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 Ramón Khodaverdí

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BeitragThema: Ramón Khodaverdí   Mi 18 Jun 2014 - 12:54


i was raised by this town
TO AGREE WITH ALL THE WORDS THEY PUT INSIDE ME

don't believe in fairytales


name
›Keine Ahnung, ob ein einfacher Name, eine Person wirklich ausmachen kann. Allerdings ist er wohl unverweigerlich mit dieser verbunden. Wenn ich mich einmal kurz vorstellen darf: mein Name lautet RAMÓN NIVAÁN GIIV KHODAVERDÍ. Nivaán bedeutet "tapfer, männlich", meine Mutter entschied, dass dies mein Zweitname werden sollte. Giiv dagegen steht für einen mutigen Charakter aus Shahname, dem persischen Nationalepos.‹

rufname
›Wie eigentlich auf der ganzen Welt üblich, werde auch ich bei meinem ersten Vornamen gerufen. RAMÓN stammt vermutlich sogar aus dem Germanischen, genoss aber zahlreiche persische Einflüsse. Bis heute ist die Bedeutung dieses Namens nicht ganz geklärt, viele meinen jedoch, dass es soviel bedeute wie "Ratschluss der Götter", was bei mir die Frage aufwarf, warum man seinem Kind "Ratschluss der Götter" nennt.‹

spitzname
›Wenn man oft unterwegs ist, hat man nicht so viele Gelegenheiten Freundschaften zu schließen. Daraus resultiert unmittelbar, dass niemand die Gelegenheit hat, einem einen Spitznamen zu verpassen. Bisher waren meine Zweitnamen NIVAÁN oder GIIV immer mal als Spitznamen eingesetzt worden. Jedoch bin ich hier offen für Neues.‹

geschlecht
›Eine wirklich schöne und durchaus interesannte Frage, die viel zu oft als offensichtlich und unnötig abgetan wird. Zwar gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass ich MÄNNLICH bin, aber spätestens seit Conchita Wurst, lässt sich das doch nicht mehr so eindeutig sagen - oder?!‹

alter
›Manchmal ist es schon erstaunlich wie rasch doch die Zeit vergeht, wenn man auf seine Kindheit zurückblickt, die bei mir nun doch schon eine Weile zurückliegt. Vor knapp 22 JAHREN am 29.OKTOBER erblickte ich das Licht der Welt. Leider in einem Land, das mir nicht immer Freude bereitete.‹

nationalität
›Nie habe ich ein Problem damit gehabt, zu erzählen, wo ich herkomme, da dies Teil meiner Geschichte ist und unmittelbar zu mir gehört. Doch in den letzten Jahren schäme ich mich manchmal zunehmends für mein Vaterland, den IRAN ist die Politik dort, doch äußerst fraglich. Außerdem sind die Reaktionen vieler Menschen, wenn sie hören, wo ich herkomme, nicht gerade positiv. Sie scheinen in allen Iranern, Persern usw. versteckte Terroristen zu vermuten.‹
don’t wanna hide anymore
THE FIRST REFLEXION I SEE IN THE MIRROR DAY BY DAY

