THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
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 Wiesen und Felder

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Lawrence McKinley
Admin
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BEITRÄGE : 977
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mi 21 Dez 2016 - 16:52

Wohin man auch sah, überall drängten sich Sorgen auf, die erhört werden wollten und einen zu erdrücken drohten. Lawrence McKinley hatte in den letzten Wochen viel mit seiner Frau gegrübelt - nicht nur über das anstehende Sommerfest. Zu ihrer beider Freude, hatten es ihre Azubis gut durch die Zwischenprüfungen geschafft, so wie alle anderen Azubis auch. Es sollte eigentlich nichts mehr zu ührem Glück fehlen und doch konnten sie sich dem Gefühl, dass es doch so war, nicht entsagen. Etwas fehlte. Und das nicht erst seit Kurzem, doch neuerdings war dieser Wunsch so deutlich in ihnen geworden, dass sie eine langfristige Lösung suchen wollten. Der Kindwunsch befiel früher oder später ein jedes Ehepaar, doch liefen die biologischen Uhren von Lawrence und Rebecca gegen ihr Glück. Eine Adoption war ihnen als das vielversprechendste und zugleich naheliegendste erschienen, doch ein wirklicher Ausweg war es nicht gewesen. Die Ablehnungen waren so zahlreich gekommen, dass sie sich kaum davor retten konnten. Es waren herbe Rückschläge gewesen und eigentlich wollten sie ihr Vorhaben aufgeben. Doch das viel Lewis schwer. Ein Kind wäre das, wa snoch zu ihrem Glück fehlte, doch er wusste, dass sie es nicht erzwingen sollten. Auch er hatte ethische Grundsätze und alle Möglichkeiten, die ihnen jetzt noch blieben, sprachen gegen diese. Also würde er sich abermals in die Arbeit stürzen.

Das Sommerfest war dafür eine willkommene Ablenkung, immerhin erforderte es eine Menge an Vorbereitung und noch mehr an Organisation. Nachdem sich niemand freiwillig für den Tombolastand erbarmen wollte, hatten Lewis und Becca ihn kurzerhand selbst übernommen und standen nun hier vor den Losen. Gemeinsam mit Damian, den Lewis zwar sehr wert schätzte, doch er wusste bei Weitem nicht, wie er ihre privaten Probleme in dieser Situation vor dem Pferdetrainer verbergen sollte. Es war nicht so, dass er Damian nicht vertraute. Er vertraute allen seinen Angestellten, schließlich hätte er sie andernfalls nicht eingestellt. Aber er mochte es nicht, sie mit seinen privaten Sorgen und Problemen zu belasten, zumal es sie eigentlich auch nichts anging. So gute Freunde waren sie dann schließlich auch nicht. Und doch war es heute wohl unvermeidbar. Da blieb nur eines: Themawechsel. "Offensichtlich hatten wir eine gute Idee mit dem Sommerfest, so begeistert wie das angenommen wird.", begann er ein lockeres Gesprächsthema, in dem sowohl Becca als auch Damian gleichermaßen einsteigen konnten. Als Hofleiter sollte er sich an einem Tag wie diesen nichts anmerken lassen, ganz gleich, wie schwer ihm das fiel. Immerhin gab es da auch noch Becca. Die durchlebte dasselbe wie er und manchmal fragte er sich, ob es für sie nicht noch schwerer sein musste. Er gab ihr keinerlei Schuld an alledem. Sie konnte nichts für ihr Biologie und er konnte nichts für die seine. Es wäre unfair gewesen, sie zur Verantwortung zu ziehen. Sie war eine wundervolle Frau und würde eine noch wundervollere Mutter abgeben, doch das schien ihr vorerst nicht vergönnt. Und auch das nagte sehr an Lewis Gemütszustand.

{Gedanken | Adoptionen | Sommerfest | Tombola | Damian&Becca}
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Damian Masen

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BEITRÄGE : 412
ALTER : 31 Jahre alt
HERKUNFT : Amerikaner, jedoch mit Spanischen Wurzeln
BERUF : Pferdetrainer

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 29 Dez 2016 - 17:48

Nachdenklich richtete Damian die Preise hin. In Gedanken war er noch beim Vormittag, wo er mit dem Arzt der HMS in der Klinik gewesen war um seine immer kehrenden Schmerzen im Sprunggelenk, die täglich zunahmen, abklären zu lassen. Der Röntgenbefund stellte klar, das eine Schraube verrutscht war. Chris beruhigte ihn jedoch und meinte er könnte sie minimalinvasiv entfernen und so hatte Damian nach langem hin und her der Op zugestimmt. Jetzt musste er jedoch noch mit seinem Chef abklären, wann dieser mal eine Woche auf ihn verzichten konnte.
Leicht zuckte der Spanier zusammen, als sein Chef die Stimme erhob und sah zu diesem.
"Ja stimmt. Ist mal was Anderes.", stimmte er Lawrence zu und stellte den letzten Preis hin ehe er die Arme vor der Brust verschränkte und das Paar, welches mit ihm zusammen arbeitet musterte. Die Beiden passten schon wie Arsch auf Eimer und doch schien etwas in der Luft zu liegen, doch es ging Damian nichts an. Was das alles anging war das Verhältnis doch mehr beruflich wie freundschaftlich, auch wenn der Hofleiter und auch seine Frau immer ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter hatten.
Doch heute würde er die fröhliche Stimmung sicher nicht zerstören in dem er ihm mitteilte, das er für eine Woche ausfallen würde.
Leise seufzte der schwazhaarige und dachte an sich und Maili. Auch der Wanderritt hatte nichts an der Beziehung geändert und die Situation war nach wie vor verfahren. Doch eine Lösung sah er momentan nicht. Sein Kopf sagte ihm inzwischen ganz klar, dass die Beziehung keinen Sinn machte, doch sein Bauch sagte ihm etwas anderes.


(Rückblick/ Chris/ Lewis und Becca/ Tombola)
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Rebecca McKinley

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BEITRÄGE : 193
ALTER : Ich kann auf 45 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken und eben die weitergeben.
HERKUNFT : Die Stadt, die niemals schläft hat mich geprägt, aber nicht zu einer typischen New Yorkerin gemacht.
BERUF : Zusammen mit Lawrence leite ich den Hof als Stellvertretende Hofleiterin, davon abgesehen lehre ich Springreiten.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 6 Jan 2017 - 16:46

Es gab zahlreiche Wege, mit privaten Problem umzugehen. Manche tranken und feierten sie weg, andere vergruben sich in Selbstmitleid, andere verdrängten sie, bis sie sich als riesige Monster unter ihrer Bettkante hervorschoben und ihnen Schlaf und Lebensenergie raubten.
Rebecca gehörte zu den Menschen, die Probleme zu lösen versuchte, und wenn das nicht möglich war, stürzte sie sich in die Arbeit. Der Wanderritt war das erste Projekt gewesen und das einzige, bei dem sie sich noch nicht so ganz sicher war, ob es ein geglücktes war oder nicht, und das Sommerfest war das nächste. Und hier war sie sich ganz sicher, dass es zu einem wahren Erfolg werden würde. Überall wuselten die Azubis umher, machten ihre Pferde für die Reiterspiele fertig oder traten ihren Dienst an den Ständen an.
Es erfüllte Rebecca mit einer angenehmen Zufriedenheit, nur leider füllte es sie nicht ganz aus. Nichts schien das zu können, seit die Adoptionsgeschichte begonnen hatte. Nein, eigentlich schon vorher. Sie erinnerte sich noch zu klar an das Gespräch mit Josie zu Beginn des Jahres; seitdem hatte sie verschiedene Frauenärzte aufgesucht und deren Rat war recht eindeutig: eine Schwangerschaft in ihrem Alter und mit ihrer Krankheit war nicht risikolos. Deshalb waren sie und Lewis zu dem Schluss gekommen, dass sie einem kleinen Kind eine Zukunft geben wollten, wie sie es auch mit Pferden und Azubis taten. Ihm oder ihr eine Familie geben wollten. Aber die Organisationen hatten nur Absagen für sie übrig. Es zehrte an ihren Kräften, es zehrte an ihrer Beziehung und genau davor hatte Rebecca am meisten Angst. Lawrence McKinley war ihre große Liebe; ihn zu verlieren, weil sie sich nicht mit dem zufrieden geben konnten, was sie schon besaßen. Dennoch lag diese Spannung und Trauer über ihnen und es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die anderen etwas davon merkten.
Deshalb bemühte sich Rebecca, einen Schutzschild aufzubauen, als Damian zu ihnen trat und half, die Gewinne für die Tombola ins rechte Licht zu rücken. Sie war ihrem Mann dankbar, dass er ein unverfängliches Thema eröffnete. Deshalb lächelte sie ihn dankbar an, ohne die Kluft überwinden zu können. Es war vertrackt!
„Es ist immer gut, wenn man die Leute einbindet“, schloss sich Becca der Meinung der beiden Männer an. „Ich erinnere mich an die Feiern beim Studium; die, die von oben organisiert wurden, waren immer ein wenig… verstockt. Wenn die Studierenden selbst beteiligt waren, war die Sache ganz anders.“ Einen Moment lang schaffte sie es, sich in die Vergangenheit zurückzuversetzen, in die Zeit voller Lachen und Scherzen und Erfolgen. Bis sich das Gesicht ihres Exmannes in diese Bilder schob. Wenn sie damals ein Kind bekommen hätte, hätte Lewis es jetzt als das seine akzeptiert? Wäre nun alles leichter?
Rebecca hätte sich schelten können! Sie war doch sonst nicht so! Hilfesuchend wanderte ihr Blick wieder zu Lawrence, obwohl er ihr auch nicht helfen konnte.
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Darian O´Donneil

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BEITRÄGE : 711
ALTER : Mit 35 Jahren zählt man noch nicht zum alten Eisen. Jedoch fühle ich mich manchmal viel älter.
HERKUNFT : Einer der letzten echten Cowboys. Glaub mir Partner, in meiner Heimat Nevada gibt es noch einige von meiner Sorte.
BERUF : Früher Besitzer einer stolzen Ranch, die mir manchmal fehlt. Heute hüte ich einen Sack Flöhe als Westernlehrer und versuche, ihnen etwas bei zu bringen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 12 Jan 2017 - 13:57

Es war ein wunder, das sich Darian nicht auf den Hosenboden setzte, als er von einem Fellball umkreist wurde. „Dir auch einen schöne Abend du Wirbelbind“ begrüßte er Ace und auch Basket freute sich über seinen Spielgefährten. „Aber nicht zu dolle Spielen“ meinte der Cowboy mahnend zu den beiden Rüden, diese schienen ihn nicht wirklich zu hören und fingen zugleich an zu spielen. „Sieh sich einer diese Verrückten an“ meinte Darian und schüttelte leicht den Kopf. Darian richtete seinen Hut und wollte gerade weiter über die Wiesen schlendern, als er von einem seiner besten Freunde angesprochen würde.

