas<< sein Blick hebt sich kur und er erhascht einen Blick in die Vertrauten Augen des Amerikaners. Musste er es sich eigentlich immer so schwer machen, auszusprechen was er dachte und natürlich fühlte? Anscheinend schon.

[Zeichnen | Wasser | Jem]
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BeitragThema: Re: Strand   Do 25 Jun 2015 - 17:00

Jem konnte ziemlich froh sein, dass Duskie sich von Jems Manien nur selten beeindrucken ließ - hätte er ein Pferd, das zimperlich auf das Verhalten des Reiters reagierte, würde er sicherlich schon irgendwo im Staub sitzen. Er war aufgeregt, ganz unglaublich nervös - und das, obwohl er doch gar keinen Anlass dazu hatte. Mike und er waren mittlerweile seit einem Jahr quasi unzertrennlich; sie waren beste Freunde, die eigentlich schon keine Geheimnisse mehr voreinander hatten. Und trotzdem war er hier, und er konnte einfach nicht darauf klarkommen, worüber er jetzt mit ihm reden wollte. Und so fummelte er mit den Zügeln, saß unruhig, saß angespannt, gab unsaubere Hilfen; ein Großteil der Hofpferde hätte ihn schon längst mit entsprechendem Verhalten gestraft. Doch sein Apaloosa blieb voll gechillt, ließ sich nicht beeindrucken - vor allem, nachdem sie Mike und Kamikaze erreicht hatten. Duskie mochte die alte Stute, und war immer ruhiger, wenn er bei ihr war (was für ein Verhalten für einen Hengst).
Jem kam nicht umhin, Mike mit Phantom zu beobachten. Es war schon irgendwie lustig - normalerweise war der Wolfshund ruhig, distanziert, richtig wölfisch. Doch mit Mike erinnerte er eher an ein Schoßhündchen - er ließ sich kraulen, forderte nach mehr, schlabberte die Hand des Blonden ab und hätte ihn wohl auch angesprungen, hätte Jem ihm das nicht ganz schnell abtrainiert. Jem hatte seinen Hund nie so gesehen - nichtmal bei ihm war er so verspielt, obwohl er natürlich Jem gegenüber schon offener war als dem Rest der Menschheit gegenüber. Vielleicht lag das einfach daran, dass der Hund einen verdammt guten Riecher hatte - er wusste einfach, welche Menschen okay waren und welche nicht. Immerhin akzeptierte er ja auch Alex und Ciara, inzwischen zumindest, und Lilly auch; das waren alles Menschen, die Jem gut leiden konnte.
Und vielleicht war es ja ein Zeichen, dass der schwarze Rüde Mike am Liebsten mochte. Jem jedenfalls verstand ihn nur zu gut.

Es wurde einfacher, nachdem Mike auf Kamikaze saß - jetzt waren sie sich auf einer Augenhöhe, wie eigentlich immer, und Jem hatte einen Grund, nicht mehr die ganze Zeit auf den Blonden zu sehen; langsam setzten sich die Pferde in Bewegung, folgten der Linie des Wassers, und Jem konnte sich endlich etwas entspannen. Das bedeutete nicht, dass sein Herz ihm nicht bis zum Hals schlug, obwohl es ihm in die Hose gerutscht war, oder dass ihm die Worte, die er so gern aussprechen würde, nicht die Kehle zuschnürten. Aber er bekam wieder besser Luft; das hier kannte er, das war ihm bekanntes Terrain. Er wusste nicht, wie oft er mit Mike, Kamikaze, Duskie und Phantom schon hier langgelaufen war. Es war vertraut, altbekannt, und so konnte er endlich die Beine baumeln lassen und die Finger entkrampfen.
Und dann traute er es sich sogar, Mike anzusehen. Also, zum ersten Mal richtig anzusehen. Und dann musste er auf einmal lachen, denn - "Du siehst aus wie ein begossener Pudel!" Eigentlich hatte er irgendeinen dummen Spruch auf den Lippen gehabt, als Antwort auf 'Gegen Bewegung hatte ich noch nie was', weil Mike neben ihm doch eigentlich der faulste Sportler war, den er kannte. Doch jetzt lachte er lieber, laut und schallend, den Kopf in den Nacken gelegt und dann vorn übergebeugt. Offensichtlich war Mike plantschen gewesen; allerdings stand ihm dieser Nasser-Hund-Look keineswegs so gut, wie er ihm nackt gestanden - so weit wollte Jem gar nicht erst denken. Das wichtige war, dass ihm das Lachen half, den Kopf klar zu kriegen, die Anspannung abzuschütteln.
"Was habt ihr gemacht, 'ne Matschschlacht? Du siehst aus wie Sau, Alter -" Jem warf Mike einen frechen Blick mit strahlendem Grinsen zu - und war wieder ganz sein altes Selbst. "- und dreckig bist du auch noch!" Wieder am Lachen.


{ Aufregung | Entspannung | Ausritt mit MIKE }
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BeitragThema: Re: Strand   Sa 27 Jun 2015 - 21:29

Man konnte sich den Blonden drehen und wenden wie man eben will. Er selbst ist und bleibt ein gutherziger, blonder Lockenkopf, der eigentlich gleich Menschenbezogen ist wie ein Hund, denn wenn er mal einen Menschen gefunden hat, bleibt er auch bei dem und würde ihn oder sie für keinen auf dieser Welt mehr hergeben, egal ob der jeweils andere genauso empfand wie er, es ist ihm total egal. Doch bisher hat er hier auf dem Hof nicht viele Leute kennen gelernt, mit denen er überhaupt nicht ausgekommen ist, okay, außer Alex, auch wenn er mit dem noch nie ein Wort gewechselt hat. Vielleicht störte den Exfreund von Jem schon allein die Aura des Australiers, weil er eben eine typische Frohnatur war, den man so schnell nicht unterbekam, höchstens wenn man ihm klar macht, dass man sich nicht für ihn interessiert oder ihn gar noch ignoriert.
Das der Wolfshund bei ihm schon fast wieder zum Welpen wurde, störte ihn kein bisschen und er kraulte den ‚kleinen‘ sanft weiter, bis er eben wieder auf Kamikaze saß und sich Jem zuwendet. >>Ich brauche eben hin und wieder doch eine Dusche und Kamikaze meinte anscheinend ich sei zu dreckig<< kurz lachte er und blickte danach zu Jem hinüber, der nun nicht viel größer war als er selbst, für normal zog er ihn damit auf, dass er eben größer ist wie er selbst. Gern kamen dann mal so Sprüche wie: „Wie ist das Wetter da oben“ oder „Ist der Weg nach unten eigentlich anstrengender wenn man so groß ist?“ ihr mochte Jem und der dunkelhaarige Typ kannte ihn ja auch wie kein anderer hier auf den Hof.
In aller Ruhe streckte er dem jungen Mann die Zunge raus und schubst ihn sanft, um ihn nicht vom Pferd zu stoßen. Kami selbst trottete wie immer in Gedanken durch die Gegend und schlief im Gehen schon fast ein, dadurch schreckt sie ein wenig hoch und blickte geschockt zu Dusty hoch, als Mike sie sanft am Hals berührte.
>>Jem… Ich glaube… Wir sollten Reden<< kurzzeitig biss er sich auf die Unterlippen und sah danach leicht zur Seite, bevor er einfach wieder mit der Mähne der Stute spielte. Für normal war Mike kein Mensch, der seine Klappe hielt oder gar unsicher wurde, aber wenn es um solche verdammten Gefühle ging ist er mehr als nur untalentiert über diese zu sprechen. >>Bisher konnte ich das zwischen und ja auf den Alkohol schieben, aber seit dem Zeug bei der Hochzeit…. Junge, ich war nüchtern<< kurz stieg sich Blick zu Jeremy und er wirkt noch immer unsicher und mal wieder verwundbar wie ein kleines Kind, oder eben ein 16 jähriger der gerade geschlagen wurde. Kurz rauf er sich durch die Haare und beschäftigt sich danach mit einem seiner Armbänder welche um sein Handgelenk lagen. >>Ich würde gern wissen, ob du dabei was empfunden hast<< dünn klang seine Stimme über den Strand und der Ton wurde fast von dem Lärm der Wellen übertönt, auch wenn er auf der Strandseite entlang ritt. //So ich es hab\\ dachte er sich, nun ja, viel mehr fügte er das in Gedanken irgendwie hinzu.


