THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
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 Restaurant Louitaq

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Lawrence McKinley
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BEITRÄGE : 989
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Restaurant Louitaq   Mo 6 Jan 2014 - 19:07

Ein durchaus beliebtes Restaurant, um den Liebsten oder die Liebste auszuführen, ist das Restaurant Louitaq. Man findet hier internationale aber auch nationale Gerichte auf der Speisekarte, alles zu einem angemessenen Preis und einem guten Geschmack. Vor allem abends, wenn das Restaurant beleuchtet ist und der Kerzenschein ihm eine ganz spezielle Atmosphäre verleiht, kommt hier Leben auf.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Sa 8 März 2014 - 14:43


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Fr 15 Aug 2014 - 23:46

PLOT 3
Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Schneller als gedacht, verging der Vormittag mit einem rasanten, packenden Springen, das sicherlich Höhen und Tiefen hatte. Es war ein spannender Wettkampf mit manchmal haarscharfen Entscheidungen und einer Menge Adrenalinkicks - nicht nur für die Reiter auf ihren Pferden.
Der erste Turniertag ist in vollem Gange und scheint schon jetzt ein voller Erfolg für die Heaven Meadows Stables zu sein. Die Starter des Gastgeberstalls konnten allesamt mehr als zufrieden stellende Ergebnisse in der ersten Disziplin des Turniers verzeichnen. Einzig und allein der Sturz von Juliena Grossworth sorgte für einige Schrecksekunden, doch sowohl Pferd, als auch Reiterin scheinen mit einem Schreck davongekommen zu sein. Aufgrund von jeweils einem Abwurf konnten leider weder Lillian Adams noch Callum Moreno die vorderen Plätze belegen, haben mit ihren jungen, unerfahrenen Pferden aber zweifelsfrei eine super Leistung gezeigt. In den zwei höchsten Klassen konnten dann sogar zwei Siege für die HMS eingefahren werden. Der erfahrene Vielseitigkeitslehrer Daniel McHale entschied mit seinem Heart-shaped Gun das Rennen ebenso für sich, wie der erfolgsverwöhnte Isaac Haber auf der alternden Cloud Atlas Sextet. Ebenso zeigten Shana McCormick und Rebecca Lacroix eine fehlerfreie Leistung und konnten sich damit im S-Springen die vorderen Plätze sichern.
Nach der Auswertung des Springens und einer kurzen Siegerehrung mit Ehrenrunde, gab es eine kurze Pause, in der alle einmal durchschnaufen und die Pferde zurück in die Box, oder sogar auf die Weide bringen konnten. Als nächstes steht nun die Dressur auf dem Plan, die ebenfalls nicht gerade wenige Gäste anlockt. Während sich die Springreiter also zurücklehnen und erstmal eine Stärkung brauchen, kommt nun langsam Aufregung bei den Dressurreitern auf und die ersten machen sich daran, die Pferde fertig zu machen, bevor es ins Viereck zum "tanzen" gehen kann.

> Mittwoch, 24. Februar
> Nachmittags, 15.15 Uhr
> sanfter Sonnenschein, ca. 18°

ALLE, DIE AN DER DRESSUR teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz(Springplatz); in einer 3/4 Stunde beginnt die Dressur für die ersten HMS-Starter! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Fr 2 Jan 2015 - 18:49


PLOT 4

Von Überfliegern, Möchtegernen und Kindheitshelden

Der erste Turniertag hatte voll eingeschlagen. Die Heaven Meadows waren besser besucht gewesen, als alle vermutet hatten und so erhofft man sich vom zweiten Turniertag Ähnliches, zumal dieser mit seinem Programm den größten Unterhaltungswert bieten dürfte.
Nicht ganz so früh wie noch am ersten Tag geht es am 25. Februar los, doch schon um 10.00 wird der Startschuss zum Auftaktrennen fallen, das auf der Rennbahn ausgetragen wird.
Während die meisten Azubis erst am Nachmittag wieder an den Start gehen, heißt es für einige wenige, aufstehen und Pferde fertig machen. Das Adrenalin schießt schon jetzt so manchem Rennpaar durch die Adern und die edlen Vollblüter tänzeln nervös über den Hof. Obwohl am zuvorigen Tag noch mildes Wetter geherrscht hatte, zeigt sich an diesem Donnerstag bereits früh morgends die Sonne mit den ersten Strahlen und verspricht ein lauwarmer Tag zu werden.