Darian drehte sich zu Dylan um und begrüßte den Australier. Auch wenn die beiden von scheinbar verschiedenen Kontinenten stammten, so hatte sie neben ihrem Aussehen doch so einiges gemeinsam. Und damit waren nicht nur ihre Hunde gemeint. Ein breites Lächeln lag auf den Lippen des Westernlehrers „Ja die Kohle brennt fröhlich vor sich hin und das Fleisch liegt auch schon bereit“ meinte Darian und ging in Gedanken die Fleischstücke durch die in der Kühlbox lagen. „Ich bin auf meine Partner gespannt“ meinte Darian mit einem breiten Lächeln auf den Lippen. Ehe er den Blick wieder schweifen ließ

Er lauschte den Worten des anderen und nickte dann etwas. „Ja, schon die Vorbereitungen waren hart“ meinte Darian und dachte daran, wie er Fässer und der gleichen durch die Gegend geschleppt hatte, doch dafür hatte sich die Mühe und der Schweiß gelohnt ging es ihm durch den Kopf. „Und du hast heute Abend frei, hast dich, soweit mir bekannt ist für keine der Aktivitäten eingetragen“ meinte Darian leicht nachdenklich. Doch es musste wohl auch Leute geben, die einfach nur da waren um anzufeuern und den Abend zu genießen. Ging es dem Cowboy durch den Kopf.


[Begrüßt Ace | beobachtet die Hunde | Gespräch mit Dylan]
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James Barnes

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BEITRÄGE : 248
ALTER : 34 Jahre sind es nun, die ich mich auf dieser Welt herumschlage.
HERKUNFT : Brite. Ein wahrer Brite mit Benehmen und passendem Humor.
BERUF : Obwohl ich eigentlich mindestens Profidressurreiter sein sollte, schlage ich mich als Pferdepfleger durch. Aber das mache ich verdammt gut.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 12 Jan 2017 - 17:16

James war es gewohnt, kein Glück zu haben. Wenn in der Schule ein Fest gewesen war, an dem Anwesenheits- und Hilfspflicht bestand, hatte er die undankbarsten Jobs bekommen; Aufräumen, Putzen oder ähnliches. Seinen Mitschülern musste es höllischen Spaß bereitet haben, ihn mit einem Besen zu sehen. Erniedrigend war das gewesen. Die coolen oder wenigstens akzeptierten Schüler hatten am Grill oder bei den Getränken gestanden. Während der Ausbildung und seiner Arbeit hatte er nicht mehr an Festen teilgenommen, außer er hatte sich einschleimen wollen. Letztlich war das auch sein Motiv gewesen, um sich beim Fest seiner jetzigen Arbeitgeber zu beteiligen. Viel lieber hätte er die Leere des Dressurplatzes genutzt, um zu trainieren. Aber er ahnte, dass das nicht gern gesehen würde.
Deshalb hatte er sich auf eine der Listen eingetragen – beim Grillen, als wollte er so vermeintliche, schulische Grausamkeiten ungeschehen machen – und war auch fest entschlossen, sich mit seinen Kollegen um das ach so männliche Feuer zu stellen.
Das Problem war nur, dass ihm zum Kotzen schlecht war. Nicht so ein bisschen unwohl im Magen, sondern gotterbärmlich schlecht. Seine Gesichtsfarbe glich einer schmutzig grau-weißen Wand und selbst seine Bewegungen waren ungelenk, als er auf die McKinleys und Masen zuging. Nun ja. Eher torkelte. Bei der Tombola angekommen versuchte er die Schultern zu straffen, was ihm mehr schlecht als recht gelang.
„Mr McKinley“, wandte er sich an den Hofleiter, wobei er die Angeschlagenheit in seiner Stimme verfluchte. „Ich fürchte, in meinem gegenwärtigen Zustand ist es mir unmöglich, meiner Aufgabe beim Fest nachzukommen. Ich würde es bevorzugen, mich auszuruhen…“
Die Antwort seines Vorgesetzten war zu erwarten gewesen und die besorgte Miene von Rebecca erinnerte ihn an das, was er von einer Mutter erhofft, aber nie bekommen hatte. Der Hauch eines ehrlichen Lächelns huschte über seine Züge, ehe er sich auf den Rückweg zu seinem Cottage machte. Aus der Ferne sah er, dass Dean seinen Dienst am Stand aufgenommen hatte. James hoffte, dass der andere Brite ihn bemerken würde, wagte aber nicht, in seine Nähe zu gehen. Der Druck auf seinem Magen wurde stärker, sodass er seine Schritte beschleunigte. Das Haupthaus schien in weiter Ferne zu sein, doch irgendwie erreichte er es und sogar seine Wohnung, ehe sich die Symptome seiner Magenverstimmung – es durfte nichts anderes sein, wenn er demnächst wieder bei Turnieren starten wollte! – ins äußerst unschöne wandelten.


[Gedanken | Magendarminfekt | entschuldigt sich bei Lawrence und Rebecca | bemerkt Dean| tbc. Haupthaus/Wohnung]
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Dylan McGath

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BEITRÄGE : 54
ALTER : 32 Jahre alt
HERKUNFT : Australier
BERUF : Hufschmied

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 12 Jan 2017 - 19:33

Ace hatte nicht sehr viel Zeit mit der Begrüßung des anderen Cowboys aufgebracht, sondern tobte lieber mit dessen Hund über die Wiesen. Dylan ließ ihn gewähren, war der Rüde doch heute den ganzen Tag bei ihm gewesen und hatte stehts brav im Auto oder daneben liegend gewartet, bis sein Herrchen mit der Arbeit fertig war und hatte sich so mit etwas Spaß verdient.
Von den Hunden wanderte den Blick des Australiers weiter zum Grill und von dort aus zu Darains Partner, der sich jetzt jedoch auf den Weg rüber zur Tombola machte, wo die McKinley´s und Damian dabei waren die Preise zu plazieren.
"Oha, so wie James aussieht hast du zumindest einen Partner weniger heute Abend!"; lachte Dylan leise, als er den Briten genauer musterte und dessen gräuliche Gesichtsfarbe wahr nahm. Kurz darauf verschwand dieser auch in Richtung Wohnhäuser und wurde gegen Ende immer Schneller.
"Na super, hauptsache der behält das bei sich und steckt uns nicht auch noch an!", murmelte er mehr zu sich selbst als zu Darian, immerhin war James sein Mitbewohner, wenn auch nicht sein liebster.
Auf Darians Anmerkung, dass er ja heute Abend nicht arbeiten würde, nickte der Hufschmied.
"Ja stimmt. Ich hab gestern aufgebaut und werde morgen abbauen, aber ich wusste auch nicht wann ich mit meiner Runde fertig sein würde und nach gefüllten 100 Pferdehufen heute bin ich auch nicht böse drum noch arbeiten zu müssen. Bandit hat heute auch außer der Reihe Frei!", erklärte er den Ausbilder.
Natürlich war der Blonde inzwischen an die Körperliche Arbeit gewohnt, trotzdem gab es Tage da fiel er mehr oder weniger Tod ins Bett. Kam immer ganz auf die Pferde an.
Die Reiterspiele hatten angefangen und aus sicherer Entfernung beochteten die Beiden Cowboys die ersten zwei Runden. Sowhl Shana wie auch Camille schlugen sich nicht schlecht und Dylan nickte. Er fand die Idee der McKinleys wirklich gut. Immerhin schweißten gerade solche Aufgaben Pferde und Azubis stärker zusammen und man lernte sein Pferd mal von einer anderen Seite kennen.
"So langsam bekomm ich Hunger!"; meinte der Australier und rieb sich den Knurrenden Bauch.


*Daraian*
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Lawrence McKinley
Admin
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BEITRÄGE : 977
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 13 Jan 2017 - 18:48

Auf dem Reitplatz hatten die Reiterspiele begonnen, das hörte man an der tobenden Geräuschkulisse, die herüberhallte. Leider sah man von dem Spektakel nicht viel, da die Stallungen die Sicht auf den Platz sehr einschränkten. Nur die kurze untere Seite war zu erspähen, sofern man die Augen zusammenkniff und die Pferde und Reiter erkennen konnte. Lawrence war nicht mehr der Jüngste und auch, wenn er seine Brille bisher nur zum Lesen brauchte, so konnte er die Umrisse der Gestalten auf dem Platz kaum erkennen. Jedoch konnte er sich auch mit dem Jubel und dem Applaus zufriedengeben, der herüberflog, und davon zeugte, dass die Reiterspiele allen Beteiligten Spaß zu machen schien. Vielleicht schaffte er es später einmal zum Fußballspiel zu schauen, sofern Damian und Rebecca den Stand kurz übernehmen konnten, doch das wollte er jetzt noch nicht ansprechen. Es war schließlich noch etwas Zeit bis dahin.
Der Pferdetrainer neben ihm sortierte die Preise der Tombola und sprach ebenfalls seine Begeisterung aus. Dass er jedoch gedanklich auch anderweitig Sorgen hatte, nahm Lewis durchaus wahr. Vermutlich lag es auch an seiner Beziehung zu Maili. Dem Hofleiter war nicht entgangen, dass sich die beiden Dunkelhaarigen gut verstanden und oftmals viel Zeit verbrachten, was aber in den letzten Wochen ziemlich abgenommen hatte. Nur war Mason eben nicht einer seiner engsten Freunde, wenngleich auch ein wertgeschätzter Mitarbeiter. Er war ein erwachsener Mann und Lewis war sich sicher, dass er seine Probleme selbst lösen konnte und keinen altklugen Rat brauchte. Zumal der Hofleiter vermutlich auch nicht der idealste Ansprechpartner in Sachen Frauen war, wenn er auch einer wundervolle Frau an seiner Seite hatte. Zu dieser sah er gerade hinüber und schenkte ihr ein liebevolles Lächeln. Sie versuchte ihre Sorgen ebenso zu verstecken wie Mason und auch Lewis selbst. Verübeln konnte er es ihr nicht. Die Adoptionssuche war ernüchternd und er war beinahe froh, dass nur Christian davon wusste und sie es nicht an den großen Nagel gehängt hatten. Sonst wäre das Scheitern nur noch schmerzlicher geworden, als es ohnehin schon war.
"Wenn ich jetzt noch studiert hätte, könnte ich dir noch inbrünstiger beipflichten als ich es ohnehin schon tue." Sein Lächeln erstarb, als sich eine Gestalt dem Stand näherte, die nicht so ganz nach einem Lebenden aussah. James war kreidebleich im Gesicht - hätte er sich an eine weiße Wand gestellt, man hätte sein gesicht kaum davon unterscheiden können. Wie seinem Anblick nach zu vermuten, ließ er sich für heute von seinen Diensten befreien und wollte sich ausruhen. Lewis nickte verständnisvoll und ließ ihn gehen. Er konnte schlecht einen Mitarbeiter zum Arbeiten zwingend, wenn dieser ganz offensichtlich am Ende seiner Kräfte war. Und James war sonst immer zuverlässig gewesen und sah wirklich krank aus, sodass eine Intrige nicht zu befürchten war.
"Was meint ihr, wer gewinnt die Spiele?" Damit kam der Dunkelhaarige wieder auf die Reiterspiele zurück, wo gerade die dritte Starterin hereingeläutet wurde. Lewis hatte die Startliste nicht mehr auswendig im Kopf, sodass er nicht wusste, wer es war, aber alle Reiter, die sich gemeldet hatten, waren durchaus in der Lage, diesen kleinen Spaß für sich zu entscheiden.