aussehen
Gegensätze ziehen sich an. Mit diesem Leitsatz vorneweg, kann man Ramón vielleicht ganz gut beschreiben, denn er ist in der Tat ein Mann der Gegensätze. Zwar ist sein gesamtes Erscheinungsbild in sich stimmig, doch wenn man genau hinsieht, bemerkt man die kleinen Makel, die nicht in das Bild des perfekten Äußeren passen.
Zunächst einmal sei angemerkt, dass Ramón - wie schon der Name vermuten lässt - nicht aus dem englischsprachigen Raum kommt. Genau gesagt kommt er aus Persien, aus dem Iran. Daher rührt sein dunkler Teint, die dunklen Haare und Augen und der Flair des Südländers, der aber keineswegs den Lebensmut eines Brasilianer oder Italieners versprüht. Wenn man ihm in die Augen blickt, hat man das Gefühl in unendliche Seen zu blicken, in denen man jeden Moment zu ertrinken droht. Von Zeit zu Zeit erscheint seine eigentlich braune Iris nahezu schwarz, sodass man Pupille und Regenbogenhaut nicht mehr voneinander unterscheiden kann und glauben mag, man habe es mit einem leblosen Wesen zu tun, dessen Augen ebenso ausdrucksstark wie ausdruckslos sind. Eine weitere Eigenart Ramóns: für gewöhnlich geben die Augen relativ gut Auskunft über die Gefühlslage eines Menschen, doch bei Ramón hat man stets das Gefühl Hin und hergerissen zu sein, zwischen zwei Extrema: negativen und zeitgleich postiven Eindrücken, die sich schier nicht miteinander vereinen lassen.
Sein Haare sind dunkelbraun und haben in der Regel nie einen Anflug von Schwärze, sondern schimmern immer in einem warmen Braunton, der an das Fell eines Grizzylbären erinnert. Ein dezent gestutzter Drei-Tage-Bart zählt ebenfalls zu Ramóns Körperbehaarung und gibt dem sonst vermeintlich perfekt veranlagten jungen Mann eine gewisse Roheit.
Wenn man ihn so ansieht, möchte man vielleicht meinen, er sei ein Muskelpaket, dies ist jedoch nur bedingt der Fall. Natürlich besitzt er fein definierte Muskelpartien, nicht zuletzt wegen seiner intensiven Sportaktivitäten, die ihm zu Sixpack, straffer Beinmuskulatur und einem wohlgeformten Bizeps verholfen haben. Allerdings ist er bei Langem noch nicht so muskulös wie die ganzen Menschen der High Society, die sich tagtäglich im Fernsehen zeigen. Viel eher sind seine Muskeln mehr das Resultat seiner Leidenschaft und der harten Arbeit in der Vergangenheit.
Während seine Haut immer in einem leichten Braunton schimmert und sehr rein erscheint, ziehen sich an einigen Stellen doch zarte Narben unter der Haut entlang, die zwar weitesgehend unerkannt bleiben, wenn sie nicht direkt beleuchtet werden, aber doch immer da sind. So zieht sich beispielsweise eine Narbe über seine runden Wangenknochen, eine andere sitzt kurz über seine Schläfe und eine überaus lange und auch große Narbe befindet sich an seiner Lende. Mittlerweile ziert seine Nase ein Piercing, seinen Rücken Engelsflügel und seinen Arm weitere Tatoos, die ihm zusammen mit dem eigenwilligen Kleidungsstil das Antlitz eines Rebellen geben. Von Abendgarderobe und feiner Kleidung hält Ramón nicht viel, meistens sieht man ihn in Jeans(nicht selten zerschlissen), Tank Top und Hemd, das er in allen Variationen (von Jeanssytle bis Baumfäller) zu haben scheint. Das Schuhwerk meist schon relativ ausgelaufen, hinterlässt oft den Eindruck, als würde es jeden Moment auseinanderfallen. Dieser etwas heruntergekommene Look, passt aber dennoch vollkommen in das Gesamtbild, denn die Aura, die den Perser umgibt ist stets geheimnisvoll, irgendwie ruhig und stürmisch zugleich, ein wenig ist der innere Kampf, den er fechtet, immer zu spüren, was natürlich die Neugierde vieler weckt.
Vielleicht wäre er der perfekte Mann für die nächste Titelseite der GQ, wenn er den Rest seines Äußeren der immer perfekt sitzenden Frisur angleichen würde, "ordentliche" Kleidung anziehen und sich neue Schuhe kaufen würde. Möglicherweise wäre er eines dieser perfekten Gesichter, die einem von den großen Werbeplakaten entgegenlächeln - aber das ist Ramón nicht. Dieses "wenn" gab es bei ihm nicht, zu keiner Zeit. Und so bleibt sein Äußeres das eines Ausreißer.

augenfarbe
›Einige meinen ja, dies gehöre sich so für einen Perser. Dunkle Augen. In der Tat, gibt es bei uns wohl keinen Menschen, der helle Augen hat (sofern er keinen Gendefekt hat oder Kontaktlinsen trägt). Deswegen ist es natürlich auch bei mir nicht anders und meine Augen hüllen sich stets in ein TIEFDUNKLES BRAUN, das sich von Zeit zu Zeit anmaßt, bis ins Schwarze zu schweifen. Wodurch viele Personen zu der Annahme kommen, ich habe keine Pupillen, seie blind, o.Ä.‹

