THESE ARE THE GLORY DAYS FROM NOW UNTIL FOREVER WE'VE COME ALONG WAY AND THE ROAD IS CLEAR FOR ANOTHER HUNDRED YEARS
 
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 Reiterstübchen

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Lawrence McKinley
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BEITRÄGE : 977
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Reiterstübchen   Mo 30 Dez 2013 - 17:58


In das Reiterstübchen, das oberhalb des Putztraktes liegt und in das man über eine Treppe am Ende von diesem gelangt, kehrt man gerne nach der Reitstunde ein, um sich mit den anderen zu treffen, schnell einen Kaffee zu trinken, oder sich an kalten Tagen am großen Kachelofen zu wärmen, der im Winter regelmäßig angeschürt wird. Am großen Tisch im rechten Teil des Raumes hat man durch eine große Glasscheibe direkten Blick auf das Geschehen in der Reithalle.
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Lawrence McKinley
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Sa 8 März 2014 - 14:37


PLOT 3

Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Es ist so weit! Nachdem das erste Quartal des Ausbildungsjahres für die Azubis geschafft ist, steht nun das erste große Turnier an. Hier werden erstmals die Leistungen der Auszubildenden von international anerkannten Richtern beurteilt und bewertet. Dass das relativ bekannte Drei-tägige-Februar-Turnier dieses Jahr auf den Heaven Meadows Anwesen ausgetragen wird, gibt natürlich einen zusätzlichen Push, lastet jetzt auch noch der Druck der Erwartungen der Hofleitung auf den jungen Menschen.
Die Reitlehrer sind dennoch zuversichtlich, dass ihre Schützlinge gut abschneiden werden, obwohl die Konkurrenz groß ist. Aus der gesamten Umgebung und auch aus anderen Teilen des Landes, kommen viele Reiter an die Westküste nach Kalifornien, um sich hier unter Beweis zu stellen. Dabei sind ebenso nationale wie auch internationale Reiter vertreten, wenn Letztere sicherlich auch in der Unterzahl sind, so verfolgen sie doch alle dasselbe Ziel: in der gewählten Disziplin den begehrten Siegerpokal abzuräumen.

Während nun also erfahrene Hasen des Sportgeschäfts das Ganze relativ gelassen angehen, weil sie den Stress und die Hektik eines solchen Turniers gewohnt sind, ist besonders für die Neueinsteiger und die unerfahrenen Turnierreiter die Aufregung groß.
Wenige Minuten vor dem ersten Start liegen die Nerven blank, die Pferde sind auf Hochglanz poliert, einige tummeln sich schon auf dem Aufwärmplatz, andere kontrollieren noch ein letztes mal nervös, ob die Kleidung auch ja sauber und das Pferd richtig eingeflochten ist. Niemand will hier enttäuschen oder gar versagen, fließt die Bewertung der Jury heute ja auch mit in die Endjahrespunktzahl der Azubis ein.
Auf dem ganzen Hof herrscht reges Treiben, Reiter in schwarzen Jacket und weißer Turnierhose schreiten den Parcour ab, das Orga-Team wuselt über die Plätze, damit beim Start auch alles in Ordnung ist. Die Tierärzte kontrollieren bereits einige Pferde auf Doping - und die Azubis?
Für die ist es nun erstmals an der Zeit, dass sie ihre reiterlichen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Am heutigen Tag finden vormittags die Springen in den Klassen E-S und nachmittags die Dressur E-M statt. Am darauffolgenden Tag kommt es dann morgens zum Gallopprennen über 3400m, mittags findet der Distanzritt statt und ab 15.00 Uhr beginnen die Reiterspiele an denen jeder Azubi VERPFLICHTEND mit dem jeweiligen Pflegepferd teilnimmt. Am letzten Turniertag findet um 10.00 Uhr das Westernturnier und ab 16 Uhr sind dann alle herzlich zur Siegerehrung eingeladen.
Es stehen also drei aufregende Tage bevor. Für den gesamten Hof. Also, worauf wartet ihr noch? Letzter Kontrollcheck und dann rauf aufs Pferd oder die Tribüne. Lasset die Spiele beginnen!