{Reiterspiele | Becca&Damian | James | Gespräch}
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Damian Masen

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BERUF : Pferdetrainer

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mi 25 Jan 2017 - 16:07

Damian beobachtete das Paar, welches mit ihm zusammen arbeitet und lächelte leicht. Man merkte eine Anspannung und doch fiel ihm auf, wie vertraut die Beiden sich waren. Er hoffte, dass er und Maili einmal ebenfalls so glücklich werden würden.
Das die Beiden versuchten ein unbeschwertes Gespräch in Gang zu bringen, stimmte Damian erleichtert.
"Naja, wenn jeder mitorganisiert kann eben jeder etwas mit gestalten und seine eigenen Ideen einbringen, das gefällt wohl jedem.", meinte er und lehnte sich mit vor der Brust verschränkten Armen zurück und begutachtete sein Werk. Die Preise hatten sie drei wirklich schön angerichtet und es waren wirklich ein paar interessante Preise dabei, für die es sich definitv lohnen würde Lose zu kaufen.
Ein auf sie zutorkelnder James ließ ihn eine Augenbraue hoch ziehen. Gott sah der schlecht aus und dies gab er auch sogleich von sich und ließ sich entschuldigen und verschwand sehr schnell in Richtung der Cottage. Die leicht grünliche Gesichtsfarbe gab dem sonst eh schon sehr blaßen James ein wirklich jämmerliches Aussehen und Damian schüttelte leicht den Kopf.
Er hoffte nur das James keinen Infekt in seine Wohnung brachte, immerhin nutzten sie das selbe Badezimmer und wenn Damian auf etwas verzichten konnte, dann war es ein Magen-Darm-Infekt.
Als Lewis seine Stimme eerhob blickte Damian zum Reitplatz rüber und dachte kurz nach. Er hatte den einen oder Anderen Teilnehmer beim Training beobachtet.
"Ich glaube das Shana es macht. Sie ist sehr ehrgeizig und eine gute Reiterin. Sie hat ihr Pferde bestens auf alle Möglichkeiten vorbereitet.", gab er seinen Tipp ab.
Was Maili wohl gerade machte? Vermutlich würde sie Shana anfeuern.


(James/ Reiterspiele/ Lewis und Becca)
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Ava Reed
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ALTER : Mit ihren 24 Jahren gewiss nicht die Jüngste, aber auch nicht aus den besten Jahren heraus.
HERKUNFT : Eine US-Amerikanerin haben wir hier und sie kommt genauer aus dem schönen San Francisco, Kalifornien.
AUSBILDUNG : Sie hat vor im Springreiten (Profisport) durchzustarten.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 12 Feb 2017 - 12:19

Ava liebte den Frühling und hasste den Winter. Umso schöner war es jetzt, dass das Wetter endlich besser wurde. Endlich wieder Springen auf dem Platz. Endlich wieder stundenlang ausreiten, ohne dass die Hände halb abfroren. Thunderbird war mehr als froh endlich wieder am Gras knabbern zu dürfen und man merkte, dass er bei dem guten Wetter richtig aufblühte. Manchmal stand er einfach nur mit hängendem Kopf da und ließ die Sonne auf seinen Rücken scheinen. Sein glänzendes Fell schimmerte wie pures Gold in der Frühjahrssonne und jedes Mal wieder ging ihr das Herz auf, wenn sie ihr schönes Pferd betrachtete. Es gab eben so viele Pferde und ausgerechnet ihrs war das Schönste – ein komischer Zufall.
Generell hatte sie das Gefühl, dass sie beide mit den Vorboten des Frühlings aufgeblüht waren. Im Winter überfiel sie schon mal gern eine miese Laune und die hielt dann auch mal ein bisschen länger an. Zumal ihr Pflegepferd es ihr noch immer nicht leicht machte. Das kam einerseits wohl auch davon, dass sie einige Zeit nicht da gewesen war. Andererseits war er halt einfach ein Hengst und ein Arschloch – so einfach war das. Aber es würden bessere Zeiten anbrechen, da war sie sich sicher. Im ersten Jahr hatte sie nun auch wirklich ein Glückslos gezogen. Ab und an besuchte sie E.G. immer noch, doch er hatte ja auch wieder eine neue Bespaßerin gefunden, die sich gut um ihn kümmerte.

Heute fand auf der HMS das Frühjahrsfest statt. Es war mal etwas Abwechslung im sonst sehr eintönigen Trainingsalltag. Am Vormittag hatte Ava bereits beide Pferde trainiert und nun hatte sie den ganzen Nachmittag und Abend frei. Die Reiterspiele waren ein spannender Spaß gewesen. Sie hatte sich selbst dagegen entschieden teilzunehmen, denn sie bezweifelte sehr stark, dass sie überhaupt bis zum Ende gekommen wäre. Dan Roy war für sowas dann doch etwas zu speziell. Umso erstaunter war sie von Shana McCormick, die mit ihrem Rapphengst einen sehr souveränen Durchgang ablieferte. Da sah man mal wieder, dass sie eben eine Ausnahmereiterin war und der Rappe ein echtes Talent. Sie war sich nicht sicher, ob sie selbst so ein schwieriges Pferd so gut hinbekommen hätte. Sie hatte ja bereits Probleme mit Dan Roy, der im Gegensatz zu Rembrandt am Anfang noch halbwegs umgänglich gewesen war. Doch so viel hatte sie dann doch nicht von der Arbeit der Schottin mitbekommen, um sich ein richtiges Bild davon machen zu können.
Doch auch die anderen Reiter, allen voran Shanas Mitazubine Krisztiná, hatten einen guten Durchgang abgeliefert. Und wenn sie diesen Spaß sah, war Ava doch etwas traurig, dass sie mit Thunder nicht hatte teilnehmen dürfen.
Nun war sie langsam vom Reitplatz wieder zu den Wiesen geschlendert und blickte sich etwas suchend um. Was wollte sie nun machen. Auf etwas zu Essen oder Bowle hatte sie noch keine Lust, dafür war später noch Zeit. Ein Anschluss wäre jetzt schön, aber sie wollte sich auch nicht zu einem der quatschenden Grüppchen dazu drängen. Und sah auch gerade keinen ihrer Freunde, denen sie sich immer einfach so aufnötigte.
Reiterspiele xx auf der Wiese xx anspielbar
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Luke Colins
1. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 105
ALTER : Ich bin noch junge 24 Jahre alt
HERKUNFT : Durch und durch ein Amerikaner
AUSBILDUNG : Ich bin der Capitan des Fußballteams der HMS

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 12 Feb 2017 - 17:49

Luke hatte tatsächlich Camilles Ritt verpasst und er hoffte sie würde ihm dafür nicht all zu böse sein, doch der Fußballer hatte sich etwas in seiner Zeitplanung verkalkuliert.
So war er zwar recht früh aufgestanden und hatte sein bliches Training absolviert indem er im Wald joggen gewesen war und danach noch eine Krafteinheit eingelegt hatte. Luke hatte sein Zeil klar vor Augen und nichts würde ihn davon abhalten, auch wenn der Doc es immer und immer wieder versuchte. Luke sollte wohl ab und an etwas besser auf seinen Körper hören, doch bis jetzt war er immer mit seinen Verletzungen durch gekommen.
Nach dem Training hatte der junge Mann sich umgezogen und war in den Stall gegangen, wo Bacardi ihn bereits erwartet hatte. Die Rappstute erkannte ihren Besitzer bereits am Gang und sobald Luke die Stallungen betrat schob sich der schöne schwarze Kopf über die Boxentür und die freundlichen Augen der Stute blitzten ihm erwartungsvoll entgegen.
Schnell hatte er Barcardi fertig gemacht und hatte mit ihr in der Halle gearbeitet ehe er zum entspannen noch durch den Wald geschlendert war.
Verwundert hatte er dann die junge Koreanerin Rin eingesammelt, die sich mit ihrer Schimmelstute vollkommen veritten hätte und wohl erst nach Stunden zurück auf den Hof gefunden hätte.
Beide hatten sich dann noch zu allem übel verquatscht und Luke war dies erst bewusst geworden, als Shana den Stall betreten hatte.
Fluchend hatte er Bacardi versorgt und sich mit Rin auf dem fest verabredet. Er hoffte das Camille vielleicht nicht mitbekommen hatte, das ihr Freund nicht am Reitplatz gewesen war und sich statt dessen mit einer anderen Frau im gelände rumgetrieben hatte.
Man(n) wusste ja nie wie Frau auf so etwas reagieren würde.
In rekordzeit warder dunkelhaarige duschen gewesen und betrat jetzt in dunkler Jeans und weißem Shirt die Festwiese und sah sich nach Rin um.
Die Koreanerin war neu an der HMS und so hatte er sich angeboten ihr etwas zu zeigen und ihr Gesellschaft zu leisten.
Der Blick des Captains wanderte über den Platz, doch von Camille und auch von Rin fehlte bis jetzt noch jede Spur. Also hollte er sich erstmal etwas zu trinken und wartete ab.


(Rückblick/ wartet auf Rin)
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Gast
Gast



BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 21 Feb 2017 - 12:47

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages streckten sich durch die Fenster des kleinen Raumes, in welchen Rin schlief. Das Licht kitzelte sie unter der Nase und umspielte ihr Gesicht. Müde und verschlafen blinzelte sie in die Sonne hinein. Leicht richtete sie sich auf und rieb sich die Augen, streckte ihre müden Glieder und hörte das vertraute Knacken ihrer Schultern, die sich an ihren Platz schoben. Noch nie war sie jemand gewesen der spät aufstand, meistens noch vor den ersten Sonnenstrahlen, ist sie zu dem Stall und zu den Pferden gelaufen.
Und genau so machte sie es heute auch.
Nachdem sie ihre Beine aus dem Bett gestreckt hat und aufgestanden ist, streckte sie sich noch einmal ausgiebig bevor sie auf Erkundungstour durch ihren Kleiderschrank wanderte.
Fertig angezogen mit einer schwarzen Reithose von Pikeur und einem weiten Top. Ihre Turnschuhe zog sie sofort an was auf ihre langen Reitstrümpfe mal wieder etwas unpassend aussah. Mit einem Pferdeschwanz, geputzten Zähnen und einem gewaschenen Gesicht, machte sich das junge Mädchen auf den Weg zu ihren Pferde. Eine Karotte hatte sie für beide natürlich auch noch dabei.

Lächelnd lief Rin durch die Stallgassen bis sie an den Boxen ihrer Pferde angekommen war. Zu erst begrüßte sie Cacupè, ihr riesen Baby. Der Wallach schnaubte kurz und warf dann den Kopf in die Luft. Ein Zeichen dafür das er seine Karotte wollte. Mit einem Lächeln auf den sanften Lippen des gutmütigen Mädchens reichte sie dem Wallach die Karotte. Er schnupperte nicht einmal daran, sondern nahm sie sofort genüsslich zwischen die Zähne und kaute los. Was mit einem lauten Knall von der anderen Seite quittiert wurde. Es beschwerte sich jemand... "Princess!", seufzte Rin gespielt enttäuscht und verschränkte die Arme. "Du musst geduldig sein.", belehrte sie ihre Stute ein weiteres Mal, so wie sie es jeden Tag machte. Rin kannte ihre Pferde, als wären sie ein offenes Buch, welches sie jederzeit lesen könnte. Und genau das ist auch etwas sehr wichtiges.
Man muss seine Pferde kennen und verstehen.

Nachdem sich das Mädchen noch relativ früh auf zu einem Ausritt auf Princess gemacht hat. Vergaß sie nicht nur ziemlich schnell die Zeit... sondern auch den Weg. Das war mal wieder typisch für JaeRin, denn Wege waren nicht gerade ihr Spezialgebiet. Jedoch hatte sie noch Glück gehabt. Denn sie wurde aufgegabelt von jemandem Namens Luke. Sie kannte ihn nicht wirklich, aber er hatte ihr Angebot zu helfen, zurück zum Hof zu finden. Sie hatte dankend angenommen und am Stall angekommen hatte sie ihn noch nach dem Fest gefragt.

