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 Vielseitigkeitsstrecke

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Lawrence McKinley
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BEITRÄGE : 986
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Vielseitigkeitsstrecke   Sa 30 Mai 2015 - 22:31

Auf einer großen Lichtung im Wald liegt ein Geländeparcour, der sich ideal für das Vielseitigkeitstraining eignet. Hier liegen einige Baumstämme in allen erdenklichen Größen als Hindernisse auf dem Boden und zahlreiche andere "Natur"hindernisse sind aufgestellt. So findet man auch einen relativ breiten Bauchlauf, der die Lichtung durchkreuzt, der aber nicht zu tief ist, sodass die Pferde hindurchlaufen können. Des Weiteren findet man hier abgelegte Traktorreifen, die zum Klettern oder zum Springen genutzt werden können.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   Di 2 Jun 2015 - 17:57


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   Do 4 Jun 2015 - 13:05

Gun schnaubte entspannt ab und schüttelte leicht den Hals, sodass seine kurzgeschnittene Mähne nur so durch die Gegend flog und sich wieder ungeordnet auf seinen Hals niederließ. Schmunzelnd strich Daniel die Strähnen, die auf der falschen Seite lagen wieder zurecht und klopfte seinem Wallach behutsam den starken Hals. Der Braune war recht gelangweilt und wollte nach Hause, was nur verständlich war. Da die Geländestrecke nun mal recht weit vom Hof entfernt lag und es auch Zeit kostete, immer hin und her zu laufen, hatte der Vielseitigkeitsreiter es nun so geregelt, dass er sein Geländetraining vor das seiner Schüler legte und somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlug, könnte man sagen. Obwohl er es Sally eigentlich nicht zumuten wollte, noch eine ganze Reitstunde im Schritt herumzudackeln oder stehen zu bleiben. Heart-Shaped Gun war dagegen so entspannt, dass er mit seinem Gebiss spielend auch mal locker 20 Minuten am Stück einfach nur herumstehen konnte. Mal verlagerte er das Gewicht oder hob den Kopf, um ein paar Vögel zu beobachten, doch die meiste Zeit war er einfach froh, nach dem harten Training nichts mehr tun zu müssen. Es war aber eigentlich ideales Wetter – nicht zu warm, trocken und leicht bewölkt. Er vermutete jedoch, dass es heute Abend noch gewittern würde und hier wahrscheinlich den Boden ordentlich aufweichte. Nach diesem ersten Test seiner Azubis mit den neuen Pferden, würden sie dann wahrscheinlich auf Halle oder Platz ausweichen und am Springen und der Dressur arbeiten. Denn schließlich gehörte das zu ebenso großem Teil zur Vielseitigkeit, wie das Geländereiten.
Seine Azubinen machten sie eigentlich halbwegs gut auf ihren neuen Vierbeinern. Charming Boy of Thunderhall, den Mai-Lin zugeteilt bekommen hatte, war eigentlich ein sehr gut zu reitendes Pferd, wenn man nur wusste, dass man ihm seine Anweisungen vermitteln musste. Man durfte ihn nicht im Stich lassen, doch irgendwie hatte er das Gefühl, dahinter war seine Reiterin noch nicht so ganz gekommen. Zusätzlich dazu scheute er dann und wann, wenn er nicht vollkommen konzentriert auf sein Tun war, was auch vom Reiter beeinflusst werden konnte. Es mussten Gefahrenquellen ausgemacht und am besten umgangen werden. Hopste irgendwo eine Krähe umher, musste sie ihr Pferd in die andere Richtung stellen und ihn beschäftigen und weiter reiten, damit er sich nicht ablenken und aufregen ließ. Hier lag noch viel Arbeit vor ihnen, doch er glaubte natürlich daran, dass sie zur Abschlussprüfung ein fest eingeschworenes Team sein würden.
Lillian hatte dieses Jahr großes Glück mit Shawty Got Moves. Er war ein erfahrenes, gut ausgebildetes und an sich eifriges Pferd. Doch er langweilte sich schnell und begann sich eigenständig zu beschäftigen, wenn er sich unterfordert fühlte. Doch die Dunkelhaarige war eine gute Reiterin und würde damit schon klar kommen. Generell hatte sie das zuverlässigere und entspanntere Pferd erwischt, doch auch hier konnte man noch gut arbeiten, denn der Wallach konnte durchaus noch ein wenig Training in allen Disziplinen nötig, um weiterhin seine Sauberkeit an den Sprüngen und das richtige Herausreiten seiner GGA zu gewährleisten.

