THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
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 Wiesen und Felder

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AutorNachricht
Patrick Murray
2. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 389
ALTER : 25 und trotzdem noch ein Azubi.
HERKUNFT : Geboren in Irland, aufgewachsen im irgendwie irischen Teil von Bosten, USA, fühle ich mich der irischen Nation doch ziemlich zugetan, auch wenn auf meinem Pass "Amerikaner" steht.
AUSBILDUNG : Westernreitlehrer werde ich in rund einem Jahr sein. Falls mich O'Donneil nicht vorher doch erschlagen hat.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 14 Jun 2018 - 17:23

Patrick hatte schon viel in Emma gesehen. Mit einem netten Flirt mit einer jungen Frau, die ein wenig verlassen auf der Hochzeit der McKinleys gesessen hatte, hatte es damals begonnen und zu dem Zeitpunkt war die angehende Tierärztin wirklich nur das gewesen; ein Flirt, ein ganz netter Zeitvertreib und eine verdammt gute Nacht. Selbst wenn Patrick im Laufe der Zeit begonnen hatte, Emma zu idealisieren und mehr aus ihr zu machen, als sie vielleicht in Wirklichkeit war, war er nie so verblendet gewesen, um zu behaupten, dass er in dieser einen Nacht schon gespürt hätte, dass es zwischen ihnen etwas Besonderes gab. Nein, damals war sie eine von vielen im Allgemeinen und eine der guten im Besonderen gewesen. Danach erst hatte er sie kennengelernt und eine interessante Frau gesehen, die manchmal bissig sein konnte, aber eigentlich verletzlich war. Er hatte sie als jemanden kennengelernt, den er beschützen und dem er helfen konnte. Mit Willow, damit in den USA klarzukommen und in gewisser Weise vielleicht auch damit, allein zu sein. Vielleicht hätte ihm klar sein müssen, dass all das zusammen mit der Tatsache, dass sie die körperliche Anziehung zwischen sich einfach nicht hatten ignorieren können oder wollen, zu mehr führen konnte. Er hatte Emma ein wenig zu seiner Aufgabe gemacht, war immer darum bemüht gewesen, dass es ihr gut ging, dass sie mit Pferden etwas besser klar kam als zuvor und hatte versucht, ihr Fels in der Brandung zu sein. Dass sie ihn damit gleichzeitig verankert hatte, war ihm erst spät aufgefallen, nämlich mit jedem Gedanken daran, dass er sie an Noah verlieren könnte.

Doch in dem Moment, als sie sich zögerlich auf ihn zu bewegte, weinend, zitternd, die dünne Strickjacke wie eine Rüstung um sich gezogen, hatte er das Gefühl, als sehe er sie zum ersten Mal als einfachen Menschen. In mancher Hinsicht war er vielleicht auch wütend auf sie, weil sie ihn zur Verzweiflung brachte, weil sie ihn dazu brachte, dass er keine Fassade mehr aufrecht halten konnte. Inzwischen hätte er hemmungslos weinen können und nur jahrelange Übung darin, seine Gefühle im Zaum zu halten, bewahrten seinen Körper davor, zu schluchzen. Er wollte sich nicht so präsentieren, er wollte nicht, dass sie nun vor ihm stand und wie das Kind wirkte, das jeder mit neunzehn noch sein sollte. Ihre Hände an seinen Wangen wirkten eiskalt, ihre Worte drangen zunächst nicht zu ihm durch. Konnte, durfte er ihr glauben? Waren nicht erst Minuten vergangen, in denen sie ihm geschildert hatte, dass sie glaubte, Noah umzubringen, wenn sie mit ihm zusammen war? Konnte das nur eine freundschaftliche Regung sein, rein platonisch? Gab es das zwischen zwei Menschen, die zusammen im Bett gewesen waren, überhaupt?
Mit zusammengezogenen Brauen blickte er Emma an, schaffte es nicht einmal, sich irgendwie zu bewegen. Alle Kraft war aus ihm gewichen. Ein erster Impuls war es, zu murmeln, dass alles gut werden würde. Aber das wusste er eben nicht. Er ahnte nur, dass sie im Begriff waren, sich vollkommen unglücklich zu machen. War er schuld daran? War sein Rückzug der falsche Weg? Ein Funke Hoffnung regte sich in ihm, der Wunsch, der allen Menschen bekannt war, dass man sich vielleicht doch der Illusion hingeben konnte und dass dann doch wirklich alles ein gutes Ende nehmen würde. Sie entschuldigte sich bei ihm, wirkte, als breche sie ihm nächsten Moment zusammen und schaffte es trotzdem, seine Hand zu ergreifen, wohingegen sein letztes Aufbrausen alle Kraft in ihm verbraucht zu haben schien. Er fühlte ihre schmale Hand in seiner, die langen zarten Finger, die trotz der Hofarbeit noch nicht schwielig waren. Wie oft hatte er eben diese Hand ergriffen und gedrückt, um ihr Mut zu machen oder um einen Halt zu haben, wenn er nachts aus einem Albtraum aufgewacht war. Langsam und vorsichtig hob er den Blick, suchte in ihren Rehaugen nach einer Lösung aus diesem Dilemma und fand sie dann in ihren geflüsterten Worten, die fast im Rauschen der Blätter untergegangen wären. Konnte er sie verlassen?
Patrick schluckte. Vielleicht sollte er sich an seine vorherigen Wort halten. Aber er war nie Mann gewesen, der genug Charakter besessen hätte, um sich an seine Versprechen zu halten und der stark genug gewesen wäre, einen Weg mit vielen Hindernissen zu gehen. Unsicher machte er einen Schritt auf sie zu, wurde sich ihrer Gegenwart vollkommen bewusst und schlag die Arme um ihren Körper, presste sie an sich. Ihr Zittern wurde zu seinem oder umgekehrt. Es war egal. Mit jeder Faser seines Körpers nahm er Emma wahr, doch es lag nichts Sexuelles in diesem Gefühl. Viel eher wusste er, dass er nie die Kraft haben würde, sie wirklich gehen zu lassen. War das nun die Lösung? Langsam atmete er in ihr Haar aus, drückte seine Lippen dagegen, im Versuch, wieder an Fassung zu gewinnen. Es nutze nichts, der Sturm in seinem Inneren tobte weiter.


[Emma]
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Dean Morris

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BEITRÄGE : 158
ALTER : He's young and pretty 28 YEARS OLD.

HERKUNFT : Dean's a BRITON through and through.

BERUF : He's to become the HORSE COACH of the HMS.


BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 15 Jun 2018 - 11:24

Dean wusste, dass viele Leute - Leute wie James - es schwieriger hatten als er. Er war mit einem Dach über dem Kopf aufgewachsen und hatte eine gute Erziehung genossen; er hatte niemals überlegen müssen, wie er seine Bildung bezahlen konnte, und er konnte sich nicht an eine Zeit erinnern, in der er kein eigenes Pferd gehabt hatte. Das waren doch eigentlich alles Zeichen dafür, dass sein Leben gut gewesen war. Doch niemand konnte sich den Druck vorstellen, den sein Vater, sein schrecklicher Vater, auf ihn ausgeübt hatte. Das merkte man auch an James' Antwort; James konnte sich nicht vorstellen, wie Dean immer noch unter Morris Senior's Fittichen stehn konnte. Es gehörte vieles dazu, ein Morris zu sein: viele Vorgaben, viele Regeln; Dean konnte es sich eigentlich nicht leisten, ein Springreiter zu werden, ganz egal, wie begabt er war. Er konnte es sich auch nicht erlauben, sich in einen Mann zu verlieben; dennoch war er auch da auf dem besten Wege, seinen Vater zu hintergehen.
Deswegen, auch wenn es eigentlich im ersten Moment den Augenschein eines guten Lebens machte, war es doch trotzdem nicht einfach - er war mit vielen Wunden und Narben herausgekommen, und er war sich nicht sicher, ob alle davon jemals wirklich verheilen würden. Dean war eine seltsame Kreatur, würden manche behaupten: er war so ruhig und zuvorkommend und freundlich, und das, obwohl er diese Charakterzüge noch nie erwidert bekommen hatte. Sein Leben war geprägt von Erwartungen und Voraussetzungen, und sein eigener Vater hatte ihm gedroht, ihn zu enterben, sollte er mit diesem "Quatsch" nicht aufhören. Das war jetzt ein Jahr her, und eigentlich war Dean an einer Stelle in seinem leben angekommen, an der er in der Lage war, sich von seinem Vater abzukapseln. Dennoch verfolgte ihn dieser Geist seiner Vergangenheit - er war immer noch ein Morris, auch, wenn sein Vater das wohl bald anfangen würde zu leugnen.

Diese Gedanken brachten James' Kommentar alle wieder zur Oberfläche - es war nicht immer einfach für Dean, fröhlich zu sein; nicht, wenn dieser Schatten seiner Familie immer irgendwo im Augenwinkel lauerte, bereit, sich auf ihn zu stürzen. Dennoch zwang er sich, die düsteren Gedanken wegzuschieben, bevor er auf James einging. Obwohl seine Finger mit dem Jeansstoff an seinem Schienbein spielten, während er da so saß, setzte er einen gewillt leichten Ton auf. "Es ist schwierig. Aber das wird schon. Du hast recht, immerhin finanziell unabhängig bin ich ja schonmal." Dank Chance, der einfach einen Preis nach dem nächsten holte.
Gespannt lauschte Dean James' Wünschen. Sie waren nicht gerade das, was Dean erwartet hatte, wenn er ganz ehrlich war. Geld war noch irgendwo verständlich, aber von dem Rest hätte Dean eher etwas persönliches erwartet. Das klang zwar ehrgeizig, und so hatte er James kennengelernt, aber auch materialistisch. Aber wieso sollte er James daraus einen Vorwurf basteln? Er konnte es verstehen, ihm würde es nicht anders gehen, wenn sein Vater ihm auch noch die Pferde genommen hätte - wer nichts hatte, der wünschte sich halt einiges. Das zeigte eigentlich nur wieder, wie unterschiedlich sie waren.
Es brachte Dean jedoch auch auf eine ganz neue Idee: James wollte ein Pferd, ein richtiges Dressurpferd, mit dem er bei Turnieren Erfolg haben konnte. Hatte Dean nicht eins im Stall stehen? Goldie war zwar sein Pferd und würde es auch immer bleiben, aber Dean wusste auch, dass sie zu schade war, um sie im Stall stehen zu haben und sie nicht vorzustellen. Deswegen ging er ja hin und wieder immer noch Dressurprüfungen - weil Goldie Spaß daran hatte, und weil diese wunderschöne Stute es einfach verdient hatte. Sie wäre genau das richtige Pferd für James: ein hoch ausgebildetes Sportpferd, das keine Fehler verzieh, aber auch wunderbar einfach zu händeln war vom Boden. Mit ihr würde Dean James alle drei Wünsche erfüllen können.
"Ich hab eine Idee!", sagte Dean, und er grinste James mit leuchtenden Augen an, voll jungenhafter Freude. "Was hältst du davon, wenn ich dir Goldie zur Verfügung stelle? Mit ihr kannst du Turniere gehen, das Preisgeld könntest du auch behalten, und ich würde dir auch freie Hand geben, wenn ich sehe, dass ihr gut miteinander klar kommt."


{ Gespräch mit James }
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Damian Masen

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BEITRÄGE : 444
ALTER : 31 Jahre alt
HERKUNFT : Amerikaner, jedoch mit Spanischen Wurzeln
BERUF : Pferdetrainer

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 15 Jun 2018 - 22:14

Damian lehnte sich zufrieden zurück und genoss Mailis Nähe und die frische Luft. Er legte seiner Freundin einen Arm um die Schultern und lächelte als er ihre leichte Liebkosung wahr nahm.
"Langweilig ist relativ. Der Stand war langweilig, zumal meine Beiden Mitgenossen ziemlich mit sich selbst beschäftigt gewesen sind. Das davor allerdings...", in seinen Augen blitzte es erfreut auf und er küsste Mailie liebevoll ehe er einen Schluck von der Bowle nahm.
Das Wetter war ganz nach seinem Geschmack. Der Halbspanier hatte es lieber warm wie nass und kalt.
"Was machst du morgen?"; fragte er Maili und vergrub seine Nase kurz in ihrem Haar und atmete ihren Geruch ein.
Ja er liebte diese junge Frau neben ihm, auch wenn es nicht immer ganz einfach war und sie oft nicht der selben Meinung waren. solche Abende wie der heutige zeigten ihm immer wieder, dass es sich lohnte für und um Maili zu kämpfen.
Das Wochenende war noch Trainingsfrei, ab Montag würde es aber wieder los gehen und Damian würde noch die nächste Woche planen müssen. allerdings würde er dies auch bei gutem Wetter am Strand machen können, wenn Maili ihn denn begleiten würde.
Fragend sah er zu ihr und strich leicht mit dem Daumen über ihren Oberarm.
Die Tatsache das Damian seit einiger Zeit auch noch Mailis Trainer und ausbilder war, hatte es noch schwieriger gemacht und er war sich nicht sicher gewesen, ob Maili ihn während der Stunde als Trainer und nicht als Freund ansehen würde, doch es funktionierte überraschend gut. So sah er zumindest der dunkelhaarige.
Sein Blick schweifte über die Wiese und bieb kurz an Lilli hängen. die jungen Frau hatte unglaubliches Talent und es machte Damian wirklich Spaß mit ihr zu arbeiten und auch Lilli nahm es locker hin, das ihre Mitazubine mit ihrem gemeinsamen Trainer zusammen war. Damian gab sich ebenfalls viel Mühe um keine der beiden zu bevorzugen und beiden neutral gegenüber zu stehen. Auch wenn Maili abseits der Bahn oder Strecke ab und an doch mal von ihm noch den einen oder anderen HInweis bekam. Lilli würde diese jedoch bei Fragen jederzeit von ihm bekommen. Immerhin wollte er von beiden Schülerinnen, dass sie erfolgreich abschlossen.
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Lawrence McKinley
Admin
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BEITRÄGE : 998
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Sa 16 Jun 2018 - 21:41

