THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
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 Dressurplatz

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Lawrence McKinley
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BEITRÄGE : 959
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Dressurplatz   Di 2 Jun 2015 - 16:47


Der Dressurplatz wurde ganz neu direkt neben der Reithalle angelegt und strahlt den Glamour und die Eleganz dieses Sportes aus. Er ist nicht von hohen Zäunen begrenzt, sondern von der klassischen Dressurbegrenzung. Selbstverständlich ist der Platz mit Buchstaben versehen und für einige Lockerungsarbeiten liegen auch drei Stangen in Naturholz am Rande bereit.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Di 2 Jun 2015 - 17:54


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Di 2 Jun 2015 - 22:07

Aufregend waren die letzten Wochen gewesen und noch immer war ihre Anspannung nicht ganz abgeklungen. Zwar spielte sich allmählich der Alltag wieder auf dem Hof ein, doch so ganz wollte er noch nicht in das Leben von Lawrence McKinley eintreten. Noch immer war der Hofleiter fasziniert von dem, was in den letzten Wochen geschehen war. Er hatte tatsächlich Rebecca, seiner Becca, einen Heiratsantrag gemacht udn sie hatte ja gesagt. Kurz darauf hatten sie geheiratet und obwohl sie zuvor ihren Mädchennamen nie aufgegeben hatte, war sie nun zu Ms McKinley geworden. Lewis hatte ihr die Wahl des Namens freigestellt, sich dann aber umso mehr gefreut, als sie entschieden hatte, den seinen anzunehmen. Vermutlich waren sie sich beide bewusst, dass sie tief in sich drin, doch schon beide Rebecca irgendwie als eine McKinley angesehen hatte, da sie so eine verantwortungsvolle Position auf dem Hof einnahm, der nunmal ein McKinley-Hof war. Es war also immer noch unglaublich, was so alles geschehen war, und was noch viel spannender als die Hochzeitsplanung gewesen war, war die Einrichtung ihres Lofts im zweiten Stock des Haupthauses. Lange hatten sie nach passendem Möbiliar gesucht und genauso lange diskutiert, was sie nun nahmen. Inzwischen war es fertig eingerichtet und mit ihren Büchern hatte Becca schon ihre Spuren hinterlassen, doch das machte dem Hofleiter nichts, der die Schwarzhaarige noch immer liebte, wie am ersten Tag. Vermutlich gab es tatsächlich dieses forever.
An diesem Tag galt Lawrence' Aufmerksamkeit jedoch nicht der Wohnung oder Becca - gut in den Morgenstunden hatte sie das - sondern seinem Schüler. Gemeinsam mit Guillén hatte er sich vor gut eienr Stunde auf zum Dressurviereck gemacht, das über die Ferien neu angelegt worden war und nun eingweiht wurde. Mit seinem Fachkollegen hatte er besprochen, was sie machten, da sie sich das Viereck teilten und daher jeder gut die Hälfte zur Verfügung hatte. Aber großartige Dressuraufgaben würden sie heute ohnehin noch nicht reiten, denn zunächst stand das Kennenlernen auf dem Programm. Keiner von ihnen beiden hatte neue Schüler, aber die Schüler hatten neue Pferde. William sogar gleich zwei. Erfreu hatte Lewis die Meldung entgegengenommen, dass der Schwarzhaarige Lewandje kaufte. Der Lipizzaner und der schüchterne, junge mann hatten so gut harmoniert, nachdem sie zueinander gefunden hatten, dass Lewis nichts anderes hatte tun können, als ihn zum Kauf zu stellen. Doch heute saß William nicht auf seinem ehemaligen Reitschulpferd, sondern auf Neuzugang Red Ball. Der quirlige Wallach bestach durch seine Niedlichkeit, aber der Hofleiter ließ sich dadurch nicht täuschen. Unter dem Sattel war der Braune ein kleiner Schlem und so war er auch schon einige Male mit William durch das Eck gehüpft, weil ihm dessen Sitzhaltung nicht gefiel. Während man bei Lewandje auf die Beine achten musste, war es bei Red Ball das Gewicht. "Versuch lockerer in der Hüfte zu sein, William. Lass sie mitschwingen. Ja, es wird schon besser. Nein, nicht verkrampfen und treib ihn dabei weiter, der soll auch was tun, hier brauchst du nicht ganz so behutsam sein wie bei Lewandje." Lawrence hatte die Angewohnheit immer mit seinen Azubis mitzulaufen, wenn diese ritten. So drehte er auch jetzt auf der Parallelen zu Red Ball und William kleinere Kreise, während sich sein Blick niemals von den beiden löste.
Aller Anfang war schwer und das sah man auch hier. Beide waren inzwischen recht gut verschwitzt, aber noch konnte er sie nicht gehen lassen. Erst wenn Red Ball den Rücken etwas mehr schwingen ließ und dafür musste William einfach mal aufhören, sich zu verkrampfen.


{Rückblick | Guillén | William&Red Ball}
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Di 2 Jun 2015 - 23:01

Auf einer Seite Froh, auf der anderen machte er sich wieder Vorwürfe. Mariza hatte den Hof verlassen und würde die Ausbildung nun auf einem anderen Hof fort setzten. Er musste sich die Brasilianerin endlich aus seinem Kopf beikommen. So konnte das nicht weiter gehen, er musste sich auf den Unterricht konzentrieren. Er schüttelte leicht den Kopf. Dich Hochzeit von Lewis und Becca war zwar etwas überraschend gewesen, doch er hatte sich für die beiden gefreut, passten sie doch sehr gut zusammen. Es war ein rauschendes Fest gewesen und hatte bis in die Morgenstunden an gedauert. Guillén wusste nicht mehr wirklich wie er an diesem Abend überhaupt ins Bett gekommen ist und ob er überhaupt in selben geschlafen hatte. Er fuhr sich durch die dunklen Haare und sah zu seinem Arbeitgeber und guten Freund hinüber. Sie unterhielten sich gerade darüber, was im heutigen Unterricht an der Reihe war. Das Dressurviereck war neu errichtet worden und hatte eine beachtliche große und doch mussten sie zu zweit Arbeiten. Guillén machte dies nicht aus den er Arbeitete gern mit Lewis zusammen.

Nun sah er zu seinen zwei Schülern. Joana war ein schwierigerer Charakter das musste er schon zugeben, aber sie hatte beachtliche Ambitionen und sie setzte das um, was Guillén ihr sagte. Auch wenn sich seine Schüler und die neuen Pferde erst finden mussten, so war er doch guter Dinge, das sich seine zwei Schüler schnell auf ihre neuen Pferde einstellen würden. Sein Blick glitt hin und wieder zu Lewis, der seit der Hochzeit einfach nur Strahlte, was Guillén einen leichten stich versetzte. Doch er schob die düsteren Gedanken bei Seite und beobachtete Joana und Raven, die sich auf ihren Pferden gut machten.

Die Hände hatte er in die Taschen seiner Jeans gesteckt, die braunen Augen huschten zwischen Raven und Joana hin und her, während er ihnen hier und da Anweisungen zu rief. Er würde heute noch keine Dressurlektionen einbauen. Heute stand das kennen lernen im Vordergrund. Nicht mehr und nicht weniger.

