THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
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 Wiesen und Felder

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Lawrence McKinley
Admin


BEITRÄGE : 924
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mi 21 Dez 2016 - 16:52

Wohin man auch sah, überall drängten sich Sorgen auf, die erhört werden wollten und einen zu erdrücken drohten. Lawrence McKinley hatte in den letzten Wochen viel mit seiner Frau gegrübelt - nicht nur über das anstehende Sommerfest. Zu ihrer beider Freude, hatten es ihre Azubis gut durch die Zwischenprüfungen geschafft, so wie alle anderen Azubis auch. Es sollte eigentlich nichts mehr zu ührem Glück fehlen und doch konnten sie sich dem Gefühl, dass es doch so war, nicht entsagen. Etwas fehlte. Und das nicht erst seit Kurzem, doch neuerdings war dieser Wunsch so deutlich in ihnen geworden, dass sie eine langfristige Lösung suchen wollten. Der Kindwunsch befiel früher oder später ein jedes Ehepaar, doch liefen die biologischen Uhren von Lawrence und Rebecca gegen ihr Glück. Eine Adoption war ihnen als das vielversprechendste und zugleich naheliegendste erschienen, doch ein wirklicher Ausweg war es nicht gewesen. Die Ablehnungen waren so zahlreich gekommen, dass sie sich kaum davor retten konnten. Es waren herbe Rückschläge gewesen und eigentlich wollten sie ihr Vorhaben aufgeben. Doch das viel Lewis schwer. Ein Kind wäre das, wa snoch zu ihrem Glück fehlte, doch er wusste, dass sie es nicht erzwingen sollten. Auch er hatte ethische Grundsätze und alle Möglichkeiten, die ihnen jetzt noch blieben, sprachen gegen diese. Also würde er sich abermals in die Arbeit stürzen.

Das Sommerfest war dafür eine willkommene Ablenkung, immerhin erforderte es eine Menge an Vorbereitung und noch mehr an Organisation. Nachdem sich niemand freiwillig für den Tombolastand erbarmen wollte, hatten Lewis und Becca ihn kurzerhand selbst übernommen und standen nun hier vor den Losen. Gemeinsam mit Damian, den Lewis zwar sehr wert schätzte, doch er wusste bei Weitem nicht, wie er ihre privaten Probleme in dieser Situation vor dem Pferdetrainer verbergen sollte. Es war nicht so, dass er Damian nicht vertraute. Er vertraute allen seinen Angestellten, schließlich hätte er sie andernfalls nicht eingestellt. Aber er mochte es nicht, sie mit seinen privaten Sorgen und Problemen zu belasten, zumal es sie eigentlich auch nichts anging. So gute Freunde waren sie dann schließlich auch nicht. Und doch war es heute wohl unvermeidbar. Da blieb nur eines: Themawechsel. "Offensichtlich hatten wir eine gute Idee mit dem Sommerfest, so begeistert wie das angenommen wird.", begann er ein lockeres Gesprächsthema, in dem sowohl Becca als auch Damian gleichermaßen einsteigen konnten. Als Hofleiter sollte er sich an einem Tag wie diesen nichts anmerken lassen, ganz gleich, wie schwer ihm das fiel. Immerhin gab es da auch noch Becca. Die durchlebte dasselbe wie er und manchmal fragte er sich, ob es für sie nicht noch schwerer sein musste. Er gab ihr keinerlei Schuld an alledem. Sie konnte nichts für ihr Biologie und er konnte nichts für die seine. Es wäre unfair gewesen, sie zur Verantwortung zu ziehen. Sie war eine wundervolle Frau und würde eine noch wundervollere Mutter abgeben, doch das schien ihr vorerst nicht vergönnt. Und auch das nagte sehr an Lewis Gemütszustand.