Sie hatte recht. Und wie recht sie hatte. Lewis ließ es zu, dass Becca seine Hände in die ihren zog und seinen Blick suchte. Er liebte diese Frau abgöttisch und wie sie ihn jetzt so ansah, voller Hoffnung aber auch Vorsicht, da kam er nicht umhin, sie noch schöner zu finden als zuvor. Er erwiderte ihr zaghaftes Lächeln und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Lippen. Gemeinsam würden sie einen Weg finden, eine Lösung, so wie sie es immer getan hatten. In dem Wissen, sich jederzeit auf den anderen verlassen zu können.
Schließlich stieg Rebecca auf seinen Versuch eines Scherzes ein, was ihn sehr erleichterte. Ungern hätte er den Rest des Abends damit verbracht, sich den Kopf zu zerbrechen. Immerhin waren sie hier, um zu feiern und das sollten sie nun vermutlich tun. "Oh, da wird er sicher schwer begeistert sein." Lawrence schätzte Alex als kompetenten und fairen Kollegen, doch trotz aller Gutherzigkeit konnte er sich nur bedingt vorstellen, dass der Jockeytrainer begeistert von seiner neuen Aufgabe als Pferdepfleger sein würde. Dafür hatte er dann doch eine zu differenzierte Ausbildung genossen und Lewis konnte es ihm nicht verübeln. Auch er selbst packte zwar gerne mal mit an, wenn Not am Mann war, und so würde es sicherlich auch Alex tun, aber für einen längeren Zeitraum? Nach einer Ersatzkraft für Ciara konnten sie sich aber immer noch umschauen, zumal er das auch mit der Pflegerin selbst besprechen wollte. Er wusste ja noch nicht einmal, wie lange sie überhaupt in Elternzeit gehen wollte.
Bevor er Rebecca eien Antwort geben konnte, was er essen wollte, wurden sie plötzlich unterbrochen, als sie sich gerade in die Schlange beim Grillstand einreihten. Damian kam zu ihnen und drückte Lewis regelrecht die Geldkassette in die Hand. Irritiert sah der Hofleiter von dem Kasten in seinen Händen zu Damian. "Oh - vielen Dank für Ihren überschwänglichen Einsatz und Ihre geopferte Zeit, Mr Masen.", erwiderte Lewis nicht ohne deutlichen Sarkasmus. Kopfschüttelnd sah er Damian hinterher, der - gefolgt von Maili - verschwand. Dafür, dass der Vielseitigkeitslehrer einen Großteil der Zeit nicht einmal am Stand gewesen, sondern sich irgendwo anders herumgetrieben und die Zeit, die er anwesend gewesen war, sehr abwesend gewirkt hatte, konnte Lewis es ihm nicht sehr hoch anrechnen, dass er offensichtlich auf den Erlös bedacht war. Mal kurz am Stand zu bleiben, wie er es zuvor auch getan hatte, hätte Damian sicherlich nicht geschadet. Wäre es keine Feierlichkeit und sie ohnehin unter sich gewesen, hätte er Damian sicherlich demnächst ausdrücklich auf sein unangemessenes Verhalten hingewiesen. Aber so würde er es vermutlich dabei belassen. "Gut, ich bring das schnell ins Haus - ich nehme ein Steak, wie du schon richtig vermutet hast. Bis gleich." Liebevoll grinste er Rebecca an, ehe er sich auf den Weg ins Haus machte, wo er die Geldkassette auf dem Schreibtisch ihres Lofts abstellte und dann wieder nach unten sprintete.
Zurück auf den Wiesen fand er Rebecca auf einer der Biertischbänke, von der aus sie einen guten Blick auf den Losestand hatten. Wobei Lewis sicher war, dass das Geschäft für heute gelaufen war, sodass sie sicherlich bei die Planen vorziehen konnten. Vielen Dank., meinte er mit Blick auf das Steak, das er sich sogleich mit einem Brötchen und etwas Ketchup einverleibte. Sein Blick schwiff über die Wiesen, wo sich die Azubis und Kollegen tummelten und einmal mehr wurde ihm bewusst, welch ein Zuhause ihm dieser Hof geworden war. "Sieht so aus, als wäre unsere Idee hier abermals aufgegangen." Er zwinkerte Rebecca zu. Ohne ihre Hilfe beim Organisieren würden solche Festlichkeiten gewiss immer im größten Chaos enden.


{Rebecca | Damian | im Haus | Rebecca}
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Penelopé Russo
1. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 23
ALTER : Wenn ich darüber nachdenke, muss ich immer wieder feststellen, dass ich mich noch lange nicht wie 23 Jahre fühle
HERKUNFT : Wem das noch nicht aufgefallen ist, dem sei gesagt, dass ich eine waschechte Italienerin bin. Mein Heimatort ist Livorno in der Toskana.
AUSBILDUNG : Obwohl ich früher auch leidenschaftlich Western geritten bin, wenn auch mehr schlecht als recht, so hat die Dressur schon immer eine große Faszination auf mich ausgeübt.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Sa 16 Jun 2018 - 21:58