Luke hatte sich bereit erklärt mit ihr zum Fest zu gehen. Vielleicht würde sie sich dann diesmal nicht verrennen. Aber unverhofft kommt oft.
Nachdem sie Princess zurück in ihre Box gestellt hatte und selbst duschen war und sich eine Short und ein Top angezogen hatte, ging sie zu den Wiesen. Ihr war generell nicht sonderlich schnell kalt, was von Vorteil sein konnte.
Durch ihre Größe hatte sie es manchmal etwas schwer Leute auszumachen. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit entdeckte sie den Jungen welcher ihr eben aus der Patsche geholfen hatte. Sie lief zu ihm rüber und stellte sie neben ihn. "Hier bin ich!", stellte sie fest und atmete einmal durch.
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Camille Breaker
2. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 614
ALTER : Ich zähle die Jahre, seit ich auf der Erde wandle, bis jetzt sind es 23 Jahre.
HERKUNFT : Geboren und Aufgewachsen im schönen Long Beach in LA, in den schönen USA.
AUSBILDUNG : Man glaubt es kaum und im Fußball muss man sich gegen ziemlich viele Vorurteile der männlichen Kameraden wehren.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 24 Feb 2017 - 16:02

Mille war stolz auf sich und Cham. Sie wusste zwar ihre Platzierung noch nicht, doch sie hatten den Parcour gut gemeistert und auch wenn sie den letzten Platz gemacht hat, so würde sie das Fest genießen. Schließlich war es für sie und Cham nur ein Spiel gewesen, sie waren nicht davon ausgegangen zu gewinnen, da genug mit gemacht hatten, die viel ehrgeiziger waren und sogar in den Sport wollten. Mille Atmete tief durch und schob die düsteren Gedanken bei Seite. Nachdem sie Cham kurz übergebürstet hatte, hatte sie die Stute wieder in ihre Box gestellt und war kurz in ihr Cottage gegangen um sich ihre Sportklamotten anzuziehen. Schließlich nahm sie nachher noch am Fußballturnier teil und da wollte sie sich vorher nicht nochmals umziehen müssen, redete sie in Gedanken mit sich selber.

So in ihrer eigenen Gedanken versunken lief sie über die Wiesen und rannte prompt in einen gut gebauten Körper hinein. Sie hob den Blick und sah in ein wohl bekanntes Gesicht. Sie sah in die braun-grünen Augen und ein leichtes kribbeln breitete sich in ihrem Bauch aus. Dieses schob sie jedoch auch bei Seite, schließlich waren sie nur Teamkollegen und Freunde, mehr ging zwischen ihnen nicht. „Musst du dich mitten in den Weg parken?“ fragte sie mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen. Das Luke ihren ritt verpasst hatte nahm sie ihm nicht krumm, schließlich war es jedem frei gestellt, was er bis zu den einzelnen Disziplinen die geplant waren tat.

Kurz nachdem Mille in Luke gerannt war, kam eine junge Asiatin auf ihn zugerannt. Sie war eher klein und zierlich und Mille konnte nicht so recht einschätzen wie alt sie war. Mille neigte nicht zur Eifersucht, aber so etwas in der Art regte sich in ihrer Brust. Jedoch schob sie es bei Seite, sie wollte sich nicht beeinflussen lassen und so fröhlich, wie sie ja eigentlich war, neuen gegenüber benehmen. Jedoch konnte sie sich nicht so recht vorstellen, was ein so junges Mädchen auf der Ranch wollte. Sie sah nicht wirklich aus, als wäre sie schon über 18 ging es Mille durch den Kopf. Leicht verschränkte sie die Arme vor der Brust und beobachtete die beiden von der Seite.

[Versorgung von Cham und Umziehen | Läuft über die Wiese | Rennt Luke fast über den Haufen | Gespräch | beäugt JaeRin skeptisch]
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Darian O´Donneil

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ALTER : Mit 35 Jahren zählt man noch nicht zum alten Eisen. Jedoch fühle ich mich manchmal viel älter.
HERKUNFT : Einer der letzten echten Cowboys. Glaub mir Partner, in meiner Heimat Nevada gibt es noch einige von meiner Sorte.
BERUF : Früher Besitzer einer stolzen Ranch, die mir manchmal fehlt. Heute hüte ich einen Sack Flöhe als Westernlehrer und versuche, ihnen etwas bei zu bringen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 24 Feb 2017 - 16:20

Darian beobachtete James, wie er zu Lewis wankte und sich dann entschuldigte. „Besser er entschuldigt sich, als dass er uns alle mit was weiß ich ansteckt“ meinte Darian mit einem etwas zu ernsten Miene auf dem Gesicht. Er hatte mit dem Pferdepfleger noch nicht viele Worte gewechselt und auch sein Ruf war eher der eines Isaac Haber. Ein leichtes Schmunzeln schlich bei diesem Vergleich über Darians Lippen. Er konnte sich manches einfach nicht verkneifen und so etwas kam da nun einmal dazu. Auch wenn man dem Cowboy so einen Humor durchaus nicht zutraute, so schlummerte er doch in ihm und hier und da konnte er doch einmal durchbrechen, meistens wurde er dann von allen total komisch angeschaut, aber das war ihm herzlich egal.

Darian überhörte die Worte geflissentlich, die Dylan mehr an sich denn an ihn wandte. „Na bei dem was du so die Tage als wobst hast du dir wirklich mal eine Pause verdient“ meinte Darian und klopfte seinem Freund auf die Schulter. „Wird dem kleinen nicht umbringen mal einen Tag frei zu haben“ meinte Darian leicht Nachdenklich. Darian hatte seine Pferde vor der Feier etwas bewegt und dann hatte er sie auf die Koppel gestellt und sie noch etwas beobachtete. Ehe er sich in seinem Apartment Geduscht und umgezogen hatte. Darian schob sich den Cowboyhut aus der Stirn und ließ den Blick leicht schweifen. Die beiden Hunde tobten immer noch herum und Darian entlockte dies ein leichtes Schmunzeln. „Die beiden sind manchmal echt nicht tot zu bekommen, was?“ meinte er zu Dylan und klopfte ihm nochmals die Schulter.

Sein Blick wanderte zum Reitplatz wo sich die Reiterspiele so langsam dem Ende näherten „Ich bin gespannt wer das Rennen schlussendlich macht“ meinte Darian leicht nachdenklich „Aber eine gute Idee um Pferd und Reiter noch mehr zusammen zu schweißen“ fügte er seinen Gedanken hinzu. Darian musste leicht lachen. Auch wenn es mehr wie ein Bellen klang, konnte man ein Lachen schon erahnen. „Na komm bevor du mir vom Fleisch fällst, die ersten Steaks sollten schon fertig sein und ich glaub ein kühles Bier konnte ich noch retten“ ein schmunzeln lag auf Darians Lippen, ehe er den Weg zurück zum Grill einschlug.

[Beobachtet James | Gespräch mit Dylan | Beobachtet die Reiterspiele | Bietet Dylan etwas zu essen an | gehen zum Grillplatz]
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Luke Colins
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 24 Feb 2017 - 17:45

Kopfschüttelnd sah Luke auf seine Mannschaftskammeradin runter. "Wie soll das mit dir nur weiter gehen Camille?", fragte er todernst und seufzte einmal laut ehe er sie frech angrinste.
Im selben Moment erschien Rin und er schenkte ihr ein Lächeln.
"Hi, darf ich vorstellen? Camille, das ist Rin, der Grund warum ich es nicht zu deinem Ritt geschafft habe. Die Dame hat sich nämlich beim ausreiten verritten und ich musste die holde Maid nach Hause führen. Rin, das ist Camille, wir spielen in der selben Mannschaft.", stellte er die beiden Frauen vor und sah sich dann auf dem Fest um.
Das Camille bereits ihr Spieloutfit trug war ihm nicht entgangen. Auch seine Klamotten hingen bereits in der Umkleidekabine des Fußballplatzes. Heute morgen bereits hatte er sein Trikot mit der Nummer 8 dort hin gebracht. Auch Schuhe und Hose befanden sich natürlich bereits dort und heimlich hoffte Luke noch immer darauf, das Leon doch im Lehrerteam mitspielen würde. Zu gerne würde er sich einmal mit dem Römer messen, wollte sich selber testen, sehen wie gut oder schlecht er war. Charlie konnte er den Ball abnehmen, wenn er dies wollte, doch würde er das bei dem Profi ebenfalls schaffen?
Bisher jedoch stand Leon noch nicht auf der Spielerliste, doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
"So Mädels, wie siehts aus? Wollen wir was essen?", fragte Luke seine Begleitungen und sah zum Grill rüber, zu dem sich gerade die beiden Cowboys auf machten.
Ein verführerischer Duft stieg ihm in die Nase und ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Wirklich was gegessen hatte der Captain der Fußballmannschaft bis jetzt noch nicht und so meldete sich jetzt sein Magen.
Leicht errötend sah er wieder zu den Mädchen. Vor dem Spiel sollte er definitiv etwas zwischen die Beißer bekommen, sonst würde das heute Abend ein Desaster werden.


(Camille und Rin/ Gespräch/ Hunger)
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 26 Feb 2017 - 17:52

Die kleine, verwirrte und auch verpeilte Asiatin war nun endlich wieder am Stall. Das ganze hatte sie dem jungen Luke zu verdanken, welchen sie zufällig im Gelände traf. Er hat ihr mal auf gut Deutsch den Popo ganz schön gerettet. Denn eines gehört definitiv nicht zu den Talenten der Brünetten, Orientierung. Nachdem sich Rin zu einem Ausritt auf gemacht hat, bei dem sie mal Gas mit ihrer Schimmelstute gegeben hat, fand sie sich mitten im Wald wieder. Weit weg vom Weg, ohne das Wissen wo sie war. Nachdem sie den Weg wenigstens wieder gefunden hat, und merkte wie viel Zeit doch vergangen war, gabelte Luke sie auf. Man konnte der jungen Dame die Freude sofort im Gesicht ablesen. Ihre Erleichterung ging jedoch leider nicht auf die ältere Dame unter ihr über. Diese war trotzdem angespannt und nervös... So wie eigentlich immer im Gelände.
Nachdem sie sich umgezogen hatte, betrachtete sie sich kurz im Spiegel. Ein guter Eindruck darf nie fehlen! Dieser Meinung waren ihre Eltern auch, was sich sehr eingebrannt hat. Ihre Sneakers zeigten nichts von der Frühlingsfreude die in ihr brodelte. Es waren einfache, schwarze, All Stars die sie bis oben feste zu geschnürt hatte. Ihre Jeansshorts waren relativ dunkel, was zu ihrer hellen Haut einen schönen Kontrast bildete. Während ihr Top einfach nur locker an ihren Schultern hing und unter ihren Achseln ziemlich weit ausgeschnitten war. Ihren BH verdeckte die 21-jährige unter einem Bandau. Das Top hatte ein Schmetterlingsmuster und hing locker bis um ihre Hüften. Das Schmetterlingsmotiv war eines ihrer Liebinge, weswegen sie es oft trug.