{Gedanken | Adoptionen | Sommerfest | Tombola | Damian&Becca}
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Damian Masen



BEITRÄGE : 377
ALTER : 31 Jahre alt
HERKUNFT : Amerikaner, jedoch mit Spanischen Wurzeln
BERUF : Pferdetrainer

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 29 Dez 2016 - 17:48

Nachdenklich richtete Damian die Preise hin. In Gedanken war er noch beim Vormittag, wo er mit dem Arzt der HMS in der Klinik gewesen war um seine immer kehrenden Schmerzen im Sprunggelenk, die täglich zunahmen, abklären zu lassen. Der Röntgenbefund stellte klar, das eine Schraube verrutscht war. Chris beruhigte ihn jedoch und meinte er könnte sie minimalinvasiv entfernen und so hatte Damian nach langem hin und her der Op zugestimmt. Jetzt musste er jedoch noch mit seinem Chef abklären, wann dieser mal eine Woche auf ihn verzichten konnte.
Leicht zuckte der Spanier zusammen, als sein Chef die Stimme erhob und sah zu diesem.
"Ja stimmt. Ist mal was Anderes.", stimmte er Lawrence zu und stellte den letzten Preis hin ehe er die Arme vor der Brust verschränkte und das Paar, welches mit ihm zusammen arbeitet musterte. Die Beiden passten schon wie Arsch auf Eimer und doch schien etwas in der Luft zu liegen, doch es ging Damian nichts an. Was das alles anging war das Verhältnis doch mehr beruflich wie freundschaftlich, auch wenn der Hofleiter und auch seine Frau immer ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter hatten.
Doch heute würde er die fröhliche Stimmung sicher nicht zerstören in dem er ihm mitteilte, das er für eine Woche ausfallen würde.
Leise seufzte der schwazhaarige und dachte an sich und Maili. Auch der Wanderritt hatte nichts an der Beziehung geändert und die Situation war nach wie vor verfahren. Doch eine Lösung sah er momentan nicht. Sein Kopf sagte ihm inzwischen ganz klar, dass die Beziehung keinen Sinn machte, doch sein Bauch sagte ihm etwas anderes.


(Rückblick/ Chris/ Lewis und Becca/ Tombola)
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Rebecca McKinley



BEITRÄGE : 188
ALTER : Ich kann auf 45 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken und eben die weitergeben.
HERKUNFT : Die Stadt, die niemals schläft hat mich geprägt, aber nicht zu einer typischen New Yorkerin gemacht.
BERUF : Zusammen mit Lawrence leite ich den Hof als Stellvertretende Hofleiterin, davon abgesehen lehre ich Springreiten.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 6 Jan 2017 - 16:46