Jemand hatte ihr einmal gesagt, dass es nicht auf den Ort ankam, sondern auf die Menschen, die man dort fand. Bei der Horizon Ranch war das so gewesen. Penny hatte nur mäßig mit Pferden zu tun gehabt, natürlich war da ein wenig schwärmerei für die anmutigen Tiere im Spiel gewesen, aber sie hatte weder ein eigenes Pferd besessen, noch war sie reitsportlich sehr aktiv gewesen. Das hatte sich seit diesen Tagen sehr geändert, wobei das Reiten nach der Schule wieder etwas in den Hintergrund gerückt war. Sie hatte einfach kein Geld gehabt für ein eigenes Pferd und so hatte sie sich mit Stallarbeiten durchgebracht, die Hin und Wieder mit einer Reitstunde oder einem Ausritt entlohnt worden waren. Aber es war eben niemals ihr Pferd gewesen, auf dessen Rücken sie dort saß.
Dass die Heaven Meadows ein ähnlicher Ort waren wie damals die Horizon Ranch hatte Penny schon beim Ankommen vermutet. Hier war alles ordentlich und sauber, etwas professioneller noch als auf der Ranch damals, aber es war immer noch ein Reiterhof, der den Charme von Stroh im Haar versprühte. Sie musste lächeln, während ihr Blick über das weitläufige Gelände glitt. Vielleicht könnte das hier wirklich ein Zuhause werden. Immerhin war Lilly da und auf die Menschen kam es schließlich an.
Penny grinste über das ganze Gesicht, als Lilly auf die Knie fiel, um Sherlock willkommen zu heißen, der hocherfreut auf sie zugewackelt kam. "Er lernt unglaublich schnell, deswegen dachte ich, dass der Name wohl passt." Der Setter blickte neugierig zwischen den beiden Frauen hin und her, ehe er wieder beschloss, dass das Wiesengeschehen interssanter war. Immerhin liefen hier auch einige Hunde herum, die einen anziehenden Geruch verströmten. Derweil lauschte Penny Lillys Worten über die unterschiedlichen Hofbewohner. Manchmal weiteten sich ihre Augen vor Erstaunen. Offenbar gab es hier einiges mehr an Klatsch als auf der Ranch damals. Als Lilly meinte, sie und Leon würden gegen das Chaos hier alt aussehen, musste Penny doch loslachen. "Dass ich das noch erleben darf! Unser Dramapaar hoch 10 wird von einer Bruderwiedervereinigung und einer Dreiecksbeziehung übertrumpft." Sie kicherte noch eine Weile in ihrer fröhlichen Penny-Marnier vor sich hin, ehe Lilly das Wort 'Essen' erwähnte und damit augenblicklich Pennys Aufmerksamkeit gewann. "Oh ja bitte! Ich sterbe vor Hunger. Und ich glaube Sherlock hätte auch nichts gegen eine saftige Wurst einzuwenden." Die Italienerin hakte sich bei ihrer Freundin unter, sodass sie gemeinsam in Richtung des Grillstandes schlendern konnten, der einen köstlichen Geruch verströmte. Als sie schließlich an der Reihe waren musste Penny zugeben, dass die Männer hier durchaus schlechter hätten aussehen können. Der Mann mit Cowboyhut wirkte wie aus einem Western und der großgewachsene Dunkelhaarige hatte etwas sehr Geheimnisvolles an sich. Als sie mit ihrem Essen einen Tisch ansteuerten, platzte es aus Penny heraus. "Du meine Güte, du hast mir gar nicht erzählt, dass die Kerle hier so gut aussehen." Abermals lachte sie und biss in ihr Wurstbrötchen. Anerkennend nickte sie Lilly zu als Zeichen ihrer Zustimmung, dass das Gegrillte wirklich lecker war. "Ich hoffe, du hast mich in meiner Abwesenheit nicht gegen eine andere eingetauscht. Vielleicht sind die Damen hier auch so gutaussehend, wenn die Herren es schon sind. Wir beide machen immerhin schon mal den Anfang." Keck stieß sie Lilly mit dem Ellbogen an und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. Unter Freundinnen fand man sich selbst doch immer am schönsten.
{Lilly | Grillstand | Tisch}
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James Barnes

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BEITRÄGE : 262
ALTER : 34 Jahre sind es nun, die ich mich auf dieser Welt herumschlage.
HERKUNFT : Brite. Ein wahrer Brite mit Benehmen und passendem Humor.
BERUF : Obwohl ich eigentlich mindestens Profidressurreiter sein sollte, schlage ich mich als Pferdepfleger durch. Aber das mache ich verdammt gut.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 19 Jun 2018 - 21:38

James hatte auf die harte Tour lernen müssen, dass das Leben nicht einfach war. Nichts fiel einem einfach so zu, nichts bekam man geschenkt, außer man war schon mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden. Der Brite war überzeugt davon, dass die Reichen und Schönen einen unfairen Vorteil mit der Geburt erhielten. Selbst die Freundschaft zu Isaac, der nicht in Reichtum geboren worden war, hatte ihn nicht vom Gegenteil überzeugen können. Geld und Erfolg regierten die Welt und wer, wie er aus der Gosse stammte, bekam davon nichts geschenkt. Selbst harte Arbeit reichten nicht aus, um an diesem anderen Leben teilhaben zu können.
Und nun sollte es so einfach sein?
James konnte das nicht glauben, seine ganze Biografie hatte ihm das genaue Gegenteil von dieser Wendung beigebracht. Kaum erwähnte er, dass er sich ein Pferd wünschte, mit dem er auf Turnieren antreten konnte, und schon bekam er es? Als sei Dean der verdammte Weihnachtsmann und Osterhase in Personalunion? Nein. So funktionierte die verdammte Welt nicht. Oder reichte es bei Dean vielleicht doch? War dieser blonde Junge, der ihn jetzt mit leuchtenden Augen ansah, wirklich so naiv? Merkte er nicht, dass James letztlich – oder doch nur zu Beginn – nicht ihn oder seine Gefühle im Sinn gehabt hatte, sondern nur seine Stute? Sah er nicht, wenn er an jemanden geriet, der ihn vielleicht wirklich nur ausnehmen wollte? Sah er nicht, dass James nicht der Gute war? Oder sah er hinter die Fassade, hinter das, was der Schwarzhaarige von sich selbst kannte?
Aber vor allem – durfte sich James sich wirklich einfach darüber freuen?
„Meinst du das ernst?“, fragte er daher, versuchte verzweifelt seine Mundwinkel unter Kontrolle zu halten. Dann sah er Dean in das strahlende Gesicht, das ihn wie einen Jungen wirken ließ, der gerade Schokolade geschenkt bekommen hatte – oder ein Pferd, denn James war sich keinesfalls sicher, ob seine eigenen Augen nicht gerade selbst leuchteten, und wusste, dass er es wirklich so meinte. Vollkommen ernst. Und es machte ihn auch noch glücklich, James‘ innigste Wünsche zu erfüllen, als sei er der verdammte Weihnachtsmann, der für den Pferdepfleger nie etwas übrig gehabt hatte. „Du meinst das wirklich ernst.“ Aus der Frage war eine Aussage geworden und nun konnte James ein leises Lachen, ein glückliches Lachen, nicht länger zurückhalten. Einem Impuls folgend umarmte er Dean. Doch die leise Stimme, die ihm zuflüsterte, dass er sich vielleicht ja nur freute, weil sein Plan gelungen war, konnte er nicht ignorieren.