[Hund || Jem]
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Jeremy Henderson

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BeitragThema: Re: Strand   Di 7 Jul 2015 - 22:05

Jem hatte sich die Worte schon komplett zurecht gelegt; was er Mike sagen wollte. Wie er ihm weismachen könnte, dass sie nicht mehr so weitermachen konnten wie bisher, weil er sich Hals über Kopf in den Jüngeren verliebt hatte. Er hatte eine kleine Rede vorbereitet, bei seiner Arbeit im Stall. Das war das Schöne an seinem Beruf: Jem hatte unglaublich viel Zeit, nachzudenken. Auch wenn Ciara und er inzwischen so etwas wie eine vorsichtige Freundschaft aufgebaut hatten - hauptsächlich wegen Alex -, redeten sie neben den Sachen, die ihre Aufgaben betrafen, während der Arbeit wenig miteinander; und Pferde und Hunde konnten bekanntlich nicht reden, ebensowenig wie Spinnen. So blieb Jem nur sein eigener Kopf zur Gesellschaft, udn während das manchmal ganz schön scheiße sein konnte, hatte es in dieser Situation schon so seine Vorteile mit sich gebracht.
Doch jetzt wollten die Worte nicht kommen. Jem war immer ehrlich - mit allem, ganz egal, worum es ging. Er hatte kein Problem damit, Schwächen oder Fehler zuzugeben, fur den Scheiß geradezustehen, den er verbockt hatte, oder generell einfach ehrlich mit Menschen zu sein. Er hatte sein großes Maul immer schon quasi gar nicht unter Kontrolle gehabt. Er kannte es nicht, wie es war, wenn er nicht wusste, wie er anfangen sollte, oder wie es war, wenn einem die Worte im Hals stecken blieben. Er plapperte normalerweise immer drauflos, als hätte er nichts zu verlieren. Und vielleicht, wenn man das so betrachtete, war das ja das Problem: Jem hatte einfach nur eine Scheißangst, Mike zu verlieren. Denn was, wenn der Blonde nicht das Gleiche fühlte wie er? Was, wenn er damit ihre gesamte Freundschaft kaputtmachen würde? Jem wurde sofort anders, sobald er darüber nachdachte.
Und deswegen blieb es bei seinem sinnlosen Gequassel.

Jedenfalls bis sich herausstellte, dass Mike doch derjenige mit mehr Eiern in der Hose war.
Wir müssen reden. Die Variation des Satzes, den Mike benutzte, brachte Jems Herz zum Rasen - schon mehrfach hatten diese einfachen Worte Jems gesamtes Leben zerstört. Sicherlich würde Mike ihn jetzt eiskalt abblitzen lassen. Voller Vertrauen auf sein Pferd beobachtete Jem lieber Mike als seinen eigenen Hengst - was Duskie nicht weiter juckte, der fand seinen Weg auch allein, in aller Ruhe neben Kamikaze hertrottend. Auch auf Phantom, der immer in der Nähe der Pferde blieb, aber hier und dort schnüffelte und sogar etwas schwimmen ging, achtete niemand mehr. Jem war viel zu perplex, als er Mike so unsicher und besorgt sah - so hatte er seinen besten Freund noch nie gesehen. So wollte er seinen besten Freund nie wieder sehen. So würde er seinen besten Freund nie wieder sehen, wenn's nach ihm ginge. Und da es seine Schuld war, würde er alles in seiner Macht stehende tun, um das zu ver-
Den Gedanken konnte Jeremy nicht zu Ende denken, denn Mikes nächste Worte fegten sein Gehirn einfach mal komplett leer. Die Stille, die sich dort ausbreitete, war unbekannt und gruselig und spiegelte sich offensichtlich auf Jems Gesicht wieder - er blickte den Jüngeren an, als hätte er soeben ein Gespenst gesehen. "Du warst nüchtern." Jem war gar nicht aufgefallen, dass das Sektglas in Mikes Hand den ganzen Abend das gleiche geblieben war. Er schüttelte den Kopf, um die Kontrolle über seine Mimik zurückzugewinnen, und zerzauste sich einmal mehr das wild abstehende Haar. "Du warst nüchtern." Er konnte seinen Ohren gerade nicht trauen.
Bedeutete das, was Jem dachte, das es bedeutete?

Dann kam endlich die Realisierung.
Ein Grinsen breitete sich auf Jems Zügen aus, seine Augen begannen zu strahlen, und er wiederholte die Worte ein drittes Mal - begeistert jetzt, denn er verstand endlich, was sie bedeuteten. "Du warst nüchtern!" Wie gern würde er Mike jetzt an sich ziehen, die Hände in seinen Haaren vergraben und ihn küssen. Wie gern würde er ihm einfach 'Ich bin verliebt' vor den Kopf nageln und ihn nie wieder gehen lassen. Doch nichts davon kam aus ihm raus. Für einen Moment schaffte er es nichtmal, irgendwelche Worte rauszubringen - stattdessen grinste er nur wie ein Honigkuchenpferd, definitiv viel zu begeistert. Mikes Blick ließ ihn schließlich innehalten, seine Motive überdenken, und doch noch Worte finden; wenn auch garantiert nicht die, die er sich in den langen Tagen zwischen der Hochzeit und Heute zurecht gelegt hatte.
"Ich auch, weißt du?! Ich war sowasvon stocknüchtern, und ich schwöre dir, ich hatte so einen Schiss, dass du es bemerken würdest - denn was würdest du denken, wenn du herausfinden würdest, dass das nicht nur irgendwelche besoffenen Eskapaden waren? Das waren sie aber gar nicht. Wir - wir sind keine besoffene Eskapade. Holy shit." Jem grinste immer noch, würde es vermutlich auch so bald nicht abstellen können. "Geh mit mir aus, Mike. So ganz ernsthaft. Voll nüchtern und so. Zieh dich schick an und lass mich dich in die Stadt fahren und für dein Essen zahlen und dich dann abends ganz stocknüchtern von mir ordentlich - ahem, ja. Du weißt schon. Lass uns das machen. So, täglich oder so."
Es war das Beste, was er hinbekommen konnte, von 'ich bin sowasvon dabei, mich heillos in dich zu verlieben' mal abgesehen.