haarfarbe
›Wie um meine Augen, ist es auch um meine Haare nicht anders bestellt. Ich halte nicht viel vom Färben, ist es doch reine Zeitverschwendung und macht nur die Haarsubstanz kaputt. So bleibe ich bei meinem NATURBRAUN und danke Allah einen Moment, dass ich keine Pigmentstörung erlitten habe.‹

größe
›Die Südländer sind vielleicht klein, die Perser jedoch nicht. Ein Irrtum von dem sich viele verleiten lassen, wenn sie glauben, dass wir Perser von geringer Körpergröße seien. Mit 1,84M bin ich gar nicht so klein, wie viele schätzen, wenn sie nur von mir hören. Allerdings kommt wahre Größe immer auch von innen und hat oft nicht viel mit den körperlichen Anlagen zu tun.‹

gewicht
›Zwar wiege ich mich nicht täglich und auch nicht unbedingt regelmäßig, dennoch muss ich aufgrund meines Berufswunsches schon auf mein Gewicht achten und kann daher relativ genau sagen, dass ich momentan 79,8KG wiege. Das meiste Muskelmasse versteht sich.‹
and the walls kept tumbling
GIVE ME A REASON TO TRUST AND ANOTHER TO LOVE

charakteristik
No matter what they say/I'm writing my own tale/I'm fighting my own way/I know I'll survive Verstehen und erkennen sind noch immer zwei grundlegend verschiedene Dinge, weswegen zunächst einmal erkannt werden muss, bevor verstanden werden kann. Und so sollte man nach Möglichkeit auch an Ramón herangehen.
Wie stellt man sich einen Perser vor? Vielleicht stolz? Eventuell klug, geschickt, gläubig, wie ein stilles Wasser, tiefenentspannt, kriegerisch. Wer hat heute schon eine genaue Vorstellung von einem Perser, wenn er nicht selbst aus dieser Region kommt? So kann man auch schlecht beurteilen, ob Ramón der typische Perser ist, Fakt ist jedoch, er ist Perser. Durch und durch - nicht nur wegen seines Äußeren. Manche halten ihn für ein wenig gesellschaftsunfähig, obwohl er doch Mannschaftssport macht. In der Tat ist Ramón verschlossen, zurückgezogen und in sich gekehrt, aber seine vollkommen eigene Art und Weise. Er besitzt seine Geheimnisse, wie jeder andere auch, diese würde er niemanden je anvertrauen, weil sie ihm schlichtweg unangenehm sind. Trotzdem trägt der Dunkelhaarige nach außen ein relativ loyales Gesicht, er ist nicht streitsüchtig, nicht herablassend oder arrogant, auch nicht vorlaut, sondern viel eher - gesetzt. Wenn er spricht, dann mit einer sehr bedachten Wortwahl, die nicht selten ein wenig "weise" klingen mag, obwohl er dafür doch viel zu jung ist. Das Gefühl, dass man von ihm verletzt werden könnte, bekommt man zu keinem Zeitpunkt, viel mehr ist er so die Art Kerl, die zwar schwer zu fassen ist, die man aber einfach nur in den Arm schließen möchte, wenn er einen aus diesen dunklen, runden Augen mit den langen Wimpern ansieht. Nach außen hin ist Ramón kurzum also relativ unscheinbar, amn würde ihn nicht wirklich bemerken, wenn man ihm nicht direkt über den Weg läuft und auch würde man nach einem knappen Gespräch vielleicht einfach weitergehen, wie man nur einen Blick auf sein "perfektes" Äußeres wirft. Ein zweiter Blick zeigt jedoch auch hier ein vollkommen anders Bild: nämlich das eine Gespaltenen. Jemand, der ständig im Zwiespalt mit sich selbst steht, immer mit den Geistern der Vergangenheit ringt und sich von den anderen abschirmt, damit sie nicht sehen, wie er wirklich ist.
Möglicherweise steckt in ihm ein aufgeschlossener, interessierter, junger Bursche, der noch ganz am Anfang seiner Karriere steht, die er sehr ernst nimmt, da sie offensichtlich das Letzte ist, was ihm geblieben ist. Er hat keine Gesellschaftsstörung oder so, nur sind die Gespräche mit ihm eben meist ein wenig "speziell" und nur wenige besitzen die Intelligenz und Hartnäckigkeit um die Metaphern, die er eigentlich immer in seine Worte einbaut, zu verstehen. Ja, er hat eine Schwäche für Metaphern und wenn er spricht, dann immer mit diesem etwas gebrochenen "Ausländerakzent", der wieder ebenso zu ihm passt, wie er das "perfekte" Bild zerstört.
Mit Tieren kann der leidenschaftliche Fußballer zwar ganz gut, ist sogar mal eine Zeit lang geritten, allerdings wurde aus der Distanz zu den Pferden mit der Zeit eine gewisse Abneigung gegen die großen Tiere, sodass er heute keinen Willen mehr hat sich auf ihrne Rücken schwingen zu wollen.