Als sie am Fest ankam sah sie sich lange Zeit erst mal um. Sie wusste gar nicht, dass es hier so viele Leute gab. Verunsicherung machte sich in dem kleinen Körper der Asiatin breit und sie lächelte angespannt. Eine typische Reaktion von der Besitzerin zweier Pferde. Sie atmete tief ein und aus während sie die Menge nach Luke absuchte. Und sie entdeckte ihn auch! Erleichterung verdrängte ihre Anspannung... aber leider nur zum Teil. Jedoch gut genug damit die junge Dame in federnden Schritten, und ohne Sturzflug, zu ihrem Retter laufen konnte. Mit einer etwas hellen Stimme verkündigte sie, dass sie da war. Erst bemerkte sie nur den gut gebauten, großen, Fußballer vor sich. Jedoch war dieser nicht alleine. Trotzdem lächelte er sie an und sie erwiderte etwas unsicher das Lächeln. Luke war wirklich nett. Sie hatte schnell den Eindruck bekommen, dass er ein gutes Herz haben muss. Freundlich war er dazu auch. Das Mädchen wurde als Camille vorgestellt und freundlich lächelte Rin zu Camille. Sie wollte einen guten Eindruck machen und vielleicht könnte sie ihre erste Freundin vor sich stehen haben. Wer weiß, aber man darf ja optimistisch sein. Jedoch ließ mit etwas an der Vorstellung hellhörig werden. "Du hast ihren Ritt verpasst? Das tut mir leid!", platzte es sofort aus dem Energiebündel heraus und sie verfiel in alte Gepflogenheiten. "Tut mir Leid.", keuchte Rin etwas aufgeregt und machte einen Bogen. Etwas das in Korea typisch war. Dort begrüßte man sich auch mit einem Bogen. Durch diese, sagen wir, extreme Art der Anerkennung von etwas, war sie es gewöhnt sich mehrmals zu entschuldigen. Weswegen sie ein drittes Mal die magischen Worte sagte, die nichts mehr an der Situation ändern konnten. "Tut mir leid. Ich bin JaeRin. Du kannst mich Rin nennen. Schön dich kennen zu lernen.", lächelte das Mädchen und sah weiterhin schuldbewusst zu der anderen Dame rüber. Mein fehlender Orientierungssinn bringt mich noch ins Grab!, dachte sich die junge Koreanerin und verfiel einem leisen Seufzer. Als Luke die Situation rettete. Dafür war sie ihm wirklich dankbar, denn ihr war das ganze höchst unangenehm. "Gerne!", erwiderte die Koreanierin etwas in ihre Schüchternheit verfallend. Sie faltete die Hände vor ihrem Körper, lächelte leicht und sah unsicher zwischen den ganzen Menschen hin und her. Am liebsten würde sie einfach nur bei ihren Pferden in der Box sitzen und mit diesen Schmusen. Denn die Masse war noch nie so ihr Fall gewesen... Besonders weil ihr die Blicke von Camille aufgefallen sind. Rin wollte nicht voreilig urteilen, aber sie hatte ein wenig das Gefühl, dass ihre Tollpatschigkeit sie doch etwas wütend gemacht hat. Kann ja sein, dass sie unbedingt wollte, dass Luke ihr zuschaut und Rin mal wieder mit Anlauf irgendwo zwischen gefallen ist...


[Camille && Luke // stellt sich Camille vor und entschuldigt sich bei dieser // ist dankbar über die Gesellschaft von Luke // verfällt etwas in Unbehagen]
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Isabel Preston
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 5 März 2017 - 11:45

Isabel Preston blickte ein letztes Mal an sich hinab, bevor sie das Zimmer verließ. Sie überließ selten etwas dem Zufall, ganz besonders dann, wenn sie die Dinge - wie beispielsweise ihre äußerliche Erscheinung - zu einhundert Prozent in der eigenen Hand hatte. Während sie ein imaginäres Staubkorn von ihrer Kleidung wischte, schloss sie die Zimmertür behutsam hinter sich und strebte den Wiesen entgegen, um noch rechtzeitig dort zu erscheinen. Die schwarzhaarige Azubine hatte sich für die Tombola angemeldet und grüßte nun dort flüchtig die anwesenden Lehrer, bevor sie sich einige der Lostickets schnappte.
Noch vor knapp einer dreiviertel Stunde hatte sie ihren Wallach Highness zurück auf die Weide verfrachtet, nachdem sie wieder einmal beinahe eine Stunde ausdiskutiert hatten, wer von ihnen nun eigentlich die Richtung vorgab. Jedes Mal das gleiche, dachte Isabel und spürte den Hauch von Frustration in sich aufkommen. Der Dunkelbraune hinterfragte nicht selten die abgefragten Lektionen, die er zwar beherrschte, aber selten wirklich abrufen wollte. Es könnte sich ja etwas an der allgemeinen Zuständigkeit geändert haben. Dass der Wallach jetzt doch das Zepter in die Hand nehmen könnte zum Beispiel. Ihr zweites Pferd, Silver Ruler, war da bedeutend unkomplizierter, aber nicht weniger fordernd. Er war diszipliniert und ehrgeizig; Dinge, die dem Braunen wiederum fehlten. Allerdings wollte Ruler nicht stupide seine Aufgaben abarbeiten, sondern tatsächlich auch vom Kopf gefordert werden. Gelegentlich glaubte Isabel beinahe, an ihrem Pferd wäre ein fantastischer Detektiv verloren gegangen.

Jetzt konzentrierte sie sich nach einer ausgiebigen Dusche und einem kurzen Blick auf ihren Lernplan allerdings auf das Sommerfest. Kurz blieb sie stehen, studierte die umstehenden Leute und das Angebot, ehe sie zielstrebig eine junge Dame ansprach, ob diese nicht eins der Tombolalose erwerben wolle. Immerhin waren einige sehr interessante Preise mit im Lostopf und die Teilnahme würde zu nichts weiter verpflichten, als der Anwesenheit während der Ziehung später am Abend. Nachdem die Brünette zwei Lose für sich und eine Freundin erworben hatte, verabschiedeten sie sich und Isabel verstaute den kleinen Obolus für die HMS-Kasse sicher in ihrer Tasche.
Dann sah sie sich nach weiteren, potenziellen Käufern um und entdeckte in einiger Entfernung eine schlanke, groß gewachsene Gestalt. Es handelte sich um Finnian, einen Pferdepflegeazubi, den Isabel hin und wieder bereits gesehen hatte. Mit einem kurzen Lächeln gesellte sie sich zu ihm und seinen Geigenkoffer, den Blick kurz auf die Bühne gerichtet. „Hallo. Was gibt es denn heute hier zu sehen?“, wollte sie wissen und richtete ihren hellgrünen Blick wieder auf den Blonden. Ein kurzes, ehrliches Lächeln huschte über ihre Züge, ehe ihr ihre eigentliche Aufgabe wieder einfiel. Rasch hob sie ihren Arm mit den Tickets, zeigte diese Finnian und blickte diesen kurz fragend an, ehe sie erklärend hinzufüge: „Möchtest du eventuell ein Los für die Tombola heute Abend kaufen? Es steht dir frei, wie viel du geben möchtest, das Geld wandert sowieso in die Kasse der HMS für spätere Ausflüge und Ähnliches.“ Ein weiteres Mal hob sie die Lose ein wenig an, um diese in Finnians Aufmerksamkeitsbereich zu lenken und lächelte herzlich. „Es sind auch einige interessante Gewinne mit im Topf drin, es lohnt sich also.“ Sie zwinkerte dem Azubi kurz entgegen und hob den Blick für einen Augenblick interessiert zur Bühne, ehe sie sich wieder dem Blonden und seiner Entscheidung widmete.

[Geht los | Tombola | verkauft Lose | Finnian]
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Charlie Dawson

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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 7 März 2017 - 16:03

Charlie hatte noch etwas Zeit, bevor das Fußballspiel begann. Er hatte immer schon Spaß an solchen Veranstaltungen gehabt, und das hatte er sich auch an diesem Tag mal wieder nicht entgehen lassen. Delta war, aus dem einfachen Grund, dass der Hund keine großen Menschenmengen mochte, im Cottage zurückgeblieben, wo er ausgepowert in der Ecke lag, nachdem er am Vormittag fast zwei Stunden neben der Kutsche hergelaufen war. So war Charlie allein unterwegs. Er trug bereits seine Trainingsklamotten, obwohl er es sicherlich auch genossen hätte, sich mal etwas schick zu machen. Aber noch machte das gar keinen Sinn, immerhin würde er nach dem Sport eh duschen gehen müssen, und dann brauchte er sich vorher auch nicht schick machen. Es war ihm nicht peinlich, so herumzulaufen - jeder wusste, dass er der Fußballcoach war, und auch an normalen Tagen fand man ihn oft genug in Trainingshose vor. Also war es jetzt auch egal.
Etwas Gesellschaft wäre jetzt dennoch von Vorteil - er war zu gesellig, um sich jetzt allein hier irgendwo hinzusetzen. Gerade hatte er noch nach Echo und Blue geschaut, und hatte so mitbekommen, dass die Reiterspiele fast zu Ende waren, weswegen es nicht nötig war, sich dort noch hinzustellen. Deswegen trieb es ihn auf die Wiese, wo die meisten jetzt schon daran arbeiteten, die Stände aufzubauen. Keine dieser fleißigen Bienchen wollte er stören, obwohl er einige sympatische Gesichter in der Menge sah. Stattdessen trieb es ihn auf eine blonde junge Frau zu, die allein rumstand, ein wenig so, als hätte man sie abgestellt und vergessen abzuholen.
Er überlegte, was er über sie wusste - sie hieß Ava, war eine der Auszubildenden. Sie war eine gute Reiterin, und wenn er sich recht erinnerte, war sie hier, um einmal eine professionelle Springreiterin zu werden. Irgendwas hatte sie mit Leon zu tun, deswegen wusste er das; aber so ganz genau konnte er sich nicht mehr erinnern. Nicht, dass das ein Problem war. In den letzten Monaten auf der Ranch hatte Charlie neues Selbstbewusstsein gewonnen, und war nun noch eher in der Lage, mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Außerdem sah sie keineswegs so einschüchternd aus wie manche andere auf diesem Hof.

Bei Ava angekommen, schenkte er ihr ein entspanntes Lächeln. "Na, was hältst du von dem ganzen Trubel hier?", fragte er sie freundlich, ohne irgendeinen Hintergedanken.



{ Gedanken | beginnt Gespräch mit AVA }
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Finnian McAllen
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mi 8 März 2017 - 11:25

Es gab gute Gründe, warum Finnian für gewöhnlich Konfrontationen mied und versuchte, um Unterhaltungen herumzukommen. Bei Blair war er überrumpelt und regelrecht an die Wand gedrängt worden, sodass er nicht hatte fliehen oder sich wehren können. Gut, er hätte einfach schweigen und sie ignorieren können, aber das widersprach dann doch seiner Auffassung von menschlichem Umgang. Auch wenn er selbst diesen nicht wirklich zu schätzen wusste oder gar beherrschte. Anfänglich war das Gespräch mit Blair dennoch ganz nett gewesen und hatte vielversprechend gewirkt. Doch sie war im Verlauf immer einsilbiger geworden, was den Blonden durchaus irritierte. Er war ohnehin schon unsicher, hatte er nun auch noch etwas flasch gemacht? Etwas Falsches gesagt? War sie verletzt? Menschen waren von Worten so schnell verletzt, das war unglaublich. Er selbst konnte das nicht nachvollziehen, beobachtete es jedoch regelmäßig, wenn er jemanden sein Unwissen vor Augen hielt. Viele wollten wohl dauerhaft gelobt werden, doch für ein Lob von Finnian musste man sich wohl ersteinmal mit ihm auf einer Ebene befinden. Dabei war er nicht einmal arrogant, aber eben scheu. Das hatte möglicherweise auch Blair abgeschreckt, denn sie verschwand, so schnell wie sie gekommen war und es wirkte nicht so, als würde sie so schnell noch einmal wiederkommen. Unter einem Seufzen ließ der Neuseeländer den Geigenkoffer aufschnappen, wo er sein Heiligtum in rotem Samt gebettet anlächelte. Er trug ein einfarbiges, schwarzes Hemd, das er in gewohnter Finnianmarnier bis oben hin zugeknöpft hatte, dazu eine dunkelgraue Jeans und schwarze Vans. Das Outfit wirkte durch das Hemd elegant, aber auch nicht zu sehr, denn das hier war immerhin auch kein offizielles Essen, bei dem man sich herausputzen musste. Auch wenn einige, das vermutlich dennoch machen würden.