“Ihr habt euch nun lange genug herangetastet. Nun könnt ihr mal an die kleinen Sprünge gehen. Ich wollte auf Nummer sicher gehen, deshalb dürft ihr erst jetzt springen. Achtet darauf, dass ihr wirklich sicher seid und das auch eurem Pferd vermittelt. Lillian, du musst darauf achten, dass es Shawty nicht zu langweilig wird. Beschäftige ihn auch mit Volten, Gangwechseln und reite nicht immer die gleichen Hindernisse von der gleichen Hand an – mal links herum, mal rechts herum. Ihr macht das schon. Und Mai-Lin, du musst ihm schon deutlich sagen, was er machen soll. Chaming Boy ist nicht so erfahren wie Shawty. Gib ihm Sicherheit, in dem, was er tut, dann macht er alles mit. Und solltest du etwas entdecken, vor dem er sich erschrecken könnte, dann achte darauf, dass du ihn davon ablenkst und nicht glotzen lässt.“, gab er seinen beiden Azubinen nun Anweisungen für die ersten kleinen Sprünge auf ihren neuen Pflegepferden. Es war eine Sache, sowas auf einem Reitplatz zu machen, aber eine andere, gleich im Gelände zu starten. Eigentlich wäre es ihm lieber gewesen, wenn sie erst nur eine Dressurstunde abgehalten hätten, doch Lawrence hatte es für besser befunden, gleich auf die neue Geländestrecke zu gehen.

Gun xx Lillian & Mai-Lin xx gibt Anweisungen


Zuletzt von Daniel McHale am Do 4 Jun 2015 - 21:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mai-Lin Cheng
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ALTER : 23 Jahre jung
HERKUNFT : Auch wenn man es mir nicht direkt ansieht, so bin ich doch Amerikanerin, geboren in der Stadt der Stars und Sternchen, L.A..
AUSBILDUNG : In eineinhalb Jahren werde ich professionelle Vielseitigkeitsreiterin sein.

BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   Do 4 Jun 2015 - 20:03

Wie sehr sie ihn vermisst hatte! Nun, ganz richtig war das auch wieder nicht, zwischendurch hatte Mai-Lin eine hervorragende Ablenkung in Form des Jockeyazubis im ersten Lehrjahr Noa Shoemaker und seinem schier unstillbaren Hunger nach Leidenschaft, wenn auch nicht Liebe, gefunden, aber im Großen und Ganzen hatte sie Daniel McHale wirklich vermisst. Ein klein wenig flatterte ihr Herz immer noch, wenn sie seine Anweisungen hörte, ihn auf seinen Pferden sitzen und trainieren sah und in seiner Nähe war, obwohl sie sagen musste, dass es definitiv etwas mehr sein dürfte. War ihre Zuneigung abgeflacht? War sie noch geflasht von den Begegnungen mit dem Jockey und seiner unfassbar schwierigen Art? Maili war zwar durchaus an Menschen mit Arschlochgenen gewöhnt – der Freund ihrer besten Freundin konnte ein ziemliches Ekelpaket sein, wenn er wollte, und sowieso war sie vor ihrem Ausbildungsbeginn ziemlich viel rumgekommen, was das Kennenlernen von Menschen anbelangte – aber Noah war da doch von einem ganz anderen Kaliber. Sie wussten beide, dass es nur etwas Körperliches zwischen ihnen war und das war auch gut so. Daniel mit dem jungen Mann eifersüchtig zu machen, hatte allerdings so überhaupt nicht geklappt, weswegen sie ihrem Ausbilder immer noch keine andere Bezeichnung geben konnte als eben Ausbilder. Traurige Angelegenheit, aber sie wäre nicht die Tochter von Bailong Cheng, würde sie einfach aufgaben.
Ihr Vater war es auch, der sie dazu bewogen hatte, um ein Pflegepferd zu bitten. Herbsttänzers Herzleiden war im Sommer etwas schlimmer geworden, sodass sie ihn kaum mehr reiten konnte. Natürlich ging sie mit ihm spazieren, herzte und pflegte ihn, aber für ein Training auf ihrem Niveau war der kleine Mann nun auf keinen Fall mehr zu gebrauchen. Dafür hatte sich immerhin Alkestis gemacht. Oder eher daran gewöhnt, dass ihre Reiterin den längeren Atem hatte. Kleine Kämpfe fochten sie noch immer aus und Mai-Lin bezweifelte, dass ich das jemals ändern würde, aber sie waren über die Ferien auf ihrem Niveau geblieben und hatten ihr Vertrauen zueinander auf jeden Fall stärken können.
Davon war sie mit Charming Boy aber noch meilenweit entfernt. Der Falbe war ganz anders als die erfahrene Alkestis. Jeden Schritt schien sie ihm erklären zu müssen und daran war sie definitiv nicht gewöhnt. Dazu kam eine gewisse Scheu vor allem, was er nicht kannte. Was noch recht viel war. Aber sie war sich sicher, dass sie das schaffen würden. Ganz besonders, weil Daniel inzwischen auch der Meinung war, dass sie sich an die Hindernisse wagen konnten.
Glücklich über die Herausforderung grinste Maili ihrer Trainingspartnerin kurz zu, ehe sie die Zügen nachfasste und Charming Boy angaloppierte. Sie beschäftigte ihn zuerst etwas, ließ ihn im Tempo variieren, ehe sie einen niedrigen Baumstamm anvisierte. Wir machen das, mein Großer, rief sie ihm zu sprang schließlich noch etwas unschön, aber recht problemlos ab.


[Rückblick & Daniel / Pferde / Lily / Sprung]
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Lillian Adams
2. Lehrjahr
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ALTER : Die "Kleine" ist schon stolze, mutige 22 Jahre alt - wie die Zeit rast!
HERKUNFT : California girls are undeniable ...
AUSBILDUNG : Lillian hat es zwar schon geschafft, sich als Reiterin in der Branche einen Namen zu machen, doch jetzt will sie auch die Ausbildung zur Vielseitigkeitstrainerin hinter sich bringen.

BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   Do 11 Jun 2015 - 16:47

Es war schon ziemlich schade, dass Lilly Apokalypse hatte abgeben müssen. Der Tigerschecke war ihr im letzten Jahr unglaublich ans Herz gewachsen - die beiden waren ein verdammt gutes Team geworden, und wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie ihn niemals wieder abgegeben. Sie hatte davon gehört, dass ein paar Auszubildende ihre Pflegepferde hatten kaufen dürfen; doch ihr hatte mit Apokalypse niemand ein Angebot gemacht. Sie versuchte, Lewis McKinley das nicht übel zu nehmen, doch es war schwierig - der Warmblüter gehörte irgendwie schon zu ihr. Doch es war okay. Sie hatte ja immer noch die Möglichkeit, ihn täglich im Stall zu besuchen, und so wie es aussah, war er dieses Jahr auch nicht besetzt, sodass sie ihn vielleicht ab und zu mal ausleihen konnte, um mit ihm ein bisschen zu arbeiten. Die Bereiter würden sich sicher darüber freuen, immerhin war er nicht einfach unterm Sattel. Und sie hatte ja auch immer noch Gunshot - der inzwischen Siebenjährige war so verdammt gut im letzten Jahr geworden, im Sommer hatten sie sich sogar ein paar Preisgelder einheimsen können; was die Presse natürlich ziemlich gefreut hatte. Adams war zurück, Gunshot ein aufsteigender Stern: es war ziemlich fantastisch.
Und jetzt durfte sie Shawty in ihre Rasselbande aufnehmen. Der Wallach war kleiner, als sie es von Gunshot gewohnt war, und durchaus auch besser zu reiten als ihr aufgekratzter Junghengst. Der Dunkelbraune war ein herzensgutes Ding, und war die ganze Zeit aufmerksam, als sie sich den Weg zur Strecke bahnten. Doch man merkte auch, dass er verdammt viel Energie hatte. Immer wieder musste sie ihn zurückhalten, parieren, ablenken - es war ein Spaß. Nein, wirklich, Shawty war mal wieder ein Pferd, mit dem sie richtig Spaß haben würde: denn bekanntlich waren die, die vor Energie sprühten, und die Satansbraten ihre Spezialität. Es war schon ziemlich klasse, was die Hofleitung für ein gutes Auge für ihre Auszubildenden hatte. Da war Lilly jetzt auch im zweiten Jahr ziemlich von begeistert.