Es gab zahlreiche Wege, mit privaten Problem umzugehen. Manche tranken und feierten sie weg, andere vergruben sich in Selbstmitleid, andere verdrängten sie, bis sie sich als riesige Monster unter ihrer Bettkante hervorschoben und ihnen Schlaf und Lebensenergie raubten.
Rebecca gehörte zu den Menschen, die Probleme zu lösen versuchte, und wenn das nicht möglich war, stürzte sie sich in die Arbeit. Der Wanderritt war das erste Projekt gewesen und das einzige, bei dem sie sich noch nicht so ganz sicher war, ob es ein geglücktes war oder nicht, und das Sommerfest war das nächste. Und hier war sie sich ganz sicher, dass es zu einem wahren Erfolg werden würde. Überall wuselten die Azubis umher, machten ihre Pferde für die Reiterspiele fertig oder traten ihren Dienst an den Ständen an.
Es erfüllte Rebecca mit einer angenehmen Zufriedenheit, nur leider füllte es sie nicht ganz aus. Nichts schien das zu können, seit die Adoptionsgeschichte begonnen hatte. Nein, eigentlich schon vorher. Sie erinnerte sich noch zu klar an das Gespräch mit Josie zu Beginn des Jahres; seitdem hatte sie verschiedene Frauenärzte aufgesucht und deren Rat war recht eindeutig: eine Schwangerschaft in ihrem Alter und mit ihrer Krankheit war nicht risikolos. Deshalb waren sie und Lewis zu dem Schluss gekommen, dass sie einem kleinen Kind eine Zukunft geben wollten, wie sie es auch mit Pferden und Azubis taten. Ihm oder ihr eine Familie geben wollten. Aber die Organisationen hatten nur Absagen für sie übrig. Es zehrte an ihren Kräften, es zehrte an ihrer Beziehung und genau davor hatte Rebecca am meisten Angst. Lawrence McKinley war ihre große Liebe; ihn zu verlieren, weil sie sich nicht mit dem zufrieden geben konnten, was sie schon besaßen. Dennoch lag diese Spannung und Trauer über ihnen und es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die anderen etwas davon merkten.
Deshalb bemühte sich Rebecca, einen Schutzschild aufzubauen, als Damian zu ihnen trat und half, die Gewinne für die Tombola ins rechte Licht zu rücken. Sie war ihrem Mann dankbar, dass er ein unverfängliches Thema eröffnete. Deshalb lächelte sie ihn dankbar an, ohne die Kluft überwinden zu können. Es war vertrackt!
„Es ist immer gut, wenn man die Leute einbindet“, schloss sich Becca der Meinung der beiden Männer an. „Ich erinnere mich an die Feiern beim Studium; die, die von oben organisiert wurden, waren immer ein wenig… verstockt. Wenn die Studierenden selbst beteiligt waren, war die Sache ganz anders.“ Einen Moment lang schaffte sie es, sich in die Vergangenheit zurückzuversetzen, in die Zeit voller Lachen und Scherzen und Erfolgen. Bis sich das Gesicht ihres Exmannes in diese Bilder schob. Wenn sie damals ein Kind bekommen hätte, hätte Lewis es jetzt als das seine akzeptiert? Wäre nun alles leichter?
Rebecca hätte sich schelten können! Sie war doch sonst nicht so! Hilfesuchend wanderte ihr Blick wieder zu Lawrence, obwohl er ihr auch nicht helfen konnte.
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Darian O´Donneil



BEITRÄGE : 636
ALTER : Mit 35 Jahren zählt man noch nicht zum alten Eisen. Jedoch fühle ich mich manchmal viel älter.
HERKUNFT : Einer der letzten echten Cowboys. Glaub mir Partner, in meiner Heimat Nevada gibt es noch einige von meiner Sorte.
BERUF : Früher Besitzer einer stolzen Ranch, die mir manchmal fehlt. Heute hüte ich einen Sack Flöhe als Westernlehrer und versuche, ihnen etwas bei zu bringen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 12 Jan 2017 - 13:57

Es war ein wunder, das sich Darian nicht auf den Hosenboden setzte, als er von einem Fellball umkreist wurde. „Dir auch einen schöne Abend du Wirbelbind“ begrüßte er Ace und auch Basket freute sich über seinen Spielgefährten. „Aber nicht zu dolle Spielen“ meinte der Cowboy mahnend zu den beiden Rüden, diese schienen ihn nicht wirklich zu hören und fingen zugleich an zu spielen. „Sieh sich einer diese Verrückten an“ meinte Darian und schüttelte leicht den Kopf. Darian richtete seinen Hut und wollte gerade weiter über die Wiesen schlendern, als er von einem seiner besten Freunde angesprochen würde.

Darian drehte sich zu Dylan um und begrüßte den Australier. Auch wenn die beiden von scheinbar verschiedenen Kontinenten stammten, so hatte sie neben ihrem Aussehen doch so einiges gemeinsam. Und damit waren nicht nur ihre Hunde gemeint. Ein breites Lächeln lag auf den Lippen des Westernlehrers „Ja die Kohle brennt fröhlich vor sich hin und das Fleisch liegt auch schon bereit“ meinte Darian und ging in Gedanken die Fleischstücke durch die in der Kühlbox lagen. „Ich bin auf meine Partner gespannt“ meinte Darian mit einem breiten Lächeln auf den Lippen. Ehe er den Blick wieder schweifen ließ

Er lauschte den Worten des anderen und nickte dann etwas. „Ja, schon die Vorbereitungen waren hart“ meinte Darian und dachte daran, wie er Fässer und der gleichen durch die Gegend geschleppt hatte, doch dafür hatte sich die Mühe und der Schweiß gelohnt ging es ihm durch den Kopf. „Und du hast heute Abend frei, hast dich, soweit mir bekannt ist für keine der Aktivitäten eingetragen“ meinte Darian leicht nachdenklich. Doch es musste wohl auch Leute geben, die einfach nur da waren um anzufeuern und den Abend zu genießen. Ging es dem Cowboy durch den Kopf.