Tief in seinem Inneren schlummert vermutlich noch der lebhafte, liebevolle Junge, der Ramón einmal war, doch die Zeit hat ihn so tief zurückgedrängt, dass er schier unauffindbar ist. Für die Liebe war der gebürtige Iraner auch nicht immer offen. Da er Muslim ist und teilweise doch nach deren Leitfaden lebt, stellt sich die Partnersuche nicht zwingend einfacher dar und wurde für den 22-Jährigen zu einer Nervenaufreibenden Sache, weshalb er beschloss sich vollends auf den Fußball zu konzentrieren, der immerhin keine dummen Fragen stellte.
Makellos ist er also nicht, aber auch kein schlechter Mensch. Nur eben - gegensätzlich, wie möglicherweise teilweise auch seine Worte, wenn er seinen Gedanken nachhängt und vollkommen zusammenhanglos Sätze in den raum wirft, deren Bedeutung keiner außer eventuell ihm selbst zu kennen scheint.

stärken
Ausdauer
Loyalität
Fußball
Anpassung
Interpretieren
schwächen
Vergangenheit
Gegensätzlich
Durchsetzen
zwiespältig
verschlossen
vorlieben
Sonne
Katzen
Fußball
Metaphern
Verständnis
abneigungen
Pferde
Krieg
Flucht
Arroganz
Ignoranz
writing my history book
HAVE YOU EVER HEARD ABOUT PICTURE OUT WRITING

ausbildungsrichtung
›Wann genau der Wunsch zum FUSSBALLER aufkam, weiß ich gar nicht mehr genau. Es liegt jedenfalls schon sehr lange zurück und ich habe bis heute nicht aufgehört von den großen Stadien dieser Welt zu träumen. Ein weiterer Grund, warum ich hierher kam und jetzt hoffe, endlich den Sprung in eines der internationalen Teams zu schaffen.‹

pferd/e
›Früher einmal haben mich Pferde mehr interessiert und hätte ich das Geld, vielleicht hätte ich auch heute ein eigenes. Aber da mir schlichtweg das Geld für Kauf und Unterhalt fehlt besitze ich KEINES dieser stolzen Tiere, die mich doch schon immer irgendwie fasziniert haben.‹

haustiere
›Ähnlich ist es hier wie bei dem Pferd. Wobei ich für einen Hund oder eine Katze eventuell sogar noch das Geld auftreiben könnte. Aber jemand der ständig umherreist, ist meiner Meinung nicht geeignet für ein Tier. Deswegen habe ich auch KEINEN kleinen vierbeinigen Mitbewohner. Eine Katze oder ein kleiner Kater wäre allerdings vielleicht schon ganz reizvoll. Wenn man eben die Zeit hätte.‹