Als die drei Vielseitigkeitsreiter die Strecke erreichten, merkte Lilly sofort, dass ihr Pferd loswollte - es schien, als würde er sich spannen wie ein Bogen, als er das erste Hindernis sah. Interessant. Dennoch behielt sie den Wallach bei sich, sorgte dafür, dass er still stehen blieb, während Daniel seine Anweisungen gab. Es war schön, wieder mit ihm zu trainieren. Der Brite war ein hervorragender Trainer, ein Vorbild - ein Freund. Sie hatten sich zu lange nicht mehr gesehen, das musste Lilly zugeben. Doch trotzdem hatte Lilly jetzt deutlich besseres zu tun, als mit ihrem Ausbilder zu quatschen: erstmal galt es nämlich, ihren aufgeregten Wallach zu beschäftigen. Sie ging gar nicht erst auf Sprünge los, sondern nutzte eine weitere Fläche zwischen Wasser- und Hügelhindernis, um einige Galoppwechsel zu vollziehen und ihn in der Schulter etwas aufzulockern. Er stand gut am Zügel, doch sie konnte geradezu spüren, wie es ihn drängte, zu springen.
Sie entschied sich als ersten Sprung für eine kleine Hecke, die relativ separiert stand, sodass sie ihn noch wieder einfangen konnte, wollte er sofort weiter. Shawtys Galoppsprünge waren eigentlich nicht die weitesten, dennoch legte er ordentlich an Raumgriff und Geschwindigkeit zu, als sie ihn schließlich darauf zu lenkte. Die junge Reiterin musste ihn wenig auf den Sprung aufmerksam machen, er sprang ganz selbstverständlich mit einem super Abstand darüber hinweg - lediglich von ihrem Fahrtwind raschelten die Blätter ein wenig, was den Dunkelbraunen aber weniger störte als die Tatsache, dass sie ihn danach durchparierte und im Trab auf einen relativ engen Zirkel schickte.


{ Gedanken | erster Sprung mit Shawty }
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   So 28 Jun 2015 - 18:21