[Gedanken | Lewis | Unterricht]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Fr 5 Jun 2015 - 10:29

Seufzend war er an diesem Tag durch die Stallungen der Hengste gegangen. Der Gedanke den Andalusier nun nicht mehr wie gewohnt aus der Box zu holen, stimmte ihn ein wenig traurig. Tief atmete er ein, als er vor die Box des Schimmels trat, der kauend seinen Kopf hob und die Ohren spitzte. Für den Polen war es nicht einfach, sich auf ein neues Pferd einzustellen, zumal er sich mit Illusion ziemlich gut verstanden hatte. Sanft strich er dem Tier über die Nüstern, bevor er sich auf den Weg machte, sein neues Pflegepferd kennen zu lernen. Korbinian, ein pechschwarzer Kladruber, auf dessen Stirn eine weiße Flocke prangte. Raven wusste das der Hengst eher der gemütliche war, und es auch mal mochte, einen Tag ruhe zu bekommen. Der 20 jährige wusste noch nicht so ganz, ob er sich mit dem Schwarzen anfreunden konnte. Mit leichten Misstrauen hatte er den Hengst für den Unterricht fertig gemacht.

Nun fand er sich auf dem Rücken des Hengstes im Dressurviereck wieder. Guillén hatte seine Hände in den Hosentaschen verschwinden lassen und gab hier und da ein paar Anweisungen. Raven schwebte mit dem Kladruber in einem fließenden Trab durch die Diagonale, immer darauf achtend, niemanden der anderen Umzureiten oder gar dem Hofleiter in die Quere zu kommen, der mit William ebenfalls in der strahlenden Sonne seinen Unterricht vollzog. Immer wieder glitt der konzentrierte Blick des Polen zu seinem Lehrer um herauszufinden ob er zufrieden war oder nicht. Die Bedenken das es mit Korbinian Probleme geben könnte, hatte Raven mittlerweile über Bord geworfen. Für den ersten Tag benahm sich der Hengst sehr vornehmlich und war relativ leichtrittig.
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Fr 5 Jun 2015 - 13:38

Guillén beobachtete akribisch jede Bewegung von Korbinian und Raven. Ihm entging kein falscher Sitz oder eine falsche Hilfe, aber Raven machte alles richtig und die ruhige Art übertrug sich schnell auf den Rappen. Es wäre wohl sicher gewesen schon ein paar Dressurlektionen ein zu bauen, aber er unterließ es. Schließlich hatte er sich mit Lewis ab gesprochen und so beließ er es dabei. „Du kannst ihn auch ruhig mal etwas galoppieren“ meinte Guillén mit ruhiger Stimme „Ihr macht das wirklich gut zusammen“ meinte er dann noch. Der Brasilianer war nie um ein Lob verlegen, wenn er sah, das Pferd und Reiter gut zusammen Arbeiteten. Korbinian war eh ein Pferd das leichtrittig war und immer aufmerksam war. Guillén war froh darum, einen der einfacheren Schüler zu haben. Er mochte es nicht sonderlich über den Platz zu brüllen, weil der Schüler oder die Schülerin nicht zuhörte oder etwas ganz anderes machte als angeordnet. Seine braunen Augen waren aufmerksam auf Raven und den Rappen gerichtet. „Du kannst auch gerne einen Handwechsel einbauen, dass es für Korbinian nicht zu langweilig wird“ meinte Guillén. Auch wenn Korbinian der Streber unter den Pferden zu sein schien, so war es doch gut hin und wieder etwas Abwechslung in die Monotone und ziemlich eintönige Reitstunde zu bringen. Es war immer förderlich, wenn man hier und da einen Handwechsel oder einen Zirkel ein baute. Gerade um den Pferd etwas Abwechslung zu bieten. Dies geschah auch durch das Reiten der unterschiedlichen Gangarten.

Immer noch die Hände in den Taschen seiner Jeans verfolgte er die beiden. Lewis und William beachtete er gar nicht, aber so war er nun mal. Sei es beim Unterrichten oder wenn er selbst reitet. Dann schien er in einen Scheuklappenmodus zu verfallen und alles aus zu blenden was um ihn herum passierte. Dies hatte er schon früh gelernt und es half viel, wenn man sich nur auf das Konzentrierte, was man selbst machte und sich nicht durch jede Kleinigkeit ablenken ließ. Dadurch wurden auch die Pferde unter ihm schnell ruhig und er konnte ihr Potential besser einschätzen. So hatte er auch mit Korbinian gearbeitet, bevor Raven ihn bekommen hat. Er kannte die Dressurpferde, wusste, was sie konnten und welche eigenarten sie hatten. An Korbinian gab es nichts aus zu setzten.

[Beobachtete | gibt Anweisungen | Gedanken]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Mi 17 Jun 2015 - 14:06

Es war besser geworden, seit William in die Staaten gegangen war, um sich ausbilden zu lassen, das war ganz klar. Wovon er redete? Nun, eigentlich von allem. Er war etwas offener geworden - er hatte Freunde gefunden in den Hofbewohnern. Sie brachten ihn dazu, etwas mehr aus sich rauszukommen, auch mal an sich zu glauben. Eigentlich war es besser geworden, ja. Es hatte nach einem echt guten Sommer ausgesehen, nach einem fantastischen zweiten Lehrjahr. Immerhin hatte er super Noten heimgebracht, und als er nach England zurückgekehrt war, hatte er von seinem Vater sogar ein anerkennendes Nicken geerntet - mehr, als er jemals für seine Reitkünste bekommen hatte. Das hatte ihn positiv gestimmt.
Und dann war das Kaufangebot für Lewandje gekommen.
Will wollte keineswegs sagen, dass er sich nicht freute, dass McKinley dachte, Lewandje wäre bei ihm besser aufgehoben als unter der Hand eines anderen oder neuen Reitschülers. Es war so ziemlich das größte Kompliment, das der Hofleiter ihm machen konnte - das bedeutete, dass William sich noch mehr verbessert hatte als ursprünglich angenommen, un das bedeutete, dass er vielleicht doch mal irgendwann genug für seine Eltern sein könnte, wenn er nur hart weiterarbeitete - so wie er es derzeit ja nunmal tat. Und die Sache war, dass Will den Schimmelhengst liebte. Anfangs hatte er etwas Angst vor dem eindrucksvollen Tier gehabt, aber im letzten Jahr waren die beiden zusammengewachsen und waren ein Team geworden. Natürlich war Lee keine Stella - aber er war Will ein guter Kollege geworden.
Genau das war das Problem: er war keine Stella. Will war, natürlich, mit dem Angebot zu seinen Eltern gelaufen. Die waren relativ gleichgültig gewesen, hatten gesagt, sie würden drüber nachdenken, er sollte sein Köpfchen nicht so anstrengen und lieber beim Ausmisten helfen (was anscheinend immer noch eine der einzigen Arbeiten war, für die sie ihn gut genug hielten, obwohl er inzwischen erfolgreich ein S-Dressur-Pferd ritt und das Ganze sogar schwarz auf weiß hatte). Zwei Wochen später - um genau zu sein am Tag bevor er wieder in die Staaten zurückreisen sollte - hatten die Cavanaughs ihrem Sohn gesagt, was sie mit ihm vor hatten. Er würde Stella hier lassen, sie sei jetzt alt genug, um sich ihr Gnadenbrot verdient zu haben, und Lewandje würde von nun an sein eigenes Pferd sein.
Er konnte seinen Ohren nicht trauen - einerseits war das natürlich ziemlich geil, weil Lewandje jetzt ihm gehörte. Aber er hatte Stella in Essex lassen müssen. Das verkraftete Will auch bis jetzt nur schlecht, und sie waren ja schon über einen Monat zurück auf den Heaven Meadows. Er vermisste seine langjährige Freundin, das einzige Wesen, das ihn jemals wortlos komplett verstanden hatte. Lewandje würde das vermutlich niemals können, und Red Ball ebensowenig. Wills neues Reitschulpferd war ja eigentlich ganz niedlich - endlich hatte Will mal keinen nervösen Reitpartner. Dafür konnte er wohl ganz froh sein, dass sein Sitz inzwischen bombensicher war. Denn schon in der ersten Reitstunde hatte Red Ball ziemlich viel Spaß daran, seine Grenzen auszutesten.