[Begrüßt Ace | beobachtet die Hunde | Gespräch mit Dylan]
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James Barnes



BEITRÄGE : 219
ALTER : 34 Jahre sind es nun, die ich mich auf dieser Welt herumschlage.
HERKUNFT : Brite. Ein wahrer Brite mit Benehmen und passendem Humor.
BERUF : Obwohl ich eigentlich mindestens Profidressurreiter sein sollte, schlage ich mich als Pferdepfleger durch. Aber das mache ich verdammt gut.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 12 Jan 2017 - 17:16

James war es gewohnt, kein Glück zu haben. Wenn in der Schule ein Fest gewesen war, an dem Anwesenheits- und Hilfspflicht bestand, hatte er die undankbarsten Jobs bekommen; Aufräumen, Putzen oder ähnliches. Seinen Mitschülern musste es höllischen Spaß bereitet haben, ihn mit einem Besen zu sehen. Erniedrigend war das gewesen. Die coolen oder wenigstens akzeptierten Schüler hatten am Grill oder bei den Getränken gestanden. Während der Ausbildung und seiner Arbeit hatte er nicht mehr an Festen teilgenommen, außer er hatte sich einschleimen wollen. Letztlich war das auch sein Motiv gewesen, um sich beim Fest seiner jetzigen Arbeitgeber zu beteiligen. Viel lieber hätte er die Leere des Dressurplatzes genutzt, um zu trainieren. Aber er ahnte, dass das nicht gern gesehen würde.
Deshalb hatte er sich auf eine der Listen eingetragen – beim Grillen, als wollte er so vermeintliche, schulische Grausamkeiten ungeschehen machen – und war auch fest entschlossen, sich mit seinen Kollegen um das ach so männliche Feuer zu stellen.
Das Problem war nur, dass ihm zum Kotzen schlecht war. Nicht so ein bisschen unwohl im Magen, sondern gotterbärmlich schlecht. Seine Gesichtsfarbe glich einer schmutzig grau-weißen Wand und selbst seine Bewegungen waren ungelenk, als er auf die McKinleys und Masen zuging. Nun ja. Eher torkelte. Bei der Tombola angekommen versuchte er die Schultern zu straffen, was ihm mehr schlecht als recht gelang.
„Mr McKinley“, wandte er sich an den Hofleiter, wobei er die Angeschlagenheit in seiner Stimme verfluchte. „Ich fürchte, in meinem gegenwärtigen Zustand ist es mir unmöglich, meiner Aufgabe beim Fest nachzukommen. Ich würde es bevorzugen, mich auszuruhen…“
Die Antwort seines Vorgesetzten war zu erwarten gewesen und die besorgte Miene von Rebecca erinnerte ihn an das, was er von einer Mutter erhofft, aber nie bekommen hatte. Der Hauch eines ehrlichen Lächelns huschte über seine Züge, ehe er sich auf den Rückweg zu seinem Cottage machte. Aus der Ferne sah er, dass Dean seinen Dienst am Stand aufgenommen hatte. James hoffte, dass der andere Brite ihn bemerken würde, wagte aber nicht, in seine Nähe zu gehen. Der Druck auf seinem Magen wurde stärker, sodass er seine Schritte beschleunigte. Das Haupthaus schien in weiter Ferne zu sein, doch irgendwie erreichte er es und sogar seine Wohnung, ehe sich die Symptome seiner Magenverstimmung – es durfte nichts anderes sein, wenn er demnächst wieder bei Turnieren starten wollte! – ins äußerst unschöne wandelten.