> Mittwoch, 24. Februar
> Vormittags, 9.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 11°
> es wird jedoch langsam wärmer und verspricht ein angenehmer Tag mit vereinzeltem Sonnenschein zu werden

ALLE, DIE AM SPRINGEN teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz; in einer halben Stunde beginnt das Springen! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Fr 15 Aug 2014 - 23:44

PLOT 3
Von Siegern, Stress und Prüfungsangst

Schneller als gedacht, verging der Vormittag mit einem rasanten, packenden Springen, das sicherlich Höhen und Tiefen hatte. Es war ein spannender Wettkampf mit manchmal haarscharfen Entscheidungen und einer Menge Adrenalinkicks - nicht nur für die Reiter auf ihren Pferden.
Der erste Turniertag ist in vollem Gange und scheint schon jetzt ein voller Erfolg für die Heaven Meadows Stables zu sein. Die Starter des Gastgeberstalls konnten allesamt mehr als zufrieden stellende Ergebnisse in der ersten Disziplin des Turniers verzeichnen. Einzig und allein der Sturz von Juliena Grossworth sorgte für einige Schrecksekunden, doch sowohl Pferd, als auch Reiterin scheinen mit einem Schreck davongekommen zu sein. Aufgrund von jeweils einem Abwurf konnten leider weder Lillian Adams noch Callum Moreno die vorderen Plätze belegen, haben mit ihren jungen, unerfahrenen Pferden aber zweifelsfrei eine super Leistung gezeigt. In den zwei höchsten Klassen konnten dann sogar zwei Siege für die HMS eingefahren werden. Der erfahrene Vielseitigkeitslehrer Daniel McHale entschied mit seinem Heart-shaped Gun das Rennen ebenso für sich, wie der erfolgsverwöhnte Isaac Haber auf der alternden Cloud Atlas Sextet. Ebenso zeigten Shana McCormick und Rebecca Lacroix eine fehlerfreie Leistung und konnten sich damit im S-Springen die vorderen Plätze sichern.
Nach der Auswertung des Springens und einer kurzen Siegerehrung mit Ehrenrunde, gab es eine kurze Pause, in der alle einmal durchschnaufen und die Pferde zurück in die Box, oder sogar auf die Weide bringen konnten. Als nächstes steht nun die Dressur auf dem Plan, die ebenfalls nicht gerade wenige Gäste anlockt. Während sich die Springreiter also zurücklehnen und erstmal eine Stärkung brauchen, kommt nun langsam Aufregung bei den Dressurreitern auf und die ersten machen sich daran, die Pferde fertig zu machen, bevor es ins Viereck zum "tanzen" gehen kann.

> Mittwoch, 24. Februar
> Nachmittags, 15.15 Uhr
> sanfter Sonnenschein, ca. 18°

ALLE, DIE AN DER DRESSUR teilnehmen machen nun ihre Pferde fertig und begeben sich auf den Aufwärmplatz(Springplatz); in einer 3/4 Stunde beginnt die Dressur für die ersten HMS-Starter! ALLEN ANDEREN ist es freigestellt wo sie posten, allerdings solltet ihr euch an den natürlichen Turnierflair halten, d.h. startet jetzt keinen Ausritt o.Ä. Nehmt z.B. Plätze auf der Tribüne ein etc.
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Fr 2 Jan 2015 - 18:52


PLOT 4

Von Überfliegern, Möchtegernen und Kindheitshelden

Der erste Turniertag hatte voll eingeschlagen. Die Heaven Meadows waren besser besucht gewesen, als alle vermutet hatten und so erhofft man sich vom zweiten Turniertag Ähnliches, zumal dieser mit seinem Programm den größten Unterhaltungswert bieten dürfte.
Nicht ganz so früh wie noch am ersten Tag geht es am 25. Februar los, doch schon um 10.00 wird der Startschuss zum Auftaktrennen fallen, das auf der Rennbahn ausgetragen wird.
Während die meisten Azubis erst am Nachmittag wieder an den Start gehen, heißt es für einige wenige, aufstehen und Pferde fertig machen. Das Adrenalin schießt schon jetzt so manchem Rennpaar durch die Adern und die edlen Vollblüter tänzeln nervös über den Hof. Obwohl am zuvorigen Tag noch mildes Wetter geherrscht hatte, zeigt sich an diesem Donnerstag bereits früh morgends die Sonne mit den ersten Strahlen und verspricht ein lauwarmer Tag zu werden.