vergangenheit
Geboren: Bandar e-Abbas, Iran; Vater: Soldat; Mutter: Hausfrau; Geschwister: 4
Als der Zweitälteste kam Ramón Nivaán Giiv Khodaverdíauf die Welt. Seine Familie war seit jeher streng gläubig und lebte nach einfach patriarchalischen Strukturen. Die Erstgeborene, seine große Schwester, war dem jüngeren Bruder daher, aufgrund des Geschlechts unterstellt. Nach Ramón kamen noch zwei weitere Khodaverdís auf die Welt: die kleine Schwester Kiana und der Jüngste Ajas. Trotz der interfamiliären Hierarschiestruktur und den äußerlichen, ländlichen Einflüssen gab es zwischen den Kindern nie einen derartigen Machtkampf und Machtmissbrauch, wie man vielleicht vermuten möchte. Tatsächlich hielten die vier in der Regel immer fest zusammen und nicht selten war es eben doch die Älteste, die das Ruder in die Hand nahm und die Jüngeren anleitete - ohne, dass diese Widerworte leisteten.
Mr Khodaverdí war Soldat. Er fiel im Krieg, als Ramón elf war. Für den Jungen ein tiefer Schlag, der ihn lange Zeit in eine tiefe Depression stürzte, da der Vater für ihn immer die wichtigste Bezugs- und Vorbildperson gewesen war. Seine Mutter hatte als Witwe schlechte Karten und so mussten die Kinder beginnen Geld zu verdienen. Die große Schwester begann zu nähen, doch Ramón wehrte sich vehement dagegen, dass seine beiden jüngeren Geschwister arbeiten sollten. Er wollte nicht das Leben eines Bettelkindes für sie, weil er wusste, was es aus ihnen machte. Nichts anderes als Diebe. So kam es, dass er zur Armee ging, nicht ganz freiwillig, sondern auf das Drängen und Drücken seines Onkels, der ihm einredete, dass dies der beste Weg sei, seinem Vater nahe zu kommen. Eigentlich war Ramón als maßgeblicher Erbe und rechtlich gesehener Erstgeborener ihm nur ein Dorn im Auge, den es zur Seite zu schaffen galt. Der aufgeschlossene, gutherzige Junge stellte nämlich ein Problem dar, wenn es darum ging sich die Familie unter den Nagel zu reißen. Nun konnte Ramón ihm jedoch nicht in die Quere kommen, wenn er Mutter und Schwester vergewaltigte.
Die Armee war eine prägende Zeit, zumal es sich um einen Kindersoldaten handelte, der mit 12 lernte mit einem Gewehr umzugehen und mit 13 in den Krieg geschickt wurde. Panzer, Schüsse, rohe Gewalt und Blut waren von nun an alltägliche Begleiter und hinterließen natürlich ihre Spuren. Oftmals wurde der Junge schwer verletzt, schwebte in Lebensgefahr, infizierte sich mit Krankheiten, sah an wie seine Soldaten-"Kollegen", die Frauen in den Orten vergewaltigten, in denen sie stationiert waren, ohne etwas gegen dieses Unrecht unternehmen zu können. Diese Zeit machte ihn stumpf, nahm ihm jegliche Hoffnung. Das Einzigste was ihn tröstete, war das Wissen, dass das Geld seiner Familie helfen würde.
Als er nach einem Einsatz mit 16 mal wieder aus dem Krieg zurückkehrte, war seine Mutter verstorben. Die beiden Jüngsten inzwischen bei Pflegefamilien untergebracht, die große Schwester, Shirin, arbeitete für einen Hungerlohn in einer Fabrik. Das Elend war für Ramón kaum zu ertragen. Er flehte Onkel und Tanten um Hilfe an, doch keiner reagierte. In einer Nacht, als sie zusammen saßen und aßen, erzählte Shirin ihm von den Grausamkeiten, die man ihr und der Mutter angetan hatte. Natürlich entflammte dies Ramóns Zorn und er legte sich mit dem Onkel an: ein Fehler. Denn dieser hatte natürlich auf die komplette Verwandschaft, schon allein aufgrund seines Alters, einen viel größeren Einfluss als Ramón. Diesen verstieß man nach heftigsten Beschuldigungen der Familie, was den 16-Jährigen zurück in den Krieg zwang.
Irgendwann ertrug er dieses Dasein nicht mehr und begann eine waghalsige Flucht. Über die Türkei ging es nach Griechenland, wo er um Asyl warb. Er wurde abgelehnt und in eines der Flüchtlingslager gebracht, wo ähnlich schlechte Lebensbedingungen herrschten wie in einem Arbeitslager. Strafen, Gewalt durch Polizei und Aufseher, wenig Nahrung. Mit Hängen und Würgen entkam er auch hier und von nun an gab es für ihn nur ein Ziel: Amerika. Das Land der Freiheit. So weit weg von all den Gräueltaten wie möglich. Nach monatelangen Reisen war der Ausreißer schließlich an der Ostküste der USA gelandet. Doch auch der neuen Wahlheimat gab es reichlich Komplikationen, war er doch Flüchtling ohne Papiere und ohne Ausbildung. Die Schule hatte er wegen dem Krieg schmeißen müssen, allerdings war er relativ belesen, was ihm zu einigen Jobs verhalf, die ihn wenigstens gerade so eben über Wasser hielten. Er griff seine Leidenschaft von früher wieder auf und entdeckte den Straßenfußball neu für sich. Einen Verein hatte er sich nie leisten können, doch auf der Straße lernte man viel - auch das Fußball spielen. Er bekam ein Stipendium, nachdem ihn ein Talentscout entdeckt hatte und kam auf die Heaven Meadows. Hier will er nun endlich die Vergangenheit ruhen lassen, nach vorne schauen und seinen Traum vom Profi-Fußball verwirklichen. Allerdings bleibt da ein Problem: Reitstunden sind hier Pflicht. Und Pferde fürchtet der Perser beinahe ebenso sehr wie den Krieg.
the stories behind the scenes
HANDS UP IN THE SKY WHEN LIFE LIFTS US HIGHER