[Gedanken | Magendarminfekt | entschuldigt sich bei Lawrence und Rebecca | bemerkt Dean| tbc. Haupthaus/Wohnung]
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Dylan McGath



BEITRÄGE : 46
ALTER : 32 Jahre alt
HERKUNFT : Australier
BERUF : Hufschmied

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 12 Jan 2017 - 19:33

Ace hatte nicht sehr viel Zeit mit der Begrüßung des anderen Cowboys aufgebracht, sondern tobte lieber mit dessen Hund über die Wiesen. Dylan ließ ihn gewähren, war der Rüde doch heute den ganzen Tag bei ihm gewesen und hatte stehts brav im Auto oder daneben liegend gewartet, bis sein Herrchen mit der Arbeit fertig war und hatte sich so mit etwas Spaß verdient.
Von den Hunden wanderte den Blick des Australiers weiter zum Grill und von dort aus zu Darains Partner, der sich jetzt jedoch auf den Weg rüber zur Tombola machte, wo die McKinley´s und Damian dabei waren die Preise zu plazieren.
"Oha, so wie James aussieht hast du zumindest einen Partner weniger heute Abend!"; lachte Dylan leise, als er den Briten genauer musterte und dessen gräuliche Gesichtsfarbe wahr nahm. Kurz darauf verschwand dieser auch in Richtung Wohnhäuser und wurde gegen Ende immer Schneller.
"Na super, hauptsache der behält das bei sich und steckt uns nicht auch noch an!", murmelte er mehr zu sich selbst als zu Darian, immerhin war James sein Mitbewohner, wenn auch nicht sein liebster.
Auf Darians Anmerkung, dass er ja heute Abend nicht arbeiten würde, nickte der Hufschmied.
"Ja stimmt. Ich hab gestern aufgebaut und werde morgen abbauen, aber ich wusste auch nicht wann ich mit meiner Runde fertig sein würde und nach gefüllten 100 Pferdehufen heute bin ich auch nicht böse drum noch arbeiten zu müssen. Bandit hat heute auch außer der Reihe Frei!", erklärte er den Ausbilder.
Natürlich war der Blonde inzwischen an die Körperliche Arbeit gewohnt, trotzdem gab es Tage da fiel er mehr oder weniger Tod ins Bett. Kam immer ganz auf die Pferde an.
Die Reiterspiele hatten angefangen und aus sicherer Entfernung beochteten die Beiden Cowboys die ersten zwei Runden. Sowhl Shana wie auch Camille schlugen sich nicht schlecht und Dylan nickte. Er fand die Idee der McKinleys wirklich gut. Immerhin schweißten gerade solche Aufgaben Pferde und Azubis stärker zusammen und man lernte sein Pferd mal von einer anderen Seite kennen.
"So langsam bekomm ich Hunger!"; meinte der Australier und rieb sich den Knurrenden Bauch.


*Daraian*
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Lawrence McKinley
Admin


BEITRÄGE : 924
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 13 Jan 2017 - 18:48