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BeitragThema: Re: Strand   Mi 8 Jul 2015 - 0:13

Kennt ihr das Gefühl neben jemanden zu stehen und ihm am liebsten anfallen würdet? So ging es dem Blondschopf in diesem Moment. Er wusste nicht, was mit Jem ist, wie er bei ihm dran war und doch musste er durchhalten und warten. So saß er da, auf dem Rücken seiner schon etwas älteren Stute und merkt, wie die Blicke des älteren und gleichzeitig größeren sich in seine Haut bohren tat schon fast weh, doch er konnte nicht zu ihm hoch sehen, er brachte es nicht übers Herz. So beobachtete er einfach die kurze Mähne des Trakehners die leicht hin und her schwingt, immer wieder hin und her. Es hatte schon fast eine beruhigende Wirkung auf ihn und so hielt er einfach still auf dem Rücken der Stute. //Was soll ich machen, wenn er sich nicht für mich interessiert? Wenn er jetzt denkt, ich sei doch nur ein kleines Spielzeug, bei dem er eben bekommt, was er will? Vielleicht bin ich das ja auch. Ein billiges Spielzeug, das schon irgendwann kaputt gehen wird bevor es langweilig wird. Aber ich glaube ich kann das erste Mal wirklich von.. von Lie-\\ schon klang Jems Stimme an sein Ohr und er dreht den Kopf zu ihm. Dreimal klang der Gleiche Satz gegen sein Ohr. „Du warst nüchtern“ er wusste ja selbst, das er nur das Glas Sekt intus hatte weil er auf der Hochzeit genau so etwas verhindern wollte und deshalb schämte er sich noch mehr dafür, dass es passiert ist.
Als Jem wieder wie ein Wasserfall sprach fielen gefühlt 500 Kilogramm von den Schultern des Australiers und er blieb mit Kamikaze kurz stehen, um sich zu sammeln. >>Ich bin eigentlich mehr der Mensch, der in Beziehungen Stundenlang rum liegen kann und einfach mit seinem Partner kuscheln, aber wenn du essen gehen willst, alles was du willst Jem<< ein leicht freches Grinsen lag auf den Lippen des Blonden, als er Kamikaze wieder zum Vorwärtsgehen antrieb und so Jem ansah. Der Typ hatte doch eine an der Kanzel. Zum einen, klar, war er für Mike der Wichtigste Mensch hier auf der Schule, aber was man auch sagen musste ist eben, das Mike vielen hier ein Dorn im Auge ist, im Gegensatz zu dem dunkelhaarigen.

Irgendwann, es dürften zu 10 Minuten sein, kamen sie an einen kleinen Grasstreifen und Mike lenkt zu diesem. Jedes Mal, wenn sie mit den Pferden hier her gingen, wurde dort Pause gemacht, denn für die Zweibeiner unter ihnen gab es hier auch noch eine Bank, auf der man es sich gemütlich machen konnte. So schwang sich der Blonde vom Rücken seiner dunklen Stute, die er am Strick, welcher am Knotenhalfter befestigt war, locker an der Bank anband. Jem kassierte nur ein verträumes Grinsen, als Mike in seiner Satteltasche nach seiner Trinkflasche sucht, er hatte, wie so oft, auch noch irgendwas zu Essen dabei. Ja, der dürre Australier aß nicht wirklich, er fraß. An einem Tag konnte er locker mehr verspeisen als ein Mensch, der das Fünffache von ihm wog. So zog er dieses Mal ein paar Kekse aus der Tasche und natürlich streckte Kami ihm den Kopf entgegen, es könnte ja etwas für sie sein, doch für das Pferd hatte er nichts mit genommen. Ganz ehrlich? Sie fraß auch so schon mehr als genug.


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BeitragThema: Re: Strand   Mi 29 Jul 2015 - 16:40