Frühzeitig trudeln nun die Besucher ein und suchen sich die besten Plätze auf der Tribüne, versorgen sich mit einem zweiten Frühstück an den Imbissbuden oder sehen sich den Hof an. Viele waren schon am Vortag hier und sind nun gespannt, was das Turnier noch so zu bieten hat. Neben der Bahn wurde ein kleiner Stand aufgebaut, an dem man wie bei einem richtigen Rennen auf die einzelnen Starter wetten kann. Auch diese Möglichkeit wird zahlreich wahr genommen und auch der ein oder andere vom Hof hat bereits seinen Tipp abgegeben. Angeboten wird die Platzierungswette (Tippen der Reihenfolge ins Ziel), die Triplewette (Tippen Belegung von den ersten drei Plätzen) und die Siegeswette (wer wird Sieger), wobei Letztere mit dem höchsten Gewinn versehen ist. Insbesondere bei den jüngeren Besuchern kommt dieses Glücksspiel gut an, doch auch viele Erwachsene erfreuen sich am Tippen. Bis das Hoffen losgeht, dauert es nun nur noch wenige Minuten, sodass sich langsam aber sich fast alle auf den Tribünen eingefunden haben und nun zusehen wie die Jockeys mit ihrern Pferden das zweite Mal nach ihrer Vorstellung den Platz betreten und in die Startboxen geführt werden. Einige Pferde scheuen angesichts der Enge in den Boxen, manche geben sich wie die großen Profis und gehen selbstsicher hinein. Der Countdown läuft und nun kann es jeden Moment losgehen in dem sich die Türen öffnen, die Pferde herauspreschen und erneut alles auf Sieg gesetzt wird.

> Donnerstag, 25. Februar
> Vormittags, 10.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 15°
> es wird jedoch langsam wärmer und die Sonne kämpft sich ihren Weg durch die Wolkendecke frei

Wie schon am zuvorigen Tag, ist die Teilhabe am Turnier für niemanden Pflicht. Jedoch gilt weiterhin die Regel, dass keine großartigen Aktionen wie Ausritte oder intensive Springtrainings vollzogen werden. Wer sich mit den Pferden beschäftigen möchte, kann dies gerne bei der Fellpflege, einem Koppelbesuch o.ä. tun.
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   So 1 März 2015 - 17:51