Auf dem Reitplatz hatten die Reiterspiele begonnen, das hörte man an der tobenden Geräuschkulisse, die herüberhallte. Leider sah man von dem Spektakel nicht viel, da die Stallungen die Sicht auf den Platz sehr einschränkten. Nur die kurze untere Seite war zu erspähen, sofern man die Augen zusammenkniff und die Pferde und Reiter erkennen konnte. Lawrence war nicht mehr der Jüngste und auch, wenn er seine Brille bisher nur zum Lesen brauchte, so konnte er die Umrisse der Gestalten auf dem Platz kaum erkennen. Jedoch konnte er sich auch mit dem Jubel und dem Applaus zufriedengeben, der herüberflog, und davon zeugte, dass die Reiterspiele allen Beteiligten Spaß zu machen schien. Vielleicht schaffte er es später einmal zum Fußballspiel zu schauen, sofern Damian und Rebecca den Stand kurz übernehmen konnten, doch das wollte er jetzt noch nicht ansprechen. Es war schließlich noch etwas Zeit bis dahin.
Der Pferdetrainer neben ihm sortierte die Preise der Tombola und sprach ebenfalls seine Begeisterung aus. Dass er jedoch gedanklich auch anderweitig Sorgen hatte, nahm Lewis durchaus wahr. Vermutlich lag es auch an seiner Beziehung zu Maili. Dem Hofleiter war nicht entgangen, dass sich die beiden Dunkelhaarigen gut verstanden und oftmals viel Zeit verbrachten, was aber in den letzten Wochen ziemlich abgenommen hatte. Nur war Mason eben nicht einer seiner engsten Freunde, wenngleich auch ein wertgeschätzter Mitarbeiter. Er war ein erwachsener Mann und Lewis war sich sicher, dass er seine Probleme selbst lösen konnte und keinen altklugen Rat brauchte. Zumal der Hofleiter vermutlich auch nicht der idealste Ansprechpartner in Sachen Frauen war, wenn er auch einer wundervolle Frau an seiner Seite hatte. Zu dieser sah er gerade hinüber und schenkte ihr ein liebevolles Lächeln. Sie versuchte ihre Sorgen ebenso zu verstecken wie Mason und auch Lewis selbst. Verübeln konnte er es ihr nicht. Die Adoptionssuche war ernüchternd und er war beinahe froh, dass nur Christian davon wusste und sie es nicht an den großen Nagel gehängt hatten. Sonst wäre das Scheitern nur noch schmerzlicher geworden, als es ohnehin schon war.
"Wenn ich jetzt noch studiert hätte, könnte ich dir noch inbrünstiger beipflichten als ich es ohnehin schon tue." Sein Lächeln erstarb, als sich eine Gestalt dem Stand näherte, die nicht so ganz nach einem Lebenden aussah. James war kreidebleich im Gesicht - hätte er sich an eine weiße Wand gestellt, man hätte sein gesicht kaum davon unterscheiden können. Wie seinem Anblick nach zu vermuten, ließ er sich für heute von seinen Diensten befreien und wollte sich ausruhen. Lewis nickte verständnisvoll und ließ ihn gehen. Er konnte schlecht einen Mitarbeiter zum Arbeiten zwingend, wenn dieser ganz offensichtlich am Ende seiner Kräfte war. Und James war sonst immer zuverlässig gewesen und sah wirklich krank aus, sodass eine Intrige nicht zu befürchten war.
"Was meint ihr, wer gewinnt die Spiele?" Damit kam der Dunkelhaarige wieder auf die Reiterspiele zurück, wo gerade die dritte Starterin hereingeläutet wurde. Lewis hatte die Startliste nicht mehr auswendig im Kopf, sodass er nicht wusste, wer es war, aber alle Reiter, die sich gemeldet hatten, waren durchaus in der Lage, diesen kleinen Spaß für sich zu entscheiden.


{Reiterspiele | Becca&Damian | James | Gespräch}
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Damian Masen



BEITRÄGE : 377
ALTER : 31 Jahre alt
HERKUNFT : Amerikaner, jedoch mit Spanischen Wurzeln
BERUF : Pferdetrainer

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mi 25 Jan 2017 - 16:07

Damian beobachtete das Paar, welches mit ihm zusammen arbeitet und lächelte leicht. Man merkte eine Anspannung und doch fiel ihm auf, wie vertraut die Beiden sich waren. Er hoffte, dass er und Maili einmal ebenfalls so glücklich werden würden.
Das die Beiden versuchten ein unbeschwertes Gespräch in Gang zu bringen, stimmte Damian erleichtert.
"Naja, wenn jeder mitorganisiert kann eben jeder etwas mit gestalten und seine eigenen Ideen einbringen, das gefällt wohl jedem.", meinte er und lehnte sich mit vor der Brust verschränkten Armen zurück und begutachtete sein Werk. Die Preise hatten sie drei wirklich schön angerichtet und es waren wirklich ein paar interessante Preise dabei, für die es sich definitv lohnen würde Lose zu kaufen.
Ein auf sie zutorkelnder James ließ ihn eine Augenbraue hoch ziehen. Gott sah der schlecht aus und dies gab er auch sogleich von sich und ließ sich entschuldigen und verschwand sehr schnell in Richtung der Cottage. Die leicht grünliche Gesichtsfarbe gab dem sonst eh schon sehr blaßen James ein wirklich jämmerliches Aussehen und Damian schüttelte leicht den Kopf.
Er hoffte nur das James keinen Infekt in seine Wohnung brachte, immerhin nutzten sie das selbe Badezimmer und wenn Damian auf etwas verzichten konnte, dann war es ein Magen-Darm-Infekt.
Als Lewis seine Stimme eerhob blickte Damian zum Reitplatz rüber und dachte kurz nach. Er hatte den einen oder Anderen Teilnehmer beim Training beobachtet.
"Ich glaube das Shana es macht. Sie ist sehr ehrgeizig und eine gute Reiterin. Sie hat ihr Pferde bestens auf alle Möglichkeiten vorbereitet.", gab er seinen Tipp ab.
Was Maili wohl gerade machte? Vermutlich würde sie Shana anfeuern.