Irgendwie hatte Jem gerade das Gefühl, dass sich alles geraderückte. Den ganzen Sommer hatte er dieses komische Gefühl gehabt - er hatte sich verknallt, ziemlich doll sogar, und das in seinen besten Freund. Er war mit seinem besten Freund, dem Menschen, dem er am meisten vertraute, im Bett gelandet. Das konnte doch nicht gut enden, das sah doch jeder. Denn so oft Jem doch ein Träumer war, wenn es zu solchen Sachen kam, hatte er auf die harte Tour Realismus lernen müssen. Klang scheiße, war aber so. Und deswegen hatte er sich halt Sorgen gemacht. Denn obwohl er Mike erst ein Jahr kannte, war der schlacksige Blonde einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben - und er konnte ihn nicht verlieren. Er fand es wagemutig und ein bisschen hirnrissig, dass Jem für besoffenen Sex so eine Freundschaft, wie sie beiden hatten, aufs Spiel setzte. Das hatte ihm schlaflose Nächte beraubt - und nicht nur, weil er nicht aufhören konnte, an Mike zu denken, und nicht nur, weil er eine sehr aktive Fantasie hatte.
Und jetzt stellte sich heraus, dass all diese Sorgen umsonst waren. Und das war ein echt verdammt geiles Gefühl. Ja gut, gerade fühlte es sich eher warne surreal an. Aber langsam realisierte Jem, was Mike und er da gerade voreinander zugegeben hatten: diese Sache, von der Jem gedacht hatte, dass sie für Mike nur ein betrunkener Ausrutscher gewesen war - oder eher eine Reihe von besoffenen Ausrutschern -, war gar nicht das gewesen. Mike war es genauso ergangen wie ihm, und sie hatten Wochen und Monate verschwendet, umeinander herumzutanzen. Jem hätte schon seit einer halben Ewigkeit regelmäßig verdammt geilen Sex und jemanden zum Kuscheln haben können. Aber nein, sie waren zu blöd gewesen, darüber zu reden - und das, obwohl sie beide so große Quasselstrippen waren. Es war schon ein bisschen lustig.
Mike redete weiter, antwortete mit einem Lachen auf Jems Worte - und brachte den älteren einmal mehr aus dem Gleichgewicht. Jeremys Kopf war, zugegeben, mit der Situation leicht bis jede Menge überfordert. Er war bekanntermaßen ja sowieso oft genug etwas schwer von Begriff; er war nunmal nicht der schnellste, passierte halt, dass er mal auf dem Schlauch stand. Und das ganze jetzt gerade alles überforderte ihn ein bisschen. Er musste erstmal damit klar kommen, dass er jetzt wieder die Chance hatte, mit einem Menschen glücklich zu werden; so richtig glücklich, immerhin redete er hier von Mike, und Mike machte ihn schon als seinen besten Freund mega glücklich. Und dann kam Mike mit den nächsten Worten, und bevor er wusste, was geschah, wurde seine Welt nochmal einmal auf den Kopf gestellt. Zuerst hatte er ja gedacht, dass sie erstmal ausgehen würden, gucken, wie es mit ihnen funktionierte; und jetzt redete Mike sofort von einer festen Beziehung.
Das nahm Jem die Worte.
Mike war tatsächlich der ausnahmslos einzige Mensch, der es schaffte, Jem die Worte zu nehmen. Für eine Weile war er also still, und bevor er sich versah, hatten sie ihre Bank erreicht, und Mike sprang von seiner Stute, band sie an der Bank fest. Phantom eierte noch über die Düne, schnüffelte hier und da, und Jem zügelte Duskie, blieb für einen Moment auf seinem Hengst sitzen und beobachtete einfach nur. Die Sonne fing sich in Mikes Haar, ließ es golden leuchten - konnte aber das Strahlen in seinen Augen nicht toppen, als er zu ihm aufblickte und ihn anlachte. Jem glitt schließlich von Duskies Rücken, und war stolz, dass seine Knie nicht nachgaben, als er auf dem Boden aufkam. Er löste die Zügel von einer Seite der Trense und machte seinen Apaloosa dann an der Bank fest, ähnlich, wie Mike es getan hatte. Und schließlich war seine Bedenkzeit um, und er musste sich Mike und seiner Idee stellen.
"Eine - Beziehung? So ganz ernsthaft und fest und sofort? Ich mein, Mikey, nicht, dass ich das nicht will, aber das überrascht mich grad. Ich hätte nie gedacht, dass du der Sex beim ersten Date-Typ bist. Naja, andererseits hatten wir schon Sex vor'm ersten Date, also was interessiert es mich?" Jem lachte, etwas unbeholfen, wurde ein bisschen rot, fuhr sich durchs Haar. Und dann machte er ein paar Schritte auf Mike zu, bis er direkt vor ihm stand. Am Liebsten hätte er ihn sofort an sich gezogen, doch jetzt berührten seine Finger nur ganz vorsichtig den Handrücken des anderen.
"Darf ich dich küssen?"


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BeitragThema: Re: Strand   Do 30 Jul 2015 - 20:44

Der junge Australier wurde schon fast unruhig mit seiner Wasserflasche und der Kekspackung in der Hand, was soll er sonst machen? Darüber nachdenken was er an dem größeren so sehr mochte? Über Sachen wie seine Augen, die mit dem Rehbraun wirken, als können sie keiner noch so kleinen Fliege was tun, vielleicht wirkten sie auch nur so, weil unter den Augen die Nase und ein stätig lächelnder Mund saß. Alles an Jem wirkte auf eine gewisse Art und Weise anziehend auf den jungen Blondschopf, schon allein seine Blick und die Wärme welche von ihm ausgingen, auch wenn Mike nicht direkt neben ihm stand, wusste er wie warm und angenehm der Typ ist, wie schön es ist in seinen Armen zu liegen und neben ihm einzuschlafen, zu wissen, dass man vor dem Morgengrauen nicht aufstehen muss und auch keinem anderen Menschen gegenübertreten musste.
Irgendwie spuckten in seinem Kopf Bilder herum, Bilder die nicht gerade jungendfrei waren und auch solche, die den Rest der Menschheit nichts anzugehen hatten. Das Jem wieder das Wort erfasste, nach längerer Stille, ließ ihn die Wasserflasche absetzen, aus welcher er vor wenigen Sekunden angefangen hatte zu trinken. Eigentlich mag er ja gar kein Wasser, seine Oma hat immer gesagt: „Im Wasser fi….“ Nein, lassen wirs.
Also wir waren an dem Punkt, wo Jem angefangen hatte zu reden und dort hin wollen wir jetzt auch wieder zurück. Er lauschte seinen Worten, ruhig, leicht lächelnd und nickte immer wieder: >>Jem, würde ich dich nicht schon ein Jahr kennen und wüsste ich nicht, dass du wirklich ein Mann bist mit dem man Pferde stehlen kann, würde ich so etwas nie vorschlagen, ich käme gar nicht auf die Idee auch nur mit dir eine Beziehung führen zu wollen, aber ich weiß nicht ob du das verstehst<< klar, er redete total wirres Zeug, aber da konnte man ja nichts machen, dass nannte man dann glaub ich so etwas wie Liebe oder Zuneigung, irgendwas in die Richtung. Als der Amerikaner dann auch noch fragt, ob er ihn küssen durfte und die Berührung an seiner Hand ihm eine Gänsehaut über den ganzen Arm bis zur Schulter jagte, schaffte er es gerade so zu nicken. Sie waren beide nüchtern, dass stand schon mal fest. Sie standen am Strand wo absolut jeder sie sehen konnte, der nur vorbei läuft, dass stand genauso fest. Jeremy Henderson wollte Mike küssen, noch etwas das fest stand. Okay, hier hätten wir drei Tatsachen, die Mikes Herz leicht aus seinem normalen Rhythmus und rein in ein nervöses und hibbeliges Pumpen brachten, das irgendwie Miketypisch dazu führte das er begann mit seinem Fuß ein wenig im Sand rum zu klopfen. //Beruhig dich jetzt mal, das ist doch nicht der Erster Kuss den du von ihm bekommst!\\ in seinem Kopf wiederholte sich der Satz ungefähr dreihundert Mal, bis er sich langsam traute Jems Hand in seine zu nehmen, Finger für Finger legte sich langsam um die Hand des deutlich größeren. Als er dann die Ganze Hand zwischen den Fingern hatte, verwebte er ihre Finger langsam, sein Kleiner Finger lag nun neben dem vom Jem und so weiter, denn so würde er ihm so schnell nicht weg kommen. Das Kamikaze sich selbstständig machte, den Knoten öffnete und hinter der Bank begann zu grasen, bemerkt er nicht mal, denn seine Augen lagen nur bei den des anderen, er sucht schon fast seinen Blick und erbettelt ihn so gut es geht. //Mit ihm wird es besser laufen, daran kannst du ruhig glauben// meldete sich sein Kopf wieder, bevor er langsam und schon fast unsicher, wie ein 12 jähriger, eine Hand in den Nacken des etwas größeren legt und nur noch wartet, bis er sich endlich ein wenig nach unten beugen würde, damit Mike, der auf einmal so still war, seinen Kuss bekam, auf den er so lange gewartet hat, den er schon immer mal haben wollt, auch das Jeremy ebenfalls Gefühle für ihn hat, wie oft hat er sich diesen Moment herbei geträumt? Wie oft hat er gehofft, dass dieser Tag irgendwann kommen wird? Und jetzt ist er da, wartet darauf gelebt zu werden und das wird Mike heute. Heute soll wohl der Perfekte Tag werden.