Der Neuseeländer ließ seine Gedanken hinforttreiben bis sie um die anstehenden Melodien kreisten und diese im Kopf noch einmal durchspielten. Er würde die Geige nachher noch stimmen müssen, doch bis dahin war noch ausreichend Zeit. Die Reiterspiele hatten soeben erst begonnen, was man aus dem Applaus, der vom Platz herüberströmte, ableiten konnte. Finnian klappte den Koffer also wieder zu und die Schnallen rasteten ein, als hinter den geschlossenen Koffer plötzlich eine Gestalt auftauchte. Diesmal war sie dunkelhaarig, aber auch eine Azubine. Isabel Preston war Finnian natürlich bekannt, immerhin studierte er hier jeden ausgiebig, sodass er alle möglichen Eckdaten über die Hofbewohner in seinem Kopf zusammengetragen hatte. Etwas irritiert sah er sie an, wobei er eigentlich immer ersteinmal irritiert und hilflos war, wenn ihm unvertraute Menschen näher kamen. Bevor er sich rühren konnte, fing sie schon an zu reden und - bei Gott - sie stellte Fragen. Viele Fragen. Zu viele. Zwei waren zwei zu viel. Finnian versuchte verkrampft seine Gedanken zu ordnen, die Melodien in den HIntergrund zu drängen und sich auf Isabels Worte zu konzentrieren. Sie wollte wissen, was es hier zu sehen gab. Wie um sich darüber ins Bild zu setzen blickte sich der Blonde um und betrachtete die Wiesen mit den Tischen und Bänken, dem Tombolastand, der Kuchen- und Bowleausgabe, dem Grill und der Bühne. Wollte sie wirklich, dass er ihr all das aufzählte? Vermutlich nicht, soviel wusste er inzwischen über Kommunikation. Sie wollte etwas anderes hören, aber was? "Nicht so viel." 'Ein kläglicher Versuch, McAllen. Das hätte Finnick besser hinbekommen.' Aber was erhoffte sie sich auch groß, dass er ihr erzählen würde? Spannende Geschichten waren nicht so sein Erzählmuster, sondern eher ein Kriterium, nach dem er seine Lektüre auswählte. Wenn es nicht gerade ein hochgestochenes Mathebuch war.
Offenbar war Isabel der Tombolaverteiler, denn sie hob nun die Lose an, die sie mitgebracht hatte, als wolle sie ihn unverzüglich darauf aufmerksam machen. Eigentlich hielt er nichts von Glückspiel. Stochastik war zwar eine Methode um dieses zu strukturieren, doch am Ende blieb es immer den Zufall überlassen, was nun gezogen wurde. Etwas, das man nicht berechnen konnte. Dennoch verlangte es wohl der gute Ton, dass er zumindest aus Höflichkeit ein Los nahm, weswegen er in den Lostopf griff und einen Zettel herauszog. Wenn auch etwas zaghaft. Anschließend nahm er seine Brieftasche aus der Hosentasche und drückte Isabel einige kleine Scheine in die Hand. Der Versuch eines Grinsens scheiterte und rutschte in eine schiefes Gesichtverziehen. Er war einfach nicht gut in sowas. Aber konnte er sie jetzt so einfach stehen lassen? Möglicherweise musste sie weiter. Aber sie schien es nicht eilig zu haben, also sollte er wohl etwas sagen. Nur was?
"Was für Preise habt ihr denn so?" Das klang doch gar nicht mal so schlecht. Camille wäre stolz auf ihn. Er hielt ein Gespräch am Laufen, irgendetwas musste er also gelernt haben.



{Blair | allein | Isabel | Lose}
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Isabel Preston
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Sa 11 März 2017 - 12:43

Die Dunkelhaarige musterte den jungen Mann vor sich ein wenig eingehender, als dieser scheinbar irritiert ob ihrer Frage, den Blick über die Wiesen schweifen ließ. Er hatte sich leger gekleidet, trug ein schwarzes, fein säuberlich zugeknöpftes Hemd und dunkle Jeans. Das Outfit wurde komplettiert durch ein Paar leicht abgetragener Vans, ebenfalls schwarz gehalten.
Kurz gesagt, er hatte sich für den heutigen Abend ein wenig herausgeputzt und trotz allem noch darauf geachtet, nicht over dressed zu erscheinen. Vermutlich wäre dies eine Beobachtung, die einem Großteil der Menschen keinerlei emotionale Regung abgerungen hätte, doch Isabel konnte sich ein feines Schmunzeln ob dieses Details nicht erwehren. Ein wenig erinnerte Finnian sie an sich selbst, stets kontrolliert und sich seiner Selbst zu einhundert Prozent bewusst und dabei trotz allem noch auffällig in der Menge. Während der Blonde, deren helle Haare durch die dunkle Kleidung nochmals ein wenig hervorgehoben wurden, also nun über die aufgereihten Stände blickte, hatte Isabel feststellen können, dass sie durchaus minimale Gemeinsamkeiten haben könnten. Kurz huschte ihr heller Blick auf seinen Geigenkoffer und für einen überraschten Moment lüfteten sich ihre dunklen Augenbrauen. Die Antwort ihres Gegenübers dann ließ sie ihm wieder ihre gesamte Aufmerksamkeit schenken und angesichts seiner Irritation - er schien nicht ganz zu begreifen, dass sie lediglich hatte Small Talk betreiben wollen, wie es schien - stahl sich erneut ein Lächeln auf ihre Lippen. Sie mochte seine unkonventionelle Art irgendwie schon jetzt.
Isabel beschloss, es ihm ein wenig zu erleichtern und wies mit dem Kinn auf seinen Geigenkoffer, während er nach einem Los angelte und Geld heraussuchte. „Darf ich also annehmen, dass du Teil der Band heute Abend bist?“ Knapp dankte sie ihm für das Geld - es war erschreckend viel gewesen im allgemeinen Vergleich zu anderen Loskäufern, die teilweise beinahe erwartet zu haben schien, bezahlt zu werden, statt selbst eine Kleinigkeit in den Lostopf zu werfen. Die Schwarzhaarige hatte dies stets mit kritischer Miene betrachtet, immerhin kam das Geld der gesamten Einrichtung zu Gute und nicht einem einzelnen Lehrer oder Schüler. Aber sei's drum, sie lächelte Finnian erneut entgegen und fügte ihrer vorangegangenen Frage an: „Wenn du ein geneigtes Ohr für deine Übungen benötigst - eines meiner Pferde liebt das Geigenspiel. In Ruler hättest du auf jeden Fall einen sehr geduldigen Zuhörer.“
Dies entsprach tatsächlich sogar der Wahrheit. Isabel hatte irgendwann, nachdem ihr Dressurtraining einigermaßen erfolgsversprechend gewesen war, begonnen, passende Musik dazu auszuwählen und die Übungen darauf abzustimmen. Die wenigen Geigenstücke, welche sie ausgewählt hatte, schien ihr Wallach regelrecht zu genießen, wurde arbeitseifriger und besser, lauschte der Musik mit interessiert zuckenden Ohren und schnaubte vermehrt ab. Die Idee, Finnian könnte, vollkommen versunken in sein Tun, ihre Dressurprüfung mit Ruler auf der Geige begleiten, entlockte ihr abermals ein belustigtes Schmunzeln, ehe sie mit einem seichten Kopfschütteln zurück in die gegenwart einkehrte.
Ihr Blick fiel auf den Grillstand, der vor Kurzem seine Pforten geöffnet hatte und die junge Frau überlegte bereits, ob sie eventuell einen Abstecher machen würde. doch alles mit der Zeit. Während sie das Geld verstaute, fragte Finnian nach den Preisen der Tombola und ein geheimnisvolles Lächeln trat in ihre Züge. „Etliche, die eine Teilnahme rechtfertigen.“ Sie schloss ihre Tasche, schien kurz darüber nachzudenken und fuhr ein wenig ernster fort. „Hauptsächlich sind es eher Kleinigkeiten, aber die können sich durchaus sehen lassen. Handschuhe beispielsweise, verschiedene Leckereien für die Pferde und teilweise mit Rezept, aber auch Gutscheine für verschiedene Läden in der Stadt.“ Dann schien ihr noch etwas einzufallen und mit einem entspanntem Tonfall setzte sie an: „Zudem mir gesagt wurde, dass es keine Nieten gibt. Also gewinnst du auf jeden Fall etwas.“ Natürlich waren die begehrteren Preise wie hochwertige Handschuhe oder aber ein Set aus Halfter und Strick lediglich einmalig, aber trotz allem erhielt auch der letzte Teilnehmer einen Gewinn. Soweit sie wusste gab es auch kleinere Schlüsselanhänger und Ähnliches, diese würden gewissermaßen die Trostpreise sein. Isabel hatte sich selbst auch ein Los gezogen und bezahlt, immerhin musste sie ja auch hinter dem stehen, was sie vertrieb. Andernfalls drohte sie unglaubwürdig zu werden und ihre Lose damit ebenfalls. Die Vierundzwanzigjährige nahm die ihr anvertraute Aufgabe ausgesprochen ernst, vergaß aber darüber hinaus natürlich ebenso wenig, dass es lediglich dem Spaß dienen sollte und keinerlei negative Konsequenz nach sich zog, sollte sie - wie jetzt beispielsweise - ein wenig länger mit den einzelnen Loskäufern plauschen.
Interessiert blickte sie zur Bühne und wieder zurück zu Finnian. Womöglich würde sie für einige Minuten zurück kommen und der Band lauschen. Sie war neugierig, was die Azubis auf die Reihe gebracht hatten, wo sie doch alle so unterschiedlich waren. Ihr Blick traf erneut Finnian. Allen voran er.

[Finnian | Gespräch]
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Camille Breaker
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ALTER : Ich zähle die Jahre, seit ich auf der Erde wandle, bis jetzt sind es 23 Jahre.
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 12 März 2017 - 14:27

Nur kurz war Mille von Lukes toternstem Ton irritiert. Sie Boxte ihn gegen die Schulter und schmunzelte Leicht „Ich weiß nicht was du meinst“ meinte Mille mit einer Unschuldsmiene. „Sei froh, dass ich auf dem Platz weiß wo ich hin rennen muss“ meinte sie noch, ehe ihr das junge Mädchen als JaeRin vorgestellt wurde. Mille wusste nicht, was sie von ihr halten sollte, zumal sie sich zig Mal für etwas Entschuldigte für das die gar nichts konnte. „Das kann ja mal vorkommen, dass man sich verreitet. Vor allem wenn man noch neu ist und sich nicht so auskennt“ meinte Mille „Es war ja kein wichtiges Turnier sondern nur die Reiterspiele“ winkte Mille ab und damit war das Thema für sie durch. Sie hoffte, dass Rin mal runter kommen würde und nicht mehr ganz so aufgedreht war.

Auf dem Reitplatz waren die Reiterspiele noch voll im Gange. Mille beobachtete das ganze jedoch nur aus dem Augenwinkel, da sie von Luke und Rin etwas abgelenkt war. „Du bist noch nicht lange hier, oder Rin?“ stellte sie eine Frage an das junge Mädchen, damit das Gespräch nicht ganz zum erliegen kam, hoffte Mille zumindest. Der Duft vom Grill wurde herüber geweht und sogleich knurrte Milles Magen „Oh ja, ein paar Kalorien können vor dem Spiel nicht schaden“ stimmte sie Luke zu. „Ich hoffe Darian hat genug Fleisch auf dem Grill“ meinte die 23 jährige leicht Nachdenklich.