Kritisch beobachtete Daniel seine beiden Schülerinnen. Obwohl sie nun schon ein Jahr unter seiner Fuchtel standen, hatten sie nicht die nötige Erfahrung, um mit einem gänzlich neuen Pferd allein auf einem Geländeparcours fertig zu werden. Und das war kein Zweifel an dem Können der beiden, sondern eine Tatsache. Erfahrung gewann man mit der Zeit und er selbst war nun schon 30 Jahre alt und ritt seit er denken konnte. Er hatte viele europäische Vielseitigkeitsstrecken gesehen, eine anspruchsvoller als die andere. Diese hier war eine nette Trainingsstrecke und für seine Zwecke perfekt. Gun fehlte ein wenig der Anspruch und wenn er mit Sally erst so weit war, dann würde er mit ihr wohl zu einer anderen Strecke fahren – oder Lawrence noch einige Dollar für den Bau von neuen Hindernissen ab diskutieren. Das war zwar etwas selbstsüchtig und normalerweise war er nicht so, doch schließlich war er nicht nur hier, um junge Talente auszubilden. Er wollte auch die Zeit nutzen, die er dadurch hatte, um mit seinem jungen Sportpferd voranzukommen. Vielleicht würde er eines Tages mit Mai-Lin und Lillian eine ‚Exkursion‘ unternehmen, wenn sie in ihrem letzten Jahr waren und gut genug für größere Geländestrecken. Er würde gern nach Lexington fahren, wo die Vier-Sterne-Vielseitigkeit ausgetragen wurde, doch ob McKinley die Gelder dafür bewilligen würde – außerdem handelte es sich um eine 30-Stunden-Fahrt. Für die Pferde wäre das eine große Belastung, aber noch immer besser als Fliegen. Warum war in den Staaten bloß alles so furchtbar weit auseinander?
Als erstes konnte Mai-Lin sich dazu entscheiden, welchen Sprung sie nahm. Für ihre Verhältnisse, mit dem weniger erfahrenen Pferd, lief es recht problemlos. Der Abstand, Sprung, Tempo und aufkommen des Pferdes waren noch deutlich zu verbessern. Ihre eigene Haltung über dem Sprung war jedoch nicht so schlecht, darauf hatte er allerdings im letzten Jahr auch sehr geachtet. “Für’s erste gut gemacht. Du hast ihn sicher über den Sprung bekommen, aber an der Sprungtechnik solltet ihr noch einmal auf dem Springplatz arbeiten. Dazu kommen wir diese Woche aber noch, keine Sorge.“, kommentierte er ihren Sprung sachlich. Das angekündigte Springtraining war für ihn eine Möglichkeit, die er seinen Schülern gab, doch für diese konnte es wohl auch soetwas wie eine Drohung sein. Das kam eben immer ganz darauf an, wie sehr man seinen Unterricht mochte oder hilfreich fand. Bei der Asiatin hatte er allerdings nie das Gefühl gehabt, dass sie seinen Unterricht gar nicht hilfreich fand. Doch manchmal war es eben schwer, seine eigenen Fehler zu akzeptieren und sich von anderen verbessern zu lassen.
Sein anderes Pferd-Reiter-Paar brauchte etwas länger. Dafür klappte ihr Sprung aber auch deutlich besser, denn Moves war einfach ein Könner. Das gefährliche bei einem Pferd wie ihm war nur, dass es dazu kommen konnte, dass das Pferd beinahe alles allein machte – und das sah er absolut nicht gern. “Das sah sehr gut aus, aber pass auf, dass er nicht alles allein macht. Es ist schön, ein erfahrenes Pferd zu haben, das einem unsicheren Reiter helfen kann. Doch du bist eine gute Reiterin, also zeig mir, was du kannst und lass ihn nicht ganz allein den richtigen Absprung finden und das Tempo wählen. Ich will dich auch diese Woche noch auf dem Springplatz mit ihm wiedersehen. Um Gunshot können wir uns auch noch später kümmern, den kennst du ja schon.“ Damit war die Springstunde besiegelt. Er würde mit Rebecca reden müssen, wann sie ihre Stunden gelegt hatte, damit er den Springplatz für seine Schüler hatte. Aber den Abend gab es ja auch noch, dann mussten sie eben das Training ihrer anderen Pferde nach hinten verschieben, wenn alle Reitflächen am frühen Nachmittag belegt waren. Doch er hatte ja zwei engagierte junge Frauen, die sich nicht beschweren würden – und wenn doch hatten sie sowieso keine Wahl, wenn sie ihre Zwischenprüfungen schaffen wollten. Dan war wirklich freundlich und diplomatisch im Unterricht, doch er schenkte keinem seine Ausbildung.
“Ihr könnt jetzt noch einen Moment im Leichttrab austraben und dann zurück zum Stall reiten. Wir sehen uns morgen. Wo und wann wir uns sehen lasse ich euch noch wissen, wenn ich mit meinen Kollegen geredet habe.“, erklärte er die Stunde für beendet, nickte beiden noch verabschiedend zu und wendete dann Gun, um zurück zum hoch zu reiten.