[JEM]
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BeitragThema: Re: Strand   Mi 12 Aug 2015 - 14:53

Jem musste ehrlich zugeben, dass er sich manches Mal wünschte, sein erstes Mal mit Mike nicht stockbesoffen gehabt zu haben. Das Problem war ja auch noch, dass es alles auf einmal gewesen war - der erste Kuss, das erste Ausziehen, das erste Mal. Jem wünschte sich, er hätte Mike von Anfang an so zelebriert, wie er es verdient hatte: mit vorsichtigen Anfängen und sanften Berührungen. Er hätte ihn auf Händen tragen sollen, ihn so behandeln sollen, wie er es verdient hatte. Aber nein, stattdessen hatte er sich betrunken auf ihn gestürzt und am nächsten Morgen hatte er es nichtmal gewagt, zuzugeben, dass es passiert war. Ein Teil von ihm wusste natürlich, woran es lag - und der Grund war groß, breitschultrig, dunkelhaarig und inzwischen einer seiner besten Freunde. Alex war Jems große Liebe gewesen, hatte ihn wieder zusammengeflickt, als er der festen Überzeugung gewesen war, dass das unmöglich war. Und als er ihn wiedergesehen hatte ... alte Gefühle hatten ihn verwirrt, das war kein Geheimnis. Er hatte Mike oft genug die Ohren vollgeheult. Doch Alex hatte Ciara, es war endgültig vorbei.
Und trotzdem hatte Jem eine Weile gedacht, dass er deswegen seine Chancen bei Mike komplett versemmelt hatte. Gut, dass es nicht so war. Jetzt war Mike da, direkt hier, und sah total süß durch den Wind aus, als Jem ihn fragte, ob er ihn küssen dürfte - richtig, gewollt, geplant. Nüchtern. Mit Bedeutung. Und Gott, Jem wollte ihn küssen. Wollte ihn festhalten, und ihn nie wieder gehen lassen. Seine Finger schlossen sich fest um Mikes, als sie sich durch die seinen schoben, und er kam nicht umhin, in Herzrasen auszubrechen. Ihm fehlten die Worte - sollte er überhaupt noch irgendwas sagen? Er wusste es nicht, denn sein Kopf war wie leer gefegt, als Mike eine Hand in seinen Nacken legte und ihn so ansah - anstrahlte. Er strahlte heller als die Sonne, und Jem wollte nichts mehr, als diesen Gesichtsausdruck jeden Tag wieder und wieder zu sehen. Der Grund dafür zu sein.

Also lehnte Jem sich zu Mike runter, und küsste ihn. Es war ein kurzer, schüchterner Kuss, doch es reichte, um Jems Welt in ein Feuerwerk aus Farben zu verwandeln. Seine Augen fielen zu, seine freie Hand fand wie von selbst den Weg auf Mikes Hüfte, um ihn etwas näher zu ziehen - so nah, dass ihre Oberkörper aneinander gedrückt waren, so nah, dass nichts mehr zwischen sie kam. Und dann küsste er ihn nochmal, länger, nachdrücklicher. Er wollte seine Finger durch Mikes Haar fahren, wollte seine Arme um seine Mitte schließen und ihn festhalten, nie wieder loslassen. Stattdessen bewegte er nur leicht seine Lippen, ließ sie verweilen, löste sich schließlich, blickte Mike ins Gesicht. Lächelte.
"Ich bin voll dafür, dass wir das von jetzt an immer machen. Jeden Tag. So - du weißt schon." Jem lachte leise, drückte seine Lippen gegen Mikes Stirn, löste seine Hand aus Mikes, um endlich - endlich - seine Finger in Mikes Haar zu vergraben, als er ihn an sich zog, ihn umarmte. Er war ein bisschen überfordert mit dem Glück, das er gerade fühlte. Denn während Jeremy ein fröhlicher Mensch war, hatte er doch schon einige Scheiße in seinem Leben erlebt, und er kam noch immer nicht so ganz darauf klar, dass das hier jetzt gerade passierte. Dieser wundervolle Mann, den er gerade in den Armen hielt, der gehörte ihm, ganz allein ihm. Der wollte mit ihm zusammen sein. Und er grinste, versteckte sein Grinsen in Mikes Nacken, lachte etwas, bevor er die Umarmung wieder löste und Mike nochmal küsste. Er hatte irgendwie das Verlangen, wie ein Welpe glücklich im Kreis zu springen. Er hatte irgendwie das Verlangen, zuzugeben, dass er ihn liebte.
Aber es gab einfach Sachen, die traute sich auch ein Jeremy Henderson nicht. So blieb es nur bei einem, "Hast du denn auch was zu trinken für mich, Schnuckimausi?"



{ Gedanken | Kuss | Glück | Scherz }
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BeitragThema: Re: Strand   Mi 12 Aug 2015 - 23:41