Frühzeitig trudeln nun die Besucher ein und suchen sich die besten Plätze auf der Tribüne, versorgen sich mit einem zweiten Frühstück an den Imbissbuden oder sehen sich den Hof an. Viele waren schon am Vortag hier und sind nun gespannt, was das Turnier noch so zu bieten hat. Neben der Bahn wurde ein kleiner Stand aufgebaut, an dem man wie bei einem richtigen Rennen auf die einzelnen Starter wetten kann. Auch diese Möglichkeit wird zahlreich wahr genommen und auch der ein oder andere vom Hof hat bereits seinen Tipp abgegeben. Angeboten wird die Platzierungswette (Tippen der Reihenfolge ins Ziel), die Triplewette (Tippen Belegung von den ersten drei Plätzen) und die Siegeswette (wer wird Sieger), wobei Letztere mit dem höchsten Gewinn versehen ist. Insbesondere bei den jüngeren Besuchern kommt dieses Glücksspiel gut an, doch auch viele Erwachsene erfreuen sich am Tippen. Bis das Hoffen losgeht, dauert es nun nur noch wenige Minuten, sodass sich langsam aber sich fast alle auf den Tribünen eingefunden haben und nun zusehen wie die Jockeys mit ihrern Pferden das zweite Mal nach ihrer Vorstellung den Platz betreten und in die Startboxen geführt werden. Einige Pferde scheuen angesichts der Enge in den Boxen, manche geben sich wie die großen Profis und gehen selbstsicher hinein. Der Countdown läuft und nun kann es jeden Moment losgehen in dem sich die Türen öffnen, die Pferde herauspreschen und erneut alles auf Sieg gesetzt wird.

> Donnerstag, 25. Februar
> Vormittags, 10.00 Uhr
> milder Morgen, ca. 15°
> es wird jedoch langsam wärmer und die Sonne kämpft sich ihren Weg durch die Wolkendecke frei

Wie schon am zuvorigen Tag, ist die Teilhabe am Turnier für niemanden Pflicht. Jedoch gilt weiterhin die Regel, dass keine großartigen Aktionen wie Ausritte oder intensive Springtrainings vollzogen werden. Wer sich mit den Pferden beschäftigen möchte, kann dies gerne bei der Fellpflege, einem Koppelbesuch o.ä. tun.
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   So 1 März 2015 - 17:47


PLOT 5

Zeit für die große Pause

Endlich ist sie da, die ersehnte Auszeit! Semesterferien. Gibt es etwas Schöneres als das? Für die Auszubildenden der Heaven Meadows Stable wohl kaum nach den anstrengenden Trainingswochen und dem Turnier, das trotz der angenehmen Abwechslung doch für alle Beteiligten Anstrengend war. Obwohl die Azubis und Ausbilder viele Schleifen hatten einfahren können, waren diese Leistungen schnell wieder vergessen. Nachdem die letzten Zelte und Stände abgebaut waren, der Müll beseitigt und wieder allgemein Ruhe eingekehrt war, hatte der Alltag wieder begonnen. Und das hieß Training, Training, Training. Sich nebenbei noch um das eigene oder das Pflegepferd kümmern und das andere liebe Vieh, sofern vorhanden. Viel Zeit für Partys oder Freizeitaktivitäten blieb da nicht wirklich. Wenn man es mal schaffte sich am Wochenende mit Freunden zu treffen, grenzte es ja schon fast an ein Wunder.
Doch diese Zeit ist nun vorbei – zumindest für einen Monat. Nun können die Azubis sich ihre Trainingszeiten selbst einteilen, das offizielle Training mit den Ausbildern ist für diese Zeit ausgesetzt. Das bietet natürlich neue Freiheiten und Zeit, die für Ausritte oder anderweitige Ausflüge genutzt werden kann. Seit langer Zeit ist man am Abend nicht mehr vollkommen geschlaucht und kann auf Partys gehen. Und das sonnige kalifornische Wetter lädt geradezu dazu ein, schon einmal zu testen, wie warm der Pazifik eigentlich im April ist. So angenehm wie es sein könnte, sollten sich die Azubis ihre freie Zeit aber nicht machen, denn nach den Ferien warten die wichtigen Prüfungen für die es noch viel zu trainieren gibt. Vier Wochen auf der faulen Haut liegen wäre ja auch wirklich zu schön. Für außerplanmäßige Trainingseinheiten stehen natürlich die Ausbilder trotzdem bereit und geben gern Reitstunden oder auch nur Hilfestellungen in einem lockeren Rahmen. Was sonst etwas unorthodox ist, ist in den Ferien durchaus auch mal möglich – der Kreativität, was Trainingseinheiten angeht, sind keine Grenzen gesetzt.