PLOT 5

Zeit für die große Pause

Endlich ist sie da, die ersehnte Auszeit! Semesterferien. Gibt es etwas Schöneres als das? Für die Auszubildenden der Heaven Meadows Stable wohl kaum nach den anstrengenden Trainingswochen und dem Turnier, das trotz der angenehmen Abwechslung doch für alle Beteiligten Anstrengend war. Obwohl die Azubis und Ausbilder viele Schleifen hatten einfahren können, waren diese Leistungen schnell wieder vergessen. Nachdem die letzten Zelte und Stände abgebaut waren, der Müll beseitigt und wieder allgemein Ruhe eingekehrt war, hatte der Alltag wieder begonnen. Und das hieß Training, Training, Training. Sich nebenbei noch um das eigene oder das Pflegepferd kümmern und das andere liebe Vieh, sofern vorhanden. Viel Zeit für Partys oder Freizeitaktivitäten blieb da nicht wirklich. Wenn man es mal schaffte sich am Wochenende mit Freunden zu treffen, grenzte es ja schon fast an ein Wunder.
Doch diese Zeit ist nun vorbei – zumindest für einen Monat. Nun können die Azubis sich ihre Trainingszeiten selbst einteilen, das offizielle Training mit den Ausbildern ist für diese Zeit ausgesetzt. Das bietet natürlich neue Freiheiten und Zeit, die für Ausritte oder anderweitige Ausflüge genutzt werden kann. Seit langer Zeit ist man am Abend nicht mehr vollkommen geschlaucht und kann auf Partys gehen. Und das sonnige kalifornische Wetter lädt geradezu dazu ein, schon einmal zu testen, wie warm der Pazifik eigentlich im April ist. So angenehm wie es sein könnte, sollten sich die Azubis ihre freie Zeit aber nicht machen, denn nach den Ferien warten die wichtigen Prüfungen für die es noch viel zu trainieren gibt. Vier Wochen auf der faulen Haut liegen wäre ja auch wirklich zu schön. Für außerplanmäßige Trainingseinheiten stehen natürlich die Ausbilder trotzdem bereit und geben gern Reitstunden oder auch nur Hilfestellungen in einem lockeren Rahmen. Was sonst etwas unorthodox ist, ist in den Ferien durchaus auch mal möglich – der Kreativität, was Trainingseinheiten angeht, sind keine Grenzen gesetzt.


> Samstag, 4. April
> Nachmittags, 14.00 Uhr
> Sonnenschein, 20°C
> das Wetter verspricht weiterhin so zu bleiben und kündigt einen milden Abend an

Es ist freigestellt, was ihr macht, doch beachtet, dass das Mittagessen bereits geschehen ist und nun am Nachmittag entweder etwas in der Stadt oder auch auf dem Hof mit den Pferden gemacht werden kann. Trainingseinheiten mit den jeweiligen Ausbildern sind möglich, ebenso wie Ausritte oder Shoppingausflüge in die Stadt.
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Di 2 Jun 2015 - 17:39


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   So 10 Jan 2016 - 21:36


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
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Josephine Bernard

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ALTER : Nicht mehr die Jüngste, aber manchmal führe ich mich nicht wie 34 Jahre auf.
HERKUNFT : Geboren im schönen Städtchen Stillwater in Oklahoma wurde ich geboren und bin somit eine Waschechte Amerikanerin.
BERUF : Als leidenschaftliche Tierärztin hab ich alle Hände voll zu tun. Nicht nur mit den Tieren, sondern auch mit meinen Studenten.

BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Sa 20 Feb 2016 - 15:44

Die Pferde waren durch getscheckt, ihre beiden Schülerinnen hatten den Nachmittag frei und so konnte sich Josy eigentlich auch mal etwas Freizeit gönnen. Es war immer noch Schweine kalt und eigentlich wollte sie sich in ihrem Bett verkriechen, doch sie steckte auch voller Tatendrang. Nachdem sie eine halbe Ewigkeit durch ihr Zimmer getanzt war, hatte sie sich dazu entschlossen sich warm einzupacken. Sie schlüpfte in eine Röhrenjeans, den dünnen Pullover den sie trug Steckte sie in die Hose, zog sich einen dicken Wollpulli über. Ein paar braune Winterboots, sowie Schal, Mütze und Handschuhe und eine dicke Winterjacke rundeten das Bild ab. Gismo sah sie abwartend an, die kleine Rute schlug auf den Boden. „Ja du darfst auch mit“ meinte Josy und strich dem Basenji über den Kopf. Dieser kläffte freudig und drehte sich einmal im Kreis. Ein schmunzeln legte sich auf die Züge der Tierärztin. Josy griff sich die Leine, legte sich diesen um den Hals und verließ zusammen mit ihrem kleinen Teufel das Zimmer.