„Scheint dein Magen hat heute auch noch nichts Essbares gesehen“ frotzelte Mille. Auch wenn sie sich jetzt besser verstanden als noch vor einem halben Jahre, so konnte sie alte Gewohnheiten doch schlecht Abschalten und so kam es hier und da doch noch zu leichten Sticheleien, jedoch waren sie nicht mehr so gemein, sondern mehr als Witz gemeint. Zu dritt gingen sie nun also zum Grill um sich etwas zu essen zu ergattern. Da die Fußballazubine heute auch noch nicht zum essen gekommen war, freute sie sich jetzt doch über etwas zu beißen. Schon von weitem konnte man den Geruch von gebratenem Fleisch und Maiskolben und Kartoffeln riechen und Mille lief dabei das Wasser im Munde zusammen.

[Luke & Rin | Magen knurren | geht mit den anderen zum Grill]
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Lilith Parker
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 23 März 2017 - 17:20

Erst jetzt wurde Lilith  wirklich klar wie sehr sie es vermisst hatte die Abende zu genießen. Die Prüfungszeit hatte sie so sehr in Anspruch genommen, dass sie seit Wochen keinen Abend mehr hatte freischaufeln können. Selbst die Spaziergänge mit ihrem Rüden Paul waren kürzer ausgefallen als sonst. Natürlich war ihr klar gewesen, dass das Studium der Tiermedizin viel von ihr fordern würde, doch sie musste sich eingestehen, dass sie es doch etwas unterschätzt hatte. In der Schule hatte sie sich immer höchstens eine Woche auf wichtige Prüfungen vorbereitet. Jetzt hatte sie wochenlanges Arbeiten in der Bibliothek hinter sich. Das Schlimmste dabei war, dass sie nichts zu Essen und zu Trinken mit in die Bibliothek nehmen durfte, was für sie eine enorme Umstellung bedeutete, da sie beim Lernen sonst Unmengen an Süßigkeiten verdrückte.
Ihre Unsicherheit über das Niveau der Prüfungen hatte sie zum Durchhalten angehalten. Es waren ihre ersten Prüfungen im Studium gewesen und so hatte sie den Schwierigkeitsgrad nicht bestimmen können. Das hatte sie fast um den Verstand gebracht und dazu geführt, dass ihr Mut zur Lücke minimal ausfiel. Zum Glück interessierte sie sich brennend für ihr Fach sonst hätte sie die letzten Wochen wohl nicht ansatzweise so gut verkraftet.

Tief atmete sie nun die frische Frühlingsluft ein und genoss den weichen Stoff ihres Kleides an ihrem Körper. Sie liebte diese Jahreszeit, alles war so lebendig und die Menschen hatten wieder bessere Laune. Die Prüfungen waren dank ihrer enormen Vorbereitung gut gelaufen und Lilith konnte sich nun wieder den angenehmen Dingen des Lebens zuwenden. Das Frühlingsfest bot eine gute Gelegenheit den Abend zu genießen und Lilith lief mit Paul an ihrer Seite über die Wiese. Die Dekoration war stilvoll und dezent und sie erblickte ein paar bekannte Gesichter und lächelte ihnen zu. Ihre Schritte führten sie quer über die Wiese zum Buffet, wo lauter kleine Leckerbissen darauf warteten von den Gästen verköstigt zu werden. Sie nahm sich einen Teller und entschied sich für ein Stück Himbeertorte und ein Glas alkoholfrei Bowle. Pauls Blick schweifte ebenfalls kurz zum Buffet, doch Lilith wusste, dass er es niemals wagen wurde sich zu bedienen und so sah sie ihn nur kurz an und er wandte seinen Blick ab. Lilith biss in die Himbeertorte und genoss den angenehm süßen Geschmack und die perfekte Konsistenz. Es war eigentlich eher ungewöhnlich, dass sie am heutigen Abend allein unterwegs war. Doch sie wusste ja, dass viele ihrer Freunde und Bekannten hier sein würden und so hatte sie sich nicht verabredet. Ihr gefiel es einfach spontan zu gucken mit wem sie den Abend verbringen würde. Sie genoss einen Schluck der Bowle und überlegt was sie noch vom Buffet mitnehmen konnte bevor sie sich einen Platz zum Essen suchen würde. Hierbei fielen ihr sofort wunderbar aussehende Schoko-Kirsch Muffins und leckerer Apfelkuchen ins Auge. Lilith konnte sich nicht sofort entscheiden und überlegte ob sie vielleicht auch noch beides auf ihre Teller bekommen würde.

(vergangener Prüfungsstress/ Buffet)
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Finnian McAllen
1. Lehrjahr
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ALTER :
Beruflich habe ich mit 23 noch einiges vor.

HERKUNFT : Mein Ursprung liegt in den unberührten Weiten NEUSEELANDS, dort wo Natur noch Natur ist.
AUSBILDUNG : Wahrscheinlich ist PFERDEPFLEGER nicht mein endgültiger Beruf, aber er ist eine Bereicherung.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 31 März 2017 - 22:00

Die stringenten Regeln der Mathematik galten im sozialen Leben nicht, das hatte Finnian schon mehrmals gelernt. Schon allein deswegen, weil aus eins und eins nicht zwei, sondern oftmals auch drei wurde. Ein klischeehaftes Beispiel, aber es führte ihm immer wieder vor Augen, wie unberechenbar Menschen doch eigentlich waren und wie sehr ihn das ängstigte. Es lag nicht direkt an der Natur des menschlichen Wesens, die den Blonden verschrecken mochte, sondern viel eher der bestehende Drang nach Zweisamkeit und Auseinandersetzung, nach Konfrontation und Aktion. Er konnte und wollte sich damit nicht anfreunden, so sehr er den Menschen an sich auch schon studiert hatte. Oftmals saß er heute noch im Innenhof und beobachtete einfach das Treiben, nur um regelmäßig resigniert festzustellen, dass menschliches Verhalten nur selten logischen Reizen folgte. Viel eher war alles intuitionsgeleitet und unkontrolliert. Es gab wenige Menschen, die sich wirklich unter Kontrolle hatte und jegliche Regungen regulieren konnten. Selbst so widerspenstige Menschen wie Isaac Haber und Noah Shoemaker wiesen eindeutig unberechenbare Züge auf, die widersprüchlich zu ihrem sonst so kalkuliertem Auftreten waren. Das machte es Finnian umso schwieriger, die menschliche Kommunikation in ihren Einzelheiten zu verstehen und außer Fachgespräche verspürte er noch immer keinen Drang, sich einem Redeschwall zu ergeben. Meistens tat er das nur dem Gesprächspartner zuliebe, so wie auch jetzt, als der musternde Blick Isabels an ihm herunterglitt. Dies war ebenso ein Phänomen, das er schon höufiger beobachtet, aber selten richtig zu deuten gewusst hatte. Menschen musterten einander, selten aus sexuellem Interesse, sondern aus schier persönlichen Gründen. Neugierde, Krankheitsabcheckung, Gewohnheit? Er wusste es nicht, denn kein Fachbuch mochte darauf eine eindeutige, universal anwendbare Antwort geben. Ebenso wie auf all seine anderen Fragen, die immer tausend Möglichkeiten nach sich zogen, anstatt sich auf ein Ergebnis festzulegen. Mathematik konnte so einfach sein!

Natürlich - die Geige. Sperrige Gegenstände fielen ins Auge, sodass es nicht verwunderlich war, dass auch Isabel auf das Instrument zu sprechen kam, das seidig gebettet in dem Geigenkoffer auf seinen Einsatz wartete. "Darfst du.", bejahte Finnian ihre Frage, nach seiner Teilnahme in der Band, bei der sich würde zusammenreißen müssen, um nicht in eigene Melodien abzuschweifen. Als sie die Leidenschaft ihres Pferdes für Geigenspiel erwähnte, verzogen sich die steifen, glatten Gesichtszüge des Neuseeländers doch noch zu einem feinen, kaum merklichen Lächeln. "Man kann es ihm nicht verübeln. Wenn man sie zu spielen weiß, ist die Geige das beste Instrument der Welt. Nahezu alle großen, klassischen Musiker beherrschten sie und beherrschen sie noch. Aber ich wage zu bezweifeln, dass die Intelligenz eines Pferdes ausreicht um falsche Töne in neuen Melodien zu erkennen, auf die sie nicht geschult wurden." Auch wenn es durch Studien erwiesen war, dass Pferde positiv auf klassische Musik reagierten, sollte man darauf nicht allzuviel wert legen. Rennpferde bekamen oftmals im Stall Klassikmusik vorgespielt, um entspannter zu werden, was aber nur über einen bestimmten Zeitraum funktionierte, bis sie sich daran gewöhnt hatten und zum Alltag zurückkehrten. Wirkliches Musikempfinden war somit dem menschlichen Gehör vorbehalten, nicht einmal die Intelligenz eines Hundes oder Schweins reichte aus, um Musik als solches wahrnehmen zu können. Und dies waren beides sehr inteligente Tiere. Man merkte jedoch bei diesem Thema deutlich, dass Klassik eine von Finnians an einer Hand abzählbaren Leidenschaften war. Er philosophierte gerne darüber, unbeirrbr, doch wusste er inzwischen wie sehr dies Leute langweilen konnte, sodass er auch jetzt vorsichtshalber verstummte. Immerhin kannte er Isabel kaum und so sehr er sich auch bemühte, sie zu kategorisieren und Informationen über sie in seinem Gehirn zusammenzutragen, so sehr misslang es ihm. Er kannte sie schlichtweg nicht. Wie kaum jemanden auf dem Hof. Es hatte nur bei wenigen zu mehr als einem kalten Händedruck gereicht.
"Gewinnen ist nicht alles, aber dann bekommt man ja doch etwas für sein Geld. Und wenn es nur ein Strohhalm ist." Ein Zwinkern. Scherzte Finnian gerade? Der Finnian McAllen, der beinahe autistisch veranlagt zu sein schien? Zweifelsfrei konnte seine Antwort auf das gegenüber genauso wirken - wie ein Scherz, ein verbales Geplänkel. Und doch passte es nicht zu ihm, war all seinen Charakterzügen so widersprüchlich. Oder aber, er begann aus der Zeit auf den HMS zu lernen. Sofern man den Sinn für Humor erlernen konnte. "Wirst du den ganzen Abend mit Lose verteilen beschäftigt sein?" Die nüchterne Sachlichkeit war in seine Stimme zurückgekehrt und wischte jede Spur eines Scherzes hinfort. Er konnte nur eine Illusion sein - außer für diejenigen, die sich an ihn erinnerten. So sehr die jetzigen Worte auch nach einem folgenden Verabredungsvorschlag schrien, so unwahrscheinlich war es, dass Finnian Isabel diesen wirklich unterbreiten würde. Wobei er an diesem Abend schon mit einem Scherz überrascht hatte, was durchaus gezeigt hatte, dass er zwischenmenschlich dazulernte. Aber reichte dies schon, um fortgeführt zu werden?