> Samstag, 4. April
> Nachmittags, 14.00 Uhr
> Sonnenschein, 20°C
> das Wetter verspricht weiterhin so zu bleiben und kündigt einen milden Abend an

Es ist freigestellt, was ihr macht, doch beachtet, dass das Mittagessen bereits geschehen ist und nun am Nachmittag entweder etwas in der Stadt oder auch auf dem Hof mit den Pferden gemacht werden kann. Trainingseinheiten mit den jeweiligen Ausbildern sind möglich, ebenso wie Ausritte oder Shoppingausflüge in die Stadt.
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Di 2 Jun 2015 - 17:51


PLOT 6

Neues Jahr, neues Glück

1 ½ Monate der freien, unbeschwingten Zeit liegt hinter Lehrern, Schülern und Pferden. Wochen, in denen die Tiere die Freiheit auf den Wiesen genossen und nur die Privatpferde bewegt wurden. Wochen, in denen kein Schüler zu den Büchern greifen und sich dahinter verstecken musste. Wochen, in denen keine Trainingsstunde geplant und Leistungsschreiben angefertigt werden mussten. Allen hatte diese Zeit gut getan. Viele haben sie für einen Urlaub genutzt. Entweder in der Heimat oder fern ab an einem anderen schönen Landstrich dieser Erde.
Pünktlich, zwei Wochen bevor das neue Lehrjahr startet, sind dann alle wieder zurück auf dem Hof. In den ersten beiden Augustwochen sind schon die neuen Azubis auf dem Hof eingezogen und mit ihnen neue Privat- und auch das ein oder andere Reitschulpferd. Für besonderes Aufsehen sorgte zweifelsohne die Hochzeit von Lawrence McKinley und Rebecca Lacroix, die eine großartige Feier auf dem Hof war. Doch auch dieses Fest ist vorbei und so begann einige Tage später, am 01. September, auch schon wieder das neue Lehrjahr. Für die einen geht es in die zweite Runde, für die anderen ist es das erste Jahr auf dem Hof und ganz gespannt sind alle natürlich nur auf eins: die neuen Pflegepferde. Wer wird in diesem Jahr ihr vierbeiniger Begleiter durch dick und dünn? An wen wurde das Lieblingstier verteilt? Und hat man selbst vielleicht den geheimen Wunschkandidaten zugeteilt bekommen? Nun endlich hat das Warten ein Ende. Und nach einer Woche Theorieunterricht startet schließlich am 09. September der praktische Teil der Ausbildung in Form der ersten Stunde auf den neuen Pflegepferden. Für alle Beteiligten ist es eine aufregende Sache, denn sowohl die Pferde bekommen neue Reiter, als auch die Azubis, die neuen Partner bekommen und die Lehrer, die sich auf die neuen Paare einstellen müssen.
Inzwischen ist die erste Stunde in vollem Gang und das erste Betasten ist größtenteils überstanden. Die Unterrichtseinheit geht schon in die Schlusseinheiten und danach wartet dann doch ein wenig freie Zeit bis es ins Bett geht.

> Mittwoch, 09. September (->Geburtstagsliste)
> Nachmittags, 15.10 Uhr
> ein noch relativ warmer Tag, sonnig, ca. 25°
> ein paar Wolken zeigen sich schon am Himmel und lassen auf ein abendliches Sommergewitter schließen

Da wir mit der ersten Unterrichtseinheit beginnen, sind die Postingpartner schon festgelegt. Es findet Gruppenunterricht statt. Dabei erfolgt die Verteilung auf das Gelände folgendermaßen:

Dressurreiter (Dressurplatz)
Lawrence McKinley – William Cavanaugh
Guillén Jozé – Raven Blackwater&Joana Collins
Springreiter (Springplatz)
Rebecca Lacroix – Ava Reed&Miranda Gillingham
Vielseitigkeitsreiter (Vielseitigkeitsstrecke)
Daniel McHale – Mai-Lin Cheng&Lillian Adams
Jockeys (Rennbahn)
Alex Salas – Sophie Ferall&Noah Shoemaker
Westernreiter (Reitplatz)
Darian O’Donneil – Patrick Murray
Bereiter (Reithalle)
Isaac Haber – Shana McCormick&Noriko Cromwyll&Aaron Harris
Pferdepfleger (Hengststall)
Ciara Rothwood – Dorothea Kaiser
Tierärzte (Stuten-&Wallachstall)
Josephine Bernard – Emma Carter&Carolin von Meeden

Nach dem Unterricht steht die restliche Zeit des Tages allen frei zur Verfügung und neue Postingpaare können gebildet werden.
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Rebecca McKinley

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BEITRÄGE : 193
ALTER : Ich kann auf 45 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken und eben die weitergeben.
HERKUNFT : Die Stadt, die niemals schläft hat mich geprägt, aber nicht zu einer typischen New Yorkerin gemacht.
BERUF : Zusammen mit Lawrence leite ich den Hof als Stellvertretende Hofleiterin, davon abgesehen lehre ich Springreiten.

BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Sa 31 Okt 2015 - 13:25

Unterzuckerungen waren keine angenehme Sache. Noch während Rebecca die Stallgasse durchquerte, nur am Rande wahrnahm, wer sich noch darin herumtrieb, um die Pferde zu versorgen, spürte sie, dass sich auch ein leichter Schweißfilm auf ihrem Rücken bildete. Sie hätte sich ohrfeigen können, dass sie nicht besser darauf geachtet hatte, wie ihre Werte waren. Das allgemeine Getummel auf der Koppel und das Gewitter hatten sie einfach alle überrascht, eigentlich gab es keinen Grund für den Ärger, der sie überkam. Allerdings wusste sie eben auch, dass selbst dieser eine Nebenerscheinung zu niedriger Werte war. In diesen Situationen hasste Becca den Diabetes. Sie wollte davon nicht abhängiger als notwendig sein und normalerweise war sie es auch nicht. Ihre Einstellung war optimal, selbst ihre überkritische Mutter, von der sie sich lange hatte beraten lassen, hatte nichts daran auszusetzen. Zudem war auch das Unterrichten heute nicht anstrengend gewesen – zumindest nicht anstrengender als jede andere Stunde.
Rebeccas Gedanken kreisten in unkontrollierten Zyklen, als sie die Tür zum Reiterstübchen öffnete und zielsicher zum Schrank schritt, um die Flasche Cola, die sie dort lagerte, herauszunehmen. Erst, nachdem sie einige große Schluck genommen hatte, wurde sie ruhiger, konnte das Messgerät nehmen aus dem selben Schrank nehmen – ein leicht veraltetes, aber dennoch zuverlässig funktionierendes Gerät – und ihre Werte kontrollieren. Ein bitteres, wissendes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, bevor sie die Cola fast gänzlich leerte.
Ursachenforschung hatte sich stets als sinnvoll herausgestellt, wenn es darum ging, derartiges zu vermeiden. Rebecca spürte, dass sie etwas ruhiger wurde; das Zittern in Händen und Knien wurde schwächer, auch wenn es noch nicht aufhörte und sie eigentlich dazu verleitete, auch den letzten Rest Cola zu trinken und am besten zwei Tafeln Schokolade zu essen. Becca lehnte sich gegen die Anrichte, fuhr sich durch die Haare. In diesen Situationen war sie nicht gern allein, hoffte insgeheim, dass ich jemand zu ihr gesellen würde, auch wenn sie wusste, dass die Pferde immer noch an erster Stelle standen. Zumal sie wahrscheinlich schon aus der Gefahrenzone heraus war, sollte ihr Gefühl sie da nicht täuschen.


[cf. Hengstkoppeln | Unterzuckerung]
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Darian O´Donneil

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ALTER : Mit 35 Jahren zählt man noch nicht zum alten Eisen. Jedoch fühle ich mich manchmal viel älter.
HERKUNFT : Einer der letzten echten Cowboys. Glaub mir Partner, in meiner Heimat Nevada gibt es noch einige von meiner Sorte.
BERUF : Früher Besitzer einer stolzen Ranch, die mir manchmal fehlt. Heute hüte ich einen Sack Flöhe als Westernlehrer und versuche, ihnen etwas bei zu bringen.

BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Sa 31 Okt 2015 - 13:47

Immer noch vor sich hin brummelnd ging Darian durch den Stall. Er suchte Becca, schließlich hatte sie nicht sonderlich gut ausgesehen, als sie ihm ihr Pferd in die Hand gedrückt hatte und verschwunden war. Er hatte die Pferde in die Boxen gebracht und überließ es nun den Pferdepflegern die restlichen Pferde herein zu holen. Er war froh, das Sheitona und Zerberus versorgt waren. Obwohl der Hengst auch gut und gerne draußen Geblieben wäre, doch Darian hielt es nun einmal für eine gute Idee, den Hengst auf der Koppel zu lassen, schließlich sollte es Blitzen und Donnern und auch wenn der Hengst nervenstark war, konnte man nicht wissen, ob nicht doch ein verirrter Blitz den Hengst treffen würde und auch wenn er den Hengst manchmal erschießen könnte so wollte er ihn doch nicht verlieren. Zu sehr hing sein Herz an dem Buckskin. In Gedanken vertieft öffnete er die Tür zum Reiterstübchen. Sein Blick fiel auf die Person, die gegen die Anrichte gelehnt war und sich durch die Haare fuhr. Ein leichter musternder Blick lag auf Darians Zügen „Ist alles okay bei dir?“ fragte er die Springreitlehrerin. Ehe er sie kurzerhand bei der Hand nahm und sie zu einem der Tische führte und sie kurzerhand auf einen Stuhl verfrachtete. Sie sah ziemlich Blass aus. Das zittern, das er vorhin kurz gespürt hatte war verschwunden. Fragend sah er sie an. Wollte wissen, ob er irgendetwas für sie tun konnte. Er selbst setzte sich neben sie, ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Sie sah nicht gerade gesund aus und das machte ihm wirklich sorgen. So hatte er sie noch nie gesehen.