[Dean]
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Mai-Lin Cheng
2. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 688
ALTER : 23 Jahre jung
HERKUNFT : Auch wenn man es mir nicht direkt ansieht, so bin ich doch Amerikanerin, geboren in der Stadt der Stars und Sternchen, L.A..
AUSBILDUNG : In eineinhalb Jahren werde ich professionelle Vielseitigkeitsreiterin sein.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 26 Jun 2018 - 20:21

Bei der Anspielung auf ihre kleine Eskapade konnte Mai-Lin auch nicht anders als zu grinsen. Es war schon verrückt, wie viel sich an einem einzigen Tag ändern konnte! Niemals hätte sie sich noch vor Stunden denken können, dass sie sich wieder so geborgen und wohl fühlen könnte, dass sich all ihre Probleme so geschwind lösen würden. Natürlich war das Abendessen bei ihrem Vater noch eine ziemliche Hürde, aber in diesem Augenblick fühlte sie sich so stark, dass es ihr wie ein Cavaletti erschien – nicht mehr wie eine dreifache Kombination.
Bei Damians nächster Frage hob sie eine Augenbraue, ließ den Kopf jedoch an seiner Schulter ruhen. „Fragst du mich als meinen Freund oder als besorgter Trainer?“, horchte sie nach, jedoch ohne den kleinsten Anflug von Besorgnis oder Unwillen ob seiner zweifachen Rolle in ihrem Leben. Immerhin konnten sie ihre Beziehung offen führen, da sie vor seiner Beförderung schon als Paar auf dem Hof aufgetreten waren. Anders als Shana und Isaac, die sich diesem Schritt immer noch verwehrten. Den Grund dafür konnte Maili inzwischen auch nicht mehr begreifen. Immerhin wurde es bei Damian und ihr doch auch geduldet. Andererseits war Isaac auch… schwierig. Vielleicht sollte sie demnächst einmal wieder mit Shana darüber reden. Mal auf ein Doppeldate gehen zu können, war auch ein schöner Gedanke und ein amüsant herausfordernder: wie sich Damian und Mr-obercooles-Supermodel verstehen würden, konnte sie nicht einmal erraten.
„Ich wollte Shana fragen, ob wir morgens zusammen an ein paar Dressurlektionen arbeiten. Charming Boy kann das Training gut gebrauchen. Nachmittags müsste ich Alkestis bewegen, aber mehr ist noch nicht geplant. Hast du eine Idee?“, antwortete sie schließlich.


[Damian]
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Rebecca McKinley

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BEITRÄGE : 205
ALTER : Ich kann auf 45 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken und eben die weitergeben.
HERKUNFT : Die Stadt, die niemals schläft hat mich geprägt, aber nicht zu einer typischen New Yorkerin gemacht.
BERUF : Zusammen mit Lawrence leite ich den Hof als Stellvertretende Hofleiterin, davon abgesehen lehre ich Springreiten.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 26 Jun 2018 - 20:57

Rebecca hatte Damian stets als tatkräftigen, fleißigen Kollegen kennengelernt und war entsprechend irritiert darüber, dass er nun den Posten am Stand der Tombola schlichtweg verlassen hatte. Zwar hatte sie am Rande bemerkt, dass er mit seinen eigenen Problemen beschäftigt gewesen war, aber sie hatte dem in Anbetracht ihrer Probleme keine Beachtung geschenkt. Offensichtlich hatten sich seine Schwierigkeiten jedoch auch schon in Luft aufgelöst. Alles an ihm sprach davon, der Blick, die Ausstrahlung. Allerdings waren seine Worte kurz angebunden und ließen Rebecca daher eine Augenbraue heben. Auch ihr war aufgefallen, dass der Stand ziemlich schlecht lief, aber vielleicht musste man den Bewohnern des Hofes einfach auch etwas mehr Zeit heben, damit sie das Angebot annehmen konnte. Schließlich waren die wirklich spannenden Attraktionen jetzt alle gelaufen und wenn die Azubis, Mitarbeiter und Lehrenden ausreichend gesättigt wären, würde gewiss auch das Interesse für Lose, Reitsportartikel und co aufkommen. Zumindest war das die Überlegung der beiden Hofleiter gewesen. Da Damian die Kasse jedoch nun Lewis in die Hand drückte und dieser sichtlich unerfreut darüber war, würden sie wohl nie erfahren, ob ihr Plan geklappt hätte. Becca beschloss jedoch, sich nicht auch noch einzumischen. Lawrences Sarkasmus war deutlich gewesen und sie selbst waren ja auch mehr mit sich als mit allem anderen beschäftigt gewesen. Für den heutigen Abend sollte es dabei belassen werden.
"Gut, ich bring das schnell ins Haus - ich nehme ein Steak, wie du schon richtig vermutet hast. Bis gleich." , hörte sie Lawrence sagen und blickte ihm schließlich noch etwas hinterher, als er ins Haus verschwand. Manchmal ertappte sie sich immer noch bei dem Gedanken, dass sie ihr Glück eigentlich nicht fassen konnte. Hätten sie schon früher zueinander finden können, wäre die Last der Vergangenheit nicht so drückend gewesen und sie mutiger? Becca konnte es nicht wissen und sie würde es auch nicht wirklich hinterfragen. Ihre Liebe, ihre Ehe stand auf einem soliden Fundament der Freundschaft und sie wusste, dass das viel mehr wert war als eine schnelle Romanze. Auf Lawrence McKinley konnte sie sich zu einhundertzwanzig Prozent verlassen und deshalb liebte sie ihn noch mehr. Falls das überhaupt ging.
Die Bestellung am Grill war letztlich reine Formsache. Sie scherzte mit den beiden Herren kurz über das Fest und ließ sich schließlich das Steak und ihre Bratwurst geben, ehe sie die beiden wieder ihren Themen und den anderen Hofbewohnern überließ und sich eine Sitzgelegenheit suchte, von der aus sie ihren Stand etwas im Blick haben konnte. In der Zeit, in der sie sich schließlich um ihren Blutzucker und die Berechnung des Abendessens gekümmert hatte, war ihr Mann wiederzurückgekommen und ließ sich ebenfalls am Tisch nieder.
„Funktionieren unsere Ideen nicht immer?“, sprang sie auf sein Selbstlobross auf und zwinkerte ebenfalls. Auch ihr Blick wanderte über ihre Quasi-Familie. „Es wird leer werden, wenn die Azubis im Sommer ihre Familien besuchen. Ein komisches Gefühl, oder?“


[Damian & die Kasse | Grillstand | Lewis]
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Emma Carter
1. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 284
ALTER : Alt ist man mit 19 wohl noch lange nicht.
HERKUNFT : Sonst reist jeder nach Australien, aber eher selten nach Bunbury.
AUSBILDUNG : Viel mehr ist der Beruf der Tierärztin der Wunsch meiner Eltern, als mein eigener.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Mi 27 Jun 2018 - 22:08