(James/ Reiterspiele/ Lewis und Becca)
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Ava Reed
2. Lehrjahr


BEITRÄGE : 27
ALTER : Mit ihren 24 Jahren gewiss nicht die Jüngste, aber auch nicht aus den besten Jahren heraus.
HERKUNFT : Eine US-Amerikanerin haben wir hier und sie kommt genauer aus dem schönen San Francisco, Kalifornien.
AUSBILDUNG : Sie hat vor im Springreiten (Profisport) durchzustarten.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 12 Feb 2017 - 12:19

Ava liebte den Frühling und hasste den Winter. Umso schöner war es jetzt, dass das Wetter endlich besser wurde. Endlich wieder Springen auf dem Platz. Endlich wieder stundenlang ausreiten, ohne dass die Hände halb abfroren. Thunderbird war mehr als froh endlich wieder am Gras knabbern zu dürfen und man merkte, dass er bei dem guten Wetter richtig aufblühte. Manchmal stand er einfach nur mit hängendem Kopf da und ließ die Sonne auf seinen Rücken scheinen. Sein glänzendes Fell schimmerte wie pures Gold in der Frühjahrssonne und jedes Mal wieder ging ihr das Herz auf, wenn sie ihr schönes Pferd betrachtete. Es gab eben so viele Pferde und ausgerechnet ihrs war das Schönste – ein komischer Zufall.
Generell hatte sie das Gefühl, dass sie beide mit den Vorboten des Frühlings aufgeblüht waren. Im Winter überfiel sie schon mal gern eine miese Laune und die hielt dann auch mal ein bisschen länger an. Zumal ihr Pflegepferd es ihr noch immer nicht leicht machte. Das kam einerseits wohl auch davon, dass sie einige Zeit nicht da gewesen war. Andererseits war er halt einfach ein Hengst und ein Arschloch – so einfach war das. Aber es würden bessere Zeiten anbrechen, da war sie sich sicher. Im ersten Jahr hatte sie nun auch wirklich ein Glückslos gezogen. Ab und an besuchte sie E.G. immer noch, doch er hatte ja auch wieder eine neue Bespaßerin gefunden, die sich gut um ihn kümmerte.