[cf. Hengstkoppeln | sieht Becca | Verfrachtete sie auf einen Stuhl | macht sich sorgen]
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Fr 20 Nov 2015 - 22:06

Vielleicht hätte Rebecca es nicht offen zugegeben, doch sie war erleichtert, als sich die Tür des Reiterstübchens öffnete und Darian in der Öffnung erschien. Ihr war es schrecklich unangenehm, allein zu sein, wenn ihr Zucker in den unteren Gefilden war. Gerade in der Hinsicht genoss sie es doppelt, wieder verheiratet zu sein – auch nachts war nun jemand an ihrer Seite, der einfach da war. Nicht, dass ein anderer Mensch in diesen Situationen wirklich helfen konnte, aber die Anwesenheit beruhigte sie einfach, da sie nun wusste, dass selbst, wenn etwas passieren würde, jemand an ihrer Seite war.
Trotzdem war sie sich nicht ganz sicher, wie sie zu Darians Meine stehen sollte. Ein kleiner Teil von ihr war belustigt – die 'Gefahr' war gebannt, alles würde jetzt wieder in Ordnung kommen – ein anderer freute sich darüber, dass sie auch in dem wortkargen, manchmal ruppig wirkenden Cowboy einen Freund gefunden hatte, der sich um sie sorgte. Vielleicht war das auch der Grund dafür, dass sie sich nun auf den Stuhl bugsieren ließ, obwohl sie eigentlich hätte protestieren können.
„Es ist alles in Ordnung, Darian“, antwortete sie schließlich und zeigte, wie zum Beiweis für ihn und sich, ihre ruhigen Hände. Wahrscheinlich würde gleich der Kopfschmerz einsetzen, der zuverlässig bekundete, dass ihre Werte nach oben gingen. „Ich hätte nur im Lauf des Nachmittags meine Werte kontrollieren sollen. Jetzt ist aber alles wieder gut. Siehst du?“ Sie lächelte und es gelang ihr sogar. „Sind inzwischen alle wieder da? Also Pferde, Reiter, Pfleger und Lehrer? Eigentlich hatte ich erwartet, Lewis unten zu sehen...“, fragte sie schließlich mit einem Blick in die Halle hinunter und wäre eigentlich gern wieder aufgestanden. Nur die Vernunft gebot ihr, noch sitzen zu bleiben. Außerdem war es im Stübchen warm und innerlich sehnte sich Becca nach einem langen, langen Bad und einem gemütlichen Abend mit Lewis und Snow White auf dem Sofa.


[Darian | Frage]
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Darian O´Donneil

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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Sa 28 Nov 2015 - 11:56

Immer noch fegte der Wind über den Stall, rüttelte an den Ziegeln und machte die Pferde verrückt, das Gewitter war im vollen Gange und er hoffte, das Lewis und der Doc heil wieder zum Stall kamen, doch er dachte Positiv, das war nun einmal seine Natur. Schließlich war er von Haus aus Rancher und Cowboy und da konnte er sich negative Gedanken nicht leisten. Ein leichtes Schmunzeln lag auf den Lippen des Cowboys, den seine Gedanken schweiften wieder zu seinem alten Leben auf der Ranch, wenn er im Frühjahr bei Regen in der gegen rumscheuchen musste um neue Weiden zu erschließen. Oft brachte er nicht alle durch und doch hatte er sich jedes Jahr aufs Neue gefreut. Es fehlte ihm manchmal und ein wehmütiger Blick lag in seinen Augen. Er sah wieder zu Becca. Auf ihren Protest hin hob er nur eine Augenbrau, hatte sich rittlings auf einem Stuhl gegenüber gesetzt. „Du weißt das Lewis mich umbringt wenn dir was passiert und ich es nicht verhindert habe“ meinte Darian ganz nüchtern. Es war als Schertz gemeint, den der Cowboy wusste, das sich Becca nie etwas antun würde, es war nur in dem ganzen Stress unter gegangen. Vom einen auf den anderen Augenblick war auf der Ranch die Hölle los gebrochen und da war es für den Cowboy nur verständlich, dass man mal etwas vergaß, doch so etwas wichtiges sollte man eigentlich nicht vergessen. Er hatte die Arme auf der Lehne verschränkt und sah Becca mit einem musternden Blick an, glaubte ihr aber, dass es ihr wieder besser ging. „Laut meinem letzten Stand waren sie noch nicht zurück, aber wir können ja mal nachschauen gehen, ob mittlerweile alle heil angekommen sind“ meinte Darian leicht nachdenklich. Obwohl es da gewissen Charaktere gab denen er nicht unbedingt über den Weg laufen musste und die bestimmt unten Im Stall waren, aber sei es drum, er würde es einfach über sich ergehen lassen, den er wusste, das sich Becca um ihren Mann sorgte. Schlagartig wurde dem Cowboy das Herz schwer. Es ging auf eine Jahreszeit zu, die man ungern alleine Verbringen wollte und doch war der Cowboy nun schon so lange alleine, dass es ihm nichts mehr ausmachte und er hatte auf der Ranch Freunde gefunden die ihm lieb und teuer waren und er hatte das Gefühl, dass die Ranch-Bewohner wie eine Familie für ihn wahren. Ein breites Grinsen erschien auf den Lippen des Cowboys. „Du darfst mir nie wieder so einen Schock versetzten“ meinte Darian zu Becca, er wusste, dass er sich da keine Gedanken machen brauchte, er dachte sich, dass es ein einmaliger Ausrutscher war, doch Darian liebte Becca wie eine Schwerster und er wollte sie wirklich nicht verlieren.