Gedanken xx kommentiert Sprünge xx beendet Stunde
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Mai-Lin Cheng
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   Mi 1 Jul 2015 - 20:41

An der Seite von Lillian Adams zu trainieren, war ein Drahtseilakt zwischen Neid und Ansporn. Mai-Lin wusste, dass die Amerikanerin schon bedeutende Siege eingefahren hatte, ihre Pferde praktisch selbst trainierte und im Reitsport wirklich, wirklich erfolgreich war. Normalerweise hätte das gereicht, um sie vor Neid grün werden zu lassen. Doch musste sie auch sagen, dass sie der Wettbewerb anstachelte. Sie waren zwar noch nie im direkten Vergleich bei einem Turnier gestartet, aber auch im täglichen Training war der Schwarzhaarigen bewusst, dass sie Lily nicht in allem das Wasser reichen konnte. Aber sie war sich sicher, dass sich das ändern könnte und würde. Doch noch war sie von diesem Ziel weit entfernt, wie sich jetzt auch wieder an Daniels Worten zeigte.
Mai-Lin biss sich auf die Unterlippe, als sie das Lob für die andere vernahm. Es war das ewige Spiel und ein ziemliche s Problem: die Verbesserungsvorschläge für Lily vernahm sie nicht mehr wirklich. Nur das „Sehr gut“ hallte in ihren Ohren nach, schwoll zu einem Echo an und ließ sie den Druck auf ihre Unterlippe verstärken. Es war kindisch, tief in ihr war ihr das auch bewusst und wahrscheinlich war es nur einer Fliege zu verdanken, wegen der Charming Boy seine Mähne schüttelte und sie so ins Hier und Jetzt zurückholte, dass sie sich nicht in einem Strudel dunkler Gedanken wiederfand, die sie nicht gegen ihre Kollegin hegen wollte. Daher tätschelte sie ihrem Pferd schwungvoll den Hals.
„Dann sehen wir uns also morgen... spätestens“, verabschiedete sie sich von ihrem Ausbilder und zwinkerte kurz, als sie sicher sein konnte, dass Lillian davon nichts bemerken würde – Daniel hingen sehr wohl, auch wenn dieser verdammte Brite so tat, als hätte er ein Keuchheitsgelübde abgelegt. Mai-Lin war nicht daran gewohnt, dass man sie ignorierte. Sie sah blendend aus, stammte aus einer mehr als nur guten Familie, hatte Geld und konnte mit Pferden umgehen. Dass ein Mensch sie so sehr auf Distanz hielt, kratzte nicht nur an ihrem Ego, es hinterließ ganze Gräben. Noah war da eine schöne Abwechslung gewesen, aber eben nicht mehr. Wie ein Sonnentag im verregneten London.
Die Schwarzhaarige ließ Charming Boy noch eine Runde im Trab gehen, ehe sie sein Tempo verlangsamte und sich die Zügel aus der Hand kauen – zumindest so weit sie ihm schon trauen konnte. Er war ein wundervolles Pferde, das spürte sie, aber eben noch jung und etwas unkoordiniert. Trotzdem beschloss sie, einen längeren Rückweg zu wählen. Ein junges Pferd vertrug etwas mehr Bewegung und sie wollte sich außerhalb des Trainings ein Bild ihres neuen Schützlings machen. So ließ sie sich die Sonne ins Gesicht scheinen und dirigierte den Wallach mit sanften Hilfen über die Waldwege. Sie versuchte, entspannt zu bleiben, um Charming Sicherheit zu vermitteln. Daniel hatte ihr erzählt, wie schreckhaft ihr Pferd sein konnte. Doch da sie an Alkestis' Ausbrüche und Langeweileattacken gewöhnt war – sprich wusste, wie aufmerksam sie sein musste – gelangten sie entspannt zurück auf den Hof, ohne dass ihr Pferd versucht hätte, irgendetwas schrecklich suspekt zu finden.