Nach einem Besuch im Stall  und einem ausgiebigen Spaziergang hatten sie ihre Beine in die Stadt geführt. Eigentlich waren Hunden nicht gerne gesehen in einem Restaurant, doch da man Josy hier kannte, war es kein Problem den kleinen und wohlerzogenen Basenji mit in das Restaurant zu nehmen. Etwas anderes wäre bei ihr gar nicht erst in die Tüte gekommen. Sie setzte sich an einen Tisch am Fenster, sodass sie die Menschen draußen beobachten konnte. Gismo legte sich unter den Tisch und war glücklich einfach draußen zu sein. Ein lächeln umspielte die Lippen von Josy. Sie bestellte sich einen großen Cappuccino und genoss diesen. Um diese Uhrzeit war noch nicht viel los doch nach ein paar Minuten kam eine bekannte Person die Tür herein und Josy winkte diese zu sich an den Tisch.

[Überschüssige Energie abbauen | Spaziergang | Restaurant | bestellt Cappuccino | Becca]
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Rebecca McKinley

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ALTER : Ich kann auf 45 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken und eben die weitergeben.
HERKUNFT : Die Stadt, die niemals schläft hat mich geprägt, aber nicht zu einer typischen New Yorkerin gemacht.
BERUF : Zusammen mit Lawrence leite ich den Hof als Stellvertretende Hofleiterin, davon abgesehen lehre ich Springreiten.

BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Mo 7 März 2016 - 21:12

Es war kalt, bitterkalt. Fröstelnd zog Rebecca die Schultern hoch und schloss ihren Wagen ab. Im Winter lag eine Stille über dem Hof, die ihresgleichen suchte. Das hatte sie bereits im vergangenen Jahr festgestellt. Die offiziellen Stunden mit den Ausbildern waren beendet, die Azubis hatten zwar immer noch die Chance auf private Übungsstunden, aber eigentlich sollten sie sich allein auf die Prüfungen vorberieten. Es standen vor allem nicht nur die praktischen Prüfungen auf dem Programm, sondern auch schriftliche in der Berufsschule der Stadt oder der Universität. Becca bedauerte die Azubis aus tiefstem Herzen. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie stressig es war, das Training und die Zeit, die man über den Büchern verbringen musste, zu vereinbaren. Man musste sich koordinieren, auf Freizeit verzichten. Das fiel vielen Studenten außergewöhnlich schwer und ihren Azubis ganz offensichtlich auch. Natürlich gab es Ausnahmen – Finnian zum Beispiel.
Gleichzeitig wusste Rebecca, dass es ihr eigentlich egal sein konnte. Aktuell hatte sie keine Azubis mehr, daher keine Prüfungen vorzubereiten. Sie konnte sich entspannt um Wizard und Lewis kümmern. Sie genoss es auch in vollen Zügen, kümmerte sich darum, die Wohnung optimal zu gestalten. Das allerdings führte eben auch zu Überlegungen, die sie immer wieder weg vom Hof zogen, hinein in die Stadt und aus der Welt ihrer Gedanken heraus.
Das Problem war, dass sie über ihre Probleme seit Jahren vor allem mit Lewis gesprochen hatte. Lawrence wusste immer einen Rat, aber das hier war etwas, das ihm zu große Hoffnungen machen würde. Sie konnte nicht mit ihm darüber sprechen, schaffte es einfach nicht und das belastete sie. So gesehen war es vielleicht gerade gut, in die Stadt gehen zu können, um sich ein wenig abzulenken.
Auf dem Rücksitz des Autos stapelten sich einige Tüten – ihre Winterkleidung hatte Auffrischung nötig – und ihr Magen knurrte. Ein Stück Kuchen und einen Kaffee konnte sie nun definitiv gebrauchen! So war sie schließlich auf dem Parkplatz des Restaurant Louitaq gelandet. Vor einigen Wochen war sie erst mit ihrem Mann hier gewesen und bei dem Gedanken legte sich noch ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen. Doch sogleich wanderten die Mundwinkel wieder herunter, was sie mit einem Kopfschütteln zu vertreiben versuchte. Doch eine Entscheidung müsste gefällt werden, besser jetzt als später!
Denk nicht darüber nach, einen Kaffee, etwas zu essen und die Welt sieht wieder besser aus, rief sie sich zur Raison und drückte die Tür des Lokals auf. Eine angenehme Wärme umfing sie und ließ sie die Knöpfe ihres Mantels öffnen. Der Blick der regengrauen Augen wanderte durch den Raum, bis sie ein bekanntes Gesicht fanden. Josephine. Grüßend hob die Hofleiterin die Hand und steuerte den Tisch der Tierärztin an. „Darf ich dir Gesellschaft leisten?“, wollte Becca wissen und ließ sich nach der zustimmenden Antwort auf den Stuhl gegenüber Josephine fallen. Sie schälte sich aus Schal und Mantel, ehe sie auch Gismo begrüßte.
„Ich bin so froh, dass die Straßen wieder frei sind! Wie bist du hergekommen? Ich hab deinen Wagen nicht auf dem Parkplatz gesehen“, plauderte die Mittvierzigerin los und ließ den Blick kurz aus dem Fenster wandern.