Das frustrierte William zugegeben. Was sollte McKinley von ihm denken? Was, wenn er Lewandje zurückforderte, weil William einfach sämtlichen Fortschritt in den Wind geschossen hatte, weil er im Sommer nicht hart genug trainiert hatte? Will konnte nicht anders, als einmal mehr die altbekannten Stimmen in seinem Kopf toben zu lassen, als er sich durch die erste Reitstunde biss. Er hatte tierische Angst, zu versagen, und schon allein deswegen konnte er nicht entspannen. Red Ball war kaum mehr als ein komplett fremdes Pferd für ihn, und bis jetzt stellte Will sich echt verdammt beschissen an. Sein Trainer lief, wie üblich, Runde um Runde mit ihm mit, gab ihm Anweisungen, beobachtete ihn streng. Und Will schaffte es einfach nicht. Ganz egal, wie viel Mühe er sich gab, lockerer zu werden, immer wieder machte er einen Fehler. Wie konnte er locker sein und doch hart treiben? Wie konnte er mitschwingen und dabei nicht das Gewicht andauernd verlagern? Er war zu doof, zu doof, zu doof, und es klappte einfach nicht!
Doch der neue William gab nicht auf. Die Zeit des Aufgebens war vorbei. So biss er einfach die Zähne zusammen und versuchte es härter, versuchte, sich nicht unterkriegen zu lassen. Für Lewandje. Für seine Eltern. Für sich selbst.


{ Erinnerungen | erste Trainingsstunde | verzweifeltes Versuchen }
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Mo 22 Jun 2015 - 22:19

Für Schüler war das Leben nicht immer leicht, doch das Interesannte war, dass sie glaubten, für Lehrer wäre es so viel leichter. Vielleicht kam dies von der kindlichen Naivität, die noch in ihnen wohnte und sie Glauben machte, dass sie so weitaus schlechter dran seien, als die Erwachsenen. Fakt war jedoch, dass es im Erwachsenenalter niemals einfacher wurde mit der Welt und dem Leben. Beides konnte einen ganz schön in den Wahnsinn treiben und wahrscheinlich griff genau an diesem Punkt Darwins Evolutionstheorie. Es überlebten nämlich nur diejenigen, die stark genug waren, sich ein geregeltes Leben aufzubauen, alle Termine unter einen Hut zu kriegen und ihr Seelenleben aufrecht zu erhalten. Das alles war gar nicht so einfach und auch wenn man aus den Teenagerjahren raus war, stellte sich vieles als weitaus schwieriger heraus, als gedacht. Da lag die Tatsache natürlich nicht weit, dass die Gedanken abschwiffen und auch Lehrer litten manchmal unter Konzentrationsschwierigkeiten, jedoch beherrschten sie, im gegensatz zu den Schülern, schon die Fähigkeit, sich auf den Punkt zu konzentrieren. Dann, wenn es wichtig war. Eine Gabe, die schwer zu erlernen und nur wenigen vergönnt war.
Dass William an diesem Nachmittag alles andere als konzentriert war, konnte ein Blinder sehen. Der sonst so ruhige Azubi, der sich immer bemüht hatte, allen Anweisungen Folge zu leisten, hätte Lewis in dieser Stunde nahezu an den Rand der Verzweiflung gebracht. William konnte mit schwierigen Pferden, dass hatte er im letzten Jahr eindrucksvoll mit Lewandje bewiesen, nun saß er hier auf Red Ball und schien alles vergessen zu haben, was man ihm im letzten Jahr beigebracht hatte. Und dabei zählte der Braune nicht einmal mehr zu den schwierigsten Pferden im Stall. Es gab einige, die weitaus komplizierter waren. Sokretes, Saeculum, Stardust, um nur einige zu nennen. Doch jetzt erwies es sich schon fast als Problem, den immer unruhiger werdenden Red Ball auf den Zirkel abzuwenden, was Lawrence einen resignierten Seufzer entlockte. "Bei C Halten, vier Schritte rückwärts richten." Im Unterricht war die Stimme des Hofleiters schon manchmal etwas schroff, doch durfte man dies wohl nie persönlich nehmen. Als William Red Ball durchpariert hatte, schritt der Lehrer schnurstracks auf ihn zu. "Was ist los, William? Jetzt atme einmal tief durch und schalte einmal ab. Konzentriere dich nur auf Red Ball. Er ist alles, was du jetzt wahrnehmen musst. Ich will eine ordentliche Runde Arbeitsgallopp und einen Handwechsel im starken Trab sehen, dann kannst du ihn die Zügel aus der Hand kauen lassen und ihr seid für heute erlöst. Aber keine Sekunde früher." Es waren zwei Einheiten, die für den Azubi durchaus machbar waren, auch in der ersten Stunde mit einem neuen Pferd. Vielleicht hatte er zu dem Braunen noch keine so enge Bindung wie zu Lewandje, doch der Weiße war weitaus schwieriger ordentlich ans Gebiss zu bekommen, als Red Ball, denn der rollte sich wenigstens nicht ein. Ein eindringlicher Blick aus den braunen Augen des Hofleiters gaben William zu verstehen, dass er zwar Verständnis für Stunden hatte, die nicht perfekt liefen, gerade, wenn es sich um die erste Stunde handelte, doch er duldete kein Aufgeben. Und das, hatte William im letzten Jahr nur zu oft zu spüren bekommen. "Noch zwei Schritte rückwärts, antraben, angalloppieren." Lewis ging zurück in die Zirkelmitte und horchte auf das vertraute Aufkommen der Hufe auf dem Sandboden.


{Konzentration | William | Strenge |Gespräch | Anweisung}
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Mi 24 Jun 2015 - 22:41

Immer wieder huschte der Blick des Polen zu Will, der auf der anderen Hälfte des Vierecks wohl ein paar Probleme hatte. Er wusste nicht viel über den Azubi, hatte er bis jetzt noch nicht das vergnügen mit dem etwas anderen Menschen gehabt. Natürlich würde Raven es versuchen, wäre da nicht seine angehende Menschenphobie, wie er es selber immer nannte, die ihn davon abhielt auf andere zu zugehen. Natürlich, Ava hatte ihm in der kurzen zeit ihrer Beziehung schon einiges beigebracht, das reichte allerdings noch lange nicht dafür aus um sofort auf andere zu zu rennen. Es war ein immer leidiges Thema und würde sich wahrscheinlich nie wirklich ändern, nur etwas verbessern, sodass es für den Polen leichter wurde.
Ganz in seinen Gedanken versunken, brauchte er ein paar Sekunden um zu realisieren das man mit ihm gesprochen hatte. Etwas verwirrt starrte er auf den Hals von Korbinian, bevor er ihn , wie befohlen, in einen lockeren Galopp versetzte und den schwingenden Bewegungen folgte. Das Lob von Guillén hatte er nur mit halben Ohr wahrgenommen. Er wusste das er aufhören musste, sich beim Reiten in Gedanken zu verlieren die seine Konzentration schaden konnten. Aber irgendwie schaffte er es diesmal nicht, diese einfach aus seinem Kopf zu verbannen und das wirkte sich auch auf den Hengst aus. Immer wieder wurde der Galopp unrein im Takt. Nach einer Runde im Beinsalat parierte er den Rappen durch und schaute zu Guillén. "Können wir für heute aufhören?" fragte er, als er ein paar Meter von seinem Lehrer entfernt stehen blieb. Es kam noch nie vor das Raven um das Ende einer Unterrichtsstunde bat, aber er merkte das es heute kein gutes Ende nehmen würde, wenn er jetzt weiter ritt. Etwas seufzend ließ er die Zügel lang, während er den schwitzigen Hengst im Schritt auf einem kleinen Zirkel bewegte um die Antwort des Brasilianers abzuwarten. Er mochte den Unterricht den er bekam und war mehr als froh über seinen Lehrer. Sie verstanden sich gut, und es kam noch nicht einmal zu einer ernsten Auseinandersetzung. Mochte wahrscheinlich auch daran liegen, das Raven sich nicht wirklich zu Wort meldete. machte wahrscheinlich einiges viel einfacher.