Wisst ihr was es heißt, dich geborgen zu fühlen? Zu wissen wo man hin gehört und wo man sein darf? Bisher wusste Mike genau dies nicht. Er wusste nicht, ob er zu Jem gehen durfte, wenn er wollte. Außerdem wusste er, das dieser wundervolle junge Mann eigentlich noch seinem Exfreund nachtrauert und nicht akzeptieren konnte, dass es eben Schluss ist zwischen ihm und dem anderen. Doch nun stand der Australier hier neben dem Amerikaner und legte seine Arme leicht in den Nacken des dunkelhaarigen. Doch als der Kerl dann bei Mike war, wandert auch dessen zweiter Arm sanft um den Nacken des Riese, der vor ihm stand und er schloss seine Augen komplett.
>>Ich wäre dafür das wird das hier jetzt mal als ersten richtigen Kuss datieren… Zwar waren wir bei der Hochzeit auch nüchtern, aber jetzt war das ganze ja auch noch geplant<< nur kurz schlich sich ein gutherziges ja schon fast verliebtes Lächeln, auf seine Lippen, die gerade noch an denen von Jeremy gehangen haben. Das der andere ihm durch die ohnehin schon verstrubbelten Haare fuhr, machte ihm so viel aus, wie dass seine Stute irgendwie nicht mehr in Sichtweite war, denn mitbekommen hatte er es nicht wirklich. Kamikaze machte sich des öfteren selbstständig, doch sobald Mike sie rief, kam sie ohne großes Meckern zu ihm getrabt, immerhin sah  sie zwar schlecht, doch hören tat sie umso besser.
Irgendwann erhob Jem wieder seine Stimme und Mike knuffte ihn erst mal sanft in die Seite, denn gegen Kosenamen hatte der Blonde generell nichts, aber so Zeug kam ihm nicht ins Haus. Aus dem Grund tat er auch so, als würde er nicht verstehen, was Jem von ihm wollte und drehte sich erst 30 Sekunden später um, um seine Wasserflasche auf zu heben und wieder zurück zu Jem zu gehen, dass er dabei einen kleinen Hügel übersah, stolperte und Jem gerade mit in den Sand packte, erwähne ich gerade auch noch am Rande. So lag der Blondschopf auf Jem drauf und hatte eigentlich ja nicht die Absicht, wieder allzu schnell von ihm runter zu gehen. Aus diesem Grund machte er es sich gerade auch noch bequem, während er wieder seine Stimme erhob: >>Viel Spaß jetzt etwas zu trinken. Also. Mund auf…<< der kleinere der beiden hielt dem anderen sie Flasche über den Mund, sie war offen und Jem müsste nur noch den Mund aufmachen damit Mike das Wasser rein Gießen konnte. Du weißt, das du ziemlich bequem bist? Ich glaube ich missbrauche dich jetzt öfter als Kissen kurz Bekam Jem, wobei er sich links und rechts von ihm abstürzte einen etwas längeren und liebevollen Kuss, so wie er ihm dem größeren schon immer geben wollte, denn die Gefühle waren in seinem Herzen echt. Für Mike selbst gab es nur ein Problem auf der Ranch. Alex. Jem sollte ja wissen, dass Mike nicht gerade der Größte Fan von dem Kerl war, immerhin spürt der Australier immer wieder, wie oft der andere an ihn dachte und genau das tat ihm jedes Mal weh, doch irgendwie hatte er es bisher nicht kapiert, dass er selbst Jem nicht allzu schnell so wichtig sein wird, wie es Alex war.



Jem || Stolpern || Gedanken
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BeitragThema: Re: Strand   Mi 14 Okt 2015 - 15:21

Jem konnte nicht anders, als Mike die ganze Zeit zu beobachten. Sie waren an einem wunderschönen Ort, wo es so viel zu entdecken gab - eigentlich war Jem ja unglaublich fasziniert von Natur und so, da hatte er eigentlich seine Augen und Ohren überall. Und außerdem kannte er Mike - sie waren seit einem Jahr befreundet, Jem kannte jede seiner Regungen, konnte ihn lesen wie ein offenes Buch, würde ihn blind erkennen. Und trotzdem: alles, was er jetzt sehen konnte, sehen wollte, war Mike. Es war, als würde er ihn jetzt mit ganz neuen Augen sehen; und das nur, weil er jetzt endlich zu ihm gehörte. Hätte ihm jemand gesagt, dass dieser Moment mal irgendwann passieren würde, hätte Jem ihn vermutlich ausgelacht. Doch jetzt waren sie hier und sie hatten gerade rumgeknutscht und jetzt lachten sie wieder gemeinsam, weil Jem auch in so einem eigentlich so ernsten Moment sich eine kleine Stichelei nicht verkneifen konnte, und es war perfekt. Mike strahlte, Jem fühlte sich besser denn je, und es war einfach nur schlicht und ergreifend perfekt. Nichts konnte das hier noch toppen.
Die Sache war, Jem war sich sogar sicher, dass er in dieser Beziehung sehr lange sehr glücklich sein konnte - und das lag garantiert nicht nur daran, dass er frisch verliebt war. Aber er kannte Mike; kannte diesen ungestümen, tollpatschigen, schlaksigen Jungen, der ihm in so großer Hinsicht so ähnlich war, aber auch unterschiedlich genug war, um ihn interessant bleiben zu lassen. Sie kannten sich so gut, dass sie sich ohne Worte verstanden, die gleichen Ansichten hatten, und sich sogar im gleichen Rythmus bewegten. Es war etwas, das Jeremy in seiner ganzen Laufbahn als Junge in Beziehungen noch nie gehabt hatte, und er wollte dieses Gefühl nie wieder verlieren. Das wusste er jetzt schon: ganz egal, was, er würde alles tun, um Mike an seiner Seite zu halten.

Oder auf ihm.
Das war auch nicht schlecht.
Jem war nur eine Sekunde lang seinen Tagträumereien über seinen wundervollen Freund (was für ein tolles Gefühl war es nur, ihn so zu nennen) verfallen, und kaum dass er nicht aufpasste, landete er schon im Sand. Er hatte durchaus registriert, was passierte - Mike schnappte sich die Wasserflasche und stolperte über eine nicht vorhandene Kante auf den drei Schritten zurück zu Jem, was die beiden dann erstmal niederstreckte. Vielleicht, wenn Jem aufgepasst hätte, hätte er Mike auffangen können. So purzelten sie nur in den Sand, und er war sich sicher, dass er gleich ganz dringend erstmal duschen mussten; aber beschweren würde er sich ganz bestimmt nicht. Im Gegenteil - seine Arme schlossen sich locker um Mikes Taille, hielten ihn genau dort, wo er jetzt war, und ein Grinsen breitete sich auf seinen Zügen aus, das von viel mehr sprach als purer Belustigung. Das wurde auch nicht besser, als er merkte, wie Mike auf ihm herumrückte, um es sich gemütlicher zu machen. Was auch immer man unter gemütlich verstand.
"Bin ich so umwerfend?", fragte Jem noch mit einem Schmunzeln, und dennoch kehrte er sofort zu ihrem ursprünglichen Thema zurück. "Oh glaub mir, das wird schon - ich hab ja sehr hilfreiche Unterstützung direkt hier." So öffnete Jem den Mund, nahm den Flaschenhals - und damit die ersehnte Flüssigkeit - nur zu gern an. Währenddessen verließen seine Augen in keiner Sekunde Mikes. Es war ein Moment, der zu intim war, um mitten draußen im Sand stattzufinden, und Jem konnte sich nichtmal erklären, warum er gerade alles so intensiv wahrnahm. Bevor er sich das jedoch fragen konnte, war die Flasche verschwunden, und Mike machte es sich noch ein bisschen gemütlicher. Wieder fand eine von Jems Händen wie automatisch ihren Weg in Mikes Haar. Der arme Junge würde eine Frisur nie wieder lange tragen können.
"Ich beschwere mich bestimmt nicht", erwiderte Jem frech, und um die Worte zu bestärken, klaute er sich einen weiteren Kuss von Mikes Lippen. Oder zwanzig - aber wer zählte denn da bitte schon mit?