Heute fand auf der HMS das Frühjahrsfest statt. Es war mal etwas Abwechslung im sonst sehr eintönigen Trainingsalltag. Am Vormittag hatte Ava bereits beide Pferde trainiert und nun hatte sie den ganzen Nachmittag und Abend frei. Die Reiterspiele waren ein spannender Spaß gewesen. Sie hatte sich selbst dagegen entschieden teilzunehmen, denn sie bezweifelte sehr stark, dass sie überhaupt bis zum Ende gekommen wäre. Dan Roy war für sowas dann doch etwas zu speziell. Umso erstaunter war sie von Shana McCormick, die mit ihrem Rapphengst einen sehr souveränen Durchgang ablieferte. Da sah man mal wieder, dass sie eben eine Ausnahmereiterin war und der Rappe ein echtes Talent. Sie war sich nicht sicher, ob sie selbst so ein schwieriges Pferd so gut hinbekommen hätte. Sie hatte ja bereits Probleme mit Dan Roy, der im Gegensatz zu Rembrandt am Anfang noch halbwegs umgänglich gewesen war. Doch so viel hatte sie dann doch nicht von der Arbeit der Schottin mitbekommen, um sich ein richtiges Bild davon machen zu können.
Doch auch die anderen Reiter, allen voran Shanas Mitazubine Krisztiná, hatten einen guten Durchgang abgeliefert. Und wenn sie diesen Spaß sah, war Ava doch etwas traurig, dass sie mit Thunder nicht hatte teilnehmen dürfen.
Nun war sie langsam vom Reitplatz wieder zu den Wiesen geschlendert und blickte sich etwas suchend um. Was wollte sie nun machen. Auf etwas zu Essen oder Bowle hatte sie noch keine Lust, dafür war später noch Zeit. Ein Anschluss wäre jetzt schön, aber sie wollte sich auch nicht zu einem der quatschenden Grüppchen dazu drängen. Und sah auch gerade keinen ihrer Freunde, denen sie sich immer einfach so aufnötigte.
Reiterspiele xx auf der Wiese xx anspielbar
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Luke Colins
1. Lehrjahr


BEITRÄGE : 84
ALTER : Ich bin noch junge 24 Jahre alt
HERKUNFT : Durch und durch ein Amerikaner
AUSBILDUNG : Ich bin der Capitan des Fußballteams der HMS

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   So 12 Feb 2017 - 17:49

Luke hatte tatsächlich Camilles Ritt verpasst und er hoffte sie würde ihm dafür nicht all zu böse sein, doch der Fußballer hatte sich etwas in seiner Zeitplanung verkalkuliert.
So war er zwar recht früh aufgestanden und hatte sein bliches Training absolviert indem er im Wald joggen gewesen war und danach noch eine Krafteinheit eingelegt hatte. Luke hatte sein Zeil klar vor Augen und nichts würde ihn davon abhalten, auch wenn der Doc es immer und immer wieder versuchte. Luke sollte wohl ab und an etwas besser auf seinen Körper hören, doch bis jetzt war er immer mit seinen Verletzungen durch gekommen.
Nach dem Training hatte der junge Mann sich umgezogen und war in den Stall gegangen, wo Bacardi ihn bereits erwartet hatte. Die Rappstute erkannte ihren Besitzer bereits am Gang und sobald Luke die Stallungen betrat schob sich der schöne schwarze Kopf über die Boxentür und die freundlichen Augen der Stute blitzten ihm erwartungsvoll entgegen.
Schnell hatte er Barcardi fertig gemacht und hatte mit ihr in der Halle gearbeitet ehe er zum entspannen noch durch den Wald geschlendert war.
Verwundert hatte er dann die junge Koreanerin Rin eingesammelt, die sich mit ihrer Schimmelstute vollkommen veritten hätte und wohl erst nach Stunden zurück auf den Hof gefunden hätte.
Beide hatten sich dann noch zu allem übel verquatscht und Luke war dies erst bewusst geworden, als Shana den Stall betreten hatte.
Fluchend hatte er Bacardi versorgt und sich mit Rin auf dem fest verabredet. Er hoffte das Camille vielleicht nicht mitbekommen hatte, das ihr Freund nicht am Reitplatz gewesen war und sich statt dessen mit einer anderen Frau im gelände rumgetrieben hatte.
Man(n) wusste ja nie wie Frau auf so etwas reagieren würde.
In rekordzeit warder dunkelhaarige duschen gewesen und betrat jetzt in dunkler Jeans und weißem Shirt die Festwiese und sah sich nach Rin um.
Die Koreanerin war neu an der HMS und so hatte er sich angeboten ihr etwas zu zeigen und ihr Gesellschaft zu leisten.
Der Blick des Captains wanderte über den Platz, doch von Camille und auch von Rin fehlte bis jetzt noch jede Spur. Also hollte er sich erstmal etwas zu trinken und wartete ab.


(Rückblick/ wartet auf Rin)
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Wiesen und Felder
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