[Lillian / Stundenschluss / Charming Boy und Rückweg ---> Stall]
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Lillian Adams
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   Di 7 Jul 2015 - 21:00

Shawty war auf eine Art anstrengend, die Lillian bis jetzt eher selten kennen gelernt hatte. Ihre Anfängerpferde waren erfahrene Sportler gewesen, die ruhig, gelände- und parcourssicher gewesen waren. Darauf war ihre erste Spackenstute gefolgt, die sie auf der Horizon Ranch geritten hatte. Dort hatte sie gelernt, dass man immer aufmerksam sein musste, dass man einem Pferd nichts schenken durfte, was es verdient hatte, und so weiter und so fort. So hatte sie schließlich mit der französischen Stute einiges gelernt - vor allem Sattelfestigkeit. Darauf war Gunshots großer Bruder gefolgt, ein bildhübscher grauer Wallach, der ihr nur darin Probleme gemacht hatte, dass er sich immer viel zu sehr hatte antreiben lassen und viel zu verfressen war. Wenn sie nicht aufpasste, würde der auch auf dem Turnier durchparieren zum Grasen. Gunshot hatte Feuer im Arsch. Er war jung, talentiert, und springgeil - der musste erst noch seine Grenzen lernen. Das war schwierig, aber man konnte ihn einschätzen.
Shawty war eine andere Geschichte. Vermutlich lag es daran, dass er so lieb war - so traute man ihm nicht zu, dass er eine tickende Zeitbombe war. Lilly hatte es Daniel auch am Anfang nicht so recht geglaubt, doch jetzt, wo sie auf ihm saß, wo sie jede seiner Bewegungen aufmerksam beobachtete, da merkte sie es erst so richtig. Es war schon irgendwie lustig, wie der knuffige kleine Wallach auf einmal so spritzig wurde und so gegen den Zügel drängte, sobald er auch nur in die Nähe eines Sprunges kam. Ein weniger erfahrener Reiter hätte sicherlich Probleme bekommen, doch Lilly ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, parierte nur immer wieder durch, brachte ihn mit engen Kurven und immer wiederholenden Volten und Zirkeln immer wieder dazu, langsamer zu werden. Was Mai-Lin und Daniel machten, interessierte sie nur so weit, dass sie darauf achtete, weder Mitazubine noch Trainer in die Quere zu kommen.
Das Lob tat gut, aber auch die Kritik - oder Warnung, je nachdem, wie man es sah - war ihrer Meinung nach verständlich und angebracht. Eine weitere Gefahr eines so erfahrenen Pferdes: sie lief Gefahr, sich irgendwann zu sehr auf ihren Partner zu verlassen und unvorsichtig zu werden. Ähnlich wie bei Leon und ihr - doch den Gedanken vertrieb die junge Reiterin, noch bevor sie wirklich damit anfangen konnte. Sie musste sich weiter auf das Training konzentrieren - darauf, Shawty zu entspannen, die Idee aus seinem Kopf zu kriegen, dass er nochmal würde springen dürfen. Das gelang ihr jedoch erst, als die drei Pferd-Reiter-Paare schließlich die Strecke verließen, sich auf den Heimweg machten. Es war schon irgendwie amüsant, wie anders Shawty war, sobald man ihm Sprünge vorsetzte.
Das würde noch echt lustig werden.


{ Pferde | Shawty | zum STALL }
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   So 10 Jan 2016 - 21:35


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
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BeitragThema: Re: Vielseitigkeitsstrecke   So 20 Nov 2016 - 16:31


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
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Vielseitigkeitsstrecke
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