(Gedanken | unkonzentriert | bittet um Ende)
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Sa 27 Jun 2015 - 13:00

Guillén merkte bald, das sich der Junge in Gedanken verlor, was beim Reiten eine wirklich schlechte Angewohnheit war, manchmal aber einfach nicht zu vermeiden war. Auch wenn der Brasilianer immer hoch konzentriert wirke, so war es ihm das ein oder andere Mal passiert, das er beim Training total abgeschwiffen war und das Training einfach abbrechen musste. Er beobachtete Raven und Korbinian, aber der schwarze Hengst viel immer wieder aus dem Takt, weil Raven nicht bei der Sache war. Woran das lag konnte er selbst nicht sagen, aber er war Psychologe und er mischte sich nur ungern in die schmutzige Wäsche anderer. Er Atmete einmal tief durch und sah dann zu Lewis und William. Der junge Mann schien auch die eine oder andere Schwierigkeit zu haben. Er wusste nicht, ob es daran lag, das sie Pferd und Reiter noch nicht 100 % auf einander eingeschossen hatten oder ob die beiden Reiter heute einfach nicht bei der Sache waren.

„Reit ihn noch etwas trocken. Ich denk dann können wir für heute die Stunde für Beendet erklären“ meinte der Brasilianer. Er glaubte nicht, dass Lewis groß damit einverstanden wäre, aber es brachte nicht, weiter mit Raven zu trainieren, wenn er so unkonzentriert war. Bevor Pferd und Reiter noch etwas passierte und er die Tierärztin kommen lassen musste. Ein leichtes schmunzeln über zog seine Lippen. Dann wurde sein Blick jedoch wieder ernst „Das nächste Mal, solltest du jedoch mehr bei der Sache sein“ ermahnte ihn Guillén, ehe er Raven aus der Stunde entließ. Es kam zwar selten vor, das Guillén scharfe Worte benutzte, aber manchmal musste man dies tun um den jungen Menschen den Kopf gerade zu rücken und wenn es funktionierte, um so besser. Dachte er bei sich, ehe er das Dressurviereck verließ.

[beobachtet Raven und Korbinian | Anweissungen/Ermahnung | beendet die Stunde]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Di 7 Jul 2015 - 21:17

William hasste Versagen. Dass Fehler das schlimmste waren, das er machen konnte, hatten seine Eltern ihm schon früh eingetrichtert: man musste immer perfekt sein, immer Können zeigen, und das Beste würde niemals genug sein. Das war etwas, das in seiner Familie quasi auch der Bannerspruch hätte sein können, so a la Game Of Thrones. William war immer der einzige Cavanaugh gewesen, der sich da nicht dran hatte halten können. Er machte viel zu viele Fehler, war viel zu schlecht. Und jetzt, wo er sich endlich besserte, wo seine Eltern ihn das erste Mal nicht dafür fertig gemacht hatte, was er mit seinem Leben angestellt hatte, ging es wieder bergab. Der junge Brite kam nicht umhin, mit jeder Minute verzweifelter zu werden. Red Ball stand immer zwei Schritte davor, ihm davonzurennen, und alle seine Paraden funktionierten nicht, ganz egal, wie leicht oder nachdrücklich er es versuchte.
Und er hatte immer gedacht, dass Lewandje anstrengend gewesen war.
McKinleys Trainingsstimme half dabei auch wenig. Natürlich, William trainierte schon seit einem Jahr unter ihm, er sollte daran gewöhnt sein - mehr oder weniger natürlich. Und an guten Tagen, da machte der schroffe Ton seiner Stimme ihm nur wenig aus. Aber heute war er schon so enttäuscht von sich, und die Stimmen in seinem Kopf waren schon so laut - wie dumm er wäre, was für eine Enttäuschung, wie unfähig -, dass der Ton des Hofleiters nicht unbedingt noch fördernd war. Um genau zu sein traf es ihn wie einen Schlag vor den Brustkorb. Aber das war okay. Er hatte es verdient. Die vier Rückwärtsschritte des Braunen kamen langsam und zögerlich, und danach war der Wallach immer noch angespannt, als wollte er gleich wieder weiterrennen. Was war das denn?
Glücklicherweise für alle Beteiligten war McKinley ein überragender Trainer - ein Trainer, der mit ein paar Worten wieder etwas Ruhe in seinen Auszubildenden bringen konnte. William befolgte die Anweisungen des Frischverheirateten: er schloss kurz die Augen, atmete ein paar Mal tief durch, machte diese Atemübung, die ihn entspannte, wenn er mal wieder kurz vor einer Panikattacke war (die Situation war immerhin ähnlich). Und als er die Augen öffnete, gab er die Hilfen zum Rückwärtsgehen, und Red Ball folgte - immernoch nicht so, wie Will es wollte, aber definitiv mit weniger Verzögerung als vorher.
Es war nicht sonderlich hilfreich, aber es gab Will genug Selbstvertrauen, dass er die Hilfen jetzt sicherer geben konnte, mehr Ruhe ausstrahlte, sodass Red Ball jetzt immer noch flott voran ging, aber William nicht davonrannte, als er ihn auf den Hufschlag trabte und schließlich angaloppierte. Der Galopp des Warmblüters war raumgreifend und vielleicht einen Tacken fix, aber ziemlich gut versammelt. Das Triumpfgefühl blieb aus - es war keine gute Trainingseinheit für Will, auch, wenn das Ende doch noch irgendwie, mit einer inneren Kraftreserve, von der er nicht gewusst hatte, dass sie existierte, nicht ganz in die Hose gegangen war. Andere würden das als Erfolg ansehen, Will lediglich nur als Mäßigung. Er parierte schließlich durch, wartete auf McKinleys Erlaubnis, ritt sein neues Pflegepferd trocken.
Eigentlich wünschte er sich nichts sehnlicher, als jetzt mit seiner Stella zu kuscheln. So blieb ihm nichts als ein voller Stall voll mit Pferden und Menschen, die er mehr oder minder gut kannte, aber ohne irgendwen, der ihm wirklich richtig Halt gab. Lewandje war eben doch nur ein guter Freund, kein bester Freund. Und ob Red Ball und er sich jemals zusammenraufen würden, das stand auch erstmal noch in den Sternen.


{ Training | leichte Besserung | zum STALL }
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Mai-Lin Cheng
2. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 598
ALTER : 23 Jahre jung
HERKUNFT : Auch wenn man es mir nicht direkt ansieht, so bin ich doch Amerikanerin, geboren in der Stadt der Stars und Sternchen, L.A..
AUSBILDUNG : In eineinhalb Jahren werde ich professionelle Vielseitigkeitsreiterin sein.