[Tagesverlauf | Ankunft im Restaurant | bei Josi]
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Di 8 März 2016 - 11:24

Josy hatte sich in ihren eigenen Gedanken und Vorbereitungen für die anstehenden Prüfungen verloren. Sie hoffte, dass sie Emma und Carolin gut genug auf die Prüfungen vorbereitet hatte, ihnen alles Wichtige beigebracht hatte. Sodass sie auch im kommenden Jahr mit den beiden Rechnen könnte. Auch wenn Emma zuweilen etwas schwierig war und immer noch nicht so ganz davon überzeigt war, dass das Studium wirklich das richtige war, so schien sie doch bei der Arbeit mit Willow aufzublühen und immer mehr die Liebe zu den Pferde zu entdecken. Auch Carolin konnte sie gut leiden. Die junge Frau hatte Feuer und Leidenschaft und war sehr wissbegierig und sie war froh, wenn sie jemand hatte, der ihr hier und da unter die Arme griff. Ein leichtes Schmunzeln überzog die Lippen der 32 jährigen. Als sie den Blick hob, sah sie in zwei graue Augen und sie hätte fast einen Schock erlitten, doch Josy fing sich recht schnell wieder und ein breites Lächeln erschien auf ihren Lippen.

„Hey Becca, was treibt dich denn hier raus?“ erwiderte sie mit einem strahlenden Lächeln. Sie freute sich immer, wenn sie auf die Hofleiterin traf. Sie Verstanden sich gut und daher entstand auch schnell eine lockere und freundliche Stimmung. Gismo hatte sich kurz gezeigt um die Hofleiterin zu begrüßen. Josy wusste um Beccas Katze und daher war es nicht verwunderlich das Gismo nicht aufhören konnte an ihr zu schnuppern. Auch wenn auf dem Hof eine Handvoll Katzen herumlief, so hatte der Rüde noch nicht viel Kontakt zu diesen gehabt. „Du scheinst ja sehr interessant zu riechen“ Josy konnte es nicht lassen, auf das offensichtliche hin zu weisen.

Die Tierärztin nahm einen Schluck aus ihrer Tasse und sah Becca dann wieder an. Bei ihren Worten musste sie Schmunzeln „Das liegt wohl daran, dass ich nicht mit dem Auto hier bin“ Sie stellte die Tasse wieder ab „Ich war mit Gismo gassi und mir nichts, dir nichts war ich hier. Da habe ich mir gedacht, wenn ich schon mal hier bin, kann ich auch einen kleinen Zwischenstopp machen“ fügte sie hinzu und runzelte leicht die Stirn. Sie konnte es nicht benennen, aber irgendetwas war anders an der Hofleiterin „Ist bei dir alles in Ordnung?“ fragend hob sie eine Augenbraue.
[Gedanken | Begrüßt Becca | Gespräch]
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BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   So 26 Jun 2016 - 18:32