Zermürbt von ihrem eigenem Gefühlschaos wusste Emma nicht mehr, was sie noch tun sollte. Verzweifelt versuchte sie Patricks blick zu halten, der ihr immer mehr zu entgleiten schien und obwohl sie seine Hand hielt, fühlte es sich an, als wäre er ganz weit fern. Was hatte sie nur angerichtet? Sie sah schon den tadelnden Blick ihres Vaters vor sich, der kopfschüttelnd zum Ausdruck brachte, dass er von ihr nichts anderes erwartet hatte. Sie war ein Mädchen, ein naives noch dazu und er hatte sie immer als unbelehrbaren Wirbelwind gesehen, der vermutlich nichts zu Ende bringen würde, wenn er sie nicht Zwang. Deswegen auch die Anordnung nach Amerika zu kommen, wo sie todunglücklich war. Zumindest hatte sie das geglaubt. Bis sie Patrick begegnet war. Denn egal, was sie sich einredete, so hatte sie Noah nicht glücklicher gemacht. Im Gegenteil. Den Kummer, den Patrick versuchte ihr zu nehmen, hatte der Jockeyazubi ihr bereitet und doch hatte sie nicht aufhören können an ihn zu denken. Und wozu? Um Patrick jetzt so niedergeschlagen wie ein gefallener Soldat vor sich stehen zu haben, unfähig, etwas dagegen zu tun, weil Worte nicht mehr gut machen konnten, was sie einst getan hatte. Manisch fuhr sie sich über die Augen und wischte die Tränen hinfort, die sich in Sturzbächen ergossen. Sie wollte keinen Moment verpassen, in dem sich der Westernazubi bewegen konnte. Wollte ihn sehen, noch einmal bei ihm sein, falls es das nun doch gewesen war. Falls sie es wieder einmal verbockt hatte.

Fast hätte Emma überrascht aufgejauchzt, als Patrick plötzlich seine Arme um sie schlang. Stattdessen entwich ihr aber nur ein Seufzen und sie atmete hörbar auf. Offenbar hatte sie die Luft angehalten, was ihr erst jetzt auffiel, als Patrick sie an seine Brust drückte, wo sie ihr nasses Gesicht an sein Shirt drückte. Der Kuss auf ihr Haar gab ihr ein Gefühl von Sicherheit, das Gefühl, das sie so sehr liebte und das nur Patrick ihr geben konnte. Eine ganze Weile standen sie so dar, verharrten, atmeten im gleichen Takt. Emma hörte sein Herz in seiner Brust pochen und lauschte dem kräftigen Schlagen. Es hätten Stunden vergehen können, in denen sie einfach nur so dastanden und nichts taten, außer einander zu halten. Der eine ein Anker für den anderen.
Es mussten Minuten verstrichen sein, als Emma sich aus der Starre löste und langsam den Kopf hob. Einen zärtlichen Kuss auf Patricks Brustbein drückte und dann zu ihm aufsah, nicht aber ohne ihn loszulassen. "Wirst du noch mehr Abende mit mir verbringen, als nur diesen?" Zaghaft lächelte sie. Es sollte weniger ein Scherz, als eine vorsichtige Frage sein. Sie wollte hören, was sein Plan war, was er nun vorhatte. Und sie war sich sicher, dass sie ein Teil davon sein wollte. Von seiner Zukunft. Auch wenn sie ihn davon noch überzeugen musste. Sie wollte das hier nicht aufgeben, für nichts in der Welt. Auch nicht für Noah.

{Patrick}
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Patrick Murray
2. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 389
ALTER : 25 und trotzdem noch ein Azubi.
HERKUNFT : Geboren in Irland, aufgewachsen im irgendwie irischen Teil von Bosten, USA, fühle ich mich der irischen Nation doch ziemlich zugetan, auch wenn auf meinem Pass "Amerikaner" steht.
AUSBILDUNG : Westernreitlehrer werde ich in rund einem Jahr sein. Falls mich O'Donneil nicht vorher doch erschlagen hat.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Do 28 Jun 2018 - 21:30

Patrick spürte, wie Emmas Tränen sein T-Shirt durchnässten. Und es war ihm vollkommen egal. Ihr Herz schlug irgendwo unter seinem Rippenbogen, ebenso schnell wie sein eigenes und überraschenderweise beruhigten sich dadurch sein Herzschlag und der Sturm in seinem Inneren langsam. Zum gefühlt ersten Mal an diesem Abend konnte er einatmen und spürte wirklich die Luft, auch wenn sie brannte wegen des Schluchzens, das er so sehr zurückgehalten hatte. Die schmale Gestalt des Mädchens wurde immer noch von der Trauer und der Verzweiflung geschüttelt, doch schien es auch Emma mit jeder Sekunde, in der sie sich hielte, besser zu gehen. Wie von selbst fuhren Patricks Hände über ihren Rücken, streichelten sie durch den Stoff ihres Cardigans, den sie zuvor noch als Rüstung hatte verwenden wollen. Hätte er das wirklich wegwerfen wollen?
Ganz langsam atmete er ihren Duft ein, der ihm inzwischen so vertraut schien wie seine eigene Hand. Er konnte sie gar nicht gehen lassen. Dazu brauchte er sie viel zu sehr. Dann schloss er die Augen, lauschte ihrer beider Atem und Herzen und wollte tatsächlich auf keinen anderen Platz dieser Welt. Hier, genau hier, umschlungen von diesen Armen, gehörte er hin. An Emmas Seite. Dieses Abenteuer musste er, der Feigling und Flüchtige vor jeder Verantwortung, wagen.
Als sich Emma schließlich doch von ihm löste, wusste er nicht, wie viel Zeit vergangen war. Vielleicht erst Minuten, vielleicht aber auch Stunden. Er fuhr sich selbst über die Augen, nahm am Rande wahr, dass er nur noch auf seinen Wangen fast getrocknete Tränen vorzufinden konnte. Der Löwenanteil seiner Aufmerksamkeit lag auf Emma und er musste lächeln, als er den Kuss auf seiner Brust spürte. Sein Rücken kribbelte und eine Ahnung seines üblichen, zu Scherzen aufgelegten Grinsens zeigte sich auf seinem Gesicht.
„Wir wohnen ja noch zusammen, also…“ Sanft legte er ihr die Hände um die Wangen, strich mit den Daumen die Tränenspuren weg. Dann zwang er sich dazu, tief durchzuatmen, damit seine nächsten Worte klar und deutlich herauskämen. Noch immer zitterte sein Atem ein wenig. „Ich würde nichts lieber auf der Welt tun, als noch etliche Abende, Tage und sogar Morgen mit dir zu verbringen.“ Patrick hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn und glaubte, eine ganzes Gebirge falle von seinem Herzen. Schließlich äußerte sich das Gefühl tatsächlich in einem schiefen Grinsen: „Auch wenn nicht jeder Abend genauso sein sollte. Obwohl du selbst so verheult noch das bezauberndste Mädchen bist.“ Wieder zog er sie fest an sich, vergrub jedoch diesmal den Kopf an ihrer Schulter und drückte ihr einen weiteren Kuss auf den Hals. "Du wirst es trotzdem nicht immer leicht mit mir haben, Emma. Aber ich werde alles tun, um mein bestmögliches Ich für dich zu sein."