BeitragThema: Re: Dressurplatz   Do 1 Okt 2015 - 19:23

Mit einer blitzblank geputzten Alkestis, die mit gesenktem Kopf und desinteressiertem Ohrenspiel neben ihr her schritt, betrat Mai-Lin den Dressurplatz. Solange es das Wetter zu ließ, wollte sie doch noch im Freien trainieren, hatte sie in einem Anflug von Übermut beschlossen. Zwar zogen einige Wolken am Himmel auf, doch noch war es warm genug, der Wind nicht zu stark, dass er plötzlich zum willkommenen Grund für ein Ausbrechen werden konnte. Nein, er war angenehm und spielte mit den kurzen Strähnen der schwarzen Mähne ihrer Stute. Die Sonnenstrahlen ließen das braune Fell glänzen. Mai-Lin strich Alkestis liebevoll über den Hals, während sie sie eine Runde um den neuen Platz führte und auf Damian wartete.
Sie hatte ihn im Stall kurz abgefangen, um ihm mitzuteilen, dass sie doch lieber auf den neuen Platz gehen wollte. Dabei hatte sie auch einen Blick auf seinen Apfelschimmel werfen können. Rein vom Aussehen her war er wirklich ein Top-Pferd und die Schwarzhaarige war unglaublich gespannt darauf, ob er das auch unterm Sattel beweisen konnte. Doch es war, als sei der Umgang zwischen Pferd und Reiter noch nicht so abgespielt, wie sie es am Nachmittag zwischen Damian und Abraxxas hatte beobachten können.
Sie konnte es auch nicht leugnen, dass sie ein wenig nervös war. Nicht die Art von Prüfungs- oder Turniernervosität, aber dennoch nicht so ruhig wie wenn sie mit ihrem Pferd allein gewesen wäre. Sie wollte sich auf keinen Fall blamieren, wenn sie mit dem Pferdetrainer zusammen war, doch mit einem Pferd wie dem ihrigen wusste man nie so genau, was passieren würde. Natürlich, sie waren im vergangenen Jahr zusammengewachsen, hatten sich ziemlich gut gemacht und sich in ihren Leistungen fast auf ein Niveau gesteigert, mit dem Alkestis auch unter ihrer früheren Besitzerin gelaufen war. Trotzdem bedurften sie noch einiger Übung und die braune Stute liebte es trotzdem zu testen, wie weit sie gehen würde.
Inzwischen war Maili wieder zum Eingang des Platzes gekommen und erblickte Damian und Diamant um die Ecke kommen. Augenblicklich beschleunigte sich ihr Herzschlag und auch Alkestis hob Kopf und Ohren. „Braves Mädchen. Kein Grund, von einem schönen Mann so nervös zu werden.“ Wen genau wollte sie damit noch gleich beruhigen? Sich oder ihr Pferd?
Als sich die beiden Herren nun zu ihnen gesellten, lächelte die Amerikanerin trotzdem zunächst breit und machte sich daran, nachzugurten, nachdem sie ihn kurz begrüßt hatte. So sehr es sie freute, dass er hier war und so sehr ihr Magen jetzt schon kribbelte, war es immer noch eine Trainingseinheit und als erfolgsorientierte junge Frau würde sie die auch gewissenhaft absolvieren.
„Hast du etwas Bestimmtes geplant?“, erkundigte sie sich bei dem Dunkelhaarigen, indem sie sich auf die Zehenspitzen stellte, um über den Sattel Alkestis' spähen zu können.


[cf. Innenhof | Ankunft auf Dressurplatz | warten auf Damian | Begrüßung von Damian]
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Damian Masen

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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Fr 2 Okt 2015 - 15:28

Damian hatte Mai-Lins Vorschlag zugestimmt und war im Hengstsall verschwunden. Auch wenn er und Diamant noch lange nicht so ein gutes Paar waren wie er und Abraxxas, so bestand doch schon eine Bindung zwischen ihnen.
Der Hengst hatte sich willig aus seiner Box holen lassen und war zum Glück nicht so eingesaut gewesen, wie der Trainer es erwartet hatte. Trotzdem hatte er viel Zeit ins Putzen seines Nachwuchspferdes gelegt, denn wie man wusste, stärkte gerade soetwas die Bindung zwischen Reiter und Pferd.
Jetzt glänzte der Hengst in einem schönen Silber. Maili war kurz vorbei gekommen und hatte Damian erklärt, dass sie doch lieber auf dem Platz wie in der Halle reiten wolle und Damian hatte dem zugestimmt.
Aus der Sattelkammer hatte er das schwarze Dressurset geholt, welches dem Apfelschimmel wunderbar stand un ihm angelegt. Die Beine waren einbadagiert und die schwarze Satteldecke passte perfekt zum frisch geputztem Sattel. Da Diamant sehr empfindlich war, was Fliegen anging, trug er eine schwarze Fliegenhaube und kaute entpsannt auf seinem Gebiss, als Damian ihn zum Dressurplatz führte. Während dem gehen zog er sich seinen Reithelm auf und die Handschuhe an.
"Na dann mein großer, blamier mich nicht!"; grinste er dem Hengst zu und strich ihm über den Hals ehe er das Dressurviereck betrat.
Nach einer Runde im Schritt brachte er Diamant neben der Stute zum stehen. Ein wirklich schönes Pferd, das musste er zugeben und auch Diamant schien sie zu gefallen, denn er machte einen langen Hals und schnupperte interessiert. Damian hatte jedoch darauf geachtete, dass ausreichend Abstand zwischen beiden Pferden war.
Gerade zog er den Gurt nach, als Maili eine Frage an ihn richtete. Über die Schulter sah er zu ihr.
"Überrgänge, Schritte verlängern, ihm Ruhe beibringen. Mal sehen wie er heute so drauf ist.", erklärte er ihr. "Und du?"
Schnell waren die Bügel runter gezogen und der Halbspanier schwwang sich in den Sattel. Brav blieb Diamant stehen, bis sein Reiter saß und ihm das Zeichen zum antreten gab.
Im ruhigem Schritt ließ er Diamant auf beiden Händen um die Bahn gehen, ehe er die Zügel leicht aufnahm und begann ihn locker zu machen. Zirkel, Schlangenlinien, ruhig folgte der Hengst seinen Anordnungen und nahm bereits leichte Anlehnung.
Damian war voll auf sein Pferd konzentriert, nur selten erlaubte er sich einen Blick zu Maili rüber.
Schließlich brachte er Diamant in der Mitte wieder zum stehen und gurtete erneut nach. Jetzt nahm er die Zügel ganz auf und trabte den Hengst an.
Diamant Schritte waren schön schwingend und anmutigend. Der Hengst war ein klasse Dressurpferd, mit traumhaften Gängen und heute, vor den Beiden Damen schien er genau dies zeigen zu wollen. Damian grinste leicht in sich hinein.