Allerdings wurde ihr Moment ein weiteres Mal unterbrochen - dieses Mal von einem dunklen Grummeln vom Himmel, gefolgt vom unruhigen Schnauben Duskies, der Gewitter gar nicht mal zu cool fand. Nur ungern löste sich Jem von Mike, und er brauchte da auch eine Sekunde für, doch dann verließ ein Seufzen seine Lippen. "Hörst du das? Gewitter. Wir sollten zurück; nein, müssen. Außer du willst mich aus dem Dreck aufsammeln und dann Duskie irgendwo in der Vallachei wieder einsammeln."


{ Mike Mike Mike Mike Mike ... oh Gewitter! }
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BeitragThema: Re: Strand   Do 15 Okt 2015 - 19:17

Das er gemeinsam mit dem dunkelhaarigen durch die Gegend kullerte und schlussendlich im Sand auf ihm zum Liegen kam, wunderte ihn nicht, immerhin hatte Jem ein wenig rum geträumt und er selbst hatte, wie so oft, zwei ziemlich linke Füße. Nun ja, okay, hin und wieder schaffte er es auch mal einen Tag lang nicht auf die Schnauze gefallen oder auch mal einfach geradeaus gegangen ohne das mein linker Fuß seinem rechten Fuß im weg war, was manchmal auch anders vorkam.
>>Du? Immer<<, antwortete er sofort und das schon fast zu schnell als das es glaubhaft wirken könnte, auch wenn er eigentlich alles ernst meinte, wenn er es zu Jem sagte, auch wenn er mal sagen würde, das der Amerikaner besch*ssen aussah würde er es ernst meinen. Mike ließ irgendwann dann, als Jem trank, die Flasche los und legte beide Arme leicht auf die Brust des um wenige Zentimeter größeren, strich leicht über genau diese Stelle und beobachtete ihn mit einem typisch ruhigen Mike – Blick, den er immer mal wieder aufzog, wenn er sich eigentlich ziemlich wohl fühlte.
Als Jem seine Griffel wieder in den Haaren des Blondschopfes hatte blickte dieser streng zu ihm: >>Ich hatte meine Haare extra für unser Treffen mal gerichtet! Aber ich glaube das kann ich mir…<< genau in diesem Moment wurde der Knabe unterbrochen und hatte schon wieder Jeremys warme und weiche Lippen auf seinen, wobei er den Kuss nur ein wenig erwiderte, bevor er den anderen anlächelte. Das der Donner dazwischen kommen musste war so ziemlich klar, wann konnte ein Moment zwischen Jem und ihm schon mal perfekt sein ohne das sie auf der Stelle unterbrochen wurden. So sah der Blondschopf zu ihm hinunter und nickte ruhig, bevor er seinem Freund einen Kuss auf die Lippen legte und aufstand damit auch Jem seinen Weg aus dem Sand finden würde. Geduldig sah er zu dem Größeren und pfiff danach einmal zwischen den Fingern, wobei seine Stute angetrabt kam und er sich ziemlich schnell auf deren Rücken schwingen konnte. >>Ich meine Kamikaze hätte sicherlich kein Problem damit, dich mit zu nehmen, aber einen auf Cowboy zu machen und dein wild gewordenes Pferd einzufangen ist mir dann doch wieder zu doof und meine alte Dame kann mit ihm sicher nicht mithalten.<< sanft strich er dem dunklen Pferd über den Hals und durch die schwarze Mähne, bevor er zu dem jungen Mann sah, der ihm wortwörtlich den Kopf verdrehte und den Halsring seines Pferdes in die Hand nahm. Kurz darauf trieb er Kami leicht an, dabei tapste sie auch brav und ruhig durch den Sand, sah aber immer mal wieder zu dem Pferd des anderen, als hätte sie Angst, dass er verloren geht.


[Jem ; Gewitter ; Aufbruch]
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Jeremy Henderson

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ALTER : Mit 26 JAHREN gehört er zur jüngeren Fraktion der Lehrenden.
HERKUNFT : Ursprünglich ist Jem aus SÜDKALIFORNIEN, Amerika.
BERUF : Hier ist er angestellt als PFERDEPFLEGER - auch die braucht man.

BeitragThema: Re: Strand   Di 20 Okt 2015 - 14:13

Jem konnte immer noch nicht so ganz glauben, was gerade passiert war. Er war hierhergekommen, um mit Mike über genau dieses Thema zu reden, klar; aber wer glaubte denn schon daran, dass seine Schwärmerei wahr werden konnte? Jeremy war sich ja nicht sicher gewesen, ob Mike so etwas fühlte wie er - es war eher die Ausnahme, dass man sich in den Typen verliebte, mit dem man hin und wieder stockbesoffen ins Bett ging. Außerdem war Jem nur Jem, nichts Besonderes, nur er eben. Doch jetzt hatte er Mike, und Mike war - Mike war mehr, als er sich jemals erhofft hatte. Und er wusste nicht, was es war, doch er war sich sicher, ziemlich sogar, dass das halten würde. Wenn, dann würde er irgendeine Scheiße bauen und alles zerstören, wie es immer war; aber er würde alles tun, um das zu verhindern.
Also konnte man durchaus sagen, dass der junge Pferdepfleger glücklich war. Er war geradezu euphorisch - und das konnte auch das miese Wetter nicht mehr trüben. Klar, er machte sich ein wenig Sorgen wegen Duskie; mit dem Regen kam der Hengst klar, das war kein Ding. Das größere Problem stellte das Geschepper des Donners dar. Wenn sie Glück hatten, würde das Gewitter nicht zu heftig werden, bis sie den Stall erreichten - war ein Dach zwischen Pferd und Wetter, war der Apaloosa wieder lieb wie ein Baby. Er war schon eigenartig, der graue Hengst; aber das passte wieder zu Jem wie Arsch auf Eimer. Die Beiden gaben einfach ein gutes Team ab, was einen nach der Geschichte der Beiden auch nicht mehr überraschen sollte.
Jem konnte sich also problemlos auf den Rücken des Hengstes schwingen, ganz ohne Sattel und Aufstieghilfe. Duskie blieb stehen, obwohl seine Augen beunruhigt auf den Horizont gerichtet waren und seine Ohren nervös spielten. Jem pfiff Phantom noch zu sich, der im Gras auf der Düne herumgeschnüffelt hatte und nun gelangweilt den Pferden hinterhertrottete, als diese sich in Bewegung setzten. Wenn Jem Glück hatte, würde Stardusk sich von der Ruhe der alten Stute und der des Hundes anstecken lassen; und wenn nicht, dann ging der Heimweg halt bedeutend schneller als der Hinweg. Es war auch übertrieben zu sagen, dass Duskie durchgehen und ihn abschütteln würde - er würde es wahrscheinlich nur ziemlich schnell ziemlich eilig haben.
"Da muss ich dir tatsächlich zustimmen, das dürfte schwierig werden." Jem kicherte; wenn Duskie eins gut konnte, dann war es Rennen. Der junge Hengst war ein wahres Energiebündel, und gegen einen ausgiebigen Galopp, gerade im Gelände, hatte er nie etwas einzuwenden. "Wir sollten trotzdem hin machen", meinte der Dunkelhaarige zu dem Mann, den er liebte - und pünktlich genau in dem Moment begann der Regen, auf sie hinabzuprasseln. Er war noch nicht so kalt und eklig, wie er das in den Wintermonaten war, aber das bedeutete trotzdem nicht, dass Jem das Gefühl mögen musste. Er fand es eher uncool, so auszusehen wie ein begossener Pudel. Andererseits, flüsterte ein Teil seines Gehirns, hatte er so zumindest einen guten Grund, Mike nachher aus seinen Klamotten und in die Dusche zu bekommen ... Aber auch dieser Vorteil vermochte Jems Meinung über Regen nicht wirklich zu ändern; lediglich erträglicher machte er es.
Jem ließ Duskie nah am Wasser über den nassen Sand traben - zügig, aber so, dass Mike und Kamikaze sowie sein Wolfshund problemlos mithalten konnten. Duskie war ganz froh über die Bewegung und streckte sich ein wenig; doch es war unmöglich, ihn zu entspannen, wenn sie auf das Gewitter zu ritten. So wie es aussah, musste es über dem Hof schon in vollem Gange sein. Das war eher ungeil; viele der feinblütigen Pferde, mit denen Jem täglich arbeitete, waren ziemlich zimperlich, wenn es um Stürme ging, und sicherlich würden die Menschen dort alle Hände voll zu tun haben. Das gefiel Jem gar nicht. "Ich will gar nicht wissen, was zu Hause im Stall abgeht!", rief Jem zu Mike rüber, als sie durchparierten, um durch den tieferen Sand zurück zum Weg zu kommen. "Kannst du noch einen Zahn zulegen?"