{Isabel}
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Terésa Rodriguez
1. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 59
ALTER : Inzwischen ist sie schon 20 JAHRE alt - bald darf sie sogar legal trinken, dann ist sie wahrlich erwachsen.
HERKUNFT : Geboren noch in Spanien, ist Terésa allerdings in TEXAS aufgewachsen, was sie zu einem wahren Cowgirl macht.
AUSBILDUNG : Nach Jahren des Westernreitens hat sie dann doch die DRESSUR für sich entdeckt, und will nun irgendwann Profi werden.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mo 3 Apr 2017 - 9:05

Es war schon interessant - obwohl Terry mittlerweile eine Ausbildung zur Dressurreiterin machte, obwohl sie diesen Sport liebte und sich niemals vorstellen könnte, etwas anderes zu machen, würde sie das Westernreiten wohl niemals an den Nagel hängen. Vielleicht lag es daran, dass sie den größten Teil ihres Lebens auf Quarter Horses verbracht, schwere Westernsättel geschleppt und auf einer Westernranch gelebt hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass sie Smartie mit hierher genommen hatte, ihren besten Freund und ständigen Begleiter. Vielleicht lag es auch daran, dass Pearl weder verkehrssicher noch entspannt war und sich dadurch kaum für entspannte Ausritte eignete - obwohl das schon besser geworden war, weil sie langsam immer besser ausgebildet wurde, dank McKinleys Hilfe. Vielleicht kamen auch all diese Fakten zusammen, aber es war trotzdem irgendwie ein bisschen komisch; die Leute sahen sie immer noch seltsam an, wenn sie auf irgendwelchen kleinen Hofturnieren oder Spielereien in den Westernsattel stieg, oder am Ende eines harten Trainingstags auf Pearl noch Smartie rausholte und sich einfach so auf seinen blanken Rücken schwang. Aber sie war bereit, damit zu leben, denn sie fühlte sich damit wohl. Sie konnte in beiden Welten leben, weil sie eigentlich doch gar nicht so unterschliedlich waren.

Nach den Reiterspielen ritt sie Jack noch ein bisschen trocken, einfach nur einmal um den Hof rum, um das Schulpferd abkauen und sich strecken zu lassen, bevor sie ihn in den Stall brachte, für den Abend fertig machte, und verließ. Es war ein bisschen schade, dass sie kein fest zugeteiltes Reitschulpferd hatte, nur weil sie drauf bestanden hatte, Smartie mitzunehmen. Aber so konnte sie zumindest vernünftig mit ihrer Stute arbeiten und mit ihr zusammenwachsen, das war genauso viel wert wie die Erfahrung, auch mal hin und wieder ein fremdes Pferd zu reiten; und das konnte sie, nach Absprache mit McKinley auch so, immerhin mussten die Pflegepferde ohne Bezugsperson auch bewegt werden, und die Bereiter hatten definitiv keine Zeit, sie auch mal auszureiten oder so etwas in der Art. Da sprang sie gern ein.
Nachdem Jack also fertig war, lief sie zurück zum Cottage, wo sie sich schon das Outfit für das Fest zusammengelegt hatte. Sie hatte sich für eine graue, etwas locker sitzende Jeans entschieden, die schon ziemlich abgetragen wirkte, ein locker sitzendes, weißes T-Shirt mit Mickey Mouse-Print und darüber ihre geliebte Jeansjacke mit den unzähligen Aufnähern von Bands und anderen Motiven, die sie schön fand. Wie immer trug sie dabei abgetragene rote Chucks und nachdem sie ihre roten Haare einmal durchgebürstet und sich ein wenig Make-Up ins Gesicht geklatscht hatte, sah sie sogar ziemlich gut aus. Sie konnte jedenfalls damit Leben.
Dann machte sie sich auf den Weg zu den Wiesen. Sie steckte sich schon auf dem Weg dorthin eine Zigarette an - eine Angewohnheit, die sie noch immer nicht hatte loswerden können, die sie sich von ihren Brüdern abgeschaut hatte. Cowboys rauchten, das hatte sie immer schon gewusst. Sie störte es nicht groß und es beeinträchtigte sie auch nicht. Außerdem achtete sie immer darauf, dass sie nur dann rauchte, wenn sie niemanden mit ihrem Rauch belästigte - denn das konnte sie überhaupt nicht haben. Sie hatte die Zigarette halb aufgeraucht, als sie bei den aufgebauten Ständen und Tischen ankam, und fand Sophie in der Nähe der Getränkeausgabe. "Hi", grüßte sie die andere Azubine locker. "Ich hab deinen Ritt eben nicht mitbekommen, wie ist es gelaufen?", fragte sie fröhlich.


{ cf: Reiterspiele | Gedanken | zieht sich um | Sophie }
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Luke Colins
1. Lehrjahr
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ALTER : Ich bin noch junge 24 Jahre alt
HERKUNFT : Durch und durch ein Amerikaner
AUSBILDUNG : Ich bin der Capitan des Fußballteams der HMS

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 4 Apr 2017 - 19:24

Rins Verhalten war mehr als merkwürdig und Luke musste sich auf die Lippe beißen um nicht zu lachen, fasste sich jedoch schnell wieder.
"Mach dich mal Locker Rin. Wäre Camille nicht in der selben Mannschaft wie ich würde sie sicherlich jedes Spiel verpassen!"; lachte er. "Außerdem kann ich mich nicht erinnern das sie mir je beim Reiten zugesehen hätte, von daher alles cool!", beruhigte der Kapitän die Asiatin und schlenderte mit beiden Mädels im Schlepptau über die Wiese.
Luke überlegte kurz.
"Doch, eine Banane und ein Red Bull hat er heute schon gesehen, wobei ich die Banane mit Bacardi geteilt habe. Seit dem nichts mehr. Vor dem Spiel müssen noch mindestens zwei Steaks her. Aber ich glaube da steht schon der richtige am Grill. Darian wird ja wohl wissen wie verfressen hier alle sind.", lachte Luke und bestellte sich beim Cowboy gleich mal ein Steakbrötchen, in welches er kurze Zeit genussvoll rein biss.
"Hm, sag mal hast du gesehen wer alles im Lehrerteam mit spielt?", erkundigte er sich bei seiner Mannschaftskameradin und biss erneut in das saftige Fleisch.
Während er kaute ließ er seinen Blick schweifen und dieser blieb an einer Blondine hängen.
In der Prüfungszeit hatte er Lilith kaum zu Gesicht bekommen, jetzt stand diese nachdenklich am Kuchenbuffet und schien zu überlegen was sie sich noch alles auf den Teller packen konnte.
Luke musste grinsen. Wie konnte man so viel Kuchen in sich rein stopfen und trotzdem so eine Figur haben?
"Wollt ihr etwas Trinken?", fragte er schnell und als die beiden Mädchen es ihm gesagt hatten, machte er sich auf den Weg. Praktischer Weise lag das Kuchenbuffet genau auf seinem Weg.
"Na, kannst du dich nicht entscheiden?", sprach er Lilith an und ließ seinen Blick ebenfalls kurz schweifen, jedoch lachte ihn nichts wirklich an.
"Ich hab nachher noch ein Spiel, hättest du danach vielleicht Lust noch was mit mir zu trinken?", erkundigte er sich bei der Blondine und holte in der Zeit die Getränke für sich und die Mädels.
"Du kannst mir ja nachher schreiben! Oder du kommst zu uns rüber wenn du dich für deinen Nachtisch entschieden hast!"; schlug er vor, ehe er sie nochmals kurz angrinste und dann wieder zu Camille und Rin verschwand.
Er möchte Lilith, sehr sogar, doch ob sie das genau so sah wie er?
Er hoffte ja sehr das er nach dem Spiel eine Nachricht von ihr auf dem Handy hatte. Seine Nummer hatte sie ja immerhin.


(Camille/ Rin/ Essen/ spricht Lilith an)
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Sophie Ferall
2. Lehrjahr
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ALTER : 25 Jahre
HERKUNFT : Ich bin wohl eine waschechte Amerikanerin, die wirklich schon beinahe jede Stadt kennt. Aber ursprünglich komme ich aus Texas.
AUSBILDUNG : Noch bin ich Auszubildende als Jockette. Aber damt bin ich hoffentlich auch bald fertig.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Sa 8 Apr 2017 - 8:21


Sophie hatte Mockingjay versorgt und zurück in die Box gestellt. Sie war zufrieden mit ihrem Ritt gewesen und machte sich nun schnell auf den Weg in ihr Zimmer um sich umzuziehen. Schließlich wollte sie den Rest des Tages nicht in Reiterklamotten rumhängen.
Die Blondine schlüpfte in eine rosé farbene Jeans und ein lockeres schwarzes langes Oberteil. Sie befreite ihre Haare aus dem strengen Pferdeschwanz und steckte einen teil leicht nach oben.
Etwas in Eile suchte sie ihre grauen Sneakers, fand diese auch unter einem Stuhl liegen. Sie wollte sich auf den Wiesen eigentlich mit Terésa treffen, zumindest hatten sich die Beiden das vorgenommen, aber auch Sophie hatte sie noch nicht gesehen und so schnappte sie sich einen Schal und griff zuletzt nach der Sonnenbrille die auf dem Tisch lag. Das Fest konnte beginnen und Sophie war definitiv bereit dazu sich in die Menge der Leute zu stürzen.
Den ersten Teil des Tages hatte Sophie geschafft, später stand noch das große Fußballturnier an, aber bis dahin hatte die Blondine noch etwas Zeit und sie war schon tierisch aufgeregt. das letzte mal hatte sie Fußball gespielt, da war sie 8 Jahre alt gewesen. Gut das sie Camille hatte. Sie hatte ihr in den letzten Tagen etwas beim üben geholfen, bzw ihr einige Tipps gegeben, damit sie nicht ganz so trottelig auf dem Platz rumstehen würde. Außerdem war es ein Spiel, da war es doch eigentlich egal wer gewinnen würde oder? Zumindest dachte das Sophie, die null Ahnung von Fußball hatte und alle 2 Jahre sich die WM und EM angesehen hatte.
Es war schon um einiges kühler geworden als heute Mittag, jedoch war die Sonne noch hoch genug um ein bisschen Wärme zu spenden. Die Kuchenbuffets waren beinahe schon leer gefegt, jedoch kam der Grill am Rand der Wiesen jetzt erst richtig in Gang. Sophie hatte noch keinen Hunger gehabt, jedoch lief sie zielstrebig zum Salatbuffet und klaute sich ein Stück Baguette. Danach ging es ohne zu überlegen was sie trinken wollte zum getränkestand und Sophie ließ sich ein großes Glas Bowle einschenken. Vielleicht würde ihr ja der Alkohol helfen das Fußballspiel zu überstehen.
Kaum hatte sie einen großen Schluck genommen, sah sie Terésa auf die zulaufen. Sie lächelte der Rothaarigen zu. Sie begrüßte sie fröhlich. Gute Laune war ihr Markenzeichen, es gab wohl kaum einen Tag an dem die Texanerin schlechte Laune hatte, auch wenn sie über den Tag verteilt auch mal die Fröhlichkeit verlor, aber Sophie schenkte ihr ein breites Grinsen und ließ von der Bowle ab.
„Hey du!“, grüßte sie zurück, „ach war ganz gut. Erstaunlich gut.“ Sophie war zufrieden, auch wenn sie sich schlecht einschätzen konnte, da sie nur Lillys Ritt gesehen hatte, aber ihr Gefühl war nicht so schlecht wie sonst als nach einem verpatzten Rennen und das sollte schon etwas heißen.
„Magst du dich auch gleich auf die Bowle stürzen, in der übrigens meiner Meinung nach ein guter Schuss zuviel Alkohol geraten ist, aber was solls, wir sind es ja gewohnt.“, lachte die Blondine und aß den letzten happen ihres Baguettes.


Zieht sich um | läuft zum getränkestand | trifft auf Terésa
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