( cf Innenhof/ Traiiningsbeginn mit Diamant)
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Mai-Lin Cheng
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Fr 2 Okt 2015 - 19:31

Die Neugierde, die Diamant Alkestis entgegenbrachte, ließ Mai-Lin leise lachen. Damian hatte darauf geachtet, dass die beiden Pferde in ausreichender Entfernung voneinander standen, doch ganz offensichtlich gefiel dem Apfelschimmel ihre Braune, die im Gegenzug nur die Mähne schüttelte und an ihrer Hosentasche schnobberte. Bestimmt schob sie den Kopf der Stute zur Seite und ließ die beiden Steigbügel herunter und überprüfte noch einmal den Sitz von Zaumzeug und Sattel, während sie Damians Plänen zu hörte. Dann betrachtete sie sich Alkestis kurz und rief sich ins Gedächtnis, was sie während der letzten paar Tage getan hatten. Zu wenig. Gleichzeitig spürte sie jedoch, dass die Anstrengungen des Trainings mit Charming Boy ihren Tribut forderten. Mit einem leise Seufzen versuchte sie, dieses Gefühl loszuwerden. Ein S-Dressurtraining würde es sicherlich nicht werden, doch das mussten sie ja auch beide nicht absolvieren. Einige Standards müssten genügen. Übergänge, Handwechsel und ein guter starker Galopp, damit ihre Stute auch auf ihre Kosten kam, wenn sie heute schon mit ihrem Pflegepferd ins Gelände gegangen war.
„Ja, so in der Art hätte ich mir das Training auch gedacht. Und ein bisschen Galopparbeit“, antwortete sie schließlich und schwang sich in den Sattel. Auch das war anfangs eine Geduldsprobe gewesen, weil sich die schöne Braune gedacht hatte, dass es viel lustiger sei, Seitwärtsschritte zu üben, während dieser nervige Mensch an ihrer Seite hing. Immerhin hatte das aber auch nur eine Woche gedauert. Trotzdem belohnte Mai-Lin die Ruhe des Pferdes mit einem kleinen Klopfen auf den Hals. Letztlich lief ja doch alles darauf hinaus: Erfolgreiche Übung – Belohnung. Garstiges, anstrengendes Pferde mit eigenem Kopf – harsche Worte. Zu ihrer großen Überraschung reagierte Alkestis auf einige ärgerliche Worte ausgesprochen empfindlich und gut. Von Reitern, die ihre Pferde körperlich straften, hielt die junge Amerikanerin nichts.
Anders als Damian ließ Maili Alkestis nur eine weitere Runde auf dem Hufschlag gehen, immerhin hatten sie diesen in der Wartezeit bereits umrundet und sie spürte, wie es im Kopf der Hannoveranerin arbeitete. Daher nahm die Azubine die Zügel auf, vollführte die erste Volte und ließ ihrer Partnerin auch dann erst wieder Ruhe, als sie glaubte, nachgurten zu müssen. Es grämte sie ein wenig zu sehen, dass auch Damian nur mit seinem Hengst beschäftigt war – ein klein wenig Beachtung wäre wie immer schön. Andererseits versuchte sie sich aber auch ins Gedächtnis zu rufen, dass auch sie nicht gerade die gesprächigste oder aufmerksamste hier war.
Trotzdem riskierte sie bei einer weiteren Runde auf dem Zirkel einen Blick zu dem anderen Reiterpaar. Sie waren gut! Die Bewegungen von Diamant waren präzise und schwungvoll, von seinem Reiter gut ausgesessen. Sie behinderten einander nicht im Geringsten.
„Keine Profis... jaja“, neckte sie Damian, als er in Hörweite war und trabte in der nächsten Ecke selbst an, wobei sie es genoss, dass Alkestis auf dem Gebiss zu kauen begann, auch wenn der Übergang etwas sauberer hätte sein können. Allerdings war es ja auch nicht so, dass Maili zweihundert prozentig konzentriert gewesen wäre.


[Training | Damian]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Sa 3 Okt 2015 - 11:54

Damain grinste nur und lobte seinen Hengst kurz. Das es nicht immer so reibungslos lief, war klar aber heute schien Diiamant einen wirklich tollen Tag zu haben und zeigte was er konnte.
Er stand perfekt an der Hand und kaute leicht auf dem Gebiss, genau so wie Damian es haben wollte.
Nachdem der Hengst im Trab richtig schön locker lief ließ Damian ihn Passagieren und Piaffieren. Zwar war Diamant nicht Tortillias, aber er machte sich gut und Damian war zufrieden. Auch die Traversalen nahm der Hengst an und schnaubte leicht.
"Sehr gut!", lobte Damian leise und ließ ihn wieder ganze Bahn gehen.
Langsam schoben sich doch Wolken vor die Sonne und Damian parrierte durch zum Schritt und sah kurz gen Himmel. "Hoffentlich hält sich das Wetter noch etwas!", meinte er an Maili gewandt und folgte ihr und ihrer Stute mit dem Blick, wärend Diamant eine kurze Schrittpause bekam.
Man sah den beiden an, dass sie noch einen langen Weg vor sich hatten, trotzdem waren sie gut. Alketsis hatte schön Anlehnung genommen und ihre Ohren zeigten, das sie sich ganz auf ihre Reiterin konzentrierte.
Langsam kam ein Wind auf und Diamant hob den Kopf. Nervös spielten seine Ohren und Damian klopfte ihm beruhigend den Hals.
"Ruhig mein Großer!"; murmelte er und nahm die Zügel wieder auf. Da Diamant ab und an Gespenster sah, musste er ihn ablenken, sonst saß er nachher noch auf dem Boden.
Nach einigen Runden im Trab, wobei er durch die Bahn wechselte und dabei die Trabschritte verlängerte, galoppierte Damian an.
Er verstärkte den Galopp auf der langen Seite und holte ihn zurück, fliegender Wechsel, alles klappte, bis ein Windstoß einige wenige Blätter in der unteren Ecke aufwirbelte und Diamant einen riesigen Satz zur Seite machte.
Nur seinem guten Knieschluss hatte Damian es zu verdanken, das er oben blieb.
"Mierda!", fluchte Damian leise auf Spanisch und setzte sich im Sattel wieder zurecht. Die Sprache seiner Mutter beherrschte er genauso gut wie die seines Geburtslandes.
Kurz ging sein Blick zu Maili, eher Diamant energisch wieder in die Ecke trieb, auch wenn der Hengst nervös tänzelte. Erst als diese durchschritten war lobte er ihn ausgiebig.
"Siehst du? Das einzige Monster hier bist du!", tadelte er den Apfelschimmel und seufzte leise. Beim Turnier durfte sowas nicht passieren.
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Mai-Lin Cheng
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Sa 3 Okt 2015 - 19:18