[Emma]
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Finnian McAllen
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Beruflich habe ich mit 23 noch einiges vor.

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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 29 Jun 2018 - 20:47

So bemüht er auch war, den Vorfall einzuordnen und schlau aus der Person Isabel Preston zu werden, so wollte es ihm nicht gelingen, auch nur irgendeinen klaren Gedanken mit ihr in Zusammenhang zu bringen. Deswegen war Finnian froh, als er ihr kurzzeitig für den Gang zum Grill nicht das Gesicht zuwenden musste, bei dem er immer das Gefühl hatte, als könnten andere Menschen darin viel mehr lesen, als er bei ihnen. Etwas, das er noch immer bedauerte, weil ihm die Empathie für andere Menschen so fernlag. Jedenfalls dann, wenn sie nicht gerade vor dem Exitus standen und schnelles Handeln gefragt war. Doch je näher er Isabel an diesem Abend kennenlernte, desto weniger glaubte er über menschliche Kommunikation zu wissen. Ganz gleich, was Camille mit ihm gebüffelt hatte, es erschien alles keinen Sinn mehr zu ergeben, denn aus dem vorsichtigen Annähern war eine überschwengliche Reaktion geworden, die er nicht deuten konnte. Zwar vermutete er, dass man so etwas wohl Übersprunghandlung nannte, doch er konnte sie bei Weitem nicht interpretieren. Für ihn passte dieses Verhalten so gar nicht zu der jungen Frau, die er kennengelernt hatte, immerhin hatte Isabel eher in Zurückhaltung oder verhaltener Neugier geübt. Nicht jedoch den unmittelbaren Körperkontakt gesucht. Dieser war ohnehin etwas, auf das Finnian gerne verzichtete. Selbst die Umarmungen seiner – nun ja – Freunde fielen ihm noch heute schwer zu akzeptieren, auch wenn es eine gängige Praxis war. Doch Isabel war eine Fremde, allemal eine Bekannte und sie war definitiv weit in seinen persönlichen Raum eingedrungen. Erstaunlich war nur, dass ihr dies selbst offenbar ebenso wenig bewusst gewesen war wie ihm, ehe sie sich von ihm löste. Vermutlich musste er über diesen Vorfall auch mit jemandem wie Camille oder Patrick reden, um ihn annäherungsweise zu verstehen, denn eine logische Erklärung gab es für dieses Verhalten nicht. Keine Formel der Welt hätte dieses unnatürlich rasche Ansteigen von Euphorie abbilden können.
Das Angebot, dass Isabel den Kuchen sichern wollte, nahm Finnian angesichts der sich tummelnden Reiter am Kuchenstand dankend an. „Streusel, Früchte oder Marmorkuchen sind immer gut.“, entgegnete er fröhlich, als sich die Dunkelhaarige von ihrem Platz an der Bank erhob und sich auf den Weg machte, um ein wenig Kuchen abzustauben. Erst jetzt bemerkte Finnian wie viel Hunger er tatsächlich gehabt hatte, das zuvor war wohl nur ein kleiner Vorgeschmack gewesen. Er legte sich das Stück Fleisch zwischen die Brötchenhälften, strich etwas Ketchup darauf und klappte es dann zu, ehe er genüsslich hineinbiss. Selten hatte es sich so gut angefühlt, etwas in den Magen zu bekommen. Es erinnerte ihn an die stressigen Lerntage im College, als das Essen immer auf der Strecke geblieben war, angesichts des überdimensionalen Lernstoffs. Auf dem Hof hier hatte er dieses Gefühl schon lange nicht mehr so intensiv verspürt, denn ganz gleich wie anstrengend ein Arbeitstag gewesen war, er war doch immer zum Abendessen fertig gewesen. So gesehen hatte sich sein Körper definitiv an geregelte Essenszeiten gewöhnt, was wohl gesünder war, als in unregelmäßigen Abständen irgendetwas in sich hineinzustopfen.
Trotz des sehr einfachen Essens musste Finnian zugeben, dass es ihm schmeckte. Alex und Darian wussten, was sie am Grill taten, denn das Fleisch schmeckte kein bisschen nach Rauch und war perfekt durch. Er kaute also genüsslich vor sich hin, als Isabel wieder bei ihm auftauchte. Sein Brötchen war beinahe aufgegessen, sodass er erst jetzt feststellte, wie lange sie gebraucht hatte. Mit Blick zum Kuchenstand nickte er ihr anerkennend zu, dass sie sich in dieses Gewühl gestürzt hatte. Aber wer konnte es den anderen verdenken, Kuchen war immerhin eine feine Sache. Warum allerdings der Stand gleich so toll war, um ihn als Tollhaus zu bezeichnen, war Finnian dann nicht so ganz geläufig. Während er über diese Wendung nachdachte, verlangsamte sich sein Kauen und sein Blick verklärte sich, doch er wagte nicht nachzufragen. Kuchen war immerhin sehr toll und jetzt wo er da war, brauchte er ja auch nicht mehr zu wissen. Es war, als habe der Hunger und die Begierde auf die süßen Bäckereien jegliches wissbegierige Interesse bei ihm lahmgelegt.
„Was machst du jetzt noch, wo alle Aktionen gelaufen sind?“ Versuchte er sich eben mal an diesem wundersamen Ding, das man gemeinhin als Small Talk bezeichnete. Immerhin bot es ihm nun auch die Möglichkeit, auszuloten, wie viel Zeit er noch mit Isabel verbringen konnte. Wenn sie noch etwas anderes vorhatte, würde er nämlich zu Bett gehen, dessen war er sich sicher. Vielleicht würde er noch etwas lesen, aber gewiss wäre er nicht weiter erpicht auf dieses Sommerfest, wo man so herrlich interaktiv miteinander sein musste. Das war nun absolut nicht seine Stärke, wenngleich es ihm bei Isabel wenigstens einigermaßen gelang. Aber da war sie definitiv auch eine Ausnahme.