spielername
›Dreimal dürft ihr raten und wahrscheinlich würdet ihr dreimal falsch liegen. Kleiner Spaß. Natürlich zieht hier das altbekannte MOON die Fäden. Wie könnte es anders sein? Reiht sich hier also Nummer Fünf in meine Reihen in diesem Forum ein.‹

spieleralter
›Wer rechnen kann und die letzten Jahre immer schön brav mitgezählt hatte, für den dürfte die Beantwortung dieser Frage keine sonderlich große Hürde darstellen. Ich habe ja immer schön die Kerzen auf meinem Geburtstagskuchen mitgezählt und vor kurzem waren es ganze 17. Allmählich werden wir wohl alle alt. Oder wie Ramón sagen würde: Wie doch die Zeit vergeht!‹

regelpass
›Die Vergangenheit eines jeden birgt viele Geheimnisse. Es ist niemands Aufgabe diese Geheimnisse zu ergründen und doch fragen manche immer wieder dannach. Verschiedene KRIEGSERLEBNISSE haben mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und nicht selten sind es die Alpträume, die den Gedanken an die vergangene, grausame Zeit wach halten.‹

schriftfarbe
›Nach langem Hin und Her habe ich mich dann schließlich doch entscheiden können. Und zwar für LIGHTSLATEGREY, eine Farbe, die doch relativ gut das repräsentiert, was der Charakter Ramóns verkörpern soll.‹

bildnachweis
›Standardmäßig und ganz ohne Vorbehalte sind auch die Bilder dieses Herren hier einmal wieder von TUMBLR. Ich glaube, ich werde niemals von dieser Bildquelle loskommen.‹

abwesenheit
›Wie doch eigentlich hinter allen meinen Charakteren steckt eine gehörige Überlegungsphase und wahrscheinlich auch ein guter Kern meiner eigenen Signatur, die ich auf meinen Charakteren hinterlasse. Deswegen ist eine Weitergabe hier nicht relevant.[]Ja [X]NEIN . Zumal es sich nciht um ein Gesuche handelt.‹
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Lawrence McKinley
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BEITRÄGE : 991
ALTER : Die Zeit ist das Kostbarste, was wir haben, deswegen achte ich auch nach 52 Jahren noch sehr genau auf sie.
HERKUNFT : Als Heimatliebhaber habe ich Kalifornien immer die Treue gehalten.
BERUF : Der Verantwortung als Hofleiter und Dressurlehrer kann und sollte man sich nicht entziehen.

BeitragThema: Re: Ramón Khodaverdí   Fr 20 Jun 2014 - 22:21

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Shana McCormick
2. Lehrjahr
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BEITRÄGE : 897
ALTER : Ich bin mittlerweile schon 23 Jahre alt, doch das heißt nicht, dass ich mich auch unbedingt immer so verhalte.
HERKUNFT : Meine Heimat liegt in Schottland. Genauer auf einem Gestüt in der Nähe von Glasgow.
AUSBILDUNG : Ich lasse mich zur Bereiterin in der englischen Reitweise ausbilden. Die einzig vernünftige Entscheidung, wenn man sein Leben lang mit jungen Pferden zu tun hatte.

BeitragThema: Re: Ramón Khodaverdí   Sa 21 Jun 2014 - 17:24

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Ramón Khodaverdí
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