[Gedanken/Erinnerungen | Becca | Vorschlag]
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Rebecca McKinley

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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   Fr 11 Dez 2015 - 17:24

Ob der Fürsorge in Darians Stimme, so nüchtern sie auch klingen mochte, musste Becca leise lächeln, doch sie schüttelte auch den Kopf. Außenstehende konnten eine Unterzuckerung schwer nachvollziehen. Lewis hatte es inzwischen gelernt, wann er sich offensichtlich Sorgen machen musste und wann er das besser lassen sollte. Mit ihm verbrachte sie aber auch jeden Tag und jede Nacht. Nachdem er versucht hatte sie zu Chris zu schicken, obwohl es ihr eigentlich gut ging, hatten sie sich über das Thema unterhalten und waren übereingekommen, dass Rebecca am besten wusste, wann sie was tun musste. Schließlich war sie mit der Bürde nicht erst seit gestern geschlagen.
Da sie und Darian aber lediglich befreundet waren, machte sie es ihm nicht zum Vorwurf, dass er sich nun sorgte. Viel eher war es rührend, dass sich auch ihre 'Angestellten', auch wenn die meisten doch mehr als nur das waren, immerhin war man hier auf dem Hof wie eine Familie, Gedanken um sie machten. Nichts war schlimmer, als einfach nur ignoriert zu werden. Becca wusste, dass die Jugend von einigen der Azubis und auch Mitarbeiter wohl derartig geprägt gewesen war. Allein deshalb war es so wichtig, dass sie hier füreinander eintraten. Ihre Tür würde nie verschlossen sein, denn dieses Gefühl sollte jeder einmal kennengelernt haben.
„Oh ja, das würde er. Aber es ist ja wieder alles gut – keine Sorgen“, antwortete sie und stand wieder auf. Etwas in ihr ließ sie unruhig werden und das hatte nichts damit zu tun, dass draußen immer noch ein Sturm tobte und Hypoglykämien immer etwas nachzogen, was das Unwohlsein angebelangte. Viel eher sorgte sie sich. Nicht um sich selbst, sondern um Lewis. Bleib ruhig, mahnte sie sich, trat wieder an die Anrichte und kontrollierte den Wert. Über einhundert. Alles war gut. Zumindest physisch.
„Ich werd' in den Stall gehen und nachsehen...“, erwiderte Becca mit gerunzelter Stirn, ehe sie doch wieder auf Darian zu trat, um ihm kurz die Hand auf die Schulter zu legen. „Wir sollten allmählich alle Schluss für heute machen, falls alle Pferde und Menschen im Trockenen sind. Und das sollten wir nun einfach hoffen.“ Mit diesem Worten nickte sie Richtung Tür und mit einem letzten Bedauern, das warme Reiterstübchen verlassen zu müssen.


[Darian | Unruhe | Aufbruch | tbc. Appartment der Hofleitung]
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BeitragThema: Re: Reiterstübchen   So 10 Jan 2016 - 21:32


PLOT 7

Kommt Zeit, kommt Rat…?!