Kleiner Angeber, schoss Mai-Lin durch den Kopf, als sie aus dem Augenwinkel die Übungen bemerkte, die Damian Diamant durchlaufen ließ. Sie selbst saß inzwischen immerhin aus und arbeitete an der Biegung ihrer Stute, bevor sie zu Tempiwechseln übergehen wollte. Ihr Mädchen lief gut, überraschenderweise. Es hatte schon wesentlich schlechtere Trainingseinheiten diesen Niveaus gegeben, die sie beide viel mehr Schweiß und Kämpfe gekostet hatten. Sie erinnerte sich an eine Stunde im Frühjahr, nach der sie sich bis auf die Knochen blamiert gefühlt hatte. Obwohl sie damals in der Halle geritten waren, hatte Alkestis getan, als erschrecke sie sich vor ihrem eigenen Spiegelbild, als lauerten in den Ecken Monster und als sie letzteres Problem gelöst hatten, hatte sie ohne ersichtlichen Grund einen Galoppspurt abgelegt. Nach dieser Stunde hatte die Schwarzhaarige eine Woche lang nicht mehr behautet, ihr Pferd habe Charakter. Danach hatte sie es beim Namen genannt: verzogene Diva.
Doch jetzt in der beginnenden Dämmerung lief sie wie ein Schaukelpferd, reagierte auf ihre Hilfen und stand schön in Anlehnung, während sie ihr Gebiss als Kaugummi nutzte. Auch auf den Hengst reagierte sie nicht, was sich sicherlich ändern würde, wenn sie wieder rossig war. Zum Glück nicht heute. Nein, für das Angeberteam der Männer hatte sie beide nur noch einen kurzen Blick übrig, bevor sie angaloppierten und nach zwei Runden auf dem Zirkel mit Galoppwechseln begannen. Problemlos. Maili spürte den starken Pferdekörper unter sich und hörte die Worte ihres Trainingspartners nur mit halbem Ohr, hatte für sie gerade so ein kleines Nicken übrig, zu sehr konzentrierte sie sich auf den Bewegungsablauf und das saubere Umspringen der Hannoveranerin. Nach Ende dieser Übung parierte sie wieder durch und lobte Alkestis ausführlich. Inzwischen waren sie am entgegengesetzten Ende des Vierecks, als ein Windstoß über den Platz fegte. Mai-Lin kniff die Augen zusammen, weil etwas Sand aufgewirbelt wurde und die Braune schnaubte beinahe empört. Doch sie blieb ruhig – ganz im Gegensatz zu Diamant. Irgendetwas musste den Hengst erschreckt haben, denn mit einem Mal machte er einen Satz zur Seite.
Mai-Lin zog erschrocken die Luft ein und griff die Zügel ihrer Stute, die den Kopf nun ebenfalls hochriss, die Nüstern blähte, instinktiv kürzer. Sie sah Damian schon im Sand liegen, doch der Trainer hielt sich auf dem Apfelschimmel, schien nur ärgerlicher als zuvor. Trotzdem tat er das einzig Richtige in so einer Situation und ritt den tänzelnden Hengst durch die Ecke. Im Schritt ritt Maili zu den beiden und runzelte die Stirn. „Ist alles okay?“


[Training | Windstoß | Damian und Diamant]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Sa 3 Okt 2015 - 19:52

Noch immer waren Diamant Nüstern gebläht und er tänzelte leicht. Sein Schweif peitschte unruhig hin und her und so ganz ließ er sich nicht beruhigen. Als Maili zu den Beiden rüber kam nickte Damian. "ja, alles gut. Er hat sich vor den Blättern erschreckt!", erklärte er und ritt im Schritt neben Maili her.
"Irgendwas musste ja kommen, es lief zu gut heute!", schnell hatte der Trainer seine gute Laune wieder gefunden und grinste Maili an.
"Ich galloppier ihn jetzt nochmal durch die Ecke und mach dann Schluss für heute! Muss mein Glück ja nicht überstrapazieren. Beim nächsten mal lieg ich sonst wirklich unten!", meinte er und trabte wieder an. Nachdem Diamant im Trab durch die Ecke ging, auch wenn er nach innen drängte, galloppierte Damian ihn wieder an und ritt ihn energisch durch die Ecke. Diamant zeigte durch starkes Schweifschlagen, dass ihm das gar nicht passte und als Damian ihn erneut durch die Ecke trieb, bockte er leicht, was Damian jedoch gut aussitzen konnte.
"Glaub mir, ich hab den dickeren Dickschädel von uns Beiden!"; knurrte er leise und erneut musste der Hengst durch die Ecke. Erst als er diese gelassen passierte, parrierte Damian durch und ließ sich die Zügel aus der Hand kauen.
Schließlich holte er den Hengst in den Schritt zurück und begann mit dem trockenreiten.
"Willst du noch was machen?", fragte er Maili und sah zu ihr und der Braunen rüber.
So langsam bekam er dann auch hunger und im Stall würde sicher bald ebenfalls das Futter für die Vierbeiner verteilt werden. Er wollte Abraxxas noch von der Weide holen und sehnte sich dann nach einer schönen Dusche und seiner bequemen Couch.


(Maili/ Training Diamant)
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Sa 3 Okt 2015 - 21:55

Die Nervosität des Pferdes begann allmählich auch Alkestis scheu zu machen, sodass Mai-Lin sie mit einigen brummelnden Worten zu beruhigen versuchte. Kein leichtes Unterfangen, wenn man parallel dazu auch noch Damian ansehen und zuhören wollte, um sicher zu sein, dass alles okay mit ihm und Diamant war. Das Grinsen konnte sie nur halb erwidern, schüttelte darüber eher den Kopf. Natürlich war es auch verständlich, das ganze locker sehen zu wollen oder es auch wirklich zu tun, aber ihr saß der Schreck tatsächlich noch in den Knochen. Warum also traf das nicht auch auf den Pferdetrainer zu?
Wahrscheinlich war das jedoch so eine typische Sache: wenn einem das eigene Pferd durchging, war es viel weniger schlimm, als wenn man anderen dabei zusehen musste, wie sich die Tiere erschraken. Sie konnte ja nichts tun, außer zuzusehen, dass ihre Stute die Gelegenheit nicht nutzte, um ihre Fluchtinstikte zu aktivieren und selbst abzugehen. Selbstverständlich hätte sie ihm helfen können, wäre etwas passiert, aber sie kannte Diamant nicht und würde einen Teufel tun, um kinoheldenhaft dazwischen zugehen! Und sie würde ihn auch nicht bevormunden.
„Pass auf, ja“, murmelte sie schließlich noch und trabte Alkestis selbst wieder an, um die Trainingseinheit nicht gerade mit einem Schrecken beendet zu haben. Doch sie hielt sich im anderen Teil des Platzes auf, darauf bedacht ihre Stute zu beschäftigen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kam. Sie zog das Tempo des Trainings zunächst etwas an, merkte dann aber, dass sie immer wieder zu Damian und Diamant hinüberschielte und dass es weder Alkestis noch ihr gut tat, wenn sie zu traversieren versuchte und gleichzeitig nur die Konzentration für eine Vorhandwendung aufbrachte. Es brachte nichts, sodass sie nach einem weiteren Galopp wieder durchparierte, eine Bahn lang trabte und sich die Zügel schließlich im Schritt aus der Hand kauen ließ. Sie könnte sich eine Idiotin schimpfen! Was war denn bitte los mit ihr?! Wenn sie das Training schleifen ließ, konnte sie auch gleich gehen und zum Bummelreiter an Sonntagen bei schönem Wetter werden.
Obwohl sie über sich ärgerte, lobte Mai-Lin Alkestis ausführlich, als sie zu Damian und dessen Pferd zurückkehrte. Immerhin war sie ruhig geblieben, während sich ein anderer erschrocken hatte und die Übungen hatte sie auch so ordentlich durchgeführt, wie sie es bei einer abgelenkten, müden Reiterin konnte.
„Nein, meine Konzentration ist weg. Da würde uns das Training nichts mehr nutzen und das Wetter wird auch schlechter“, antwortete sie und seufzte. Tatsächlich waren die Wolken zahlreicher geworden und auch der Wind nahm zu. Würden die Pferdepfleger und -azubis die Tiere selbst von den Koppeln holen? Oder sollte sie Herby selbst holen gehen? Alkestis war lange noch nicht so müde, dass sie den Weg zur Koppel nicht schaffen würde und Maili hatte, wenn sie ehrlich war, keinerlei Interesse daran, das Stück zu laufen. „Vielleicht reite ich noch zur Koppel, Herby holen...“, fasste sie ihre Überlegungen zusammen, als ein weiterer Windstoß nun auch Alkestis dazu brachte, einige Schritte zur Seite zu tänzeln.