Nicht nur deswegen jedoch waren die Beiden schnell wieder zurück - nein, auch weil Duskie entschied, dass er es gerade ganz, ganz doof war, langsam zu sein. Er trabte die ganze Zeit vor sich hin, tänzelte, schnaubte nervös; obwohl Kamikazes pure Anwesenheit ihn ein bisschen zu beruhigen schien, reichte es nicht, um ihn wirklich runter zu kriegen. Jem hatte alle Hände voll damit zu tun, den Apaloosa bei sich zu behalten; er war ein erfahrener Reiter und ritt sein Pferd nun auch schon eine ganze Ewigkeit, aber das bedeutete nicht, dass er sonderlich erpicht darauf war, dass Duskie mit ihm lospreschte. Um ehrlich zu sein ging Jem der Arsch gerade ganz schön auf Grundeis; auch, wenn er das nicht zugeben wollte.


{ Aufbruch | Weg | zum Stall }
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BeitragThema: Re: Strand   Mo 26 Okt 2015 - 11:29

Der Gebürtige Australier hatte eigentlich kein wirkliches Problem damit, seine Stute auch in schnellere Gangarten hoch zu bekommen, immerhin war sie zwar Alt aber immer noch hin und wieder mit ihm auf dem Platz oder auch im Gelände unterwegs, das ihre Ausdauer noch ausreichend war. Von der Geschwindigkeit hat das ehemalige Turnierpferd zwar eingesteckt und sie lief auch nicht mehr so rund wie dort, wo sie wie es Karisma heute tut, dauerhaft im Training stand. Viel mehr hat sie ich heute endlich mal ihre Pension verdient, die sie in dem neuen Stall auch in vollen Zügen zu genießen scheint. Irgendwann, als Jem sich auf sein weißes Pferd geschwungen hatte, bewegte ich auch Kamikaze im lockeren Trab voran, wobei Mike halb in den Reichten Sitz ging, nur um ihren Rücken nicht auch noch in Mitleidenschaft zu ziehen, falls sie mal einen ungeschickten oder doofen Satz nehmen sollte, was er sich bei ihr eigentlich nicht wirklich dachte, aber was soll man sonst sagen, bei einem Gewitter konnte man eigentlich nie vorsichtig genug sein.
Irgendwann sah der junge Mann zu seinem neuen Freund, der einiges mit seinem jungen Pferd zu tun hatte, leider schien ihn auch nicht die Ruhe von Kamikaze anzustecken, was eigentlich schön gewesen wäre, denn dann hätten sie ruhig zurück reiten können. >>Wir Eilen!<<, meinte er danach theatralisch und trieb Kamikaze ein wenig mehr an, wobei sie dann doch, da sie den Trab nicht abhaben konnte, in einen langsamen und gleichmäßigen Galopp wechselt und ihren Kopf irgendwann schon fast im Sand unten hatte, schnaubte und das ganze Gedonner sogar ignorierte. Sie genoss den Ausritt noch immer und da die Beiden ein ziemlich eingespieltes Team sind, machte das altes Pferd auch kaum zicken oder sonst was.
>>Ich weiß nur, das Karisma wahrscheinlich in der Box liegen wird und schlafen, er kennt es ja von der Wildnis noch, dass es donnert und bei uns daheim standen sie Beiden ja in einem Teil unseres Stalls, der offen war, deshalb sind meine beiden so ruhig<< erklärte ich in aller Ruhe und als Kami danach wieder angaloppierte ließ er sie einfach machen, es hatte jetzt keine Lust auf Diskussionen und deshalb ließ er das in die Tage gekommene Pferd machen, bis sie irgendwann zumindest in die Richtung des Stalls kamen, wo sicher ziemlich die Hölle los war.
>>Ich sag dir eines: Ich gehe nachher duschen, mach du ruhig was du willst, du kannst auch mit bekommen aber ich friere jetzt schon!<<, jammerte er halb und halb beschwerte er sich auch weiter bei dem jungen Mann, auch wenn er eigentlich gar nichts für das Miese Wetter hier konnte, aber bei Mike war eben immer jemand anderes Schuld, auch wenn er es nicht oft zeigte. >>Aber ich muss sagen, du siehst so nass ziemlich heiß aus<< in diesem Moment wollte er ihn ein wenig aufziehen und so wie er Jem kannte würde er auch irgendwann darauf zurück kommen oder auch anspringen, was er irgendwie süß fand, sonst wäre der Blondschopf sicher nicht mit dem Amerikaner zusammen. Wie heißt es so schön "Jeder Blondie braucht seinen Brownie"
Gott sei dank kamen die Beiden gemeinsam irgendwann am Stall an und er konnte zusammen mit Jem hier in den Hof rein reiten. Beide auf ihrem eigenen Pferd.


{Heimritt, Wetter, Am Stall}
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BeitragThema: Re: Strand   So 10 Jan 2016 - 21:34


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
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BeitragThema: Re: Strand   So 20 Nov 2016 - 16:31


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
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