Höflichkeiten waren wohl oder übel so angelegt, dass sie irgendwann beendet waren. Dies war auch der Fall, nachdem sich Rebecca aus ihrem Mantel geschält hatte und selbst Gismo fand, dass es jetzt genug geschnüffelt und gekrault war. Der Rüde legte sich zu Füßen der beiden Frauen, jedoch in sicherer Entfernung zu Beccas nassen, kalten Stiefeln. Ein kleiner Teil von Rebecca wunderte sich darüber, dass der Hund überhaupt ins Restaurant durfte, bis ihr wieder einfiel, dass Josephine nicht nur dem Äußeren nach eine Ausnahme war. Die Tierärztin war allgemein bekannt, stand stets mit Rat und Tat zur Seite und das auch manchmal außerhalb des Hofes, auch wenn das eher die Ausnahme war – zum einen wegen ihres Arbeitsvertrags, zum anderen weil die Hofpferde und anderen tierischen Bewohner der Ranch sie schon genug auf Trab hielten. Doch die Besitzen Louitaq besaßen selbst ein Tier – Becca hatte zwar vergessen, ob Hund oder Katze, aber das war ja auch nebensächlich – und duldeten Hunde in Ausnahmefällen gern, auch wenn diese keine Hilfshunde waren.

Zu Josis Erklärung, warum sie nicht mit dem Auto hier war, nickte die Mittvierzigerin und ließ ihren Blick durchs Lokal schweifen, bis sie eine junge Kellnerin erblickte, die sehr gestresst aussah. Vermutlich handelte es sich bei der Frau um eine Studentin, die sich hier etwas dazu verdiente. Auch für sie stand jetzt die Abschlussphase der Prüfungen auf dem Programm und entsprechend tief und schwarz waren die Ringe unter ihren Augen. Becca beschloss, ein größeres Trinkgeld zu geben. Sie sah es im Moment ja täglich, dass auf ihre Azubis und Studentinnen auf dem Zahnfleisch gingen. Obwohl es lange her war, erinnerte sich auch Rebecca noch an den enormen Kaffeekonsum in den Nächten vor den Prüfungen, falls wichtige Turniere in die gleiche Zeit gefallen waren. Deshalb lächelte sie der Kellnerin freundlich zu, als sie sich einen Cappuccino bestellte. Erst dann fühlte sie sich bereit, sich der zweiten Frage der Tierärztin zu stellen. Dies tat sie mit einem leichten, freudlosen Lachen.
„Ich darf mich eigentlich nicht beschweren“, antwortete sie ein wenig ausweichend, was eigentlich nicht ihre Art war. Normalerweise redete sie einfach drauf los, berichtete ihren Bekannten von Details, die andere nur ihren besten Freunden erzählen würde. Doch so war Becca nicht. Offenheit gehörte für sie ebenso dazu, wie ihre Organisation. Deshalb musste sie nun tatsächlich überlegen, wie sie nach dem Ausweichen weitermachen sollte. Sie wusste es nicht wirklich, wünschte sich fast die Kellnerin herbei, um eine weitere Pause zu haben. So blieb ihr jedoch nichts anderes übrig, als sich zu entscheiden, ob Josephine in diesem Fall die Rolle von Lewis einnehmen könnte. Da sie einer guten Freundin, die sie auf der Ranch manchmal vermisste, noch am nächsten kam, nickte sich Rebecca Mut zu und atmete tief ein. Ehe sie doch wieder stockte und lachte. „Es muss an der Jahreszeit liegen. Nach Weihnachten und einen Monat nach dem neuen Jahr… man beginnt nachzudenken und einem wird klar, was man noch erreichen möchte und was man eben noch nicht hat. Und vielleicht auch nicht mehr haben wird, weil man den passenden Zeitpunkt im Leben wahrscheinlich verpasst hat...“ Philosophie, Becca. Das ist doch auch nur Zeit schinden. „Ich hätte gern eine Familie, die nicht nur aus Lewis, den Pferden, euch Mitarbeitern und den Azubis besteht...“ Rebeccas Stimme war gegen Ende leiser geworden und, wie eine Ertrinkende sich über eine Rettungsboie freute, nahm sie den Cappuccino etwas zu schwungvoll und ungeduldig entgegen, hinterließ einen Fleck auf dem Tischtuch. Aber ihre Finger brauchten – ganz ungewohnterweise – eine Beschäftigung.