Kaum dagewesen sind sie nun auch schon wieder vorbei. Die Weihnachtstage, die Silvesterfeiern und die Neujahrsspringen. Stattdessen ist wieder einmal die Zeit der Lernphase angebrochen und so rauchen in jedem auffindbaren Azubicottage die Köpfe über den theoretischen Aufzeichnungen. Die Tage sind vollgepackt mit Lernen und man weiß kaum noch, wie man regelmäßig die Pferde versorgen soll, ohne die wichtige Lernzeit zu verlieren. Wie üblich gibt es auch auf den HMS Frühstarter und Spätbeginner. Somit können manche entspannt der Prüfungsphase entgegensehen, während sich andere in drückender Zeitnot wiederfinden und die Nächte durchpauken.
Das praktische Training ist offiziell seit einem Tag beendet und die Azubis müssen ihre Trainer nun direkt um zusätzliche Trainingseinheiten bitten, wenn sie welche haben möchten. Doch auch die haben nicht den ganzen Tag Zeit und da nach den theoretischen Prüfungen eine einzige praktische Durchlässigkeitsprüfung zur Zwischenbilanz ansteht, entsteht im Prüfungsstress auch noch eine Kabbelei um Trainingseinheiten. Passend zur Stimmung ist auch das Wetter, das ganz in grau gekleidet jegliche gute Stimmung zu unterbinden versucht. Einzig und allein der vor zwei Tagen gefallene Schnee, der über Nacht durch Neuschnee aufgefrischt wurde, lädt zum ausgelassenen Herumtoben ein. Aber wer hat dafür schon Zeit, wenn die Arbeit ruft? Einige versuchen sich mühsam ihren Frohsinn zu bewahren, während andere in eine kleine Winterdepression verfallen, doch mit der Zeit sollte auch Rat kommen oder? Und eigentlich ist doch immer jemand da, der einem irgendwie weiterhelfen kann. Sei es nur mit einer Tasse Kakao und einem offenen Ohr.

> Donnerstag, 04. Februar
> nach dem Mittagessen, ca. 13.30
> kalter Tag, ca. -7°
> gute 20cm Schnee auf ungeräumten Strecken, stellenweise Glätte, grauer Himmel

Der Tagesplan ist euch freigestellt. Die Straßen sind geräumt, sodass eure Charaktere problemlos in die Stadt gelangen können, nur auf dem Hof sind ausschließlich die Hauptwege geräumt, sodass sich an einigen Stellen Eis gebildet hat.
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Lawrence McKinley
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ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Reiterstübchen   So 20 Nov 2016 - 16:28


Plot 8
Spaß ist der wichtigste Baustein des Lebens



Was wir mal wieder brauchen ist ein bisschen Party.
Nach den Prüfungen ist bekanntlich vor den Prüfungen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der wird vorerst etwas versüßt. Und zwar durch ein hofinternes Frühlingsfest. Die Sorgen der letzten Wochen und Tage fallen am Tag der Ergebnisbekanntgabe von den Schultern aller. Niemand ist in den theoretischen Prüfungen durchgefallen und sieht die Vollendung des Lehrjahres gefährdet. Somit gibt es einen Anlass zum Feiern, denn auch die Lehrer sind erleichtert, dass ihre Schützlinge eine weitere Etappe in ihrer Laufbahn genommen haben. Deswegen hat die Hofleitung in dem letzten Monat beinahe Tag und Nacht an ihrerm Vorhaben gefeilt, ein Fest auszurichten, bei dem jeder mit anpacken kann. Es soll allen Voran Spaß bringen und jedem ist es freigestellt, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Doch was wäre so ein Fest ohne engagierte Leute? Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen kommt jeder auf seine Kosten und kann die Gedanken an die Ausbildung und den Leistungsdruck getrost von sich schieben.
Auf den weitläufigen Wiesen, die direkt hinter dem Hauptgebäude der HMS angrenzen, sind Bierbänke und Tische aufgestellt, es gibt einen Grillstand, sowie eine Kuchenausgabe mit angrenzendem Beilagenbuffet und "alkoholfreier" Bowle (in die irgendwie doch ein ordentlicher Schuss gelangt ist) und eine Tombola mit allerhand reiterlichem und fußballerischem Equipment als Gewinn. Auf dem Fußballplatz wird ein kleines Turnier ausgetragen bei dem es heißt: Lehrer gegen Azubis. Und auf dem großen Reitplatz ist ein kleiner Trailpark für Ponyspiele aufgebaut. Es wird also allerhand geboten, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist und der Spaß nicht zu kurz kommt.

> Samstag, 26. April
> Startzeit: 18.00
> ca. 20°
> ein kalifornischer Frühlingsabend mit einem wundervollen Sonnenuntergang


Tragt euch bitte für die entsprechenden Aktivitäten im dafür vorgesehenen Thread ein.
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