{Isabel}
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Lawrence McKinley
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BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Fr 29 Jun 2018 - 21:37

Es war erstaunlich, wie gut man einen Menschen kennen konnte, wenngleich dieser einem nicht von Geburt an vertraut war. Es hieß immer, Kinder konnten ihre Kinder am besten lesen und Eltern ihre Kinder. Geschwister wussten genau wie der andere fühlte und selbst Verwandte konnten automatisch ein Familienmitglied nachfühlen. Aber niemand erklärte, dass es bei einem nicht blutsverwandten Menschen genauso sein konnte. Lawrence brauche Becca nicht anzusehen, um zu wissen, dass sie Damians Verhalten ähnlich unangemessen fand wie er selbst, doch sie sagte nichts weiter. Brauchte sie auch nicht, denn der Lehrer rauschte schon wieder ab und alles was blieb, war Lewis‘ funkelnder Blick in seinem Rücken. Der Hofleiter wollte sich den Abend war nicht wegen dieses kleinen Ausrutschers vermiesen lassen, immerhin schien der Rest der Hofbewohner gefallen an dem Fest zu finden. Die Essensstände waren zuvor noch gut besucht gewesen, inzwischen hatte sich der Ansturm gelegt und Lewis hoffte, dass noch etwas Leckeres am Grill für ihn übrig war, als er auch schon die Treppe zu ihrem Loft hochsprintete.

Zurück auf den Wiesen brauchte es nur einen kurzen Blick, ehe Lewis schon die ihm so wohlvertraute braune Lockenmähne erblickte, die Rebecca immer wieder verriet. Sein vorangegangener Ärger über den Vielseitigkeitslehrer war verraucht und er setzte sich mit einem Lächeln zu Rebecca, die ganze Arbeit geleistet und ihnen Fleisch und Wurst geholt hatte. Genüsslich nahm der Dunkelhaarige den ersten Bissen und konnte ein wohliges Aufatmen nicht unterdrücken. Bei all dem Organisationskram war das Essen an diesem Tag etwas zu kurz gekommen wie er jetzt feststellte. Umso besser war es, dass er nun endlich etwas in den Magen bekam. Das angenehme Gefühl erreicht seinen Bauch und am liebsten hätte er nicht mehr aufgehört zu essen. „Wo du recht hast…“ Er lachte leise zwischen zwei Bissen. Es stimmte: Ihre Ideen hatten bis jetzt immer funktioniert, wenn sie sie gemeinsam angegangen waren. Und selbst die Sache mit dem Kind schien nun auf die richtige Bahn zu kommen… Rasch schob Lewis den Gedanken wieder beiseite. Sie sollten sich nicht allzufrüh eine rosarote Welt ausmalen. Immerhin kannten sie Samuel kaum.
„Ja, wie jedes Jahr.“ Er lächelte seiner Frau zu, die ein leicht besorgtes Gesicht aufgelegt hatte. Schon im letzten Sommer hatten sie bemerkt, wie ruhig es auf dem Hof war, wenn nur die Pfleger zugange waren. Der Trubel fehlte und der Tumult. Und so schön die Ruhe auch war, nach den sechs Wochen hatten sie sich doch das Leben zurückgewünscht, das den Hof sonst erfüllte. „Zum Glück sind es noch ein paar Wochen bis zum Sommer. Was meinst du, sollen wir uns dafür etwas vornehmen? Einmal wohin fahren?“ Seit der Hoferöffnung waren sie beide nicht mehr fort gewesen, wenn man von den paar Tagen „Flitterwochen“ absah, die sie sich nach ihrer Hochzeit gegönnt hatten. So einen großen Betrieb ließ man nunmal nicht eben so alleine. Da wollten einige Vorkehrungen getroffen werden und dann blieb da immer noch die Sorge, dass es ohne einen nicht so lief wie es sollte. Aber vielleicht konnten sie es in diesem Sommer wagen. Das Stallteam war immerhin weitestgehend eingespielt und jeder kannte seine Aufgaben. Eric würde das mit den Pferden sicher schaukeln und für die Verwaltung würden sie auch noch jemanden finden. Selbst wenn es nur eine Woche war, so wäre es doch eine Woche, die einmal nur ihnen gehören würde.

{Rebecca}
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Lucía Gonzales
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BeitragThema: Re: Wiesen und Felder   Di 3 Jul 2018 - 18:47

Muffin wollte diese Steaks! Nichts konnte ihn davon abbringen. Außer Lucía vielleicht, die die Steaks so hoch wie einer so kleinen Person eben möglich hielt, damit sich ihr Hund nicht die Schnauze verbrannte. “Muffin, du Amöbe! Hör‘ auf damit oder es gibt gar nichts davon!“, fuhr sie den Rottweiler an, der kurz in seinem Betteln inne hielt, sie ansah und den Kopf zur Seite legte. Es schien in seinem Schädel zu rumpeln und zu rattern. Was wollte ihm sein Mensch bloß sagen? Schließlich klappte sein Maul wieder auf, er hechelte zufrieden und starrte die Steaks nur noch mit seinen braunen Augen an. Danke…, dachte die Mexikanerin und testete erneut seufzend die Temperatur der Steaks. Ok, das sollte kühl genug sein.
“MuffMuff! Aufgepasst!“ Diese Ankündigung war vollkommen überflüssig, denn sobald sie das Steak in der Hand hatte, war der Hund in Alarmbereitschaft. Sie ließ es von oben fallen und die großen Kiefer schnappten es sich noch in der Luft. Während Muffin beschäftigt war, konnte sie nun auch endlich eine Kleinigkeit essen.
Sie war gerade fertig und drückte die andere Hälfte des Steaks an Muffin ab, als sie eine nur zu gut bekannte Stimme ihren Namen rufen hörte. Eine winkende strahlende Liusaidh lief auf sie zu. Sie hatte eine ihrer Mitspielerinnen im Schlepptau. Camille… Lucy kannte sie nicht besonders gut. Klar, irgendwie hatte man schonmal miteinander gesprochen, aber so richtig wurde sie mit der Amerikanerin nicht warm. Das mochte vielleicht auch am mangelnden Pferdeverstand liegen. Bei ihr merkte man, dass sie keine Reiter-Azubine war… An ihr Schätzchen würde sie sie auf keinen Fall näher als 5 Meter kommen lassen. Für unerfahrene Reiter war Lenny definitiv nicht gemacht. Und eigentlich auch für niemanden, der von Vollblütern keine Ahnung hatte. Er war eben Rennpferd durch und durch – mit allen Klischees. Aber genau das machte ihn für Lucía zu einem perfekten Wegbegleiter.
“Da bist du ja! War Fußball etwa mal wieder wichtiger als ich, hm?“, neckte Lucy ihre Freundin und streckte ihr die Zunge raus. Wirklich sehr erwachsen… Aber das war ihr ziemlich gleichgültig. Alberei musste sein! Camille bedachte sie mit einem leicht aufgesetzten Lächeln. Sie war eben Beiwerk. Aber die Mühe, sie wegzuekeln, machte sie sich dann doch nicht. Schließlich war sie Luisaidhs Kameradin.

Muffins Steaks xx Luisaidh & Camille
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