[Josi]
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BERUF : Als leidenschaftliche Tierärztin hab ich alle Hände voll zu tun. Nicht nur mit den Tieren, sondern auch mit meinen Studenten.

BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   Di 11 Okt 2016 - 16:32

Josy lauschte der Stimme der stellvertretenden Hofleitrein und Freundin Rebecca McKinley. Es war schon etwas komisch sie jetzt so anzusprechen, schließlich hatte sie sich daran gewöhnt, aber wahrscheinlich würde es nicht mehr lange dauern, bis jeder vergessen hatte, wie sie mit Mädchennamen hieß. So war das meistens nach einer Hochzeit. Ein leichtes Schmunzeln lag auf den Lippen der Tierärztin. Becca war heute ziemlich philosophisch und irgendwie anders als sonst. Josy konnte dieses Gefühl tief in ihrem Inneren nicht benennen. Doch als Becca mit der Sprache heraus rückte konnte Josy verstehen was ihre Freundin bedrückte. Josy war nie der große Familienmensch gewesen und es störte sie nicht, dass sie Single war und wohl nie Mutter werden würde. Es hatte sie aber auch nie groß gereizt 9 Monate einen kleinen Menschen mit sich herum zu tragen und ihn dann unter Schmerzen auf die Welt zu bringen. Ein tiefes Ausatmen verließ ihre Lungen und sie nahm einen letzten Schluck aus ihrer Tasse. Kurz kam eine Kellnerin an ihren Tisch und Josy orderte noch einen Cappuccino.

Josy legte ihrer Freundin eine Hand auf die ihre, die sie um die Cappuccino Tasse gelegt hatte. „Ich glaub nicht, dass ich dir da eine sonderlich große Hilfe sein kann. Ich würde gerne sagen, dass ich verstehe wie du dich fühlst, aber Familienplanung war und ist bei mir kein großes Thema. Ich hab mit meiner Rasselbande genug um die Ohren“ meinte Josy leicht nachdenklich. Sie würde gerne etwas weißes sagen, doch das dumme war nun einmal, das sie so nicht war, sie sagte offen und direkt was sie dachte und Fühlte. Sie strich sich ein paar Haarsträhnen hinters Ohr und sah Becca lange an. „Ich glaube ich muss dir nicht sagen, das du dass mit Lewis besprechen solltest, ich weiß ja nicht in wie weit ihr das Thema schon besprochen habt.“ Meinte Josy leicht nachdenklich. Es war manchmal wirklich eine verfahrene Sache, dachte sie bei sich und sah Becca von der Seite an.

"Ich würde ja sagen, mach dir nicht so viele Gedanken, sei dankbar für das was du hast, aber leider sind das nur hole Phrasen und ewig Zeit haben wir Frauen ja auch nicht um Kinder zu bekommen.“ Führte Josy ihre Gedanken an. Sie nahm einen Schluck von ihrem neuen Cappuccino, der ihr von der Kellnerin vor die Nase gestellt wurde. Josy Atmete tief durch, sie war wirklich niemand, den man um Rat bitten sollte, dabei kam nichts brauchbares raus, ging es ihr durch den Kopf, doch sie wollte ihrer Freundin so gut es eben ging helfen.


[Becca | Gedanken]
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Lawrence McKinley
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ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Restaurant Louitaq   So 20 Nov 2016 - 16:20


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
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Restaurant Louitaq
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