[Damian | Training | Überlegung]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   So 4 Okt 2015 - 11:08

Damian nahm ihre Worte mit einem leichten Lächeln war. Maili schien sich Sorgen zu machen, dabei war der Sprung des Hengstes harmlos gewesen, der konnte ganz anders, wie Damian aus eigener Erfahrung wusste.
Auch Maili beendete jetzt ihr Training und ritt neben ihm her. Ihre Überlegung zur Koppel zu reiten war nicht gerade die Beste, denn es begann immer windiger zu werden und auch die braune Stute tänzelte jetzt.
"Ich muss Abraxxas auch noch von der Koppel holen, aber ich bring den Spinner hier vorher weg, sonst endet das für mich mal wieder im Krankenhaus.", meinte er.
Der Weg zwischen den Koppeln durch war breit genug, so dass zwei Pferde locker nebeneinander her gehen konnten, aber würde Diamant sich erneut erschrecken und ihn abwerfen, war ihm die Gefahr auf einen der Zäune zu landen doch etwas zu groß. Für Maili konnte er nicht entscheiden, aber so wie die Braune jetzt anfing zu tänzeln, hoffte er dass auch sie sich für den kurzen Fußmarsch entscheiden würde.
Diamants Atmung hatte sich beruhigt und das Fell am Hals war bereits getrocknet, so das Damian ihn in die Mitte der Bahn lengte, ausführlich lobte, denn bis auf den Sprung war es ein gutes Training gewesen, und schließlich abstieg.
Er zog die Steigbügel hoch und lockerte den Sattelgurt, ehe er auch die Trense lockerer schnallte und den Hengst erneut lobte.
"Ihr seid ein gutes Paar du und Aklestis! Aber du musst dir mehr zutrauen Maili!", grinste er die Azubine an.
Er meinte es ernst, was er sagte. Auch wenn er auf seinen Hengst konzentriert gewesen war, so hatte er doch ab und an zum anderen Paar rüber geschaut und jedesmal wenn Maili sich unsicher wurde, strauchelte auch die Stute und führte ihre Übungen nicht so sauber aus wie sie sollte. Wenn Maili das ablegen konnte, wären die beiden noch besser wie sie jetzt schon waren.
"Reitest du jetzt oder komm ich noch in den Genuss eines kleinen Spaziergangs mit dir?"; fragte er sie frech.


(beendet Training/ Maili)
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   So 4 Okt 2015 - 20:32

Mai-Lin schloss die Knie fester an den Dressursattel, als ihre Stute nun auch den Kopf ein wenig höher nahm. Schlechtes Wetter kannten sie bisher eher aus dem Inneren der Halle heraus und die junge Reiterin hätte nicht erwartet, dass einige Blätter und Wind Alkestis so aus der Fassung bringen konnten. Im Juli waren sie einmal in einen Sommerregenguss geraten, der sie höchstens etwas spritziger hatte werden lassen, womit sie aber beide klar gekommen waren. Ein Blick in den immer dunkler werdenden Himmel zeigte ihr aber, dass das hier wahrscheinlich kein Regenguss wäre, nach dem man dreckig, aber glücklich unter die Dusche sprang. Es sah mehr nach einem Gewitter aus. Wahrscheinlich würden sich bald alle zu den Koppeln drängeln – Besitzer, Azubis und Mitarbeiter – um die Pferde ins Trockene zu bringen. Es wäre eine Zeitersparnis, das Wagnis einzugehen und Maili sorgte sich um Herbsttänzer. Sie hatte ihn nie bei Gewitter draußen gelassen und Stress vertrug er keinen mehr. Nur wäre es dann sinnvoll, ihn an der Seite eines nervösen Sportpferdes laufen zu lassen?
Verdammt!, fluchte sie innerlich, wodurch sie die Worte von Damian nur halb hörte. Dann schüttelte sie langsam den Kopf. Der ältere Reiter hatte wahrscheinlich recht, auch wenn es ihr überhaupt nicht passte. Sie biss ein wenig die Zähen zusammen, als Alkestis erneut die Schritte verkürzte. So benahm sich kein entspanntes Pferd nach einem einfachen Training, was Mai-Lin zum Augenrollen brachte.
„Ruhig Mädchen“, sprach sie auf die Braune ein und kehrte schließlich auch vom offenbar hoch bedrohlichen Hufschlag in die Mitte. Diamant nahm die Windböen viel gelassener hin und bot ihr damit tendenziell einen Ruhepol. Nachdem sie wieder etwas ruhiger geworden war, lobte auch Maili ihr Pferd und ließ sich aus dem Sattel gleiten. Schnell stellte sie die Bügel hoch und lockerte den Sattel, ehe sie sich den Helm vom Kopf zog.
Das anschließende Kompliment traf sie vollkommen überraschend. Ihre heutige Leistung war allerhöchstens mittelmäßig gewesen! Und sie ahnte, dass es daran lag, dass sie sich von Damian hatte ablenken lassen, so unprofessionell das auch gewesen sein mochte. Sie zog daher überrascht die Augenbrauen hoch und merkte, wie sich noch ein anderes Gefühl in ihr ausbreitete: Freude. Sie liebte es, gelobt zu werden. Aber wer tat das denn nicht?
„Danke“, lächelte sie leise und zog Alkestis die Zügel über den Kopf. Bei seinen nächsten Worten warf sie ihm einen kecken Blick über die Schulter zu. „Mit dir Süßholzraspler soll ich spazieren gehen?“, grinste sie und führte ihre Stute vom Platz. „Dann sollten wir uns lieber beeilen.“


[Alkestis | Gedanken | Eingehen auf Damians Frage]
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   Mo 5 Okt 2015 - 20:16

Abraxxas würde es nicht stören bei Gewitter draußen zu stehen, solange es nicht direkt über ihm war, trotzdem wollte Damian ihn lieber im Stall wissen, wie auf der Koppel. Seine Pferde fuften Pferd sein und blieben auch mal bei Regen draußen, solange es nicht zu schlimm wurde, stärkte das nur das Immunsystem der Vierbeiner.
Aud Mailis Aussage hin lachte er.
"Ach komm, du wärst das erste weibliche Wesen, das nicht auf sowas steht!", grinste er sie an und führte den Schimmel vom Platz.
"Ich bring ihn nur schnell in die Box und befrei ihm vom Sattelzeug, dann können wir los!"; nickte er Mai-Lin zu und führte den Hengst in seine Box.
Schnell waren Sattel und Trense vom Pferd runter und in der Sattelkammer verstaut. Die Bandagen konnte er auch später noch abmachen. Sie würden den Hengst nicht stören, zumal er oft einbandagiert in der Box stand.
Er lief schon los Richtung Koppeln und traf Maili auf dem Weg dahin. Mit einer Hand fuhr er sich durch seine verschwitzten Haare, wodurch diese in alle Richtungen abstanden und sah gen Himmel.
"Da kommt ganzschön was auf uns zu!"; meinte er. Inzwischen türmten sich immer mehr dunkle Wolken und der Wind hatte zugenommen.
"Holst du Charming auch?" Er war gespannt wie der Falbe sich bei dem Wetter anstellen würde. Immerhin war er bereits heute Mittag, als sie ihn auf die Koppel gebracht haben recht nervös gewesen und da war das Wetter noch um einiges besser gewesen wie jetzt.
Schnell näherten sie sich den Koppeln. Ein wiehern zeigte ihm das sein Rappe Damian bereits erkannt hatte und angalloppiert kam. Kurz vorm Tor kam er zum stehen und sah seinem Reiter erwartungsvoll entgegen.
"Es geht doch nichts über Männerfreundschaft!"; lachte Damian.


(Maili/ Bringt Diamant in die Box/ auf dem Weg zur Koppel)
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ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   So 10 Jan 2016 - 21:33


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
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BeitragThema: Re: Dressurplatz   So 20 Nov 2016 - 16:30


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
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